Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

GoeldiOnTour

Morgens um 6, Halk an der Ostsee, unsere erster gemeinsamer Sonnenaufgang für dieses Jahr in Dänemark und schon bin ich am schreiben 😉

Ja, die Nächte in Dänemark sind recht kurz im Sommer. Aber dafür sind die Tage länger 😉

Nach unsere Ankunft haben wir hier erstmal ein paar Stunden an einem einsamen Strand verbracht, um uns von der Fahrt zu erholen…

 

… und anschliessend auf die Düne gesetzt um einwenig den Ausblick und die Ruhe zu genießen. Denn die Fahrt hatte es diesmal wirklich in sich.

 

Tip: fahrt in Hamburg nicht durch den Elbtunnel, sondern bleibt auf der A1, Richtung Lübeck-Kiel, denn der anschließende Stau wird wohl noch ein paar Monate andauern.

Da wir dieses Jahr drei bis vier Wochen eingeplant haben und die Ost- und Westküste bereisen möchten, werde ich versuchen euch hier mehrmals wöchentlich mal ein paar detaillierte Infos zu hinterlassen. Keine Ahnung ob das interessant für euch ist, ich möchte es einfach mal probieren.

Also falls euch Dänemark als Reiseland interessiert, schaut einfach ab und zu mal rein.

Generell schon mal eines: freies Stehen ist in Dänemark genauso ungern gesehen wie auch in Deutschland. Zur Erhaltung der Fahrtüchtigkeit ist es allerdings auch hier erlaubt, eine Nacht auf öffentlichen Parkplätzen, wie oben auf dem Foto, zu übernachten.

 

Wie ihr seht, steht hier auch ein Schild, Camping verboten! Also lasst die Stühle und Tische einfach drin, fahrt keine Markise aus, und ihr könnt an den schönsten Plätzen für einen Tag/eine Nacht frei stehen, ohne gerügt zu werden.

Wir sind als erstes nach Halk gefahren, da man hier bei Wind aus Ost-SO recht schön mit dem Gleitschirm fliegen kann.

Meine Empfehlung, wie immer, ladet euch unbedingt die Paragliding Map App auf’s Handy.

Generelle Infos bezüglich Gleitschirmfliegen in Dänemark hatte ich ja hier schon mal festgehalten: https://goeldiontour.com/daenemark

Gleich nebenan ist übrigens auch ein Campingplatz, für all diejenigen die gerne ein paar Tage länger hier bleiben möchten. Denn trotz Hauptsaison ist der Sandstrand, wie fast überall in Dänemark, recht leer und das Wasser sehr angenehm.

Tja, das ist einer der Vorteile von Dänemarks ca. 6000 km langen Küste, Massentourismus mit überfüllten Stränden gibt’s hier nicht 👍

Na ja, wir Frühstücken jetzt erstmal, danach komme ich eventuell noch zu einem schönen Flug bevor wir weiter Richtung Norden ziehen.

Na also, wer sagt’s denn? Wenn Engel verreisen 👍😃

 

Was mich immer wieder fasziniert ist, wenn ich einen der wirklich guten Küstenflieger, wie Andrè, treffe. Mal abgesehen von seinem Schirmgefühl ist seine Erfahrung, sein Schirmhandling und seine Flugtechnik bei starkem Wind für mich so faszinierend, dass ich ihm stundenlang zuschauen könnte.

 

Und wenn dann noch Larry dabei sitzt, der ja wirklich fast täglich irgendwo an Dänemarks Küste fliegt, naja, dann geht die Zeit halt recht schnell vorbei 🙂

 

Mein Flugvirus ist also jetzt auch befriedigt und jetzt können wir uns ganz entspannt Richtung Norden aufmachen 😄

Wir halten euch in den nächsten Tagen weiter auf dem laufenden. Schaut einfach ab und zu mal rein, wenn’s euch interessiert.

Tag 2

Von Halk aus sind wir erstmal nach Aarhus gefahren, da man hier nicht nur recht schön fliegen, sondern es auch einige, sehr idylische gelegenen Campingplätze hat.

