Dänemark Impressionen 2021

Eines vorab, wenn ihr auf die Fotos klickt, werden sie grösser und eventuelle Links sind Fett geschrieben.

Wo fang ich an? Am besten gleich bei den ersten Tagen, denn das beste sollte man ja bis zum Schluss bewahren. 😉

Nachdem wir die Grenze nach Dänemark überquert haben, sind wir erstmal nach Vejers gefahren, da zu der Zeit dort das beste Wetter war und wir einwenig abspannen wollten. Uns gefällt es dort immer recht gut, da man dort gleich am Strand stehen kann und wenn der Wind passt auch einwenig fliegen kann.

Man muss zwar die Düne hoch kiten, um in die Luft zu kommen, aber für geübte Dünenflieger ist das ja selbst mit Tandem easy möglich. Pilot: Kilian Baumann / Passagier: Vanessa Zenz

Nachdem wir dort die Nacht verbracht hatten sind wir gemütlich weitergefahren, bis Hvide Sande, da wir dort erstmal lecker Frühstücken wollten. Natürlich mit frisch gefangenem Fisch, direkt im Hafen.

Auf Grund des Wetterwechsels, der ja schon mal recht schnell vonstatten geht in Dänemark, sind wir von hier aus gleich nach Lökken auf den Strand Camping gefahren. Glück hatten wir, da es dort gleich fliegbar war.

Und wie schon in meinen anderen Berichten von Dänemark erwähnt, ist es immer von Vorteil als Zweitschirm einen 2 Grössen kleineren Schirm dabei zu haben, um möglichst oft in die Luft zu kommen.

Wie bereits seit Jahren ist das bei mir immer der PI von ADVANCE. Bis dato war es immer der Pi2 und nun der Pi3. Warum der Pi, es ist doch eigentlich ein Hike&Fly Schirm? Ganz einfach, da der Pi selbst bei Starkwind ein sehr einfach zu startender und einfach zu handelnder Schirm ist, er beim Düne hoch kiten immer stabil bleibt und in der Luft einfach mega Freude macht, durch seine Wendigkeit. Davon konnten sich auch diesmal wieder einige alte Hasen überzeugen, da ich ihn auch schon mal guten Bekannten überlasse. Selbst Fränkie, der alte Nova Fanboy und Ibex Flieger war begeistert, und das heisst schon was 😉

Die nächsten Tage waren dann recht durchwachsen, es ging zwar hin und wieder abends mal für ein paar Stunden, aber überwiegend war zusammensitzen mit alten Bekannten angesagt.

Naja, und voll war es wieder mal, sehr voll, auf dem Lökken Strand Camping

Tja, und da ich gleich in den ersten Tagen meine Problemchen mit dem Herzen hatte, sind wir dann mal für ein paar Tage nach Hanstholm auf den Camping Platz gefahren, um etwas Ruhe zu haben.

Aber auch, da es nicht nur mich einfach genervt hat, das der eine oder andere, der vor noch nicht allzu langer Zeit selbst noch Anfänger und Dünen unerfahren war, mittlerweile, seiner Meinung nach, zum kleinen Dünenkönig mutiert ist und für ihn alles nur Chaoten sind über die sich ständig aufgeregt wurde. Das merkwürdige dabei war allerdings, wenn einer dieser kleinen Dünenkönige mal wieder gelandet ist und sich gleich „über die anderen“ ausgelassen hatte, andere Piloten gestartet sind und Spass in der Luft hatte. Hm, ob wohl die kleinen Dünenkönige etwas überfordert waren? 😉

Leute, wir waren alle mal Anfänger, uns hat es alle mal mit dem Schirm durch den Sand gezogen, wir alle hatten am Anfang Stress wenn uns mehrere entgegen kamen, und wir alle können heute noch durch einen kleinen Fehler ganz schön blöd aussehen. Vergesst das mal nicht! Wenn ihr wirklich so gut, erfahren und professionelle seid, wie ihr von euch annehmt, dann darf es doch wohl kein Problem für euch sein, einfach auszuweichen, wenn man sieht das jemand der einem entgegenkommt angespannt im Gurtzeug sitzt.

