Andalusien – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

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Eigentlich bin ich ja mit meinem Wohnmobil nur nach Andalusien gefahren, um endlich mal wieder ein wenig mit meinem Gleitschirm zu fliegen, die Sonne und das Meer zu geniessen. Fluggebiete wie Algodonales oder Valle de Abdalajis kenne ich ja schon seit den 90ern, als dort noch kein Massentourismus herrschte und sie waren darum mein eigentliches Ziel. Vorher wollte ich jedoch erstmal nach Almuñécar. Tja, und dann bin ich hier hängengeblieben 😉

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Die Vorgeschichte kennt ihr ja schon und darum versuche ich jetzt hier mal, recht nüchtern, zusammenzufassen, was mich speziell an Almuñécar so fasziniert hat, dass ich zwei Monate lang hier hängengeblieben bin.

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Wenn ihr mir bis hier her auf meinem Blog gefolgt seid, bzw. noch besser, mich auf eurer Facebook Seite als Freund hinzugefügt habt, wisst ihr, dass ich nicht nur leidenschaftlich gerne Gleitschirm fliege, sondern auch seit meiner Jugend Motorrad fahre und seit nun über 30 Jahren meine Freizeit, meine Urlaube ausschliesslich mit meinem Wohnmobil innerhalb Europas verbringe. Ich bin also einer dieser Naturliebhaber, dem schöne Landschaften, Sonnenuntergänge am Strand und ein klarer Sternenhimmel in der Abgeschiedenheit, abseits vom Massentourismus, viel mehr geben, als die teuersten 5 Sterne Hotels.

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Tja, Gleitschirmfliegen in Almuñécar, was ist das Besondere daran?

Wie bei vielen anderen war der Fly-Park Almuñécar auch meine erste Anlaufstelle und mein erster Endruck war zugegeben, so lala. Ich bin morgens um 10 Uhr zum täglichen Wetterbriefing ans Infofenster am TAO gefahren, um erstmal festzustellen: einen Shuttle Service gibt’s hier schon mal nicht. Einen Guide gibt’s auch nicht. hm… wieso nennen die sich dann Fly Park, war mein erster Gedanke?

Ich sags mal so, Almuñécar hat einfach für fast jeden Wind einen Startplatz und man kommt hier fast täglich in die Luft. Man könnte also auch sagen, Fly-Park Kössen, Fly-Park Interlaken, Fly-Park Bassano oder what ever.

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Der Fly-Park Almuñécar sind jedenfalls vor allem 2 Personen, Leoni und Jarda! Beides sind alte Hasen aus den Anfängen des Gleitschirmfliegens und kennen nicht nur die Szene wie ihre Westentasche sondern vor allem die Bedürfnisse von uns Piloten! Und darauf gehen sie sehr gewissenhaft ein, um uns einen wirklich schönen Flugurlaub zu ermöglichen!

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Und der Typ in der Mitte, das ist Andi Smart, ihn kennt hier einfach jeder! Denn seit sechs Jahren kommt er jeden Winter mit seinem Wohnmobil von England nach Almuñécar und fliegt hier wie der Teufel. Ein verdammt netter Typ und darum möchte ich ihn auch hier verewigen! 😉

Dann ist da noch Antonio Castro, der Leiter der hiesigen Flugschule, Eigentümer einiger Startplätze sowie des Tandem-Unternehmens in Almuñécar! Parapente Tropical! Antonio fliegt ebenfalls seit Anbeginn des Gleitschirmfliegens und auch er weiss wovon er spricht!

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Ich habe dann jedenfalls erstmal versucht mit einigen anwesenden Piloten in Kontakt zu kommen, und habe dabei festgestellt, dass hier fast nur sehr erfahre Piloten anwesend sind. Und davon jede Menge!

Also, kein Shuttle Service, kein Guide und trotzdem so viel Flieger? Wou!

