Die grosse Freiheit, alles nur eine Lüge?

Die grosse Freiheit, alles nur eine Lüge?


Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich das Bedürfnis hatte mal wieder etwas zu schreiben, euch daran teilhaben zu lassen wie es mir unterwegs so geht. Aber heute morgen, als ich wach wurde kam mir, wie so oft wenn ich alleine bin und meine Ruhe habe, so ein „Geistesblitz“: Bin ich eigentlich wirklich glücklich, so wie ich jetzt lebe?

Ist die grosse Freiheit von der wie alle irgendwann träumen wirklich das Non Plus Ultra um glücklich zu werden? Oder ist alles nur eine grosse Lüge? Belügen wir uns damit nur selbst? Und wenn ja, warum?

Was suchen wir eigentlich wirklich wenn wir von der grossen Freiheit, von grenzenlosem Reisen, von Sonne und Meer, von endlosen Stränden und netten Menschen träumen.

 

Treibt uns wirklich ein Sehnsucht nach all dem, oder brauchen wir nur mal einen „Tapetenwechsel“? Brauchen wir einfach nur eine Veränderung in unserem Leben und wissen nicht wie?

Bei einigen ist es sicherlich auch ein Flucht. Ok, das war’s bei mir nicht, denn ich habe schon sehr früh in meinem Leben gelernt das man vor seinen Problemen nicht flüchten kann. In den letzten Monaten habe ich hier und da einige Menschen kennengelernt die genau den Prozess durchmachen, den ich bereits mit 23 durchgemacht habe. Einen Rat kann man ihnen allerdings nicht geben, denn alles was sie erstmal brauchen ist wohl etwas Ruhe.

Nein, man kann vor Problemen nicht flüchten! Im Gegenteil, man verliert nur Zeit, kostbare Zeit, denn die Probleme holen einen irgendwann wieder ein und dann sind sie nur noch grösser 😉

Bereits zu Anfang habe ich es ja geschrieben, meine Motivation ist ein Neuanfang. Mir ein neues Leben aufzubauen, eines ohne Stress und ohne die Verpflichtung Zielvorgaben erreichen zu müssen, hinter denen ich nicht stehen kann.

Jetzt bin ich über ein Jahr mit meinem Wohnmobil unterwegs und in den nächsten Tagen werde ich mal versuchen meine Gedanken, die grade nur so sprudeln und meine bisherigen Erlebnisse diesbezüglich hier einwenig zusammenzufassen. Denn ich habe mittlerweile so viel erlebt, habe hinter die Fassaden verschiedenster Menschen schauen können! Aber natürlich auch sehr oft einen Spiegel vorgehalten bekommen, bewusst oder unbewusst.

Nur eines schon mal vor ab, ohne Geld gibt’s keine Freiheit! Zumindest nicht die Freiheit die wir alle gerne anstreben!

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Klar, man kann sich auch mit nem alten Postbus an irgendeinen Strand stellen, in die Wiese kacken, einwenig betteln gehen, und von der Hand in den Mund leben.

Und klar, man kann sich dann auch täglich selbst erzählen, und jedem, ob er es hören will oder nicht, dass man absolut frei ist. Das man den Sinn des Lebens erkannt hat, das man erleuchtet wurde oder sonstige esoterische Weisheiten. Wom… ne, nicht mein Ding!

Sorry, aber das ist sicherlich die grösste Lüge, sich selbst zu belügen!

Aber vorsichtig! Unter dieser Gattung gibt es auch ein paar linke Hunde, die Abzocker! 

Die Warten nur auf naive, unerfahrene Reisende die sie mit ihrem Geschichten einlullen können, sich emotional andocken und nur ihr bestes wollen: ihr Geld!  😉 Glaubt mir , die haben teilweise herzzerreißende Geschichten auf Lager oder bieten auch erstmal völlig selbstlos nur ihre Hilfe an um erstmal eure Sympathien zu bekommen  😉 Leute seid vorsichtig, ihr glaubt nicht wozu gestrandete alles fähig sind!

Naja, frei kann ich jedenfalls erst sein, wenn meine Grundbedürfnisse befriedigt sind, wenn die Sicherung meines Lebensunterhalts gewährleistet ist und ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss. Erst dann bin ich frei und kann mich weiterentwickeln! Und dafür braucht man nun mal Geld, sprich, eine kontinuierliche Einnahme. Denn nur die ermöglicht es einem letztendlich sorgenfrei zu leben. Alles weitere ist Luxus!

