Løkken, fahrt da bitte nicht hin

Oh man, Göldi, mach nicht immer so viel Werbung für Lökken! Das wird ja immer voller hier! 

Den Satz habe ich in den letzten beiden Jahren immer öfter gehört und er hat mich zum nachdenken gebracht. Ja, es stimmt! Eigentlich ist es ja auch dumm von mir, immer wieder über mein liebstes Sommerdomiziel zu berichten.

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Denn seit nun 6 Jahren komme ich immer wieder gerne hier her, um zu entspannen, Freunde zu treffen und einfach mal die Seele ein wenig baumeln zu lassen.

 

Selbstverständlich auch um einwenig in der Luft rumzuhängen oder mit meinem Schirm zu spielen. Aber eben nicht nur!

 

By the way, wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie grösser und Links sind fett geschrieben 😉

 

Leute, ganz ehrlich, wenn ihr in eurem Dänemark Urlaub möglichst oft in die Luft kommen möchtet, fahrt nicht nach Lökken.

Fahrt nach Bovbjerg, da gibt es eine mega einfache Düne, mit Startplatz auf Gras. Nur ein paar Km weiter südlich ist Husby Klit, falls der Wind in Bovberg mal nicht passt. Nur etwas nördlich ist Hanstholm, so dass ihr selbst bei Nordwind bequem auf einer Wiese, gleich neben dem Campingplatz, in die Luft kommt. Und selbst wenn der Wind mal aus südlicher Richtung kommt, habt ihr nur ein paar Km weiter bei Krig Vig die Möglichkeit auf einer schönen Wiese in die Luft zu kommen. Auch wenn’s mal richtig stark bläst kommt ihr dort in die Luft, fahrt einfach nach Humlum oder Toftum an den Fjord und der Tag ist gerettet.

Infos dazu habe ich ja hier schon mal festgehalten: Dänemark- Ein sehr ausführliches Tagebuch

Aber, fahrt nicht nach Lökken! 

Allein schon die Temperaturen, ohne Jacke geht hier am Abend gar nichts, es ist viel zu kalt!

 

Und nur wegen den Sonnenuntergängen? Die werden mit der Zeit auch langweilig 😉

 

Das fliegen hier ist zwar ganz ok, wenn’s dann mal geht.

Vor allem für Passagiere ist ein Flug über die fantastische Düne zum Leuchtturm Rubjerg Knude ein wirklich sehr schönes, außergewöhnliches Erlebnis. Twin Paragliding – Informationen

Aber jeden Tag die gleiche Düne, das wird sicherlich den meisten von euch dann doch irgendwann langweilig 😉

 

Ja ok, die Flüge bei Sonnenuntergang sind auch schon mal recht nett.

 

Bei viel Wind allerdings brauchst du einen kleinen Schirm, wenn du in die Luft möchtest, da es hier keine Ausweichmöglichkeiten gibt. Und dann musst du auch noch am Strand, im Sand starten. Ist erstens nicht gut für den Schirm, und zweitens auch einwenig kompliziert.

 

So richtig entspannt ist’s in Lökken jedenfalls selten zum fliegen

 

Und die Tage, an denen auch die noch unerfahrene Dünenflieger bequem oben auf der Düne starten und landen können, sind eh selten. Sehr selten!

 

Und das Wetter, das Wetter sollte man auch nicht ausser acht lassen. Denn wir sind hier ganz im Norden, hier scheint nicht nur die Sonne, sondern das Wetter ist hier im Norden schon mal recht wechselhaft!

 

Ausserdem sind hier meist nur alte Leute, die ständig Fleisch grillen und Alkohol trinken 😉

 

Und zu guter letzt, der Campingplatz, Lökken Strand Camping

Leute, hier gibt’s keine Parzellen und auch sonst ist er sehr locker und léger geführt. Die Sanitären Anlagen sind zwar sehr sauber, aber nicht auf dem neuesten Stand. Zum einkaufen müsst ihr auch jedesmal in die Stadt fahren, da der Platz keinen eigenen Supermarkt hat. Vor allem aber gibt’s hier keinen Platzwart, der ständig kontrolliert ob auch alles seine Ordnung hat und die anderen zurechtweist. Also überlegt’s euch gut, ob ihr überhaupt hierher passt! 😉

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Wenn ihr also viel fliegen wollt, fahrt besser in die Gegend um Hanstholm, Bovbjerg, Humlum! Dort sind auch die meisten Flugschulen unterwegs, denn dort kommt ihr wesentlich einfacher, bequemer in die Luft. Außerdem habt ihr dort kurze Wege zu verschiedenen Fluggebieten und kommt bei wechselndem Wind allein dadurch wesentlich öfters zum fliegen. Auch Anschluss an Gleichgesinnte bekommt ihr dort garantiert sehr schnell.

Aber Løkken, ne Løkken sollte wirklich nicht eure erste Wahl sein, wenn ihr viel fliegen wollt! Ausserdem fliegt man ja hier auch eh immer nur an der einen, gleichen Düne rum.

Cheers, von einem alten Mann, der hofft das jetzt alle zufrieden sind 😉

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Twin Paragliding – Informationen

Frei wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Man muss es erleben!

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Hier findest du die wichtigsten Informationen, falls du gerne einmal mit mir in die Luft möchtest. Bitte lass dir Zeit beim lesen, es ist recht ausführlich 😉 

Twin Paragliding Unterwegs

Da ich mich mit meinem Wohnmobil in den Sommermonaten gerne in Dänemark aufhalte und die Wintermonate meist in Spanien verbringe, kannst du in sehr vielen Fluggebieten mit mir fliegen.

Hierbei handelt es sich allerdings um reine Gefälligkeitsflüge, die ich gerne Freunden, Bekannten oder Gleichgesinnten anbiete. Eine langfristige Terminplanung, feste Zusagen oder fixe Preise hierfür gibt’s also nicht 😉

Wenn wir zusammen in die Luft gehen, dann ausschließlich aus Spass an der Freude und völlig entspannt!

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Damit du schon mal einen ersten Eindruck bekommst, habe ich dir dieses kurze Videos verlinkt.

 

Wenn du dieses Gefühl, frei wie ein Vogel über faszinierende Landschaften und Küsten zu fliegen, erleben möchtest, sprich mich einfach an. Mein Tandemschirm sowie wie mein kleines altes Wohnmobil sind ja kaum zu übersehen. 😉

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Die wichtigsten Informationen für dich!

Eines vorweg, du kannst ein gutes Gefühl haben wenn du oder dein Kind mit mir in die Luft möchte!

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Gleitschirmausbildung

1996 bei der Flugschule Ikarus in Interlaken/Schweiz

Tandempilot seit 1998

Flugererfahrung

Weit über 1000 Tandemflüge, in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark, Holland, Spanien, Kanarische Inseln und im Oman.

Ausrüstung

Ich fliege immer mit dem aktuellsten und top gewarteten Material des Schweizer Herstellers ADVANCE

Versicherungsschutz

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften besteht selbstverständlich für jeden Flug mit mir Haftpflichtversicherungsschutz für dich als Passagier und das Fluggerät allgemein. Bis heute hatte allerdings noch kein einziger Passagier eine Verletzung bei einem Flug mit mir.

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Was solltest du können?

Du solltest einfach nur fit genug sein um ein paar Schritte zu laufen und keine weiteren medizinischen Einschränkungen haben!

Was brauchst du für eine Ausrüstung?

Nur feste Schuhe, am besten Wanderschuhe oder gute Turnschuhe und dem Wetter entsprechende Bekleidung! Alles weitere stelle ich dir kostenlos zur Verfügung!

Wie alt solltest du sein?

Meine Kinder sind schon im Alter von 5 Jahren mit mir geflogen und meine bisher älteste Passagierin war die Mutter eines Kollegen. Es war sein Geburtstagsgeschenk zu ihrem 91. Geburtstag. Das Alter spielt also kaum eine Rolle.

 

Wie schwer darfst du sein?

Da ich aus Spass an der Freude fliege, habe ich beschlossen nur Passagier bis maximal 75 Kg Saunagewicht mitzunehmen.  Zierliche Frauen und Kinder sind also bei mir bestens aufgehoben! Die „schweren Jungs“ überlasse ich gerne meinen Kollegen 😉

Einzige Ausnahmen sind Lökken und Santa Pola. Auf Grund des recht starken Windes nehme ich dort Passagiere bis 90kg mit.

Wie lange dauert ein Flug?

Das hängt allein von der Region, der Jahreszeit und vor allem von Wind und Thermik ab. Auf jeden Fall fliegen wir solange wie möglich, bzw. so lange du möchtest.

Was kostet ein Gleitschirm-Passagierflug?

Im Durchschnitt kostet ein Tandemflug 150€. Je nach Aufwand mal etwas mehr, mal etwas weniger.

Jetzt hast du schon mal die wichtigsten Infos die du benötigst

Solltest du weitere Fragen haben zögere bitte nicht mich über GoeldiOnTour@gmail.com oder über Facebook.com/GoeldiOnTour anzuschreiben.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

Fluggebiete in denen du einen Flug mit mir fix buchen kannst.

 

Twin Paragliding in Løkken / Dänemark

Von Juni bis August hast du die Möglichkeit mit mir den Leuchtturm Rubjerg Knude und seine gigantische Düne aus der Vogelperspektive zu erleben.

Dieses außergewöhnliche Erlebnis, gemeinsam mit den Möwen hoch über der phantastischen Dünenlandschaft zu fliegen, wird dir garantiert immer in schöner Erinnerung bleiben!

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Hier schon mal ein kurzer Eindruck was dich bei einem Flug erwartet

Treffpunkt: Klick auf das Bild

Flugtickets könnt ihr in dieser Zeit bequem online über https://www.vebooking.dk bei Vestevent buchen.

Auf Grund der hohen Nachfrage solltest du frühzeitig buchen, da wir hier nur bei Wind aus West – Nordwest mit 15 -25 km/h fliegen können!

Info für Gruppen und Familien: Bei optimalen Bedingungen sind Vormittags drei Flüge möglich, Nachmittags fünf Flüge, plus ein Flug in den Sonnenuntergang.

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Twin Paragliding in Deutschland

Einen Fluggutschein für einen Flug mit mir in Deutschland erhältst du ausschließlich über Stiftung-Kinderglück.de

Übrigens, ein Fluggutschein ist auch eine ganz besondere Geschenkidee, mit der du sicherlich jedem eine mega Freude machen kannst. Und da ich die Flüge für den Kinderglück e.V. zum Selbstkostenpreis abrechne, unterstützt du so auch dieses soziale Kinderprojekt, gegen Kinderarmut in Deutschland.

Und hier kannst du bei Gelegenheit mit mir fliegen.

In den beiden folgenden Fluggebieten starten wir mit einer Winde die uns in die Höhe zieht.

Am Biggesee

 

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Infos zum Fluggelände findest du hier: WSG Uelhof

Diese Flüge biete ich auch als Charity Event, zu Gunsten von Kinderglück e.v. an.

Sprich, jeder der 50€ oder mehr in’s Kinderglück-Sparschwein steckt, kann kostenlos mit mir in die Luft.

Damit du siehst wie einfach es ist, hier ein kurzes Video dazu

 

In den nun folgenden Fluggebiete starten wir am Hang. Nein, wir springen nicht 😉

Diese Flüge sind nur mit einem Fluggutschein möglich.

Im Sauerland

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Infos zum Fluggelände findest du hier: SauerlandAiR

 

An der Mosel

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Infos zum Fluggelände findest du hier: Moselfalken

Damit du auch hiervon einen ersten Eindruck hast, hier noch zwei kurze Videos mit Hangstart in verschiedenen Fluggebieten.

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Twin Paragliding in der Schweiz

Tandemflüge in der Schweiz sind ausschliesslich über schweizer Tandemunternehmen buchbar. Ein Flug im Berner Oberland, über dem Thuner- und Brienzer See, vor Eiger, Mönch und Jungfrau ist hier ein absolutes Highlight!

Buchen könnt ihr über TwinParagliding Interlaken

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Infos zum Fluggelände findest du hier: Deltaclub Interlaken

Jetzt hast du alle Infos die du benötigst

Solltest du weitere Fragen haben zögere bitte nicht mich über GoeldiOnTour@gmail.com oder über Facebook.com/GoeldiOnTour anzuschreiben.