Long Story, short, Almuñécar ist kein typisches Fluggebiet für Anfänger und auch nicht für Gelegenheitsflieger. Die Flugbedingungen hier können recht wechselhaft sein, weshalb auch Jardas morgendliches Wetterbriefing, um 10 Uhr am Infofenster des Appartementhaus TAO, (ist leicht zu finden da es das einzige mit blauen Balkonen ist) nicht nur für mich zu einer Pflichtveranstaltung wurde.

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Jardas ausführliche Informationen bezüglich Höhenwinde, Temperaturgradienten und Luftfeuchtigkeit sollte man allerdings auch verstehen, bzw richtig einordnen können, um zur richtigen Zeit am richtigen Startplatz zu stehen.

 

Anschliessend setzt man sich meist noch kurz nebenan in das kleine Cafe und klönt ein wenig.

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Hier trifft man bezaubernde Frauen, …

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alte Haudegen …

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…und natürlich junge Heros und die, die es gerne werden möchten 😉

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Aber no worries, man trifft natürlich auch jede menge Typen wie mich, also keine leistungsorientieren Piloten, sondern reine Genussflieger, die hier einfach nur eine schöne Zeit verbringen wollen! 😉

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Zum Glück sind auch immer ein paar Wiederholungstäter hier, die schon seit Jahren in den Wintermonaten hier ihren Flugurlaub verbringen und die mich dann auch ein wenig an die Hand genommen haben. Denn um zu den Startplätzen zu kommen, bildet man hier ganz einfach Fahrgemeinschaften, da eh jeder hier einen der recht günstigen Mietwagen hat. Mietwagen sind in Andalusien wirklich günstig, ca 80€ pro Woche!

Einen groben Überblick über die Konditionen bekommst du z.b hier http://www.doyouspain.com/mietwagen/

Hey Jungs, nochmals danke dafür!

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Tja, was sind nun die schönen Fluggebiete hier?

Eines vorweg, also Fluggebiete gibt es hier wirklich reichlich, ob in der nahegelegenen Sierra Nevada, dem Valle de Abdalajís oder hier am Meer, so dass man eigentlich täglich irgendwo in die Luft kommt. Falls man bei Jardas Wetterbriefing anwesend ist! 😉

Mich persönlich interessierten allerdings nur die Startplätze am Meer, da ich einfach wahnsinnig gerne in einer schönen Kulisse fliege, im Warmen, es nicht umständlich mag und gerne am Strand, gleich neben einer netten Strandbar lande. Ich brauche einfach das Meer in meiner Nähe, und dieses Urlaubsfeeling 😉

 

By the way, sämtliche Infos zu den Fluggebieten, GPS Daten, Wind und Wetter, Zimmerreservierungen und sonstige Infos findet ihr ja eh auf der Seite von Leoni und Jarda, vom Fly Park Almunecar so dass ich sie hier nicht nochmals zufügen muss.

Ansonsten hilft wie immer die Paragliding App

Darum hier nur mal ein paar kurze persönliche Details und ein paar Fotos von mir.

Otivar:

Dieses Fluggebiet ist irgendwie ein wenig Mittelgebirge hat aber auch schon einen etwas alpinen Charakter. Es ist ein super schönes Fluggebiet für Thermikflüge, mit der Möglichkeit eines kurzen Streckenfluges nach La Herradura, um dort am Strand zu landen. Allerdings ging’s dort während meines Aufenthalts nur selten und zwei Hammertage habe ich sogar verpasst, weil ich genau da mit meinem Motorrad unterwegs war 😦

Otivar ist wirklich, nicht nur landschaftlich ein sehr schönes, aber auch etwas anspruchvolles Fluggebiet, vor allem auch wegen den teilweise heftigen Ablösungen am Landeplatz. Also wirklich nichts für Anfänger!

 

La Herradura:

Tja, La Herradura 🙂 Sieht erstmal easy aus, hat aber auch so seine Tücken.