Allerdings hatten wir ganz vergessen das Sonntag ist und darum halb Dänemark auf der Strasse 🙂 Durch die teils engen Stassen ist es dann nicht wirklich angenehm mit dem Wohnmobil.

Darum sind wir weiter gefahren, Richtung Ebeltoft, wo es übrigens recht schön gelegene Campingplätze direkt am Strand gibt, die Mittlerweile auch Wohnmobilstellplätze anbieten!

Das ist übrigens neu in Dänemark! Bis letztes Jahr gab es ja den sogenannten Quick Stop, der uns Wohnmobilreisenden eine sehr preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit auf fast allen Campingplätzen geboten hat. Mittlerweile haben die Dänen dieses System abgesetzt und dadurch ersetzt, das sie für Wohnmobile spezielle Stellplätze auf ihren Campingplätzen zu Sonderpreisen anbieten. Also ich find es gut, da ich einer derjenigen bin die sich gerne das Land ansehen, also selten lange an einem Ort bleibe 😉

Alle Infos dazu findet ihr natürlich auf der Seite des dänischen  Camping Verbandes 

Wir sind dann allerdings noch über den kleinen Hügel gefahren, da ich dort einen netten Strandabschnitt kenne, wo man einsam und alleine stehen und auch recht entspannt fliegen kann 😉

 

Es war einfach nur traumhaft! Morgens haben wir erstmal den Sonnenaufgang genossen und Gefrühstückt wie in alten Campertagen, als wir noch jung waren. Also ich meine, wirklich jung 😉 Bis sich dann irgendwann die Kühe beschwert haben 😀

 

Um aber jetzt der Frage nach Stellplätzen gleich vorwegzugreifen, ihr Lieben, Dänemark ist viel zu schön um nach einer vorgegebenen Route das Land zu bereisen und die Vorlieben von uns zu verschieden.

 

Und wer an der über 6000 Km langen Küste keinen Stellplatz für eine Nacht nach seinem Gusto findet, der sollte vielleicht sein Wohnmobil verkaufen und zukünftig all inklusive buchen 😀

 

Spass beiseite, glaubt mir, für Dänemark braucht kein Mensch Stellplatzinfos, denn hier gibt’s keinen Massentourismus, die Strände sind unendlich lang und freies stehen, wie zB in Spanien, ist hier eh nicht erlaubt. Einen schönen Übernachtungsplatz findet aber garantiert jeder hier, da es überall, selbst an den kleinsten Stränden, öffentliche Parkplätze gibt an denen man eine Nacht stehen darf.

Selbstverständlich gibt es auch überall an der Küste ausreichend viele Campingplätze. Die meisten von ihnen sind im Gegenteil zu denen im Süden Europas nicht mit kleinen, überteuerten Parzellen gepflastert, sondern recht grosszügig ausgelegt. Sehr oft sind sie sogar direkt in die Dünenlandschaft integriert, was ein außergewöhnlich schönes feeling garantiert.

 

Wie zum Beispiel unser nächstes Ziel, der Strand Camping Lökken.

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Denn der Wind hat auf West gedreht und da wir gerne mal wieder gemeinsam im Tandem entlang der hohen Dünen am Leuchtturm fliegen möchten, haben wir die Ostseeküste verlassen und sind nach Lökken gefahren.

 

Also, ihr Lieben, wir  halten euch in den nächsten Tagen weiter auf dem laufenden. Schaut einfach ab und zu mal rein, wenn’s euch interessiert.

Tag 3, 4 und 5 …

Tja, was soll ich jetzt schreiben? Seit wir angekommen sind bin ich nur noch in der Luft und habe sonst nix erlebt. Stephie hat ein paar schöne Fotos gemacht und ich lass jetzt einfach mal die Bilder sprechen 🙂

Wir sind angekommen und ich hab gleich den Schirm ins Gras geschmissen und bin in die Luft 😉

 

Naja, und dann war erstmal nur geniessen angesagt 🙂 Alle Fotos werden werden übrigens gross, wenn ihr sie anklickt.