 

Sonnige Grüsse

Göldi

Goeldi On Tour

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Alles hat einmal ein Ende

Ihr Lieben, ich habe mir bereits im letzten Jahr so meine Gedanken gemacht und mich nun letztendlich dazu entschieden ab meinem 60. Lebensjahr mit der kommerziellen Fliegerei aufzuhören.
Es wird mir so langsam zu anstrengend, ständig mehrmals täglich in die Luft gehen „zu müssen“. 
Dazu kommt noch, dass die auf Grund des  Klimawandels für uns Gleitschirmflieger spürbaren Veränderungen der Windsysteme, eine langfristige Terminplanung im Mittelgebirge mittlerweile nahezu unmöglich macht.
Konnten wir vor noch vor ein paar Jahren die kommenden Flugbedingungen bereits Tage im Voraus grob vorhersagen und zuverlässig Flugtermine bekanntgeben, sind heutzutage selbst einen Tag vorher kaum noch zuverlässige Prognosen möglich.
Dass dies für die Gäste wie auch die Piloten oftmals unangenehmen Konsequenzen mit sich bringt, ist logisch.
Ich möchte einfach das Fliegen noch ein paar Jahre geniessen, ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtungen! 😉
Ab 2020 werde ich darum ausschliesslich nur noch in den Sommermonaten in Løkken/Dänemark kommerzielle, beruflich Tandemflüge anbieten!
Ansonsten werde ich auschliesslich nur noch Gefälligkeitsflüge für Freunde und Bekannte ermöglichen. Längerfristige Termine werde ich auf Grund der genannten Problematik aber auch hierbei keine vereinbaren. Kurz gesagt, du kannst zum Startplatz kommen und ich nehme dich gerne mal mit die Luft. Aber bitte nicht nervig sein, wenn’s Wetter doch nicht passt 😉 Denn auf Wind und Wetter habe ich, genau wie meine Kollegen, leider keinen Einfluss.
Auch für Kinderflugtagen oder Gutscheinflüge für soziale Einrichtungen oder Stiftungen stehe ich selbstverständlich nach wie vor noch zur Verfügung, solange es meine Gesundheit zulässt und so lange es mir Freude macht!
Definitiv ist 2019 aber die letzte Saison in der ich für kommerzielle Unternehmen fliege, bzw. fixe Flugtermine zusage! Einzige Ausnahme ist, wie bereits erwähnt, Dänemark im Sommer.

 

Meine Seele hat es eilig – Zeilen zum nachdenken

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt,  dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen,  bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres  Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.

Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.

Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.

Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.

Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.

Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.

Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits  gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen  Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast. Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945)

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Foto: Cabo de Gata, Andalusien.

 

Bellmunt – entspanntes fliegen in Katalonien

Die Vorgeschichte

Seit vielen Jahren verbringe ich sehr gerne ein paar Wochen im Jahr an der Costa Brava, genauer gesagt am Cap de Creus. Denn da ich hier sehr lange gelebt und gearbeitet habe kenne ich mich hier nicht nur recht gut aus, es ist auch immer wieder schön für mich mit alten Freunden eine gute Zeit zu verbringen. Die abwechslungsreiche Landschaft hat es mir eh von Anfang an sehr angetan.

Mein in den letzten Jahren bevorzugter Aufenthaltsort ist das kleine Örtchen Sant Pere de Pescador. Also weit abseits vom Trubel der touristischen Hochburgen, wie Ampuriabrava oder Rosas.

Schöne Plätze um frei zu stehen hat es hier ausreichend und der Campingplatz Aquarius ist eh absolut top. Und das nicht nur zum kiten oder um mit dem Bike die Gegend zu erkunden, da er direkt am Strand und einem gut ausgebauten Radweg liegt.

Camping Aquarius

Soweit ich weiss gibt’s hier auch nur ein kleines Hotel und ansonsten nur ein paar Ferienwohnungen. Und genau das macht den Unterschied!

Mein persönlicher Tip, falls jemand hier gerne ein kleines, schön und gemütlich eingerichtetes Appartement sucht, das Casa Benestar kann ich sehr empfehlen. Wer allerdings lieber ein ganzes Haus mit Pool mieten möchte, sollte sich das Casa Heuser mal ansehen. Denn da beide Objekte Freunden von mir gehören, ich sie also persönlich kenne, kann ich sie euch hier ruhigen Gewissens empfehlen.

Und wenn ihr dann eh schon mal hier seid, Kerstins täglich frisch gebackenes Nussbrot sowie Eriks mega Pizzas sind absolut Kult und beides sollte ihr unbedingt mal probieren.

Naja, aber leider war dieses Frühjahr der Wind nicht auf meiner Seite so dass ich nur einen Tandemflug mit Heike machen konnte. Den hatte sie sich schon länger gewünscht und zu ihrem 50. Geburtstag war dies für uns natürlich eine schöne Überraschung für Sie.

Da ich für Heike ein kurzes Erinnerungsvideo von diesem, für sie sicherlich unvergesslichen Erlebnis, geschnitten habe, bekommt ihr auch gleich einen Eindruck von einem Flug über die Cala Montjoi,  im Südosten des Naturschutzparks Cap de Creus.

Aber kommen wir zu Bellmunt

Nach tagelanger Flugabstinenz habe ich dann einen alten Bekannten kontaktiert, der seit ein paar Jahren Flugbetreuung um Barcelona anbietet, um ihn zu fragen ob man hier in der Nähe zur Zeit irgendwo fliegen kann. Denn hier bläst auch die nächsten Tage der Tramontana.

Nach einem kurzen Check des Wetters rief er mich dann zurück um mir mitzuteilen, dass wir uns gerne am Donnerstag in Bellmunt treffen können. Bellmunt? Noch nie gehört! Aber er meinte das sei ein sehr schönes Fluggebiet und wäre auch jetzt schon thermisch recht aktiv.  Für mich war’s ok, denn es ist nur knapp über eine Stunde von der Küste entfernt. Hauptsache noch mal in die Luft 😉

Xirli, den Namen solltet auch ihr euch merken, falls Katalunien mal auf eurer Reiseroute liegt! Denn wie ich im Nachhinein erfahren konnte, kennt Xirli, sich hier in den Bergen, bis hin zu den Pyrenäen, nicht nur sehr gut aus sondern hat auch ein top funktionierendes Netzwerk zu sämtlichen Vereinen und Flugschulen. Eigentlich ja kein Wunder, da er im Vorstand des Katalanischen Gleitschrimverbandes arbeitet.

Außerdem ist er ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Typ und darum hier mal ein Link zu seiner Seite: https://www.flywithxirli.com

Also habe ich die nächsten Tage mein Wohnmobil startklar gemacht und mich auf den Weg nach Bellmunt begeben.

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Dort angekommen habe ich auch gleich ein nettes Plätzchen für die Nacht gefunden.  Zwar etwas abseits, aber sehr angenehm, ruhig und direkt an einem Fluss.

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Xirli meinte dann allerdings, es wäre besser auf dem offiziellen Wohnmobil-Stellplatz von Bellmunt zu übernachten, da dieser sich auf dem direkten Weg zum Startplatz befindet.

Ok, er ist zwar nicht so schön gelegen wie mein letzter Übernachtungsplatz, aber der Ort Bellmunt bietet hier immerhin einen kostenlosen Stellplatz für Wohnmobile. Und dies inkl.  Ver- und Entsorgung sowie einer kostenloser Stromversorgung.  Und ruhig liegt er auch.

Am nächsten Morgen ist dann auch noch mein alter Schulfreund Jochen hier eingetroffen. Eigentlich hatte er auf dem Rückweg von Marokko noch ein paar Tage in Algodonales eingeplant, aber dort war ihm einfach zu viel Trubel.

Klar, grade als Fluglehrer ist einem nach mehreren Wochen Flugbetreuung in Marokko  natürlich ein ruhiges, nicht so überlaufenes Fluggebiet, wesentlich lieber. Und für ihn, als Minimalist sowieso 😉

Da Jochen oft auch Reisen in noch kaum bekannte Fluggebiete anbietet, wie zB. Armenien, hier mal der Link zu seiner Homepage https://air-touch.de

Morgens um 10 Uhr hat uns dort dann Xirli mit seinem Freund Paco abgeholt. Paco ist allerdings nicht nur Xirlis Nachbar, sondern lenkt auch die geschickte des kleinen Clubs hier in Bellmunt. Und wie wir feststellen konnten, haben wir Piloten ihm und seinem guten Verhältnis zur Gemeindeverwaltung letztendlich viel zu verdanken.

So überlegt man momentan bereits, ob man neben dem bisherigen Süd-West Startplatz nicht noch einen zweiten, für Wind aus Süd bis Ost herrichtet.

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Der Weg zum Startplatz ist jedenfalls gut asphaltiert, so dass man bequem mit einem normalen PKW hochfahren kann. Einige Locals allerdings pflegen trotzdem den hier stark vorherrschenden Hike&Fly Trend.

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Oben angekommen kann man dann in dem kleinen Restaurant erstmal gemütlich einen Kaffe trinken und den Ausblick geniessen, bevor man sich zu dem nur wenige Meter entfernten Startplatz begibt.   WebCam

Da der Startplatz sich gleich an der ersten Erhebung zur vorgelagerten Ebene befindet, hat es uns beide direkt an Bassano erinnert. Und genauso gut ging’s hier auch, so dass Jochen und ich sehr angenehm überrascht waren.

(rechts oben im Bild, hoch über dem Startplatz sind übrigens noch zwei Schirme )

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Die Frage, ob wir uns hier noch ein paar Tage länger aufhalten, hat sich uns also gar nicht erst gestellt.

Da man hier auf Grund mehrerer Eigenschaften oft bis in die Abendstunden fliegen, und so den fantastischen Ausblick bis hin zu den Pyrenäen ausgiebig geniessen kann, werdet auch ihr Bellmunt garantiert nicht so schnell vergessen. Und die XC Piloten unter euch werden es eh lieben.

Jochen hat auch gleich die Gelegenheit genutzt, um ein paar schöne Fotos für seine Homepage zu machen. Denn zur gleichen Zeit war ja nicht nur der Xi neu auf dem Markt sondern auch der Epsilon9 Und als einer der namhaften ADVANCE  Händler hatte er beide natürlich auch bereits dabei.

Klar hat auch Xirli die Gelegenheit genutzt, den brandneuen Epsilon 9 mal in der Mittagsthermik ausgiebig zu testen und war auch recht begeistert. Vor allem von den Thermikeigenschaften, gepaart mit der Einfachheit des Schirms. Sein Herz allerdings schlägt, wie auch meines, momentan für den ADVANCE Xi 

Erwähnen möchte ich auch noch den recht grosse Landeplatz, da er auch weniger erfahrene Piloten eine sehr sicherer Landemöglichkeit bietet.

Gleich in unmittelbarer Nähe dazu befindet sich dann Carles kleine Bar, so ist auch ein kühles Landebier in greifbarer Nähe.

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Hier kann man gemütlich drinnen, oder auch draußen direkt an der kleinen Plaza sitzen, um noch einwenig zu fachsimpeln und den Tag Revue passieren zu lassen.

Auf jeden Fall solltet ihr, falls ihr die spanische Küche liebt, unbedingt Carles täglich frisch zubereitetes, landestypisches Menü bestellen. Mega lecker, kann ich euch sagen, und dies zu landestypischen Preisen!

Unser Fazit

Für Jochen und mich stand sofort fest, dass wie hier garantiert nicht zum letzten mal waren.  Denn hier passt einfach alles! Die Übernachtungsmöglichkeiten für uns, die Umgebung, die Auffahrt zum Startplatz, das fliegen sowieso, man bekommt sehr preisgünstig leckeres Essen und auch die Atmosphäre unter den Piloten kann entspannter kaum sein.

By the way, Xirli hat auf Youtube ein Video hochgeladen, von seinem Flug von Bellmunt bis Banyoles. So bekommt ihr noch einen besseren Eindruck über dieses klasse Fluggebiet und seine XC Möglichkeiten.

 

Sodale, das war’s vorerst erst mal und als nächstes stelle ich euch dann noch kurz das Fluggebiet Amer vor.

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Amer liegt gleich nebenan und ist ein sehr kleines, ebenfalls kaum bekanntes Fluggebiet, was vor allem bei Wind aus Süd bis Südost sehr lohnenswert sein kann. Aber auch für Mountainbiker ist es ein sehr interessantes Gebiet.

Dank Llouis und seinem dort ansässigen Tandemunternehmen Vol Factory konnte ich hier sehr schöne Abendflüge geniessen und mit dem Wohnmobil sehr ruhig und entspannt am Landeplatz stehen. Die recht starke Mittagsthermik, die durch den von Bergen umrahmten Kessel entsteht, gepaart mit dem hier vorherrschenden Südost Wind war mir persönlich dann allerdings doch schon etwas zu heftig.

Aber wie gesagt, dazu später mehr.

Eines allerdings solltet ihr bedenken, in beiden Fluggebieten fliegen nur Locals und bis auf Xirli spricht dort kaum einer englisch oder deutsch. Ein paar Spanischkenntnisse bringen euch hier also garantiert Vorteile.