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Bei S-W bis W und um die 20 Km/h Wind ein mega schönes, einfaches Fluggebiet. Aber wehe es hat schon etwas N-W oder der Wind nimmt schlagartig zu, dann ist Erfahrung gefragt, die möglichst schnell abrufbar sein sollte! Und der Wind nimmt hier schon mal sehr schnell zu, so, als wenn jemand einen Schalter umlegt. Und Nein, trotzdem hat es kaum Schaumkronen auf dem Meer, da dies kein bodennaher Wind ist.

Start und Landung sind easy und vor allem bietet der Strand recht gute Vorraussetzungen um ein wenig mit dem Schirm zu spielen.

Ok, is nix für Schirmschoner 😉

 

Der Ausblick allerdings, den man hier während des Fluges hat ist einfach nur ein Genuss!

 

Loma del Gatto:

Ebenfalls ein sehr bequemer Startplatz, da man mit dem Fahrzeug bis direkt davor fahren kann. Der Startplatz ist gross, hatte eine perfekte Neigung und bietet gleich nach dem Start die Möglichkeit eines Einstiegs in die Thermik. Generell ist es ein sehr schöner Panoramaflug mit Landemöglichkeiten an 5 verschiedenen Stränden. Ich persönlich bevorzuge den langen Strand in Velilla, sowie auch den recht kurzen der Playa Cabria, da dort die besten Strandbars mit leckeren Tappas sind 😉

 

Alfamar: 

Während der gesamten drei Monate die ich hier war, war kein einziger Flug von diesem Startplatz möglich. Von Oktober bis Dezember sieht es allerdings wohl ganz anders aus.

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Also ihr Lieben, für die erfahrenen Piloten unter euch, die gerne am Meer fliegen, gerne unter ihres gleichen sind und es stressfrei mögen, ist Almuñécar auf jeden Fall empfehlenswert.

Unerfahrenen Piloten möchte ich aber unbedingt ans Herz legen, sich einer betreuten Flugreise hierher, von einer der vielen Flugschulen anzuschliessen. Zumindest wenn sie zum ersten Mal hier her möchten.

Das Fliegen selbst ist hier zwar recht easy, aber die richtige Einschätzung von Wind und Wetter fällt selbst erfahrenen Piloten hier nicht immer einfach.

Also ich war jedenfalls, wie viele andere, garantiert nicht zum letzten Mal hier!

 

By the way… für die mit einem Wohnmobil reisenden Gleitschirmflieger unter euch bietet sich übrigens Santa Pola, bei Alicante als Zwischenstopp an. Man steht hier wunderschön am Meer, gleich neben dem Landeplatz und nur 70 Höhenmeter  unter dem Startplatz, der leicht zu Fuss erreichbar ist. Windrichtung O-SO

 

Eins noch zum Abschluss, an meine lieben Gleitschirmkollegen die mich seit Jahren kennen.

Ja, den IOTA  fliege ich immer noch sehr, sehr gerne. 😉 Klar vermisse ich ab und zu noch die Präzision des Sigma 9 sowie seine Dynamik, denn mit dem Schirm hatte ich im Oman ja auch jede Menge Spass! Aber… jetzt wo ich mich so richtig an das Handling des  IOTA  gewöhnt habe bin ich immer mehr von dem angenehmen, entspannten Fluggefühl angetan, was man mit diesem Flügel, vor allem in der momentanen Frühjahrsthermik hat. Ausserdem ist er genau der richtige Schirm zum Fotografieren, da er sehr ruhig in der Luft ist. Und leistungsmässig sind die beiden Schirme eh so nah beieinander, also die spielt wirklich keine Rolle.

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Also nein, ihr Lieben, ich wechsel nicht zurück! Und wenn doch, dann wohl eher auf den Sigma 10, aber das dauert sicherlich noch ne Weile, so wie ich ADVANCE kenne 😉

Naja, und das ich seit nun fast 20 Jahren immer noch ein ADVANCE „Fan Boy“ bin musste ich ja sicherlich nicht noch extra erwähnen 🙂

 

Aber Almuñécar bietet noch viel mehr!