 

Eines allerdings ist mir gestern zum ersten mal passiert, und ich hätte es nie für möglich gehalten: ich bin mit mehreren Piloten direkt unter dem Leuchtturm abgesoffen 😮

 

Aber… ich hatte Glück im Unglück! Denn natürlich mussten alle die mindestens 1 1/2 Stunden am Strand zurücklaufen, ausser der alte Tramper 😀

 

Tja, man darf sich halt nicht zu fein sein auch mal den Daumen rauszustrecken 😉

Jedenfalls bin ich anschliessend gleich noch mal gestartet. Bis jetzt konnten wir jeden Tag bis zum Sonnenuntergang fliegen. Einfach nur mega hier!

 

Tja, das ist Lökken Strand Camping, immer wieder eines der schönsten Erlebnisse für mich in Dänemark!

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Hier trifft man auch immer alte Bekannte, selbst die, die man schon seit zig jahren nicht mehr gesehen hat, wie Peter und Gaby, von Paragliding Westerwald 😉

 

Oder Marco mit seiner Klicke aus dem Berner Oberland, inkl. Simon von Paragliding Interlaken.

Die Jungs haben ihre Schirme wirklich im Griff und verbreiten einfach immer eine mega Stimmung 🙂

 

Naja, und einen trifft man eh immer im Juli hier, Franky Boy Germann, mehrfacher Kung Fu Weltmeister und ein wirklicher “ Haudegen“

Frank hat übrigens immer noch einen kleinen Ibex dabei und kommt somit selbst bei starkem Wind zum fliegen. Ansonsten sieht man ihn auf dem Kite, mit seinem Strand Buggy oder neuerdings auf einem eBoard rumcruisen. In Ruhe irgendwo rumsitzen kann er jedenfalls nicht 😀

 

Nur eines hat bisher noch nicht funktioniert, Stephie war noch nicht am Leuchtturm mit dem Tandemschirm. Denn entweder war der Wind zu stark um sicher zu starten, oder zu schwach um oben zu bleiben, oder ich war stundenlang alleine an der Düne unterwegs und hab die besten Phasen zum Tandemfliegen verpasst.

Aber das wird die Tage schon noch was, denn das Wetter sieht nach wie vor recht vielversprechend aus!

 

Wir halten euch in den nächsten Tagen weiter auf dem laufenden. Schaut einfach ab und zu mal rein, wenn’s euch interessiert.

Tja, jetzt isses wieder soweit…

du kannst einfach nichts dagegen tun, jeder, wirklich jeder mit dem ich hier spreche empfindet es gleich und die meisten kommen genau darum jedes Jahr wieder hier her… die Tiefenentspannung setzt ein 🙂

Leute, es ist wirklich so! Wie ihr wisst, bin ich sehr viel rumgekommen auf unserem schönen blauen Planten, aber nirgendwo auf der Welt schlafe ich so gut, so feste, wie hier im Norden Dänemarks. Und das geht wirklich jedem so! Kaum ist man ein paar Tage hier spürt man merklich wie entspannt man wird.

 

War ich Anfangs noch voll motiviert hier ein paar Erlebnisse zu teilen habe ich mittlerweile kaum noch die Motivation überhaupt online zu gehen.  Aber no worries, es geht schon noch weiter mit meinem Blog. 😉

Momentan ist allerdings erstmal Soulsurfing angesagt!

Heute Abend wollen wir erstmal wieder an der Düne grillen, einfach nett zusammensitzen und den Sonnenuntergang geniessen.

Ulli ist auch gleich soweit, und dann geht’s los 😃

 

Lecker war’s! Und die Stimmung auf der Düne ist eh immer einmalig schön!

 

Zum krönenden Abschluss des Abends konnten Stephie und ich sogar noch einen traumhaften Mitternachtsflug mit dem Lächelwerk Tandemschirm in den Sonnenuntergang geniessen!

 

Ach Leute, das Leben kann so schön sein!

 

Wie versprochen fliege ich natürlich auch unterwegs die Kinder von Reisenden gerne gegen eine kleine oder große Spende für unser Projekt „der kleine Co Pilot“.

Allerdings ist der Andrang momentan so groß das meine alten Knochen ganz schön gefordert werden 😄

 

Trotzdem habe ich mega Freude daran, denn für die Kids ist es ein einmalig schönes Erlebnis, zusammen mit den anderen bunten Schirmen in der Luft zu sein. Und das sieht man nicht nur, man spürt es!