Nein, erzähl mir nicht das du frei bist, wenn du tagelang mit nem leeren Magen rum läufst und dein Schicksal oder von mir aus auch dein Karma dich damit etwas lehren will. Das einzige was es dir damit eventuell zeigen will ist, ohne Arbeit, ohne Einnahme läuft es nicht!

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Am besten geht es hier unterwegs jedenfalls den Rentnern, und zwar den Pärchen!

Viele haben sich ein kleines Anwesen gekauft, nett eingerichtet und führen hier ein sehr entspanntes Leben. Können sie auch, denn jeden Monat kommt genug Geld auf’s Konto um sorgenfrei das schöne Wetter, die schöne Landschaft und das Leben zu geniessen.

Genauso sieht es auch bei vielen Rentnern aus, die sich den Traum mit einem Wohnmobil erfüllt haben. Sie haben keine finanziellen Sorgen und können so ihren Tag und ihre Reise planen wie sie es möchten. Und wer ein Leben lang glücklich zusammen gelebt hat, naja, für den ist dies natürlich eine Steigerung der Lebensqualität.

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Aber, es gibt auch andere, die Singles unter den Rentner.

Da gibt’s den ehemaligen Unternehmer, der sich das grösste und beste Wohnmobil gekauft hat und jetzt merkt, hier, in diesem Leben spielt er nicht die erste Geige! Tja, scheisse, besser kleiner, aber zu zweit 😉

Dann gibt es die Witwer und die Witwen, die Anschluss suchen und für die es nichts schöneres gibt, als Reisepartner zu finden, mit dem/denen man gemeinsam die Erlebnisse teilt und seine Abenteuerlust ausleben kann. Nein, da geht es nicht um Sex oder Party. Da geht es nur darum nicht allein zu sein und einen Menschen an seiner Seite zu haben, mit dem man sich gut versteht!

Viele andere stehen darum oft, eigentlich jedes Jahr auf dem gleichen Campingplätzen, dort trifft man sich und…. säuft das sich die Balken biegen 🙂

Der Grill läuft ständig auf Hochtouren, das Bier fliesst in Strömen und die harten Drogen kommen dann zu später Stunde auch noch auf den Tisch. Hierzu erzählt man sich von morgens bis abends seine Heldentaten von früher und vergisst dabei wohl ganz, dass das Leben ja noch gar nicht vorbei ist 😉

Aber natürlich habe ich auch einige kennengelernt, die haben so viel Geld, das reicht ihnen bis an ihr Lebensende. Nein, stop, es würden ihnen reichen, wenn sie glücklich wären 😉 Aber viele sind es einfach nicht, trotz Geld!

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Denn was bringt es mir, wenn ich zwar Geld habe wie Heu, mir ein schönes Anwesen in der Sonne, am Meer kaufen kann, aber innerlich einfach ein unglücklicher Mensch bin? Wenn ich den Drang habe immer und überall im Mittelpunkt zu stehen, da mir sonst die Anerkennung fehlt, die grade diese Menschen so dringend brauchen? Sie geben dann einfach Geld aus, immer mehr Geld, weil sie glauben man kann Glück, bzw. das Gefühl glücklich zu sein, kaufen. Nein, ihr Lieben, auch das geht nicht!

Auch das habe ich schon sehr früh gelernt, in der Zeit als ich noch eine Tauchbasis in einer kleinen Bucht an der Costa Brava hatte.

 

Die „Neureichen“, meist aus Ampuriabrava, haben hier um die Wette gebuhlt, sich ständig neue, grössere Boote gekauft, im Chiringuito bei uns am Strand die teuersten Langusten bestellt und Schampus aus Flaschen gesoffen, nur um auf sich aufmerksam zu machen und allen zu zeigen „ich bin cool, ich hab’s geschafft“!

 

Meist kamen diese „Gäste“ allerdings nur 3-5 Jahre im Sommer zu uns in die Bucht. Dann war’s Schluss mit lustig 😉 Also… auch nur eine Lüge!

Naja, letztendlich lebt genau davon ja die Boots- und Immobilienindustrie um Roses, bzw. generell in Spanien. Von den Neureichen, den Glücksrittern, die schnell kaufen aber auch schnell wieder verkaufen MÜSSEN! 😉

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Also was suchen wir eigentlich wirklich?

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Weniger ist manchmal mehr!

Keine Ahnung, was andere suchen, warum andere hier im Süden so leben wie sie leben und es kann mir ja eigentlich auch egal sein. Fakt ist, Sonne und Meer sind Balsam für die Seele!