Man hat hier zB. gut ausgebaute, recht lange Radwege am Strand genauso wie einsame Trails in den Bergen. Ich habe es jedenfalls, vor allem in den frühen Morgenstunden, genossen meinen Kreislauf mit ein wenig Biken in Schwung zu bringen und die Ruhe am Meer zu geniessen.

 

 

Und die Mopedtouren hier, einfach traumhaft!

Almuñécar ist ein wahres Paradies für On- und Offroad Fans und die perfekte Gegend für GS Fahrer wie mich! Vor allem die alte Passstrasse, von Almuñécar Richtung Granada hat es mir hier angetan, sowie die Landstrasse 340, direkt am Meer entlang.

 

By the way, wer mit dem Moped diese Strecke fährt und dies nicht alleine, sollte in Otivar unbedingt ein Chuleton, ein ca 1Kg schweres Kalbskottelet essen. Den Namen der Gaststätte weiss ich grade nicht mehr, ist jedenfalls auf der linken Seite, wenn man hoch fährt 😉 Und oben, in der Pampa, kann man in einer einsamen Gaststätte auf der rechten Seite, Richtung Granada, ein sehr leckeres Kaninchen für nur 9€ geniessen.

 

Aber auch Offroad ist die Gegend um Almuñécar so etwas von vielseitig, sodass man hier wohl ein Jahr lang rumfahren kann und immer wieder neue, faszinierende Strecken und Landschaften entdeckt.

 

Ich könnte sicherlich mehrere Seiten nur mit schönen Fotos und Beschreibungen von hier füllen, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen 😉

 

So wie es aussieht bin ich allerdings nicht der einzige der die faszinierende Landschaft hier mit dem Moped geniesst. Wie die Anhänger eines deutschen Tourenveranstalters zeigen, der seit mehreren Jahren die Gegend um Almuñécar fest in seinem Programm hat!

 

 

Für die Wohnmobil reisenden unter euch bietet Almuñécar übrigens nicht nur ruhige, schöne Standplätze an der Cabria Beach, sowie einen Campinplatz, sonder auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine Altstadt mit hervorragenden Tappasbars!

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Selbst gleich an der Strandpromenade in La Herradura und Almunecar stehen hier täglich mehrere Wohnmobile, ohne dass sie von der Polizei belästigt werden. Also ganz anders als in den Nachbarorten, Salobrena und Motril.

 

Die täglichen Prozessionen zu Ostern die hier stattfinden sind übrigens in ganz Spanien bekannt und ein muss, wenn man schon mal hier ist. Ausserdem ist Almuñécar noch eine der Städte, die ihren spanischen, ihren andalusischen Charme behalten haben. Und dies trotz seiner Grösse!

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Zwei, drei Übernachtungen sollte man darum hier wirklich einplanen, wenn man eh schon in Andalusien unterwegs ist.

 

Ach ja, der andalusische Charme.

Was mich von Anfang an wirklich sehr gewundert hat, ist die Tatsache, dass hier so wenig los ist, dass kaum Touristen hier sind. Denn die Landschaft, die Strände und die vorhandene Infrastuktur könnten eine Goldgrube für Anbieter von Outdoor Sportarten jeglicher Art sein. Ja, ich bin nun mal ein alter Tourismusmitarbeiter und so etwas fällt mir halt gleich auf. Sorry, kann wohl immer noch nicht aus meiner Haut raus. 😉

Das Thema hat mich so sehr beschäftigt, dass ich mich diesbezüglich öfters mit Antonio unterhalten habe. Antonio ist wie schon erwähnt seit 30 Jahren im Business, und da er nebenbei noch Tandemflüge hier anbietet, würden ein paar mehr Touristen seinem Business natürlich recht gut tun.

Gemeinsam sind wir dann auch mal zum Tourism Board in Almuñécar gefahren und ich hatte mit dem Big Boss diesbezüglich ein sehr nettes Gespräch. Tja, ich sags mal so, bezüglich Marketing hängen die hier schon noch ein paar Jahre zurück 😉 Aber warum?