Gruss, Göldi

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

 

Ein Jahr Kinderglückflüge – ein Jahr strahlende Kinderaugen

Vor einem Jahr war der Kinderglück-Schirm zum ersten mal in der Luft, und hat seit dem viele Kinderherzen höher schlagen lassen 😃

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Ob in Deutschland, Spanien, Dänemark oder der Schweiz, überall hatten die kleinen aber auch die grossen Passagiere ein Lächeln auf den Lippen, als sie frei wie Vogel mit mir durch die Luft fliegen konnten. Dies wollen wir darum auch weiterhin gemeinsam noch vielen Kindern ermöglichen.

 

In der Zwischenzeit ist allerdings auch einiges passiert, erfreuliches und weniger erfreuliches.

Zuerst das erfreuliche

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Bernd Krispin, Gründer und Seele von Kinderglück Dortmund wurde für sein Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein Westfalen ausgezeichnet.

Gegen die Kinderarmut in Deutschland konnte das von Kinderglück ins Leben gerufenen Schulranzenprojekt gemeinsam mit vielen Helfern weiter ausgebaut werden.

Es entstanden weitere Cooperationen, z.B. mit dem deutschen Fussballmuseum, dem BvB und einiges mehr. Schaut einfach mal auf die Kinderglück-Seite, dort erfahrt ihr ausführlich weiteres https://www.stiftung-kinderglueck.de

 

Weniger erfreulich dagegen sind meine seit letzten Juni anhaltenden Knieprobleme mit zeitweise recht starken Schmerzen. Sie kommen und gehen wie sie wollen, was mir eine langfristige Planung von Tandemflügen und somit die langfristige Planung von speziellen Kinderflugtagen unmöglich macht.

Aber wir sind ja flexibel 😉

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Nach Rücksprache mit Bernd Krispin wäre es besonders für die Kinder von der Wohngruppe Lukashof Lünen sowie der Noahgruppe vom Strüverhof Hamm ein wohltuendes Erlebnis, wenn sie einmal am Biggesee oder im Sauerland mit einem Gleitschirm in die Luft gehen könnten. 

Bei den Kindern aus der Wohngruppe Lukashof handelt es sich überwiegend um emotional vernachlässigte Kinder. 

Es sind Kinder und Jugendliche, die der besonderen Betreuung und Förderung bedürfen, auch und insbesondere, weil sie dies von der eigenen Familie nicht erfuhren, weil sie im Elternhaus schlechte Erfahrungen sammelten, traumatisiert wurden und schließlich in der stationären Jugendhilfe landeten.

Bei den Kindern der Nohagruppe vom Strüverhof geht es überwiegend um Erlebnispädagogik.  

Eine abenteuer- und lernorientierte Methode, welche durch Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, die darauf zielt, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu motivieren, ihre eigene Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.

Da es sich bei beiden um kleine, durch einzelne Sozialarbeiter betreute Wohngruppen handelt, können wir so gemeinsam recht flexibel auf passendes Flugwetter und schmerzfreie Knie reagieren 😉

Und ein Flug über den Biggesse ist eh ein wunderbares Erlebnis, was wir dank der Unterstützung durch die Windenschleppgemeinschaft Uehlhof den Kindern ermöglichen können.

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Sollten es meine Knie zulassen, werde ich aber selbstverständlich auch zukünftig auf meinen Reisen oder bei speziellen Kinder-Flugtagen gerne wieder kostenlos Kinder mit in die Luft nehmen, um ihnen mit einem Tandemflug ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Da es sich hierbei um reine Charity Flüge handelt, hat mir Kinderglück ein kleines, wohl von den Kindern selbst gebasteltes Glücksschwein aus Pappmasche geschickt und wir würden uns alle freuen, wenn ihr es als Dankeschön mit einer kleinen Spende füttern würdet 😉

Ihr habt auch jederzeit die Möglichkeit einer Online-Spende für dieses Kinderprojekt.

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Alle anderen haben nach wie vor die Möglichkeit über Kinderglück einen Fluggutschein zu erwerben und so Kinderglück ebenfalls finanziell einwenig zu unterstützen. Infos dazu findet ihr auf der Seite Stiftung-Kinderglück.de

Aber denkt dran, ihr müsst flexibel sein, ihr wisst ja, meine Knie 😉

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Weitere Infos zu diesem Projekt findet ihr auch hier: Kinderglück – Engagement mit Herz

Allgemeine Infos zu Tandemflügen findet ihr hier: Gleitschirm-Passagierflüge – Informationen –

Informationen zu unserem Kinderflugprojekt findet ihr hier : Der kleine Co-Pilot – Wir lassen Kinderträume wahr werden!

Lieben Gruss

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

 

Ten Haaft… Ehre wem Ehre gebührt!

Ehre wem Ehre gebührt!

Ten Haaft... viel besser kann Kundenservice nicht sein 👍

Die Vorgeschichte: Da meine Sat Anlage, eine Caro Digital, nach nun 15 Jahren auf dem Weg nach Spanien plötzlich nicht mehr funktionierte, habe ich mir für die nächsten Wochen erstmal mit einem preisgünstigen Camping Sat-Koffer geholfen.

Diese werden mittlerweile sehr günstig im Internet angeboten, sie brauchen nicht viel Platz und der mittgelieferte Saugfuss hält bombenfest! Man braucht zwar etwas Geduld bis man den Satellit gefunden hat, aber es funktioniert selbst bei starkem Wind oder Bewölkung  tadellos. Somit hatte ich zumindest bei schlechtem Wetter etwas Ablenkung.

Nun konnte ich mich also erstmal auf die angenehmen Dinge konzentrieren, und die waren, unter anderem, wann immer möglich aufs Bike oder in die Luft zu gehen!  „Catalunya – Sonne, Strand und Berge“, mein Erlebnisbericht wird sicherlich innerhalb der nächsten Wochen hier online sein.

Als ich dann irgendwann abschätzen konnte wann es wieder zurück geht habe ich gleich bei Ten Haaft einen Servicetermin für den Rückweg reserviert, in der Hoffnung dass es nicht zu teuer wird 😉

Willkommen bei ten Haaft!

Bereits gestern Abend bin ich hier auf dem hauseigenen Stellplatz angekommen, da ich bereits um 8 Uhr heute morgen einen Servicetermin hatte. Der Stellplatz von Ten Haaft bietet kostenlos sämtliche Versorgungsmöglichkeiten, ist genauso modern wie das komplette Gebäude und so fing es also schon mal sehr entspannt für mich an.  Ich war jedenfalls sehr positiv überrascht. Naja, bis auf das Wetter hier. 😉

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Heute morgen um 7:30 klopfte es dann an meiner Tür, ich öffnete und schaute in ein freundlich lächelndes Gesicht, dass mich mit den Worten begrüßte: “Guten Morgen, ich bin der ten Haaft Frühstücksservice und bringe ihnen frische Brötchen”

Wie cool ist das denn bitte? 😃

Um 8 Uhr wurde ich dann genau so freundlich an der Anmeldung empfangen, und nach nur wenigen Minuten begrüßte mich auch gleich ein netter Servicemitarbeiter und kümmerte sich sehr kompetent um mein Problem.

Ich mach’s kurz, ihr wisst, dass ich sehr viel mit meinem Wohnmobil unterwegs bin und meine Sat Anlage so natürlich überdurchschnittlich viel beansprucht wird.

Nach den nun 15 Jahren, ohne jeglichen Service, war es dadurch zu einem Kabelbruch innerhalb der Mechanik der Schüssel gekommen, also nichts großartiges. Kein Wunder aber, dass sie keinen Mucks mehr von sich gegeben hat. 😄

Gleichzeitig hat mir der nette Herr empfohlen meine alte Steuereinheit auszutauschen, da sie schon sehr alt wäre und man sie nicht mehr Updaten könne, um auch die neuen Satelliten zu empfangen.

Oha, jetzt wird’s teuer, dachte ich mir. 😳

Aber nein, für solch alte Anlagen bietet Ten Haaft seinen Kunden den Austausch der kompletten Steuereinheit für nur 140€ an.

Ich bin also aus dem Grinsen gar nicht mehr rausgekommen, habe mich in die gemütliche Kunden-Lounge gesetzt, mir einen Kaffee gemacht und entspannt gewartet bis alles erledigt war. 😃

Nach 15 zufriedenen, servicefreien Jahren, habe ich also nun für nur ein paar Euro wieder alles up to date, auf dem aktuellen Stand.

Meine damalige Entscheidung, langfristig lieber ein paar Euro mehr, dafür aber in ein namhaftes Qualitätsprodukt von ten Haaft zu investieren, hat sich somit auf jeden Fall gelohnt!

Alles in allem hat man mein Problem bei ten Haaft sehr schnell, sehr freundlich, sehr kompetent und dazu noch sehr preiswert gelöst!

Das wollte ich einfach mal mitteilen, denn ein solch professioneller, kundenorientierter Service ist ja nun mal wirklich nicht alltäglich!

Darum hier auch gleich der Link zu Ten Haaft, denn nach dieser positiven Erfahrung haben Sie meine Empfehlung auf jeden Fall verdient : https://ten-haaft.com

Glückliche Grüße

Göldi

Sex im Wohnmobil? Wann? Wie oft?

Warum bist du so viel unterwegs? Wie lebst du unterwegs? Wie finanzierst du das?

Fragen über Fragen die mir immer wieder gestellt werden. Fehlt nur noch dass ich gefragt werde ob ich auch Sex im Wohnmobil habe und wie oft 😀 

Leute, ich erzähle es euch jetzt einfach mal, wie das bei mir so läuft und hoffe das eure Neugier dann befriedigt ist.

Das geht jetzt schon mein ganzes Leben so. Nach ein paar Wochen bekomme ich einfach Fernweh, bin ich dann aber irgendwo auf unserem schönen blauen Planeten unterwegs, bekomme ich nach ein paar Monaten wieder Heimweh.  Es ist wohl die Freiheit, die Neugier, die Lust auf neues, auf Abenteuer die mich immer wieder treibt! Auf der anderen Seite brauche ich aber wohl die Geborgenheit bei Familie und Freunden. 

Und da dies mein Leben ist, lebe ich es so wie es mir gefällt bzw. so wie ich es mir ermöglichen kann!

Klar habe ich auch heute noch Träume und Wünsche, wie wohl jeder von euch.  Aber wie alles im Leben muss man sie halt auch finanzieren können 😉 Ein grösseres Wohnmobil wäre schon schön, oder noch besser, ein Expeditionsmobil und ein Sack voll Geld um entspannt die ganze Welt zu bereisen. Hab ich aber nun mal nicht, also mache ich das beste aus dem was mir möglich ist. Zumindest versuche ich es! 

Aber ich fange mal von vorne an. Und ich sag euch jetzt schon, es wird lang, weil ihr ja alles ganz genau wissen wollt 😉 

Dieses Foto ist von meinem ersten langen Solo-Trip. Damals, mit 23, bin ich per Anhalter bis nach Agadir/Marokko getrampt, wie man so schön sagte, und war ein Jahr lang nur mit einem Rucksack unterwegs. Das war eine Zeit die mich, durch positive sowie negative Erfahrungen, für mein weiteres Leben sehr geprägt hat! 

Altea 1983

Altea 1982

Später hatte ich dann zum Glück immer einen Job der mir das reisen ermöglichte und so auch die finanzielle Absicherung garantierte.

Du hast ein Leben – immer nur im Urlaub kannst du ja mal lesen, denn einige meinten immer „so wie du arbeitest würde ich gerne mal Urlaub machen“  😉 

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Hierdurch war ich dann seit meinem 26. Lebensjahr beruflich über 30 Jahre lang ständig, nur mit einem Koffer, zwischen Spanien, den Malediven, dem Oman, Ägypten, Australien, Deutschland und der Schweiz unterwegs. Und selbstverständlich hatte ich dort gute Freunde die ich natürlich vermisse. 

Naja, und da ich seit meinem 20 Lebensjahr, also mittlerweile 40 Jahre, auch immer irgendeinen mobilen Schlafplatz besitze konnte ich diese „Reisekrankheit“, diese Neugier, oder Abenteuerlust, bisher jedenfalls auch in meiner Freizeit recht gut handeln. Denn Hotels kamen in meiner Freizeit für mich aufgrund meines Jobs verständlicherweise nicht in Frage. 

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Costa Brava 1986

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Benidorm 1987, wie ihr seht, schon damals hatte ich immer ein Moped dabei 😉  

Es fing also schon recht früh an, mit meinem Reisefieber. Aber glaub mir, so wie mich einige beneidet haben, dass ich oft unterwegs war, habe auch ich sie ab und zu beneidet, dass sie ein stabiles, ruhiges, geregeltes Leben lebten. 

 

Und heute, mit mittlerweile 60?

Die Akkus sind immer geladen, und die richtigen Klamotten habe ich dann hoffentlich auch eingepackt. So wie ich mich kenne, natürlich wieder mal zu viele 😉  

Aber…..