Aber die Frage die sich mir stellt ist einfach, was macht mich glücklich? Denn nur darum geht’s ja eigentlich in unserem Leben, glücklich zu sein. Gibt’s das eigentlich? Ich meine , immer nur glücklich sein?

Bisher jedenfalls hatte ich genauso Höhen und Tiefen hier im Süden wie auch in meinen früheren Leben, denn auch ich hatte es mir etwas einfacher vorgestellt. Aber trotz meiner über 30 jährigen Auslandserfahrung habe ich es bisher noch nicht so richtig auf die Kette bekommen, genügend Geld zu verdienen um wirklich Sorgenfrei zu leben.

Denn die Tandemfliegerei läuft hier im Süden nicht so gut für mich, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe, weil die Spanier sehr Futterneidisch sind, weil sie diesbezüglich sehr unproffessionell arbeiten aber auch weil in der Wintersaison kaum Touristen hier sind. Klar, hier und da geht schon was, aber um sorgenfrei zu leben reichst bisher jedenfalls noch nicht.

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Also bleibt mir in den Wintermonaten eigentlich nur einwenig zu schreiben und hier und da zu hoffen das ich ein paar Euro mit schönen Fotos verdienen kann.

 

Zur Zeit schreibe ich an einem Bericht über das Gleitschirmfliegen in Andalusien, für ein  Magazin. Aber, auch die zahlen bei weitem nicht mehr so gut wie früher, wohl auch da Printmedien nicht mehr so im Trend liegen.

Naja und schöne Fotos,… wer glaubt damit lässt sich ein Vermögen verdienen liegt auch falsch 😉  Wenn ich mal eine schöne Serie habe gibt’s dafür eventuell um 300€, mehr kaum, denn ich bin nun mal kein Top Fotograph. Allerdings habe ich natürlich ausreichend Motive und kann das so wieder einwenig wett machen 😉

 

Ich muss mich also nach wie vor einwenig einschränken, aufpassen das ich sparsam lebe und gut überlegen wofür ich mein Geld ausgebe.  Und zum Glück habe ich im Sommer meinen Job an der Mosel und im Sauerland, denn hier läuft es recht gut mit Passagierflügen.

Tja, jeder der mich kennt fragt sich sicherlich warum tut er sich das an, denn mit Trainings und Consulting könnte er ja easy mehr Geld verdienen. Ja, ich weiss, aber mir macht es einfach mega Spass was ich zur Zeit mache. Also meistens 😉

Ausserdem ist es mal wieder eine neue Erfahrung für mich und ich lerne immer noch sehr gerne dazu!

Naja, und ich flieg einfach gerne, kann mich dabei entspannen und wenn ich meinen Passagieren damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, das gibt mir einfach ein schönes Gefühl. Es macht mir einfach mega Freude, anderen eine Freude zu bereiten, in dem ich Ihnen die Faszination des Gleitschirmfliegens, also frei wie ein Vogel, rüberbringen kann! Und nur das zählt für mich momentan, etwas Geld mit dem zu verdienen was mir wirklich Spass macht!

 

Nein, nur für Geld habe und würde ich diesen Job garantiert nicht machen, denn wenn man keinen Spass dabei hat schafft man es garantiert nicht seinen Passagieren ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

 

Naja, und, wie schon erwähnt,  ich fotografiere halt auch sehr gerne, halte gerne schöne Momente fest und freu mich wenn ich ein schönes Bild geschossen habe.

 

Ja,  mag sein das ich momentan einwenig zum Träumer mutiere, aber ich habe viel zu lange nur funktioniert! Jetzt bin einfach ich mal dran, meine Gefühle, ich lasse meine Sensibilität zu und natürlich weiss ich das ich mich damit auch verletzbar mache. Natürlich weiss ich auch, dass einige mich dafür belächeln. Und?

Andere hängen ihr Leben lang auf einer Malediveninsel rum, auf einem Sandkorn im indischen Ozean, oder in der Wüste, und sind damit wesentlich zufriedener als auf irgendeiner Karriereleiter, die eh nichts anderes ist als ein Hamsterrad, das sich immer schneller dreht!

Sind es nicht grade die, die gerne mal tauschen würden, die darüber lächeln? Oder sind es vielleicht die, die auf ihrer Karriereleiter erst da stehen wo ich schon lange gestanden habe, und die noch gar nicht verstanden haben das es um Lebensqualität und nicht um Ansehen geht!