Infos dazu findet ihr hier: https://goeldiontour.com/2018/04/08/der-kleine-copilot

Sodale, dann will ich mal wieder ….

Heute ist zwar mein 59er Geburtstag, aber bei dem gruseligen Wetter sitzen wir eh nur im Wohnmobil und versuchen uns die Langeweile zu vertreiben 😉

 

Wie ihr seht ist der Campinglatz auch recht leer geworden.

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Zum einen liegt es daran, dass einige weiterziehen, entweder auf ihrer Dänemarkrundreise oder zu Fähre nach Norwegen aufbrechen.

Der Wind ist jedenfalls momentan so stark, dass wir selbst unser schönes Markisenbanner, das uns nicht nur Wind- Sonnen- und Sichtschutz bietet sondern auch als Werbeträger dient, wegpacken mussten.

Tja, auch das ist Dänemark.

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Für alle Dänemark Neulinge darum ein kleiner Tip: ladet euch am besten die WINDY App runter, denn wie ihr darauf recht gut sehen könnt ist das Wetter an der Westküste Dänemarks nicht überall gleich und die starken Winde, die ein Tiefdruckgebiet nun mal mit sich bringt, sind meist nur von kurzer Dauer. Man hat also eigentlich immer die Möglichkeit in ein, zwei Stunden ein ganz anderes Wetter vorzufinden.

Bei uns hier oben bläst der Wind zur Zeit und weiter südlich, um Hvide Sande, können sie entspannt fliegen und liegen am Strand. Allerdings ist es auch schon mal umgekehrt 😉

 

Nach Dokkedal zum Muscheln essen!

Die letzten Tage waren wir übrigens wieder in Dokkedal, an der Ostseeküste, da wir alle mal wieder Hunger auf frische Miesmuscheln hatten. Naja, alle, das waren so um die 15 Personen mit fünf Wohnmobilen 🙂

 

Zum Glück hat es dort genügend Platz und genug Miesmuscheln hat es sowieso.

Ihr Lieben, da gibt’s so viele Miesmuscheln die können wir in diesem Leben garantiert nicht all essen. Man muss sie halt nur selbst pflücken. 😉

 

Lecker war es! Sehr lecker! Und frischer geht’s nicht!  🙂

 

So ganz nebenbei konnten wir auch noch ein nettes Flügli machen und haben natürlich die Ruhe dort einwenig genossen. Dokkedal hat wirklich was und muss einfach einmal jährlich dabei sein.

 

Abends hat  Frank uns dann noch eine Vorführung seiner Kung Fu Künste gezeigt, was vor allem die Kinder und Jugendlichen begeisterte. Oh man, wie er mit seinen Waffen umgehen kann….. sein ganze Körper ist ne Waffe! Bin froh das er mein Freund ist 😀

Frank hat’s echt drauf! Naja, ist ja auch nicht umsonst mehrfacher Welt- und Europameister!

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Tja, nach zwei Tagen sind einige von uns dann wieder zurück nach Løkken gefahren, klar, zum fliegen, und die anderen haben von Dokkedal aus die Heimreise angetreten. Schade, wir waren eine schön Clique!

Zurück nach Løkken

Empfangen wurden wir dieses mal von ein paar netten Oberbayern, die den Sonnenuntergang auf der Düne mit einem wirklich schönen Blasmusikkonzert begleiteten. Einfach herrlich!

 

Auf meiner Facebookseite habe ich davon ein kurzes Live Video gepostet, weiss allerdings nicht ob ihr es auch hier sehen könnt. >>>KLICK<<<

Wohnmobil und Reparaturen, das gehört irgendwie immer zueinander

Nach nun fast 15 Jahren hat mein Kühlschrank zum wiederholten male den Geist aufgegeben und da der Brenner einwandfrei funktioniert kann es eigentlich nur an der elektronischen Steuerungen liegen.

Zum Glück gibt es hier im Norden Dänemarks einen Wohnwagenhändler mit dem ich in der Vergangenheit schon beste Erfahrungen gemacht habe http://www.aabycamp.dk

Da sie eh Verkehrsgünstig liegen und von Lökken aus nur 30 Min. entfernt sind habe ich mich gleich mal auf den Weg gemacht.