Die Stimmung auf dem Platz haben dieses Jahr jedenfalls viele ganz anderes, unentspannter wahrgenommen, als in den letzten Jahren. Ob’s an den Corona Lockdowns lag? Keine Ahnung.

Naja, belassen wir’s dabei. Kommen wir lieber zu Hanstholm. Der Camping in Hanstholm hat zwar ein etwas gehobenes Preisniveau, aber da auch der Wind für die kommenden Tage passen sollte, haben wir uns die Ruhe dort einfach mal gegönnt. Außerdem ist das fliegen dort sehr bequem und „altersgerecht“ da der Startplatz direkt vor den Wohnmobilen ist. Und der ist wirklich gross, also perfekt zum starten und top landen.

Schön war auch, das wir Achim und Brigitte dort angetroffen haben und wir die Düne am Campingplatz eine ganze Weile für uns alleine hatten. Das der alte Jäger dann abends auch noch sein restliches Wildschwein auf den Grill legte, gab dem ganzen natürlich noch eine ganz besondere Note.

Nach ein paar Tagen ging’s dann allerdings wieder zurück nach Lökken, klar, weil der Wind wieder auf Nordwest gedreht hatte und auch, da zwei alte Freunde mittlerweile dort angekommen sind. Ja, alte Freunde passt, wir kennen uns schon seit über 20 Jahren, haben uns zu dieser Zeit in Spanien beim Fliegen und reisen besser kennengelernt und nie aus den Augen verloren.

Der Jürgen, oder wie man ihn im Sauerland nennt, der Commander, er ist immer noch der alte 😉 Er fliegt nach wie vor am liebsten seinen alten Omega 7 und sein altes Impress2. Und nicht zu vergessen, wenn „sein Mädchen“ auch mal mit in die Luft möchte, tut’s für ihn immer noch sein über 20 Jahre alter BiBeta2. Ja, er kann’s immer noch!

Und dann noch der „oide Woidler“, Klaus, ein Niederbayer durch und durch, sympathisch, gradlinig, sagt immer was er denkt und seit ich ihn kenne einer der grössten Swing Fanboys. Ja, man darf alles zu ihm sagen, alles, nur nicht’s gegen Swing 🙂 Und wie immer, war er nicht nur farblich top gestylt, der Bub.

Jetzt mal nur unter uns, Ulli’s Swift 5 und mein XI waren zwar auf dem Weg von Lökken nach Lönstrup um einiges schneller als sein Helios, aber das lag natürlich nur an….. och, da gab’s so vieles 🙂 Trotzdem, ein schöner Schirm der Helios, nur bei viel Wind halt etwas….. ne, ich sag jetzt besser nichts mehr 😉

Schön war’s jedenfalls mit der alten Garde. Irgendwie wie früher, entspannt fliegen, grillen, lecker Rum und Bierchen trinken und ein bisschen über alte Zeiten schwelgen.

Nur über’s fliegen und schon gar nicht über Material haben wir gesprochen. Von uns fliegt halt eh jeder was ihm am besten taugt, was ihm am meisten Spass macht und womit er sich am wohlsten fühlt. Sollte jeder so machen, so macht’s dann auch mehr Freude. Ich halt’s darum noch mal fest, Frankie fliegt seit ich ihn kenne nur Nova, Achim fliegt seinen schon in die Jahre gekommenen Skywalk Cayenne, Ulli fliegt mal dies mal das und ist seit letztem Jahr mit seinem Swift5 happy, der Commander fliegt immer noch seinen alten Omega 7, Klaus fliegt einen Swing Helios und ich seit nun drei Jahren den perfekten Schirm für mich, den Xi von Advance. Und wir alle sind happy mit unseren Schirmen!