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Es ist auch egal, alles was ich eigentlich rüberbringen wollte ist, dass die grosse Freiheit auch ein grosse Lüge sein kann, wenn man nicht ehrlich zu sich selbst ist!

Ja, man braucht die finanziellen Mittel um wirklich frei zu sein. Nein, nicht viel! Man sollte einfach immer nur einen Euro mehr in der Tasche haben, als man grade braucht. Und… alles was man nicht ausgibt muss man auch nicht verdienen 😉

Und man braucht eine Beschäftigung, ganz wichtig, man braucht ein Ziel! Es ist wie beim Segeln, wenn man nicht weiss wo man hin will, ist kein Wind der richtige 😉

Damit bin zumindest ich momentan recht glücklich! Zumindest glücklicher als in meinem alten Leben!

Aber… es gibt für mich zur Zeit nichts schlimmeres, als bei schlechtem Wetter allein in meinem Wohnmobil zu sein. Langeweile, mit das schlimmste was es für mich gibt! Die einzigen die davon profitieren sind Facebook, Foren und mein Netzbetreiber.

Also last but not least, wenn man keinen Partner hat braucht man Anschluss! Alleine zu sein ist vielleicht mal eine zeitlang recht angenehm, aber auf Dauer? Nein, dafür sind wir nicht geschaffen.

Schön wenn man, so wie ich, Hobbys hat, wenn man eine Leidenschaft, wie Tauchen, Fliegen oder Mopedfahren hat. So findet man immer irgendwo Gesellschaft und hier und da sind dann auch Menschen dabei, da passt’s einfach vom ersten Moment an und es entstehen neue Freundschaften.

Aber…dazu muss man natürlich auch seinen Arsch bewegen, denn es kommt garantiert keiner vorbei, klopft an deine Türe und sagt: Hi, hier bin ich, ich will dein Leben schöner gestalten 😉

 

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Tja, und das beste kommt bekanntlich zum Schluss… Stephie!

 

Das muss man sich mal überlegen, Stephie und ich kennen uns seit sie 15 ist, wir wohnen im gleichen Ort, haben uns Jahre lang nicht gesehen da wir beide dort weggezogen sind, ich war auf der ganzen Welt unterwegs und dann…. Stephie 😉

Unglaublich wie sich das mit uns entwickelt hat, denn so war das eigentlich von keinem von uns geplant. Und jetzt?  Wir verstehen uns wie Geschwister, wie beste Freunde, sie ist wie ich mit Camping gross geworden und mag nicht nur das reisen im Wohnmobil sondern versteht es natürlich es uns unterwegs gemütlich zu machen, sie fliegt sehr gerne mit mir im Tandem und geniesst es mindestens so sehr wie ich, sie liebt es mit mir mit dem Motorrad durch die Landschaft zu fahren und … ist ein sensibles Kuschelmonster 😉 Ja, ich mag Kuschelmonster! 🙂

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Aber vor allem unsere Gespräche geben uns beiden sehr viel, wir lernen voneinander, auch da wir ja total unterschiedliche Leben gelebt haben und können stundenlang quatschen. Oder kurz: wir tun uns momentan einfach verdammt gut!

Tja, ohne den Ausstieg aus meinem alten Leben, ohne diesen Schnitt den ich gemacht habe, wären wir wohl nicht zusammengekommen und hätten diese schöne Zeit, diese enge Verbundenheit nicht erlebt. Allein das war es schon wert! 🙂

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Also, ihr Lieben, ich wollte das einfach mal loswerden und eventuell habe ich dem einen oder anderen hiermit einen kleinen Denkanstoss gegeben. Wer sich auf die Füsse getreten fühlt, sorry, aber jeder zieht sich den Schuh an der ihm passt! 🙂

Denkt einfach dran: Ein Ende bedeutet auch immer ein Neuanfang, folgt eurem Herzen, aber nehmt euer Hirn dabei mit 😉 Denn der Traum von der grossen Freiheit kann auch eine verdammt grosse Lüge sein!

Tja, und ich? Ich arbeite dann mal fleissig weiter daran mein Ziel zu erreichen, mir hiermit eine stabile finanzielle Basis zu schaffen. Denn sonst wird das langfristig auch bei mir nichts, mit meinem Traum von der grossen Freiheit und dem glücklich sein 😉

So, ihr Lieben, wir haben Wind aus Süd-West, ich stehe eh in La Herradura und geh jetzt fliegen!  Bin schon mal gespannt auf eure Reaktionen und Kommentare. 😉

Ciao Göldi

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21 Kommentare zu “Die grosse Freiheit, alles nur eine Lüge?