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Mittlerweile beschleicht mich jedes mal vor der Abfahrt ein merkwürdiges Gefühl, bei dem Gedanken wieder mal alleine, ohne Stephie auf  Tour zu gehen. Zwei Jahre waren wir jetzt gemeinsam unterwegs und hatten eine gute Zeit zusammen.  Aber wie’s so ist im Leben, sie hat ihren neuen Wunsch-Job bekommen und damit müssen wir uns nun arrangieren. Und für uns funktioniert es auch so, wir sind ja schon gross 😉 

Darum hoffe ich jedes mal dass vor allem die Abende, aber auch die Tage mit schlechtem Wetter, nicht allzu langweilig werden. Denn jeder der es kennt weiss wie es ist, alleine unterwegs zu sein. Es ist etwas ganz anderes, als zu zweit! Etwas gaaaanz anderes! 

Das schreiben meines Blogs ist zwar auch eine nette Beschäftigung, da ich hier gerne schon mal für andere meine Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse festhalte. So viel passiert in meinem Leben allerdings nun auch nicht, dass es eine abendfüllende Beschäftigung  wäre 😉 

Da ich allerdings, obwohl ich nur gelegentlich etwas veröffentliche und auch ältere Beiträge schon mal lösche, mittlerweile jährlich über 50.000 Zugriffe von plus minus 16.000 Besuchern habe und sogar über 1500 Personen meinen Blog abonniert haben, ist natürlich die Motivation da, auch weiterhin ab und zu mal über meine Erlebnisse zu berichten.  Denn zumindest scheint es einige zu interessieren, was ich so von mir gebe 😉 

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Wer rastet, der rostet 

Für die schönen Tage, und diese werden hoffentlich die Mehrzahl sein, habe ich darum immer genug Equipment dabei, so dass in meiner Freizeit zumindest keine Langeweile aufkommen wird! 

Selbstverständlich habe ich also nicht nur meinen Soloschirm…

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…sondern auch meinen Tandemschirm immer dabei. 

Wer also unterwegs gerne einmal gemeinsam mit mir das Gefühl erleben möchte, frei wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen, hat die Möglichkeit dazu.  Was man diesbezüglich wissen sollte kann man hier nachlesen: Info für Tandemflüge

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Für die Gleitschirmflieger unter euch bietet ADVANCE einen sehr speziellen, kostenlosen Service!

Für euch habe ich immer die aktuellen highB oder C Schirme von ADVANCE als Testschirme dabei. Aktuell ist dies der Leichtschirm Xi.  2020 könnt ihr euch schon mal auf den Sigma 11 freuen, den ich für euch zu Testzwecken dabei haben werde. 

Falls wir uns sehen habt ihr hiermit also sehr einfach und bequem die Möglichkeit die aktuellsten Schirme in top Fluggebieten ausgiebig zu testen, da ich ständig in Fluggebieten, von Dänemark bis Andalusien, unterwegs bin.  

Denn um den richtigen Schirm für sich zu finden, den Schirm, der zu meinen persönlichen Vorlieben passt, der Schirm, dessen Eigenschaften meine persönlichen Erwartungen erfüllt, sind ausgedehnte Testflüge unerlässlich. 

Sprecht mich unterwegs einfach an, wenn ihr interessiert seid. Mein Wohnmobil ist ja leicht zu erkennen. Aber bitte fragt mich nicht nach Preisen. Diesbezüglich wendet euch bitte an den Händler eures Vertrauens. 

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Um beim Gleitschirmfliegen, aber auch sonst möglichst flexibel zu sein, hat mein zwar in die Jahre gekommenes, aber immer noch zuverlässiges Moped selbstverständlich seinen festen Platz auf dem Heckträger.

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Und da ich in meinem Alter auch eh etwas für meine Fitness machen muss, habe ich sogar ein Foltergerät dabei 😉

Denke grade die älteren kennen das zu gut, der Stoffwechsel nimmt ab und die Kilos nehmen zu. Wer dann nicht seinen inneren Schweinhund bekämpft, der hat irgendwann verloren. Darum setze ich mich regelmässig aufs bike und quäle mich einwenig. Aber nur ein wenig 😉 

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Selbst meine Schleifsteine haben ihren festen Platz. Denn so kann ich bei schlechtem Wetter den anderen Reisenden unterwegs mit wirklich scharfen Messern garantiert immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Näheres dazu könnt ihr hier nachlesen: Endlich wieder scharfe Messer – auch im Wohnmobil

Und glaubt mir, wer einmal ein geschliffenes, wirklich scharfes Messer benutzt hat, weiss es zu schätzen! 

Schleifen auf dem Stein

 

Wie ihr seht, fahre ich so einiges mit mir rum, denn nur faul in der Sonnen rumliegen ist nicht wirklich meine Welt. Auch wenn einige es sich so vorstellen 😉

Sicherheitshalber bin ich darum mal auf eine Waage gefahren, nicht das die Ordnungshüter mich noch unterwegs festsetzen. Denn ich hab wirklich alles, ALLES dabei, was ich eventuell irgendwann mal unterwegs brauchen kann.

Zugelassene Achslast vorne max. 1990 ist 1740  –  Zugelassene Achslast hinten max 3700 ist 2860 Zulässiges Gesamtgewicht max 5200 ist 4620  –  Es ist also alles im grünen Bereich!

Aber ich will mich jetzt nicht beschweren, denn ich muss unterwegs schliesslich nicht auf der Strasse leben, sondern habe ja eine recht komfortable kleine Unterkunft. Ist zwar schon etwas älter, aber alles funktioniert einwandfrei und für mich ist’s einfach perfekt.  Gleich zu Anfang habe ich es auch so eingerichtet, dass ich nicht nur darin schlafen, kochen, duschen, sondern auch arbeiten kann.

Zur Stromversorgung habe ich darum zwei grosse Solarzellen auf dem Dach, von denen zwei ausreichend grosse Speicherbatterien gespeist werden.  Den 220V Stromwandler habe ich mir damals nur einbauen lassen damit ich mein Laptop jederzeit zum arbeiten nutzen kann und bei schlechtem Wetter auch mal Fernsehen kann. Ansonsten läuft eh alles auf 12V. Aber klar, wenn man so wie ich, sein Geld auch unterwegs verdienen möchte, muss selbstverständlich die Stromversorgung immer garantiert sein. 

Mein Tip diesbezüglich, falls ihr eine wirklich kompetente, ehrliche Beratung möchtet,  wendet euch an Stefan Isheim, Inhaber von Full Sol

Stefan ist mit seinem mobilen Werkstattruck in den Wintermonaten auch im Süden unterwegs und kann euch so auch unterwegs seine Hilfe anbieten. Sein Name in der Szene spricht eh für sich! 

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Frischwasser habe ich zwar nur 200 Liter zur Verfügung, aber ihr glaubt nicht wie sparsam man mit Wasser umgehen kann, wenn man es muss.

Und da ich überwiegend frei stehe ist es für mich selbstverständlich drei Toilettencasetten dabei zu haben, um sie bei Bedarf jederzeit wechseln zu können. Denn es ist es mir wichtig die Umwelt möglichst nicht unnötig zu belasten. 

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Die zwei 11Kg Gasflaschen reichen mir meist nen ganzen Monat, falls ich nicht ständig heizen muss, nur der Kühlschrank auf Gasbetrieb läuft und ich max. 2 x täglich Warmwasser zum duschen benötige. Wenn’s ganz dicke kommt, habe ich für den Notfall noch ein Stromaggregat dabei. 

Wie ihr seht, kann ich also leicht ein paar Tage autark, ohne Campingplatz überleben, was mir natürlich einiges an Kosten erspart. Ich muss halt nur zusehen dass ich ab und zu meinen Frischwassertank irgendwo auffüllen kann und das Abwasser sowie die Toilettenkassetten umweltschonende entsorgen kann. Was in Spanien allerdings meist recht bequem möglich ist, da es dort ausreichende Versorgungsmöglichkeiten gibt.

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Einige Vor- und Nachteile des freien Stehens habe ich ja auch hier schon mal erwähnt: Campingplätze vs Frei stehen

Frei zu stehen ist zwar nicht überall gerne gesehen, aber wenn man wie ich über 10 Jahre in Spanien gelebt und gearbeitet hat kommt man mit den Ordnungshütern eigentlich immer irgendwie gut aus. Zumindest habe ich noch nie ein Problem deswegen bekommen! 

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Abgesehen vom Spritgeld habe ich also unterwegs nicht mehr Kosten, als wenn ich zu Hause bleiben, und dort arbeiten würde.

Und das Spritgeld kann ich mir ja unterwegs mit ein paar Gleitschirm-Passagierflügen recht entspannt verdienen. 

 

Solange ich es kann werde ich mich darum auch in Zukunft in den Wintermonaten in den Süden Europas begeben. Zur Zeit meist erstmal an’s Cap de Creus, wo ich mich mit alten Freunden treffe. Hier kann man übrigens auch viel Spass mit einem Motorrad haben: Das Cap de Creus – mit dem Motorrad

Und dann schaue ich, wie lange ich dort bleibe. Falls das Wetter passt und ein paar Tage Südwind ist, man also am Sant Pere de Rodes fliegen kann, sicherlich etwas länger. Denn der Flug über die Halbinsel ist einer der schönsten Flüge in ganz Katalonien. Katalunien hat aber auch noch einige andere, reizvolle Fluggebiete.

Hier sind auch sehr schöne Tandemflüge möglich und Überwinterer die mal etwas besonders erleben möchten gibt’s auch hier 😉

 

Von dort aus fahre ich dann langsam weiter, entlang der Mittelmeerküste, Richtung Süden. So zumindest ist meist der Plan. Schöne Plätze gibt es dort ja genug!

 

Einige Infos zu diesem Küstenbereich findest du hier: Von Santa Pola an’s Cabo de Gata – mit Wohnmobil und Gleitschirm

Nur etwas südlich von Alicante befindet sich bereits eines meiner liebsten Fluggebiete, da hier ein perfekter Strandabschnitt zum entspannen ist. Santa Pola – ein Paradies für Soulsurfer.  Aber auch Almuñecar  oder Algodonales haben ihren Reiz. 

 

Meine Priorität, vor allem wenn ich alleine unterwegs bin, ist also, dass ich neben meiner Arbeit, – rechnen-lesen-schreiben-telefonieren-fotografieren und mir zu Projekten Gedanken machen –, bei angenehmen Temperaturen entspannte Flüge mit meinem Gleitschirm, schöne Landschaften, Sonne und Meer geniessen kann. 

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Ja, das Panorama bei einem Flug über den Thunersee, vor Eiger, Mönch und Jungfrau ist im Sommer einmalig schön! Auch im Sauerland oder an der Mosel flieg ich im Sommer sehr gerne.  

Aber auch nur so lange es nicht zu heiss wird, denn in dem Fall bevorzuge ich dann wiederum Dänermark.  Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

Im Winter aber….. bei den Temperaturen …… nein, das ist nichts für mich 😉 

 

Tja, das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und eine gewisse Flexibilität ist nicht nur im Alter oft entscheidend! Denn das wichtigste ist nun mal die Gesundheit! 

Nein, wie ihr seht, ich liege nicht nur faul in der Sonne rum! Aber ich kann, wenn ich will und dann gönne ich es mir auch! 

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So, alle Fragen beantwortet?

Neugier befriedigt? Waren ein paar Denkanstösse dabei? Ich hoffe doch! 

Denn dies war jetzt ja wohl ein wirklich sehr persönliches post, bei dem ich euch aus genau diesen Gründen einen Einblick in mein aktuelles Leben und meine Beweggründe gegeben habe. Und wie eigentlich immer bin ich wieder etwas abgeschweift. Passiert mir ja ständig, wenn ich erstmal begonnen habe zu schreiben 😉  

Warum? Zumindest die aufmerksamen Leser unter euch wissen jetzt, warum ich oft unterwegs bin, was ich unterwegs so mache und dass auch bei mir nicht alles Gold ist was glänzt. 😉

Vorrangig geht es mir also nur um eines, um meine Gesundheit, meine Lebensqualität. Ziemlich egoistisch? Ja, ist es! Aber würde es mir nach wie vor nur um Geld gehen, hätte ich schon längst wieder ein Jobangebot aus meinem alten Leben angenommen.

Und dann? Irgendwann umfallen, mit einem Herzinfarkt? Weiterhin alleine mit dem Koffer durch die Welt reisen, von Hotel zu Hotel, um Feuerwehrmann zu spielen, um die Probleme zu lösen die andere verursacht haben? Ne, lass mal gut sein! 

Zu meinem Glück kann ich dank moderner Technik auch heute, mit mittlerweile 60, noch unterwegs arbeiten und so recht entspannt zumindest meinen notwendigen Lebensunterhalt verdienen. Das reicht mir! Und dafür bin ich sogar sehr dankbar, denn dass nicht jeder in meinem Alter ein solches Glück hat ist mir bewusst!