 

Wie erwartet hat sich Matthias, der Werkstattmanager, gleich um uns gekümmert und einen Mitarbeiter gebeten den Fehler zu suchen. Und dies, obwohl die Halle voll war mit Reparaturen!

Tja, so sind sie, Reisende werden hier immer irgendwie dazwischengeschoben um deren Mobilität zu gewährleisten.

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In aller Ruhe hat er ganz gezielt erstmal geschaut es so günstig wie möglich zu reparieren und kam dann letztendlich zu dem Ergebnis dass die Steuerung ausgewechselt werden muss. Binnen zwei Tagen hat Dometic sie geliefert, wir sind hingefahren, sie wurde gleich eingebaut und alles funktioniert wieder einwandfrei.

Tja, das nenne ich mal Service am Kunden! 

By the way, auch die Auswahl im Shop kann sich wirklich sehen lassen, vom Zubehör bis zu Ersatzteilen sind sie sehr gut sortiert.

 

Das ganze hat also nur ca. eine Stunde gedauert und wir sind dann gleich weitergefahren, nach Aalborg um uns mit Ole, einem alten Tauchlehrerkollegen zu treffen.

Die Welt der Taucher ist ein Dorf!

Ole und ich habe über viele Jahre als Instructor Trainer & Certifier für SSI gearbeitet, und haben weltweit Tauchlehrer ausgebildet. Ole war überwiegend zuständig für alle Skandinavischen Länder und ich war, wie ihr ja wisst, überwiegend in arabischen, islamischen Ländern unterwegs.

Und wie es nun mal so ist, wer welchen Kurs wo leitet oder ausführt wird von den Ausbildungsverbänden, bei uns SSI festgelegt. So hatten wir hier und da schon mal den einen oder anderen Kurs zusammen, bei denen wir uns kennengelernt und gleich gut verstanden haben.

https://www.divessi.com/de/home/

Lange rede, kurzer Sinn 😉

Da Ole in seiner Freizeit leidenschaftlicher Segler ist, hat er uns auf einen Törn im Limfjord eingeladen.

 

Ich muss sagen, ein schickes Boot hat er 😉

 

Die mehrstündige Tour über den Limfjord war jedenfalls ein mega schönes Erlebnis für uns,…

…obwohl wir mangels Wind die Segel nicht hissen konnten. Aber so ein dicker Volvo Motor hat auch was 😉

 

Und dann hat er noch eine top News für mich, die euch nicht vorenthalten möchte.

Denn da Ole auch Präsident des Aalborg Sejlklub  ist hat er mir unterwegs ein kleines „Secret“  mitgeteilt. Und zwar, dass im Frühjahr 2019 ein neuer Wohnmobilstellplatz im Clubgelände eröffnet wird. Die Idee ist, dass wir für den Wohnmobilstellplatz, also direkt am Limfjord, zu den gleichen Konditionen stehen können, wie die Segler mit ihren Booten im Hafen liegen.

Und das ist wirklich sehr lukrativ!

Denn man zahlt für den Stellplatz somit nur 120 Kronen, unabhängig von der Anzahl der Personen und kann zB. Dusche, Küche, Grill, Terrasse des Clubhauses mitbenutzen. Strom kosten nur um die 5 Kronen am Tag, also irgendwas um die 50 Cent und selbst eine Waschmaschine steht für ein geringes Entgelt zur Verfügung.  Die Möglichkeit der Ver- und Entsorgung ist selbstverständlich !

Perfekt ist auch, dass man seine Standgebühr im Clubhaus an einem Automaten zahlt und so An- und Abreise Zeitunabhängig gestalten kann. Hier erhält man auch automatisch eine Kreditkate, die man jederzeit am Automaten aufladen kann und sie so bequem für Dusche, Wachmaschine oder Strom nutzen kann. Also bequemer und günstiger geht’s meiner Meinung nach nicht! 🙂

 

Die Lage ist wirklich perfekt für uns, da man sehr ruhig steht, aber trotzdem nur wenige Meter zur Promenade hat oder bequem mit dem Fahrrad Aalborg erkunden kann.