Also, macht euch nicht zu viel Gedanken über das Material, vor allem nicht darüber was ihr lest oder hört. Nutzt die Testmöglichkeiten die euch der Markt bietet und entscheidet euch für das Material das euch am besten taugt, mit dem ihr euch am wohlsten fühlt. Dabei, auch auf Grund der Verarbeitungsqualität auf etablierte, namhafte Hersteller zu setzen, ist allerdings beim Wiederverkauf ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Aber das wisst ihr ja sicherlich.

Tja, und sonst? Schön war’s wieder in Dänemark!

Den letzten Tag haben wir noch genutzt um mit den Wohnmobilen in Norre Lyngby am Strand zu verbringen und dort haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt. Jo mei, wenn der Klaus seine Maggy nicht hätte, ich glaub er würd verhungern und verdursten 🙂

Anschliessend sind wir dann bequem die Treppe am Bunker hoch zum Startplatz und haben dort darauf gewartet das der Wind stärker wurde.

Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass dies ein so genialer, perfekter Tag werden sollte! Starten, fliegen, am Wohnmobil landen, etwas Pause machen und dann wieder bequem die Treppe hoch und den ganzen Tag fliegen bis das Licht aus ging!

Um diesen grandiosen Tag so schön wie möglich ausklingen zu lassen, haben wir dann am Abend beschlossen den Grill gleich am Strand anzuschmeissen. Wir hatten nach der stundenlangen Fliegerei eh alle einen Bären Hunger.

Der endgültige Abschluss für uns war dann noch dieser Sonnenuntergang, der war einfach… WOU. Da das Übernachten am Strand verständlicher Weise nicht erlaubt ist, haben wir uns dann schnell noch ein schönes Schlafplätzchen gesucht und ich kann euch garantieren, jeder von uns wird diesen Tag noch lange in Erinnerung haben.

So ihr Lieben, ich hoffe ich konnte ein paar schöne Einblicke hier lassen, wie entspannt so ein paar Wochen in Dänemark mit Wohnmobil und Gleitschirm ablaufen können.

Auf Grund meiner gesundheitlichen Einschränkungen muss ich jetzt allerdings erstmal einwenig langsam machen. Mein Doc meinte heute, dass ich erstmal ein paar Fachärzte aufsuchen muss, um die Ursache zu klären.

Darum habe ich das jetzt schnell mal hier rein getippt, vor allem auch um meinen alten Kumpeln nochmals zu zeigen, das mir die schöne Zeit mit ihnen sehr gut getan hat. Dafür ein fettes Danke an euch, ihr alte Haudegen!

8 Gedanken zu “Dänemark Impressionen 2021

  1. Hallo Göldi,
    schön das Du wieder so viele schöne Worte & Bilder gefunden hast und diese mit uns teilst – vor allem auch mal Tacheles sprichst … wie wir alle mal waren – denn die meisten wurden ja bekanntlich nicht im Federkleid geboren, sondern haben nur nen Vogel ….
    Ich bin sofort wieder in diese Zeit abgetaucht, spüre jetzt noch den Wind & das Salz auf meiner Haut und etwas Sand hab ich immer noch am Autositz liegen :-)!
    Freu mich schon wenn wir uns wieder begegnen.
    Hab mich gestern zufällig nach 18 Jahren in HH (arbeitsbedingt) auch mit einem alten Fliegerfreund getroffen, den ich damals auch vieles in DK gezeigt hatte und ihm viel übers Fliegen in DK zeigen durfte, eingeweiht in die Geheimnisse des Soaren sozusagen.

    Meinen Kommentar beende ich mit den Worten von Jean Paul:
    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können.

    Drum lasst uns alle dafür sorgen, endlos schöne Erinnerung zu sammeln mit Menschen, Freunden und Erlebten.

    Gefällt 1 Person

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