Und eines ist wohl jetzt auch jedem klar, den Traum von der grossen Freiheitden einige sich immer noch erträumen, habe ich schon lange ausgeträumt und bin in der Realität angekommen. Aber das hatte ich ja hier schon mal erwähnt: Die grosse Freiheit, alles nur eine Lüge?  

Nein, alleine unterwegs zu sein ist auch für mich nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Aber bleiben wir ehrlich, es gibt schlimmeres!.

Ach ja, Sex im Wohnmobil…. darauf erwartest du jetzt wohl nicht wirklich ein Antwort   😀

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

 

 

 

Endlich wieder scharfe Messer – auch im Wohnmobil

Kurz und Bündig:

Alle Messer, egal wie teuer, egal aus welchem Stahl werden irgendwann stumpf. Dann werden Tomaten nicht mehr geschnitten, sie werden gequetscht, und das gute Steak wird auch mehr „gesägt“ als sanft geschnitten.  Stimmt’s? 😉

Vor allem im Wohnmobil, durch die Vibrationen während der Fahrt, verlieren unsere Messer recht schnell ihre eigentliche Schärfe.

Diesbezüglich bin ich dein Mann!

Schleifen auf dem Stein

Binnen Minuten schärfe ich dir deine Messer, meist schärfer als sie im Originalzustand waren, damit du wieder Freude daran hast. Und dabei spielt es keine Rolle was für ein Messer, aus welchem Stahl und welche Klingenform.

Sprich mich einfach an wenn wir uns sehen, denn meine Schleifsteine habe ich nur für dich dabei 😉

Ausführlich erklärt: 

Bevor ich aber weiter unten zum Punkt komme, möchte ich kurz ein paar Worte zu diesem Thema loswerden, die für dich sicherlich interessant sind. Denn grade wir Wohnmobil-Reisenden habe ja oft das gleiche Problem. 

Wir haben uns ein paar schöne Messer gegönnt, die auch nicht grade billig waren, aber nach einer Zeit schneiden sie einfach nicht mehr richtig.

Die Tomate wird immer mehr gequetscht statt geschnitten, selbst Paprika franzt schon beim schneiden aus und ein Stück Fleisch wir eher mit Kraft durchtrennt, als fein und sauber geschnitten.

Spätestens dann schmeissen viele ihre Messer weg und kaufen sich neue. Bis die dann auch wieder stumpf sind 😉

Ihr Lieben, dass muss nicht sein und sollte auch so nicht sein!

Jedes Messer sollte man nicht nur, man muss es sogar ab und zu schärfen, wenn man lange Freude daran haben möchte.

Das Problem heutzutage ist nur, das es kaum noch professionelle Messer- und Scherenschleifer gibt. Früher sind sie regelmässig durch die Ortschaften gezogen und man konnte so seine Messer mindestens einmal pro Jahr bequem nachschleifen lassen. Heutzutage ist der Beruf leider am  aussterben mit dem Ergebnis, dass immer mehr zu billigen Einwegmessern greifen und so ständig neue kaufen müssen.

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Ich will jetzt hier keine wissenschaftliche Erklärung abgeben, nur so viel wie nötig.

Je härter der Stahl um so länger hat man Freude an einem Messer, denn umso länger ist es schnittfest und umso schärfer kann man es schleifen. Es lohnt sich also ein paar Euro in gute Messer zu investieren. Denn im Gegenschluss ist es logisch, dass je weicher der Stahl ist, ein Messer auch schneller stumpf wird. Dies ist schon mal einer der  grossen Unterschiede zwischen einem geschmiedeten und einem ausgestanzten Messer.

Ein Messerset für um die 20€ wird also sicherlich kaum aus einem geschmiedeten Stahl sein, sondern ist fast immer ein gestanztes. Es kann also niemals die Schnittfestigkeit und Schärfe einer geschmiedeten Klinge habe und sollte darum öfters nachgeschärft werden.

Auch Taschen- und Outdoor-Messer sind ja schon seit einigen Jahren wieder voll im Trend und hierbei sieht es natürlich nicht anders aus. Optisch mag es ein schönes Messer sein, entscheidend für die Schnittfestigkeit ist aber auch hier nur die Qualität des Stahls. Und grade ein Taschen- oder Outdoor-Messer macht ja nur wirklich Sinn wenn es scharf ist, falls man es braucht.

Lange Rede kurzer Sinn 😉

Da ich mich seit vielen Jahren nur noch nach alter Manier, mit einem Rasiermesser rasiere, war ich aus diesem Grund über kurz oder lang darauf angewiesen mir meine Rasiermesser selbst zu schleifen.

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Zugute kam mir hierbei, dass ich meine Lehre in der stahlverarbeitenden Industrie gemacht habe und dort auch das Schmieden noch gelernt habe. So war zumindest noch etwas Wissen über die Eigenschaften von Stahl vorhanden, was mir das erlernen des Schleifens enorm erleichtert hat.

Um gute Rasiermesser aus wirklich hervorragendem Stahl zu schleifen lohnt sich auch die Anschaffung des erforderlichen Werkzeugs, wie entsprechende Schleifsteine zum aufarbeiten, nachschleifen und polieren der Klinge. Eine gute Lupe oder gar ein Mikroskop sind ebenfalls erforderlich, um den notwendigen Grat immer gut im Auge zu haben, genauso wie ein guter Lederriemen und Chromoxidpaste.

Wer jetzt aber glaubt er kann mit so einem Schleifsteinen für ein paar Euro aus dem Baumarkt ein gutes Ergebnis erzielen liegt allerdings falsch 😉

Ich möchte jetzt auch nicht auf die verschiedenen Steine und ihre Qualitäten eingehen, nur soviel:  Um vor allem gute, geschmiedete Messer wirklich scharf zu bekommen muss man schon ein paar Euro investieren. Das billigste dabei ist sicherlich ein Reparaturstein für um die 20 €, das teuerste sind meist japanische Wassersteine .

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Wenn man dann noch aus jedem Stahl das letzte Quäntchen an Schärfe rauskitzeln will… naja, da kommen schnell ein paar Hundert Euro zusammen.

Und dann heisst es erstmal üben, üben, üben!

Darum entscheiden sich viele ein Messerset für um 20€ zu benutzen bis es stumpf ist und kaufen sich dann wieder ein neues. Denn sehr oft ist dies wirtschaftlicher, als sich das schleifen selbst anzueignen. Allerdings ist dies auch der Grund weshalb viele garnicht erst erfahren, wie scharf ein Messer eigentlich sein kann, wenn es professionell  geschliffen ist 😉 Denn ein neu gekauftes, preisgünstiges Messer, ist niemals wirklich scharf. Es schneidet, ja. Aber wirklich scharf ist etwas anderes 😉

  

Aber kommen wir zum Punkt:

Grade im Wohnmobil werden unsere Messer oft vernachlässigt. Die guten lässt man eh zu Hause, denn im Wohnmobil fliegen sie während der Fahrt meist in der Schublade rum, was der Schneide gar nicht gut tut.  Zwar ärgert es einen oft wenn man dann unterwegs ist, weil sie nicht richtig scharf sind, ist man aber wieder zu Hause geraten sie schnell wieder in Vergessenheit. Stimmt’s? 😉

Das muss nicht mehr sein! 

Zukünftig habe ich meine Steine dabei und falls nicht grade gutes Flugwetter ist dürft ihr mir gerne eure Messer vorbeibringen, um sie mal wieder richtig zu schärfen.

Schleifen auf dem Stein

Ich schau sie mir gerne genau an und sag euch dann wie wir weiter vorgehen sollten, damit ihr wieder Freude an euren Messern habt.

Gerne zeige euch die Schneide eurer Messer mal vor und nachher unter einem Mikroskope. So erkennt ihr recht schnell was den Unterschiede ausmacht, zwischen einer stumpfen, einer scharfen und einer wirklich scharfen Messerklinge.

 

Je nach Verwendungszweck kommt es dann zusätzlich noch auf den richtigen Schleifwinkel an. Ihr müsst mir also sagen, wofür ihr welches Messer am meisten verwendet, damit ihr anschließend auch wirklich begeistert seid.

Hier mal eine Mikroskopaufnahme meines Bowie- meines Rasier- und meines skandinavischen Filetiermesser. Wie ihr sehr gut sehen könnt habe alle drei zwar sehr scharfe, aber dennoch unterschiedlich geschliffene Schneiden.

 

Jetzt habt ihr die Wahl!

Ständig neu kaufen, oder doch lieber mal schleifen lassen.

Glaubt mir, selbst wenn ihr nur ein preisgünstiges Messerset dabei habt lohnt es sich auf jeden Fall zu schleifen. Denn gestanzte Messer sind in nur ein paar Minuten wieder scharf und dazu benötige ich auch nicht unbedingt meine teuren Steine. Vor allem bekommt man sie auf Schleifsteinen schärfer als sie im Originalzustand waren!

Für geschmiedete Messer brauche ich allerdings, auf Grund der härteren Klingen, etwas mehr Zeit und auch sehr gute Steine. Die Mühe und Kosten allerdings sind es allemal Wert!

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Küchenmesser, Taschenmesser, Rasiermesser oder Outdoor Messer,  beim nächsten gebrauch werdet ihr garantiert ein zufriedenes Lächeln im Gesicht haben!

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Ich garantiere dir, wenn ich mit deinem Messer fertig bin, erkennst du es anschliessend nicht mehr wieder 😉 Denn es ist schärfer als im Neuzustand!

Und da wir nicht auf der Flucht sind, könnt ihr gerne einwenig zuschauen.  Eventuell habt ihr ja gefallen daran und fangt anschliessend selbst das schleifen an.

Während ich mich um eure Schätzchen kümmere können wir dann einwenig, Plaudern, Erfahrungen austauschen und ihr verratet mir eure schönsten Stellplätze. 😀 Oder ich euch meine 😉

Aber bitte habt für eines Verständnis, bei gutem Flugwetter gehe ich lieber fliegen und bin entweder alleine in der Luft oder  zaubere einem Passagier ein Lächeln ins Gesicht  🙂

 

 

Also ihr lieben, wenn wir uns unterwegs treffen und ihr interessiert seid, sprecht mich einfach an.

Ich mache es nicht zum Broterwerb, aber bevor wir beide gelangweilt in der Sonne sitzen….  du hast nachher wirklich scharfe Messer und ich hab was zu tun und freu mich schon wenn du die Abnutzung meiner Steine wertschätzt 😉

Gruss Göldi

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Nachtrag für alle die es wissen wollen!

Ich hätte nicht gedacht dass aus den Wohnmobilgruppen eine solche Vielzahl an positiver Resonanz kommt. Jetzt weiss ich nur nicht ob ich mich freuen soll, dass der Beitrag so gut ankommt, oder Angst haben muss, dass ich in Zukunft nur noch vor’m Wohnmobil sitze um eure Messer zu schärfen 😀

Jedenfalls fragten einige was sie so als Grundausstattung benötigen würden, weil sie sich schon öfters mit diesem Thema, selbst schärfen, beschäftig haben.

Darum hier mal mein persönlicher Tip:

Dieser Kombi-Abziehstein von Zische, hergestellt in Deutschland, ist für den Anfang sehr gut geeignet, da er günstig, gut und nicht so weich ist, wie die japanischen Wassersteine.

Vor allem bekommt ihr von Scherenkauf ein komplettes Einsteiger-Set inklusive Lederriemen und der richtigen Paste, um anschließend den Schleifgrat zu entfernen. Mehr braucht ihr am Anfang wirklich nicht, denn damit bekommt ihr vor allen preisgünstige Messer oft schon schärfer als sie im Neuzustand waren.

Zische Abziehstein Anfängerset

Bestellen könnt ihr bequem bei Amazone <<<KLICK<<<

Wer seine Messer gerne öfters nachschärfen möchte, um sie ständig sehr scharf zu halten, dem empfehle ich noch zusätzlich diesen Kombi-Stein, ebenfalls von Zische. Lohnt sich aber nur bei Messern aus hochwertigem Stahl!

Zische Abziehstein Misarka

Bestellen könnt ihr auch den bequem bei Amazone <<<KLICK<<<

Bitte beachtet hierbei, das bei Steinen aus Deutschland die Körnung einer anderen Norm entspricht, als bei japanischen Steinen.

Korngössen

Das einzige was euch jetzt noch fehlt ist ein kleines Taschenmikroskope, damit ihr die Schneide und den Grat immer gut im Auge habt.  Diesbezüglich empfehle ich euch dieses, da es handelsübliche Batterien nutzt und eine sehr gute Auflösung bietet.