Bildschirmfoto 2018-07-19 um 07.57.13

By the way, wäre cool wenn der eine oder andere den Link hier her in Wohnmobilgruppen – Foren veröffentlichen würde 😉 Denke es gibt einige die sich über diese Info freuen!  https://goeldiontour.com/daenemark-mit-wohnmobil

Unser letzter Tag in Lökken!

Denn der Wind nimmt nun für mehrere Tage stark zu und das bedeutet für uns, dass wir weiter südlich unser Glück versuchen. Ich erwähnte ja schon weiter oben, dass wir hier an Dänemarks Westküste eigentlich, bedingt durch die Nähe zu Norwegen,  zwei verschiedenen „Windsyteme“ haben. Hier im Norden entsteht wohl so etwas wie der Venturi Effekt.

Allerdings nicht ohne Ole seinen Traum zu erfüllen, einmal von der Seeseite über das Wahrzeichen Lökkens, den Rubjerg Knude, zu fliegen 😉

 

Auf Grund des bevorstehenden Wetterwechsels war es zwar bereits etwas diesig, aber …we did it!

Den anderen Passagieren, heute waren es nur hübsche Mädels, konnte ich anschliessend den Flug zum Leuchtturm leider nicht mehr ermöglichen, da der Wind bereits zu stark geworden ist. Spass hatten sie aber trotzdem 😉

 

Da es die nächsten Tage kaum fliegbar sein wird in Lökken und nächstes Wochenende eh unsere Kinder-Flugtage im Westerwald stattfinden, haben wir uns also Richtung Süden in Gang gesetzt.

 

Als erstes haben wir eines meiner liebsten Fluggebiete angesteuert, Agger/Lyngby, da es kaum von anderen besucht wird und man hier auch sehr entspannt und ruhig mit dem Wohnmobil stehen kann.

 

Da der Wind allerdings auch hier zu stark war, haben wir mit der Fähre übergesetzt um unser Glück mal in Ferring zu versuchen.

 

Naja, war wohl nicht unser Tag und wir sind dann erstmal auf den Campinglatz nach Hvide Sande gefahren, denn hier waren bereits Uli und Martina und wir hatten vom letzten Jahr recht gute Erinnerungen daran.

Diese Jahr allerdings …. ich möchte mich jetzt hier nicht auslassen, aber es gibt einfach die Reisenden und es gibt die typischen deutschen Camper 😀

Der Platz war recht voll, wie die meisten hier im Süden Dänemarks und bleiben wir bei der Wahrheit, hier im Süden ist einfach ein ganz anderer Schlag Menschen unterwegs als im Norden Dänemarks. Platzhirschgehabe, Egoismus, Aggressivität bis hin zu absolut rücksichtslosem Verhalten scheint einigen hier wohl in die Wiege gelegt worden zu sein. Wir selbst waren davon zwar nicht betroffen, konnten es aber anderen gegenüber live erleben und auch Uli hatte schon am Vortag das gleiche erlebt 😮

 

Denn während die einen wie die Ölsardinen standen, haben sich andere ausgebreitet als sei es ihr eigens Grundstück.  Wohnwagen, Vorzeit, und links daneben das Auto ist ja  ok. Aber dann rechts auch noch eine Wäscheleine spannen und noch weiter nach rechts zwei Liegen zu platzieren….  das sagt wirklich alles! Erinnerte mich irgendwie an alte Zeiten 😉

Sorry, nicht unsere Welt und darum sind wir gleich früh morgens wieder abgereist!

Denn das Vedersø Klitt ist nur 20 Min. entfernt, ist eh das schönere Fluggebiet und wenn der Wind in Hvide Sande passt, dann  passt der Wind auch dort 😉

 

Tja, nur Schade das Martina und Ulli mit Wohnwagen unterwegs waren und darum noch ein paar weitere Tage auf dem Campingplatz in Hvide Sande stehen mussten.

Denn wir konnten uns dank Wohnmobil einen anderen Stellplatz für die Nacht suchen und haben auch einen traumhaft schönen, mitten in den Dünen gefunden. Hier hätte man sogar easy starten können 🙂

Morgens um kurz nach fünf sind wir gleich nach dem wachwerden hoch zur Düne, ans Meer, und haben einfach nur den Ausblick, den Sonnenaufgang und vor allem die Ruhe genossen. Es war mega schön!