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Ich hatte es jedenfalls immer noch nicht verstanden und was liegt dann näher als sich mit jemandem darüber zu unterhalten, der seit über 25 Jahren hier lebt und erfolgreich im Tourismus arbeitet? Leoni! 😉

Leoni hat es auch schnell auf den Punkt gebracht, Almuñécar war in den Sommermonaten zig Jahre lang eines der Hauptreiseziele und einer der Lieblingsurlaubsorte Spaniens, für Spanier! Man musste sich also über Marketing überhaupt keine Gedanken machen, Almuñécar war im Sommer einfach immer voll! Bis zur Finanzkrise vor ein paar Jahren. Und erst seit dieser Krise arbeitet man nun daran, auch internationale, also europäische Touristen zu bewerben, ihren Urlaub in Almuñécar zu verbringen.

Tja, wenn also einer der grossen Reiseveranstalter demnächst Almuñécar in sein Programm aufnehmen wird, und ich bin überzeugt, dass dies passiert, vor allem bei der momentanen politischen Lage in einigen muslimischen Ländern, wird es nicht mehr lange dauern und man kann Almuñécar dann auch pauschal, Online oder per Katalog buchen.

Noch ist es allerdings nicht soweit! 😉

 

Darum, ihr Lieben, wer Spanien, wer Andalusien einmal von seiner ursprünglichen Art kennen lernen möchte, wer Ruhe und Entspannung in einer traumhaft schönen, abwechslungsreichen Landschaft geniessen möchte, wer das wirkliche spanische Flair und die netten Einwohner kennenlernen möchte, jetzt habt ihr noch die Chance dazu! 😉

 

Und egal ob ihr Gleitschirmflieger, Motorradfahrer, Biker oder Wanderer seid, nutzt Leonis Erfahrung, ihren Service und ihre Betreuung vor Ort, das kann ich euch wirklich nur ans Herz legen. Ich habe es nun über zwei Monate beobachten können wie sie ihre Kunden, oder besser, ihre Gäste betreut und hatte viel Kontakt zu Menschen die schon seit Jahren über sie ihre Unterkünfte buchen. Ich kann es euch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen!

Selbst als die hübschen Chicas sich ein wenig Sonnenbrand geholt hatten, war Leoni gleich mit Aloevera Pflanzen aus ihrem Garten zu Stelle, um ihre Schmerzen ein wenig zu lindern! Sie ist und bleibt einfach die gute Seele vom Fly-Park Almencar! 

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Leonis Kontaktdaten findet ihr auf ihrer Homepage und dort bekommt ihr auch schon mal einen ersten Überblick. Sie hat eh die meisten Vermietobjekte, vom preiswerten Appartement, bis hin zu grosszügigen Finkas um Almuñécar im Programm und ich bin überzeugt bei ihr wird jeder fündig!

Deswegen, gut merken, Almu-Home.com !

 

So, ihr Lieben, das war’s erstmal von mir und ich werde jetzt erstmal ein wenig abtauchen. Und zwar an der Costa Brava, meinem Lieblingstauchgebiet, hier am Mittelmeer!

Allerdings nicht um noch etwas loszuwerden, das mir wirklich am Herzen liegt!  

Ihr Lieben, ich weiss wie es ist, wenn man nur eine Woche Zeit hat und möglichst viel fliegen möchte. Aber bitte, bitte versucht nicht die Natur zu bekämpfen! In allen Urlaubsfluggebieten kommt es immer wieder zu unschönen Erlebnissen, nur weil einige meinen sie müssten unbedingt in die Luft oder sie sind besser als andere, die lieber am Boden stehen!

Es ist zwar ein alter, ein sehr alter Fliegerspruch, aber immer noch sehr wahr: „Es ist besser am Boden zu stehen und sich zu wünschen in der Luft zu sein, als in der Luft zu sein, und sich zu wünschen am Boden zu stehen!“

Unser Hobby ist nun mal abhängig von Wind und Wetter und darum gehört eines einfach dazu: Geduld und genug Arsch in der Hose um im richtigen Moment auch mal nein zu sagen! Und selbst wenn’s für andere passt, heisst das nicht, dass es für mich passt!