Taschenmikroskope zum Messer schleifen

Auch das könnt ihr bequem bei Amazone  bestellen <<<KLICK<<<

So, ihr Lieben, zum Abschuss gibt’s hier noch eine Einweisung zum schleifen: >>>KLICK<<<

Und nun heisst es üben, üben und nochmals üben! Am besten nehmt ihr dafür ein, zwei alte Messer, bis ihr genau wisst was und wie ihr wann machen müsst 😉

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Erfolg und dass ihr die Geduld nicht verliert! Glaubt mir, es lohnt sich!

By the way, wer sich gleich eine Profiausstattung zulegen möchte, der wird bei KnifesandTools fündig . >>>KLICK<<<

Und nein, ich bekomme keine Provision! Die empfohlenen Steine nutze ich selber und habe sie nur eingefügt da sie wirklich gut sind und um es für euch so einfach wie möglich zu machen.

Ja, es gibt sie noch, Menschen die anderen gerne mal einen Gefallen tun! 😉

 

 

 

 

Cabo de Gata – Entspannung pur mit Wohnmobil und Gleitschirm

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Wie einige ja schon wissen, ist Santa Pola immer wieder mein Startpunkt auf meiner Reise durch Andalusien. Hier kann man sich von der langen Anfahrt entspannen und vor allem bis meist ende Oktober ein paar relaxte Flüge geniessen.

Nachdem wir dann Anfang November Santa Pola verlassen haben sind wir, auf Grund des Wetters, erstmal Richtung Murcia gefahren. Die Gegend um Mazzaron haben wir dabei komplett links liegen lassen, da es hier tagelang nur geregnet hat. Schade eigentlich, denn hier gibt’s ein paar mega schöne Strände und ein super Fluggebiet für Südwind.

Aber wie ihr in der Paragliding Map sehen könnt, gibt es hier in der Gegend mehrere Fluggebiete, für fast jede Windrichtung.

Naja, da das Wetter aber nun mal gar nicht mitspielte haben wir eine schöne Bucht bei Aquillas angefahren, um einfach mal einwenig die Seele baumeln zu lassen.

Google Link: https://goo.gl/maps/1dqQccHrhb12

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Am Palmenstrand, oder der gegenüberliegenden Carolinenbucht seid ihr nur 15min vom nächsten Startplatz entfernt. Ihr könnt aber auch bei Südwind hier entspannt einwenig soaren.  Vorher liegen allerdings ein paar Höhenmeter vor euch 😉

Da mein Vereinskollege Uli mit seiner Frau Martina ebenfalls an der Küste unterwegs war haben wir uns hier verabredet, um ein paar Tage gemeinsam zu verbringen.

Erstens da es an der ganzen Küste nicht fliegbar war und zweitens weil das Wetter momentan nur hier um Aquillas einigermassen angenehm war.

Naja, und wie wir so sind, die Sauerländer und Siegerländer, kam bei uns das Kind im Manne raus und wir haben erstmal ein anständiges Lagerfeuer gemacht 🙂

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Abends gesellten sich dann noch ein paar andere zu uns und es wurden in den nächsten Tagen lange, aber sehr schöne Nächte am Feuer  😉

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Tja, was soll ich viel schreiben? Ich zeig euch jetzt einfach ein paar Fotos, die sagen eh mehr als tausend Worte. Durch draufklicken werden die Fotos grösser 😉

Ein paar Tage später sind wir dann gemütlich Richtung Almeria gefahren, da wir beide unbedingt mal wieder in die Luft wollten.  Und da Itze zur Zeit dort war, konnten wir uns auch auf ein paar entspannte Flugtage freuen.

Denn Itze, eigentlich heisst er Friedrich Mairitsch, ist ein sehr erfahrener Tandempilot, kennt sich hier in der Gegend sehr gut aus und  bietet für erfahrene Flieger ein rundum Sorglospaket an 😉

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Die Küste entlang zum Cabo de Gata gibt es allerdings all paar Meter sehr schöne Stellplätze an denen man übernachten kann. Naja, und wir hatten ja keine Eile.

Bei Manacor gibt es sogar eine kleine Kante am Meer zum Soaren, direkt an einem Chiringuito. Hier reicht euch der Patron sogar die frische Paella direkt ins Wohnmobil 🙂

Google Link: https://goo.gl/maps/y5sVCuiAQDU2

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Von hier aus sind wir dann zum Cabo de Gata gefahren und haben noch einwenig die Seele baumeln lassen, bis das Wetter passte. Besonders aufgefallen ist uns, wie entspannt hier alle unterwegs sind, es ist wohl irgendetwas magisches in der Luft 😉

Google Link: https://goo.gl/maps/QTFSQtERTWz

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Auch hier hatten wir noch ein paar schöne Tage, obwohl das Flugwetter nach wie vor zu wünschen übrig lies. Aber unsere Frauen haben uns täglich auf’s neue kulinarisch verwöhnt und die Ruhe hier ist eh wohltuend 🙂

Naja, und dann mussten Stephie und ich auch mal wieder einen Waschtag einlegen, denn so langsam ging uns die Unterwäsche aus 🙂

Darum hier ein Tip: Direct im Cabo de Gata gibt es einen kleinen Stellplatz der diesbezüglich keine Wünsche übrig lässt. Eine top Ver- Entsorgungsstation, Gasflaschen, Waschmaschine, WLan, ein nettes Restaurant gleich nebenan und das alles für nur 10€ pro Nacht.

Google Link: https://goo.gl/maps/E8PAvzyxVWJ2

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Das Cabo de Gata ist übrigens so vielseitig, so gross, das man hier Wochen verbringen könnte und dabei eine schöne Bucht, Strand, Klippe nach der anderen anfahren könnte.

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Sant Jose, Las Negras  aber auch Isleta, sie alle haben ihren Reiz und ich könnte sicherlich hunderte schöne Fotos und zig Stellplätze hier einfügen.

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Darum mein Tip: erkundet es selbst und lasst euch Zeit dabei. Viel Zeit! 😉

Die Paragliding Map wird euch hierbei gute Dienste leisten, denn hier sind auch die kleinen Fluggebiete gespeichert!

Aber dann…. endlich passte das Wetter für die nächsten Tage und ab jetzt war fliegen angesagt.

Da für den nächsten Tag Castalla angesagt war, haben wir uns gleich bei Balerma an den Strand gestellt, da man von hier aus in nur ein paar Minuten im Fluggebiet ist.

Google Link: https://goo.gl/maps/rXhBnxZ63KM2

Am nächsten Tag sind wir dann hoch nach Castalla gefahren und haben auch gleich dort am Landeplatz geschlafen, da das Wetter für die nächsten drei Tage passte.

Castalla ist echt cool, ein mega Startplatz und gleich vorne dran geht die Thermik hoch, so dass eine direkte Startplatzüberhöhung sehr leicht ist und Streckenflüge hier keine Seltenheit sind.

Und ganz nebenbei, hier fliegt der Guide auch selbst, was ja schon einiges aussagt 😉

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Dann hiess es morgens, heute Vormittag nochmal Castalla und nachmittags gehts in die Wüste. In die Wüste?  Lasst euch überraschen, denn hier fliegt ihr Nachmittags, bei Wind aus südlicher Richtung  an alten Filmkulissen, startet auf der Hauptstraße und könnt hier sogar top landen.  Und das ganze in sanfter Thermik bis zum Sonnenuntergang!

Anschliessend gehts dann lecker Tapas essen, direkt an den Heilquellen der Sierra de Alhamia.

Wohl dem der sein Wohnmobil dabei hat!  Denn nur ein paar Meter weiter gibt es einen schönen Platz zum übernachten, mit einer schönen Aussicht über die alten Filmkulissen bis nach Almeria.

Da für den nächsten Tag SW Wind angesagt war, haben wir uns für 11 Uhr am Strand von Aquadulce verabredet.  Netter Typ, der Itze, denn 11 ist ne gute Zeit um auszuschlafen 😉 Vor allem hat er das Wetter voll im Griff!

Hier hat uns Itze dann morgens wie verabredet abgeholt und zum Startplatz ging’s dann bequem mit einem Geländewagen.

Wie immer gab es ein top Briefing von Itze und einige sind nach 3 Stunden noch nicht landen gegangen.  Schade das ich keine Camera mit in der Luft hatte, der Flug hier an der Küste hat wirklich etwas ganz besonderes, da man sehr hoch ist.  Es macht jedenfalls mega Freude hier zu fliegen.

Am nächsten Tag war dann ein ganz besonderes Fluggebiet angesagt,  Guainos

Um’s gleich vorweg zu sagen, ich war hier nicht in der Luft, da man doch einige Höhenmeter zu klettern hat und meine Knie das sicherlich nicht mitgemacht hätten.

Aber alle anderen sind nach einem mega Flug überglücklich direkt am Strand gelandet, mit einem Strahlen übers ganze Gesicht 😉 Aber kalt war’s wohl an der Basis. Sehr kalt! 🙂

Hier steht übrigens auch das bekannte „Muschelhaus“

und ein paar Meter weiter könnt ihr sehr ruhig direkt am Meer stehen und den Sonnenauf- sowie den Sonnenuntergang geniessen.

Quainos, das Fluggebiet solltet ihr euch merken 😉

Google Link: https://goo.gl/maps/zyxV32sbxV52

Also ihr Lieben, ich hab hier mal versucht, möglichst kurz, euch die Küste von Santa Pola bis Almeria etwas schmackhaft zu machen 😉 Denn wie ihr gesehen habt, mit  Wohnmobil, Moped und Gleitschirm ist es einfach traumhaft schön hier.

Für alle die gerne hier fliegen möchten bietet Itze mehrere Lösungen an und ihr wendet euch darum am besten direkt über seine Seiten an ihn persönlich. http://itzefly.blogspot.com

Seine Kompetenz und seine lockere, freundliche Art haben Uli und mir jedenfalls sehr zugesagt.

Eine grobe Übersicht über die interessantesten Fluggebiete in ganz Andalusien sowie ein paar nette Stellplätze findet ihr übrigens  hier:  >>>KLICK<<< 

By the way, durch draufklicken werden die Fotos grösser.

So, ihr Lieben, jetzt wünsche ich euch allen ein paar entspannte Feiertage , einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein schönes, gesundes 2019!

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Göldi

Zum Abschluss des Jahres habe ich noch ein kurzes Video gebastelt, von meinem Abschluss – Sunsetflug für dieses Jahr. Natürlich in Santa Pola 🙂 Ist nix besonderes, einfach nur eine schöner Erinnerung für mich.

Campingplätze vs Frei stehen

Campingfreunde VS Freisteher

Ein Thema das so alt ist wie die Campingkultur. Dabei könnte es doch so einfach sein, wenn jeder den anderen lässt wie er es gerne möchte.

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Denn bleiben wir doch ehrlich, beides hat seine Vor- und Nachteile.

Die Campingfreunde buchen bereits oft Monate im Voraus ihren Campingplatz, am liebsten einen wo auch deutsch gesprochen wird, und kennen so ihr Reiseziel ganz genau.

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Die Freisteher müssen immer wieder auf’s neue fahren und schauen dass sie einen Schlafplatz für die Nacht finden. Sie müssen sich also immer wieder aufs neue orientieren und sind so gezwungen die Landessprache zu lernen, da sie ansonsten nicht weit kommen.

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Die Campingfreunde bekommen einen fest zugewiesenen Platz, mit Strom und Wasseranschluss. Sie stehen ordentlich in schön gleichmässigen Parzellen und haben so ihr festes Territorium.

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Die Freisteher haben keine festen Territorien und müssen sich sehr oft mit anderen arrangieren.

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Der Campingfreund braucht maximal ein paar Meter zu fahren um Wasser aufzutanken und seine Toiltettencassette und Schmutzwasser zu entsorgen.

Der Freisteher dagegen hat meist drei Toilettenkassetten dabei und muss sich ständig neu informieren wo er einen Wasseranschluss findet und wo er umweltgerecht entsorgen kann.

Ja, auch die vielen Freisteher, vor allem die, die schon seit vielen Jahren so unterwegs sind wissen, dass es unter ihnen einige gibt, die sich nicht wirklich umweltgerecht verhalten! Aber es sind nur einige!  Darum, liebe Campingfreunde, schmeisst nicht alle in eine Schublade!  Denn die wirklichen Freisteher, die aus Leidenschaft in der Natur stehen, verhalten sich IMMER umweltverträglich!

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Der Campingfreund ruft bei einer Störung oder einem Defekt einfach eine Servicenummer an, die schicken jemand zum Campingplatz der sein Wohnmobil wieder repariert.

Die Freisteher sind meist auf kollegiale Hilfe angewiesen. Zum Glück, dass die meisten schon viele Jahre mobil unterwegs sind, dass sie jede Menge Werkzeug mitführen und auch jeder einwenig Fachwissen dazu steuern kann. 

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Der Campingfreund investiert sein Geld gerne in Bequemlichkeit.

Der Freihsteher meist in Technik um autark zu bleiben!