 

Da allerdings der Wind nun auch hier etwas zugenommen hatte sind wir nochmals nach Ferring, Bovbjerg, gefahren.  Denn Stephie hatte den Wunsch dort am Leuchtturm zu fliegen. Irgendwie hat sie es mit Leuchttürmen 😉

 

Tja, jetzt hat sie schon drei Leuchttürme in ihrer Sammlung, den Rubjerg Knude in Løkken, den in Santa Pola und Bovebjerg bei Ferring.

Und ich hoffe jetzt mal das unsere nächste Reise nicht nach der Möglichkeit, bei Leuchttürmen fliegen zu können, geplant wird 😀

Nachts haben wir dann jedenfalls wieder irgendwo in den Dünen geschlafen und sind gleich morgens weiter Richtung Süden gefahren. Eigentlich war ja geplant dass wir Richtung Grömitz, Heiligenhafen fahren, da es dort auch ein paar schöne Fluggebiete und Möglichkeiten zum freien stehen gibt.

Der Strand von Vejers war also nur auf unserem Programm, um hier kurz Pause zu machen.

 

Naja, aber da der Wind passte 😉

Logisch das wir den ganzen Tag hier verbracht haben und ich diese letzte Möglichkeit in vollen Zügen genossen habe.

 

Denn bequemer geht’s nicht!

Parken, auspacken und gleich vor der Tür starten, kurz die Düne hoch kiten, fliegen, Spass haben, wieder direkt vor der Tür landen und einen Kaffe trinken. Hey, was will man mehr? 🙂

By the way, bis man das mit dem Dünen hoch kiten drauf hat, das kann dauern. Aber dann, dann kommt man einfach an jeder Düne und jedem Wind entspannt in die Luft 😃 Also trainieren, trainieren, trainieren und ja nicht die Motivation verlieren. Es lohnt sich!

Meine neue Gleitschirmausrüstung, Advance Iota 2 sowie das Progress 3, hat sich auch hier an der Düne als hervorragend herausgestellt! Den Grund des Wechsels habe ich ja hier schon mal erklärt.

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Der Iota2 startet sich wirklich sehr einfach und ist generell sehr einfach zu handeln, was natürlich grade bei starkem Wind sowie beim Dünen hochkiten ein grosser Vorteil ist. Hier an der Düne könnte er nach meinem Geschmack allerdings etwas wendiger sein. Aber er ist nun mal zum Streckenfliegen entwickelt worden und das merkt man auch hier sehr deutlich. Leistung hat er satt!

Naja, und das Progress3 ist für die Düne natürlich perfekt, da es kein Sitzbrett hat und somit die Bewegungsfreiheit hervorragend ist.

Wie geht’s nun weiter?

Wie schon erwähnt stehen als nächstes die Kinderflugtage im Westerwald auf dem Programm, auf die ich mich schon sehr freue.

Der erste Termin, für 12 Kinder, war bereits nach ein paar Tagen ausgebucht so das wir an dem folgenden Wochenende noch einen weiteren Termin, diesmal für 18 Kinder geplant haben. Nachwuchsförderung nennt man das wohl in anderen Sportarten 🙂

Infos zu unserem Projekt “ der kleine Co Pilot“ findet ihr übrigens hier: >>Klick<<

So ihr Lieben, für Tips, Fragen und Anregungen aber auch Kritik bin ich euch jederzeit dankbar. Denn letztendlich schreibe ich das ja hier ja alles nur um Informationen und Eindrücke für euch zu sammeln 😉

Und vielen Dank für eure Interesse an meinen Zeilen 😉

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob es sich lohnt so eine Art Tagebuch hier zu veröffentlichen, da es ja nicht immer nur interessantes zu berichtet gibt. Nachdem ich allerdings ab und zu mal in die Statistik geschaut habe und gesehen habe das alleine nur dieser Artikel wöchentlich über 1000 reale Besucher hatte war ich natürlich motiviert weiterzuschieben.