Leute ich erwähne es, weil es mir wirklich wichtig ist! Denn ich flieg nun schon seit fast 20 Jahren und habe vor allem eines immer wieder gesehen: Viele, noch heisse, ja regelrecht fluggeile Piloten, riskieren in ihrem Flugurlaub weit mehr, als sie es zu Hause tun würden!

Darum, bitte behaltet immer einen kühlen Kopf!

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Göldi

Btw, durch draufklicken werden die Fotos grösser. Links sind fett geschrieben.

Ihr Lieben, der Lohn eines Bloggers sind die „Klicks“ 😉 Je grösser also die Reichweite eines Blogs ist, umso besser kommt man als Blogger durchs Leben, denn man hat ja nun mal auch so seine Kosten, vor allem beim Schreiben von Reiseberichten. Wenn euch also gefällt was ich hier veröffentliche wäre es lieb und ihr würdet mir etwas Gutes tun, wenn ihr  meinen Blog im Internet verlinkt, um mehr Reichweite und somit zusätzliche „Klicks“ zu bekommen 😉  Nein, reich kann man davon garantiert nicht werden! Aber wenn in Zukunft nur schon das Spritgeld und die Internetkosten dadurch reinkommen würden, wäre ich schon sehr glücklich! Mal abgesehen davon, dass sich garantiert auch andere Leser daran erfreuen würden!

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13 Kommentare zu “Andalusien – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

  1. Hallo Göldi
    Klasse Bericht,nett geschrieben. Eine ,wie ich finde sehr wichtige Sache hast du vergessen. Dort gibt es die kleine Stadt. Ich bin ja auch bekennender Almunecar Fan,warum? Erstens kann ich sehr gut zum fliegen gehen und habe viele verschiedene Gelände zur Auswahl mit ,zumindest zur Weihnachtszeit ,richtig vielen Piloten. Mir gefällt es,wenn viele Flieger da sind.
    Und zweitens,wenn ich zum Fliegen fahre,geht meine Süsse in die Stadt und macht diese unsicher. Dabei hat sie eben Spass und nachmittags treffen wir uns am Strand. Wir finden,das ist einer der Vorteile von Almunecar,weil es eben eine kleine Stadt ist. Die Partnerin sitzt nicht in der Einöde und langweilt sich und muss auf den Flieger warten,sie geht shoppen etc. Wie wir finden eine perfekte Kombination mit recht kurzen Flugzeiten von Deutschland aus zu erreichen.

    Gruss Mayer

    Gefällt 2 Personen

    • Danke Mayer, schön zu hören, aus deinem Munde 😉
      Ja, sorry, als Single habe ich diesen Aspekt wahrlich gar nicht gesehen und es stimmt natürlich was du sagst. In anderen Fluggebieten sitzen die nichtfliegenden Partner meist gelangweilt rum. Das ist wirklich noch ein sehr gutes Argument für Almunecar, vor allem weil die kleine Einkaufszeile auch sehr schön gelegen und angelegt ist!!

      Danke für die Ergänzung!

      cu in the sky
      Göldi

      Gefällt 2 Personen

  2. Hi Göldi, das hast Du wie immer toll gemacht! Danke!!… Mayer hat ja noch einen tollen Tipp für die Nichtflieger hinzugefügt, aber in den Gassen der Altstadt kann man nicht nur Shoppen sondern findet auch tolle Tapas Bars, die kann man allerdings nur zu Fuß erreichen ;-). Beim nächsten Mal zeigen wir Dir die schöne Altstadt von Almuñécar, versprochen!! Wir freuen uns aufs Wiedersehen! ….und vielen Dank nochmals!!

    Gefällt 2 Personen

  3. Ein ganz toller Bericht – da möchte man am liebsten gleich losfahren. Sehr informativ und macht Lust auf mehr. Wohnmobil fahren und dabei viel entdecken, Fliegen mit Genuss und Sicherheit – TOP!

    Gefällt 2 Personen

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