GoeldiOnTour

Der Campingfreund steht jede Nacht auf seiner Parzellen, der Campingplatz ist eingezäunt und heutzutage meist auch videoüberwacht, also sehr sicher!

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Der Freisteher muss sein Fahrzeug selbst so absichern, das ungebetene Gäste erst gar keine Zugriffsmöglichkeit haben, wenn er sicher schlafen möchte.

Der Campingfreund braucht seinen Grill nur einmal aufbauen und kann bequem jeden Tag sein Fleisch geniessen.

Der Freisteher muss jedes mal aufs neue auf- und abbauen, wenn er den Grill benutzen möchte.

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Der Campingfreund ist meist ein geselliger Mensch, der gerne unter seines gleichen steht. Hier kann er sein schönes, neues mobiles Heim präsentieren, kann von Abenteuern auf Campingplätzen oder der Anfahrt erzählen und bei fortgeschrittener Zeit bei einem Glas Alkohol, oder mehr, einen Schwank nach dem anderen aus der Jugend erzählen.

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Der Freisteher ist eher ein zurückgezogener Mensch, er steht gerne in der Ruhe, in der Natur und lauscht lieber der Brandung des Meeres, als den Geschichten des Nachbarn. Auch hat er meist kein Wohnmobil das es sich lohnt zu zeigen, es ist oft sogar noch nicht mal ordentlich aufgeräumt und er steht lieber etwas abseits.

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Der Campingfreund verfügt meist über die finanziellen Mittel, sich nahezu jede Bequemlichkeit zu leisten.

Der Freisteher ist oft Monate lang unterwegs, muss darum mit seinen finanziellen Mitteln recht sparsam umgehen und schläft darum auch schon mal auf Passhöhen. 

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Auch dass sich sich die Campingfreunde Sorgen um die Freisteher und selbst im Ausland um Recht und Ordnung machen, ist ja bekannt, und man liesst es ja immer wieder: das ist verboten!

Dafür haben die Freisteher auch Verständnis und erwidern solche Kommentare darum meist nicht. Denn sie haben halt gelernt das letztendlich die lokalen Behörden entscheiden wo sie stehen dürfen, wo sie geduldet werden, und wo nicht.

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Ihr Lieben, ihr seht, die Unterschiedene zwischen Campingfreunden und Freistehern, ihre Vorlieben, sind so gross, die beiden werden sicherlich nur selten auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Aber eins können sie zumindest versuchen, sich gegenseitig zu akzeptieren!

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Und wenn wir schon ehrlich bleiben, der eine oder andere der Campingfreunde liebäugeln hier und da sicherlich auch mal damit, einmal das Leben als Freisteher zu probieren, es mal zu versuchen und wird es eventuell auch geniessen.

Und der eine oder andere Freisteher ist auch schon mal froh, wenn er mal ein paar Tage auf einen Campingplatz fahren kann, in Ruhe seine Wäsche waschen und Besorgungen machen kann, oder entspannt einen Arzttermin wahrnehmen kann.

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Ihr Lieben, die Aufzählung lässt sich sicherlich noch um viel Punkte erweitern, lasst uns einfach alle so leben, so reisen wie wir es schön finden, jeder nach seiner Fasson! Denn wir haben doch alle lange gearbeitet und viele tun es heute noch, um uns letztendlich diesen, unseren Traum zu erfüllen.

Den Traum vom reisen!

Tja, und ich?  Hm, also ich bevorzuge sehr gerne beides, geniesse die Vorzüge eines Campingplatzes genauso wie das freie stehen. Aber bin ich darum ein Außenseiter ?  Nein, nicht wirklich, denn auf Grund meiner persönlichen Erfahrung bevorzugen sehr viele beides und verbinden das eine mit dem anderen so wie’s grade am besten passt!

ABER…

Bevor mir jetzt das anstiften zu Straftaten unterstellt wird, nur weil ich schon mal Fotos vom freien stehen poste oder selbst gerne frei stehe, NEIN, das darf man nicht, es ist verboten. Also bitte nicht nachmachen! Und wenn, dann ausdrücklich auf eigene Verantwortung!

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Aber ihr seid ja alle über 18 und geimpft, dürft das also alleine entscheiden 😄

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Göldi

Einfach mal wieder weg, egal wohin

Tja, und so sieht die Packerei dann aus, wenn man nicht weiß was man eigentlich will, bzw. wohin 😂

Was nehme ich mit?

Nur meinen Gleitschirm oder nur den Tandem? Oder beides? Oder nur das Moped? Oder doch nur die Fahrräder? Und vor allem welche Kleidung? Was warmes, für die Berge oder auch was luftiges für’s Meer?

Egal, ich pack einfach mal alles ein, Hauptsache endlich mal wieder auf die Rolle. 😄

Wir wissen wirklich nicht wo wir hin wollen, wir haben absolut keinen Plan, außer… Richtung Alpen, also Richtung Süden.

10 Tage haben wir Zeit und wenn ihr interessiert seid wie’s uns ergeht oder wo wir landen, schaut einfach mal wieder rein.

Wird sicherlich lustig! Oder auch nicht 😉

Verrückt? Ja, kann sein! 

Aber seit Juni plagen mich Knieschmerzen, ich konnte seit dem keine Stunde mehr am Stück fahren, weil ich die Schmerzen einfach nicht mehr ausgehalten habe. Beim sitzen, also ohne Belastung! Komisch, oder? Treppen runter gehen oder Moped fahren war eh unmöglich.

Und an Gleitschirmfliegen war auch nicht zu denken. Nicht nur das ich nicht lange im Gurtzeug sitzen konnte. Bei viel Wind konnte ich durch den Druck im Schirm die Kontrolle beim starten kaum behalten und bei wenig Wind sind mir beim Landen jedesmal die Knie weggeknickt und ich habe mich über die Wiese gekugelt wie eine Schildkröte 😉  Darum musste ich auch alle Passagierflüge absagen. Sorry dafür!

Aber weder Röntgen noch MRT gaben Aufschluss, noch Gefässchirurgie oder Orthopädie wussten einen Rat, da meine Knie angeblich top in Ordnung sind. Bis auf eine Entzündung der Quadrizepssehnen, die ich mir wohl durch meinen Übermut in Dänemark zugezogen habe.

Lange rede kurzer Sinn, durch einen Bluttest kam dann raus das ich mir eine Borelliose zugezogen habe und die Symptome in Verbindung mit der Entzündung der Quadrizepssehnen konnten darum wohl auch kein Ortopäde richtig zuordnen.

Naja, nach über 3 Wochen Penicillin, einer Packung Voltaren Dispers und täglichem eincremen mit Therma Care sind die Schmerzen mittlerweile schon mal erträglicher und wer mich kennt, kann die Entscheidung jetzt sicherlich verstehen 😉

Ich muss einfach mal wieder raus! Wieder mit dem Wohnmobil unterwegs sein. Und wenn es nur für ein paar Tage ist, aber ich brauche das einfach.  Und ich muss auch mal wieder in die Luft! Ich will mal wieder Moped fahren!  Und… ich muss die Kilos die ich in den letzten Monaten durch Nichtstun zugelegt habe unbedingt wieder loswerden 🙂

Also, soviel zu Erklärung und jetzt schauen wir mal, was wir so erleben, bei unserer Fahrt ins Blaue, ohne Ziel und ohne Plan! 😉 

Unsere erste Entscheidung musste wir schon mal vor dem Gambacher Kreuz treffen, und die Wahl viel auf die A5. Also ging’s schon mal nicht Richtung München, Österreich, sondern Richtung Schweiz.  Aber wohin? Immer noch kein Plan.

Wir sind dann erstmal ins Berner Oberland gefahren, am Thuner See entlang, nach Interlaken.

Am Landeplatz haben wir dann erstmal in Ruhe einen Kaffe getrunken,  ein paar alten Bekannten Hallo gesagt und dabei erfahren, dass der Startplatz Luegibrüggli momentan geschlossen ist. Hm, Schade, denn wir hatten uns schon auf nen schönen Tandemflug gefreut, da es spät Nachmittags hier eigentlich recht gut geht und man eine schöne Aussicht über den See hat.

 

 

Tja, was tun? Denn in Interlaken waren wir wirklich schon oft genug zum fliegen und bis auf’s Panorama, was wirklich sehr schön ist…. ich sag’s mal so, die Fliegerei hier haut mich nicht mehr grade um.  Bis auf’s Panorama, das ist wirklich mega schön.

Also, was jetzt?

Wer Stephie kennt weiss, sie war als Kind schon anders als die anderen 😉 Lass uns doch mal auf einem Pass schlafen, haben wir noch nie gemacht. Wie Bitte? Weisst du wie kalt es jetzt schon da oben ist, wenn die Sonne untergeht?

Auf der anderen Seite, wir haben ja eh keinen Plan und wenn ich so überlege, ist zwar ne etwas verrückte Idee, aber ja, hat bestimmt was 😉

Also auf, rauf auf den Grimselpass!

 

Und dann erstmal am See etwas essen. Natürlich Bergkäse mit frischem Bauernbrot, das wir uns kurz vorher noch schnell gekauft haben.

 

 

Tja, und hier stehen wir jetzt und… schaut selbst

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Ein geiles Panorama, oder?

Tja, Stephie, coole Ideen hat sie wirklich!

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Das ist also unser Schlafplatz für heute Nacht und wie’s dann morgen weiter geht, bzw. wohin das sehen wir dann wenn wir wach sind, wie wir dann drauf sind,  🙂

Hier noch die Google Maps Koordinaten, falls jemand auch mal diese phantastische Aussicht erleben möchte: https://goo.gl/maps/zfVb3gwLcHJ2

Guten Morgen! Die Sonne geht auf und wie ihr seht, wir haben es überlebt

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Warum ich jetzt schon online bin? Naja, ich hab schon mal das Wetter gecheckt.

Und da die Alpen wohl spätestens morgen Nachmittag im Regen versinken werden, weichen wir heute schon mal einwenig weiter Richtung Süden aus. Durch das Goms, ins Wallis, über den Simplon an den Lago Maggiore. So ist zumindest der Plan. Ja, wir haben einen Plan.  Zumindest für heute 😀

Also das wird dann wohl doch etwas stressig! 

Es fing gut an, wir sind früh los und der Grimselpass war recht leer, so dass wir entspannt im Goms angekommen sind

 

 

Auf dem Weg zum Simplon haben wir darum erstmal kurz Pause gemacht und gemütlich gefrühstückt.

 

Auch der Simplon war recht entspannt, so das wir hier und da stehen geblieben sind, um die Landschaft zu geniessen.

 

Aber dann… statt über Domodosola die SS 33 zum Lago Maggiore zu nehmen, habe ich die SS337 genommen!

 

Fragt mich bitte nicht warum, das hatte ich wohl vom Mopedfahren noch so im Kopf 🙂 Es war jedenfalls keine Freude, und darum sind wir gleich den ersten Campinglatz angefahren um einwenig zu entspannen.

Klar, mit dem Moped machen solche engen Pässe natürlich mega Spass, vor allem durch solche engen, steile Schluchten. Mit dem Wohnmobil allerdings…. kann mir gut vorstellen wie die geflucht haben, die hinter uns waren.

Naja, aber wenn Engel verreisen!  Als Entschädigung haben wir wieder einen traumhaft schönen Stellplatz bekommen und ich denke wir bleiben erstmal 2-3 Tage hier stehen. Denn in der Nebensaison kann man es ja auch auf Campingplätzen recht gut aushalten 😉

Kennt ihr das? Wenn ich denn See seh, brauche ich kein Meer mehr! 

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Obwohl ich gestern ganz schön fertig war, sind wir nach einer kurzen Pause noch einwenig mit dem Moped in die Berge gefahren, auch um zu schauen ob man hier mit dem Gleitschirm fliegen kann.  Denn in der Paragliding Map  ist zumindest ein Startplatz beschrieben.  Und siehe da, wir haben ihn gefunden und er ist wirklich sehr gut gelegen. Ich hoffe das meine Knie den Marsch dort hoch mitmachen, denn da es eine etwas anspruchsvolle Off Road Strecke dort hoch ist, traut Stephie sich nicht das Moped wieder runter zu fahren.

 

 

Der Lago Maggiore, einfach nur traumhaft schön hier!

Wir schauen mal, ob wir mit dem iPhone ein paar mehr schöne Eindrücke festhalten können und laden sie dann die Tage mal hier hoch.

 

Hier noch der Link zum Camping Campagna https://www.campingcampagna.it/de.aspx

By the way, dank der sozialen Netzwerke ist das reisen mit Wohnmobil heutzutage ja recht entspannt, da man nicht nur Infos weitergeben kann, sondern auch hilfreiche Tips erhält.