  1. Vielen, vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht…..mit diesem Traumschluss!!! ❤ Du sprichst mir aus dem Herzen, ich kenne einige dieser unglücklichen "Fluchtmenschen", auch einige der Reichen "Unglücklichen". Und bin froh, zu denen gehören zu dürfen, die einfach innerlich und äußerlich glücklich sind. Ich wünsche Euch weiterhin alles, alles erdenklich Gute!!! 🙂 :_) 🙂

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  2. Hallo Volkmar,
    ich bin soeben mal über die deine Seite geflogen und muss sagen chapó. Es macht wirklich eine große Freude deine Beiträge zu lesen, sie sind so schön natürlich und die Bilder sind natürlich der Kracher. Weiter so .

    L.G. Michael Schneider(17)

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  3. Sehr gut beschrieben! Und die Neureichen kommen und gehen bei jeder Art von ‚In‘ Beschäftigung 😉 Nur die, die es mit Liebe machen bleiben!
    Mach so weiter! Wot sehen uns!

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  4. Ein sehr beeindruckender Bericht und es macht Spaß ihn zu lesen…..ich gehöre zu den glücklichen Rentnern mit Partner die ihren letzten Lebensabschnitt genießen können….Ich wünsche Euch eine glückliche Zeit die ihr jetzt zu Zweit genießen und erleben könnt.

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  5. Hi Volkmar,

    mein Leben läuft ja wohl um Einiges „konventioneller“ als deines… Tauschen würd ich – glaub ich – trotzdem nicht wollen. In der Gestaltung meines Hobbies bin ich aber vielleicht doch etwas anders als die meisten meiner – unserer gemeinsamen – Motorradfreunde…
    Darum gilt dieser Satz wohl für uns beide:
    „Für verrückt werden immer diejenigen gehalten, die genau das tun, was andere gerne tun würden…“ – also mach weiter so!
    Freu mich schon dich irgendwo bald mal wieder zu treffen und zu plaudern…!!!

    Liebe Grüße
    Reinhard

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  6. Hola, Volkmar, sehr interessant geschrieben. Ich gehöre zu den Witwen, die ein gutes, geregeltes Einkommen haben und die sich ihren Traum vom Reisen mit dem Wohnmobil erfüllen können. Du hast Recht, ohne Geld müsste man sich zu viele Gedanken um die Lebenserhaltung machen, statt die schönen kleinen und großen, glücklichen Augenblicke zu genießen. Dazu gehören für mich das Anschauen der Sonnenauf- und untergänge, das Betrachten meines Hundes, wenn er am Strand herumtrollt oder wenn er entspannt schläft, ein gutes Essen und Trinken, Gespräche mit Freunden oder auch mit Fremden. Es gibt soviel, was mich glücklich, zufrieden und dankbar macht. Das sind zwar alles Dinge die nichts oder nicht viel kosten, aber keine Sorgen um Geld machen die Gedanken frei für andere Dinge.
    Ich bin dankbar und glücklich auf meiner Reise durch Spanien Dich und Stephie kennengelernt zu haben. Ich erfreue mich an Euren Fotos und Deinen Berichten.
    Ach ja, und zum Thema zu zweit oder allein. Ich bin Witwe und habe keinen neuen Mann gesucht. Ist mir aber trotzdem über den Weg gelaufen 😉 Ich genieße die gemeinsame Zeit mit ihm, brauche aber auch sehr viel Zeit und Freiraum für mich. Mein Fazit ist, man kann sehr gut allein durch die Lande ziehen, aber auf eine liebe Familie und auf gute Freunde kann ich nicht verzichten.
    Liebe Grüße und bis irgendwann und irgendwo…
    Uschi

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  7. Hallo mein Überflieger, Landeplatz gefunden!?!
    Am Ende ist alles gut, ist es nicht gut, ist es nicht das Ende.
    Wir freuen uns auf die Saison 2017 an der Mosel .
    Sabine und der Womo Doc

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  8. Hallo, toll geschrieben und würde es so unterschreiben was Du geschrieben hast. Meine Frau und ich planen bereits jetzt unser Leben nach der Arbeit und bereiten uns gerade „gemeinsam“ auf die Freiheit vor. Ich wünsche Dir, dass Du all deine Träume weiterhin leben und umsetzen kannst. Ganz lieben Gruß! Matthias

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  9. Hallo Volkmar,

    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Bleib wie Du bist und denk dran: Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite!!! Grüße aus dem Siegerland und bis demnächst.