Und sorry für eventuelle Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler,  ich habe halt immer schnell zwischendurch was von mir gegeben. Korrektur lese ich dann, wenn ich wieder zu Hause bin 😉

Mehr Infos zum fliegen und reisen in Dänemark findest du übrigens auch >>>hier<<<

Ein ganz grosses Dankeschön an Stephie, für die vielen tollen Fotos!

Klar, es ist natürlich immer schön zu sehen was wir so erleben, aber es ist auch mit viel Aufwand und Mühe verbunden unsere Erlebnisse mit Bildern festzuhalten und anschließend zu sichten und zu sortieren! Ohne Stephie wären es noch nicht mal halb so viele schöne Fotos!

Ganz lieben Gruss

Göldi on Tour

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Wer bis zum Schluss gelesen hat bekommt noch einen wirklichen Geheimtip! 🙂

Ein einsamer Stellplatz, in absoluter Ruhe, mit SwinGolf Platz, einem netten Café und einem privaten Startplatz für Gleitschirmflieger an der deutschen Ostseeküste.

Johann’s Cafe Grossklützhöved

Hier sitzt man nett in einer absolut ruhigen Umgebung und wird mit frischem, hausgemachten Kuchen verwöhnt.

 

Für Ruhe suchende bietet Johann hier für nur 15€ pro Nacht einen kleinen, entspannte Stellplatz, inmitten seiner gepflegten Gartenanlage. Für erfahrene Gleitschirmflieger ist es eh ein Geheimtipp.

Denn es ist wirklich ein kleines Entspannungsparadies!

 

Erfahrenen Gleitschirmflieger die hier übernachten bzw. Gäste seines Cafés können hier gleich vor der Tür, an der Steilküste, auf Johanns privatem Startplatz bei N – NO Wind in die Luft, der in den Sommermonaten ab Mittags hier eigentlich täglich bis in die Abendstunden ansteht.

Dann heist’s nur noch starten, fliegen, geniessen, Spass haben und Top landen.

 

Für Starkwind unerfahrene Piloten ist diese Klippe aber wirklich nicht zu empfehlen! Glaubt mir bitte, ihr hättet hier garantiert keinen Spass.

Für Fussgänger bietet Johann allerdings sogar Tandemflüge, bei gutem Wind bis fast nach Travemünde an.

Diese werden vor allem von den Gästen des benachbarten Badeorts, der übrigens in nur ein paar Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen ist, sehr gerne in Anspruch genommen werden.

Stephie und ich konnten es kurz vor unserer Abreise selbst noch ausgiebig geniessen.

Leider war die Kameralinse, durch die recht hohe Luftfeuchtigkeit heute, etwas beschlagen 😦

Naja, ein paar Fotos stelle ich trotzdem rein 😉

 

So ihr Lieben. das war’s jetzt von uns und wenn ihr mal in der Nähe seid, ein Abstecher hier her lohnt sich garantiert!

Wir hatten jedenfalls ein paar wirklich schöne Tage hier in Mecklenburg Vorpommern 😉

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7 Kommentare zu “Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

  1. Ah wie schön….dann folge ich mal. Wir sind gerade vor 14 Tagen aus unserem ersten DK Urlaub zurück gekommen. Wir waren in Aabenraa…war super schön da. 😀
    Habt eine tolle Zeit, ich freu mich auf nette Berichte und tolle Bilder. *wink*

    Gefällt 1 Person

  2. Danke für Deine Mühe,Deinem Spass , und der Emphatie einem Teil Deiner Reiseerfahrungen mit uns zu teilen.

    In 3 Wochen werden wir auch Dänemark erkunden. Mit Hund.

    Liebe Grüße Karla

    Gefällt 1 Person

  3. so schön!
    Ich glaube das ist auch ein passendes Ziel für uns…
    Sag; wie sieht es mit Strandsegeln aus? Kiten ist sicher gut möglich.
    Viel Spaß noch!

    Gefällt mir

  4. Hey Göldi in Tour, war echt schön euch kennen gelernt zu haben. Wir hoffen euch nochmal irgendwo auf Tour zu treffen.
    Grüße Sonja Melina Martin
    (Die mit dem alten Bürstner)

    Gefällt 1 Person

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