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  10. Hallo Göldi,
    Glück hat nur der, der sich die Frage beantworten kann: Was macht mich glücklich…?

    Du hast Recht, diese Frage scheinen sich nicht alle Menschen stellen zu können. Jedenfalls aus unserer Generation.
    Die Generation „Why?“ scheint das besser zu können. Wir haben ja noch ein bischen Zeit das zu beobachten.

    Im Moment wüsste ich nicht, was mich noch glücklicher machen könnte als der Moment, den ich gerade lebe. Habe aber auch lange gebraucht, bis ich dahin gekommen bin, ohne Esotherik und andere Gurus. Das, was ich lebe ist meine antwort auf die o.g. Frage.

    Und diese Frage kann man sich immer nur sich selbst stellen und auch beantworten.

    Dein Thema mit Stephi finde ich schön und es freut mich für Dich, weil ich in Deinen Bildern sehen kann, dass ihr Spass habt und eine gute Verbindung. Macht es euch zufrieden, dann macht es euch auch glücklich. Manchmal kann es ganz einfach sein.

    Bin noch bis anfang april hier und gehe dann straight nach Deutschland, um meine Transe noch ein bischen aufzupeppen. Einfach und praktisch….

    Und das weniger mehr ist, hab ich immer schon gewusst, nur jetzt lebe ich es. Weil ich muss, ich kann es aber auch.

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  11. Hallo Volkmar,

    wie Recht du hast.

    Zum Start des beruflichen Lebens werden wir häufig von persönlichen Wünschen nach dem idealen Lebensstandard getrieben, möchten vielleicht auch alles anders als die Eltern machen. Die Erkenntnis, dass das Materielle nicht alles im Leben ist, kommt bei manchem erst, wenn der Körper sich überdeutlich „verweigert“.

    Alternativ schwer haben es die Menschen, die sich zum Start ins Berufsleben dem Leistungsdruck nicht unterwerfen wollen/ können. Sie leben wohlmöglich seelisch zufriedener, werden aber kritisch beäugt und haben es mit dem „falschen“ Lebenslauf recht schwer in unserer Leistungsgesellschaft. Als würde etwas mit ihnen nicht stimmen…dabei werden leider viele gute Kompetenzen nicht erkannt.

    Beide Situationen führen sehr häufig zum Überdenken der Lebensziele, die sich ja fieserweise auch noch ändern können, ohne dass dies richtig bewusst ist 😉

    Egal welche Erfahrungen und Wünsche ich habe, wichtig ist doch, dass ich realistisch meine Möglichkeiten (monitär, gesundheitlich, what ever…) abwäge, um dem Lebensziel so nah wie möglich zu kommen und glücklich zu sein.

    Der Trugschluss, dass ich mit Geld ALLES kaufen kann oder komplett ohne Geld reisen kann, wird mich einholen & ernüchtern. Es wird mich auf jeden Fall etwas kosten- sei es die Freundschaft mir wichtiger Menschen, noch ein bisschen mehr meiner Gesundheit. Auf jeden Fall etwas, womit ich so überhaupt nicht rechne, was mich irgendwann derbe einholen wird.

    Ich finde die Themen sehr gut, mit denen du dich beschäftigst. Finde es klasse, wie du dein Leben lebst- vor allem freue ich mich für dich, dass du dies nicht mehr alleine bestreitest 👍 neu zu vertrauen ist mutig, sehr wichtig und richtig.
    Gratulation, weiter so!
    Viele Grüße
    Anja

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  12. Hallo Göldi,
    habe deinen tollen Bericht gerade gelesen. Gut geschrieben und wenn ich die Fotos sehe, dann packt mich das Fernweh. Aber in ein paar Wochen ist es bei uns auch soweit, dann geht die Reise wieder nach Kroatien. Mach weiter so,

    viele Grüße von Ralph Klein

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  13. Hallo Göldi,

    ich bin soeben über einen Eintrag auf Facebook (Überwintern in Spanien) auf deine Seite gekommen.

    Toller Bericht und viele Wahrheiten! Auch deine Fotos faszinieren mich.

    Ich wünsche dir noch viel Spaß im Süden und alles Gute auf der weiteren Fahrt. Almuñecar ist ein netter Ort. Ich hatte früher Bekannte dort.

    Viele Grüße aus dem kalten Österreich,
    Andreas

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