ZB. den, das Sonntags Markt in Cannobio ist 😉

 

 

Darum auf diesem Wege schon mal vielen Dank an die Teilnehmer der Wohnmobil-Facebookgruppen, in die ich immer wieder gerne mal reinschaue und wo ich schon viele gute Tips bekommen habe.

Wohnmobile und Reisemobile, das schönste Hobby der Welt. – Freizeitspass Wohnmobil  

Wohnmobilfreunde24 – Stellplätze und Campingplätze Empfehlungen

und selbstverständlich Überwintern in Spanien

Ich hoffe ich kann euch mit meinem Blog etwas zurückgeben!

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Tja, Regen! Du wirst wach und es regnet, nicht wirklich aufbauend wenn man ein paar Tage Urlaub hat. Und das schöne Postkarten-Panorama ist nun auch kaputt! 😀

Aber auch meine Knie machen mir nach wie vor Probleme, so dass ich selbst die paar Meter zum Startplatz in Cannobio nicht hochlaufen kann, und darum nicht fliegen konnte. Darum habe ich mich auch erstmal ins Wohnmobil zurückgezogen um dann auch noch festzustellen, dass wir wegen der Bäume hier keinen TV Empfang haben. Für mich ist es also grad echt frustrierend.

Also was jetzt? Regen, kein TV Empfang und zum fliegen komme ich hier auch nicht. Wie soll’s nun weiter gehen, denn wir haben natürlich keine Lust hier einfach nur die Zeit totzuschlagen.

Darum habe ich mal im Forum des DHV (Deutscher Hängeleiter Verband) nachgefragt, ob irgendjemand mir ein Fluggebiet für „gehbehinderte“ empfehlen kann, wo wir auch mit dem Wohnmobil stressfrei stehen können. Es sollte halt entweder hier in der Nähe oder irgendwo auf unserem Rückweg liegen, denn wir würden schon gerne noch ein paar gemeinsame Flüge im Tandem geniessen!

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Tja, ich sag’s ja immer, soziale Netzwerke, Fluch und Seegen! 😉 Der Vorteil solcher Foren liegt aber klar auf der Hand, denn lokale Kenntnisse sind genauso Gold wert, wie persönliche Erfahrungen. Und wo sonst kann man die so schnell und einfach bekommen, wie in sozialen Netzwerken und Foren.  Und nein, es gibt da nicht nur die Nörgler und Besserwisser, es gibt dort auch die freundlichen, die netten, hilfsbereiten  und kompetenten Kollegen, die letztendlich den Sinn solcher Foren ausmachen.

Um Emmeten soll es sehr entspannte Fluggebiete für „gehbehinderte“ geben, wo man auch stressfrei mit dem Wohnmobil stehen kann.  ZB. Klewenalp, Niederbauen, Bruni, Rotenfluh https://www.flugschule-emmetten.ch

Ideal für uns muss wohl auch die Ebenalp, bei Wasserauen , sein https://www.ebenalp.ch/flugsport 

Aber auch im Schwarzwald scheint es Fluggebiet zu geben, die für meine Knie verträglich sind und wo wir mit dem Wohnmobil direkt im Fluggebiet stehen können . http://www.oppenauer-gleitschirmflieger.de

Wie ihr also wieder seht, nicht nur für Wohnmobil-Reisende können solche Gruppen/Foren sehr oft hilfreiche sein! 😉 

Darum hier schon mal ein herzliches Dankeschön für all die Tips! Wir schauen jetzt mal nach dem Wetter und sehen dann wo unsere Reise hinführt.

 

Unsere letzten Tage

Da das Wetter in den Alpen nun für die nächsten Tage wieder recht sonnig gemeldet ist, haben wir uns mal wieder auf den Weg gemacht.

Da wir über den Grimselpass und den Simplon an den Lago Maggiore gefahren sind, haben wir uns, trotz Schneewarnung, entschieden über den Gotthard zurück in die Schweiz zu fahren.

Denn die Südseite des Gotthard ist wirklich Eindrucksvoll und das Wetter hat eine wunderschöne Aussicht zugelassen.

 

Die Nordseite dagegen, naja, wir hatten Glück, denn teilweise lag der Schnee noch auf der Strasse  und das Wetter war auch so la la 😉

 

 

Unsere Entscheidung ist dann jedenfalls erstmal wieder auf Interlaken getroffen, so dass wir über den Sustenpass und Meiringen gefahren sind, anstatt bequem an den Vierwaldstätter See, nach Emmetten.

Aber das Flugwetter sah hier einfach besser aus und Stephie wollte gerne noch mal einen Panoramaflug am Thuner- und Brienzersee, vor Eiger, Mönch und Jungfrau geniessen.

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Also sind wir erstmal zur Höhenmatte, gleich vor dem Hotel Victoria Jungfrau, dem Treffpunkt für Tandempiloten gefahren.  Tja, mein Knie…. aber Stephie machte bereitwillig den Sherpa, denn schliesslich möchte sie hier unbedingt mal wieder in die Luft  😉

 

 

Und da ich ja nun mal einige der Piloten persönlich gut kenne haben die Jungs uns auch gerne einen Shuttle direkt zum Startplatz organisiert 😉

 

 

Dort angekommen haben wir erstmal einwenig abgewartet, damit die Piloten möglichst zügig mit ihren Gästen starten konnten. Denn das Tandembusiness ist hier in Interlaken nun mal der Renner schlecht hin und die Piloten müssen im Stundentakt Passagierflüge absolvieren.

Darum mein Tip für euch, falls ihr dieses traumhafte Panorama gerne mal entspannt aus der Luft erleben möchtet: Twin Paragliding Interlaken

Tja, wie ihr seht, kaum sind die einen Gruppen gestartet und wir machen uns startklar, kommen schon die nächsten Piloten mit ihren Passagieren an.

Kein Wunder, bei diesem traumhaften Wetter und der Aussicht zur Zeit!

 

No worries, der Start ist hier mega easy…

… und das Panorama gehört sicherlich zu einem der schönsten Europas!

 

Also ihr Lieben, wenn ihr mal hier in der Nähe seid, ein Tandemflug lohnt sich hier wirklich! Und die Campingplätze hier kann man auch empfehlen.

Wer gerne am See stehen möchte, für den ist die Manor Farm erste Wahl. Für Gleitschirmflieger ist der Camping Alpenblick sicherlich erste Wahl, da er sich direkt am Landeplatz befindet.

https://www.campinginterlaken.ch/de/uebersicht-campingplaetze

Und für die Gleitschirmflieger unter euch, die auch öfters unterwegs sind, habe ich hier noch einen sehr guten Tip!  Denn die Jungs haben mir eine super Seite empfohlen, die zumindest ich bisher noch nicht kannte, auf der man alle aktuellen Winddaten Europas auf einen Blick hat:  Winds mobile 

So, ich geh dann jetzt mal alleine fliegen, und hoffe auf einwenig Thermik um mich etwas hochzuschrauben 😉

 

Schön war’s! 

Es war zwar keine nutzbare Thermik zu finden, aber allein der Ausblick während des 20 minütigen Gleitflugs lohnt sich immer hier in Interlaken. Drei mal hat Stephie mich mit unserer alten Dakar hochgefahren, denn wer weiss wann ich das nächste mal in die Luft komme.

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Mein Fazit nach den paar Tagen

Die Freiheit die man mit einem Wohnmobil hat ist einfach unbezahlbar! Denn mehr Flexibilität geht nicht!  Ob nur ein Wochenende, ein paar Tage oder überwintern im Süden, man fühlt sich einfach immer und überall zu Hause.

Egal ob man auf einem Pass übernachtet, an einem schönen See, am Meer oder auf einem Campingplatz, man hat einfach alle Möglichkeiten. Und diese Freiheit ist, auch nach nun über 30 Jahren auf der Strasse, zumindest für mich, einfach unbezahlbar!

 

Tja, aber leider musste ich durch unsere Tour auch erfahren dass meine Knie leider immer noch nicht richtig mitmachen. Ich kann zwar schon etwas länger als eine Stunde fahren, aber nach jeder weiteren Stunde werden die Schmerzen einfach nach wie vor mehr. Und beim Gleitschirmfliegen ist mein grösstes Handicap nach wie vor die Landung. Mir knicken einfach die Beine weg, wenn ich mal nicht wie auf rohen Eiern landen kann.

Klar, das macht mich natürlich etwas deprimiert, frustriert mich ein wenig. Denn schliesslich habe ich mich ja auf meine Überwinterung in Spanien, auf Sonne, Meer und schöne Flüge gefreut. Und selbstverständlich auch auf alte Bekannte, um mit ihnen eine schöne Zeit zu verbringen. Aber so macht es wirklich keinen Sinn und ich werde mich jetzt erstmal darum kümmern müssen, einen Kniespezialisten aufzutreiben.

Seit Juni, also seit nun fast fünf Monaten quäle ich mich damit rum, und keiner kann mir bisher genau sagen warum! Für mich ist das wirklich sehr frustrieren, denn wie ihr ja auch wisst, ich bin nun mal jemand der gerne draussen, in de Natur ist, der gerne reist und neues erlebt, jemand der von seiner Neugierde angetrieben wird.

Naja, ich will nicht klagen und nutze die Zeit um meine altes Wohni mal wieder etwas auf Vordermann zu bringen, damit ich los kann sobald irgendein kompetenter Medizinmann meine Knie in den Griff bekommen hat 😉

Ja, ich habe Reisefieber, denke einige von euch kennen das 😉

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Kinderflugtage die garantiert keiner so schnell vergisst!

Am 04.und 05. August fanden die Westerwälder Kinderflugtage in Zusammenarbeit mit den Fun Gliders Westerwald statt.

Es war ein Event, den sicherlich keiner der Anwesenden so schnell vergessen wird.

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Das Konzept dazu, Kindern gegen eine Spende im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Eltern einen Gleitschirm-Passagierflug zu ermöglichen, wurde von erfahrenen Tandempiloten ins Leben gerufen, die sich in den Schirm geschrieben haben, allen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Mehr Infos dazu findet ihr hier:  https://goeldiontour.com/der-kleine-copilot 

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Wie immer geht es im Vorfeld allerdings darum, einen Verein zu finden, der bereit ist seine Logistik und Manpower zur Verfügung zu stellen, um uns überhaupt erst die Möglichkeit zu bieten, Kinderherzen mit einem kostenlosen Gleitschirm-Passsagierflug höher schlagen zu lassen.

Ihr Lieben, die Fun Gliders Westerwald haben mit ihren Mitgliedern eine Organisation auf die Beine gestellt, die ihres gleichen sucht!

Alle anwesenden Vereinsmitglieder waren mit Herz und Seele dabei so dass Eltern und Kinder gemeinsam wunderschöne Tage, mit atemberaubenden Flügen über den schönen Westerwald erleben konnten.

Trotz der Hitze waren dank der perfekten Organisation alle Teilnehmer überglücklich und entspannt, so das wir Piloten, Olli, Dominic und ich uns auf die Kinder und die Flüge konzentrieren konnten….

…. während die Eltern sich auf’s Fotografieren konzentrierten oder entspannt im Schatten ein gut gekühltes Getränk geniessen konnten.

Kurz um, es lief wie am Schnürchen und selbst wir Piloten konnten uns zwischendurch über eine kleine Abkühlung freuen 😀

Dank der über 1000m langen Schleppstrecke der Fun Gliders konnten die Windenfahrer uns Piloten bis in eine Höhe um 600m ziehen, …..

…. was den Kindern nicht nur ein einmalig schönes Erlebnis sondern auch einen atemberaubenden Ausblick über ihre Heimat ermöglichte!

Und da dieser Mut natürlich auch belohnt werden muss, wurde jedem Kind eine Urkunde überreicht, die ihre Leistung als Co Pilot nochmals unterstreicht 😉

Insgesamt konnten wir so an den beiden Tagen fast 30 Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Um die Spendenbox allerdings noch etwas aufzufüllen, hatten wir die Idee, Erwachsenen gegen eine Spende einen Passagierflug mit uns in den Sonnenuntergang über dem Westerwald zu ermöglichen.

Ein solches Erlebnis ist mit Geld eh nicht zu bezahlen 😉

So ihr Lieben, ich habe mal versucht die beiden Tagen kurz zusammenzufassen und ich denke ihr gebt mir recht, einen solchen Event sollte man in 2019 unbedingt wiederholen!

Danke euch allen, das ihr voll motiviert dabei wart um den Kindern dieses Erlebnis zu ermöglichen! Wir alle zusammen waren ein klasse TEAM!  

Unsere Winden-Fahrer, die uns immer sicher bis in Höhen um 600m gezogen haben:
Wolfgang Jahn, Eric Wiederhold, Franz Geißler
Dank euch hatten wir immer ein sicheres Gefühl am Seil!

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Was wären wir ohne Ralf Hundhausen?
Es hätte kein Schleppseil gegeben und wir wären am Boden geblieben. Danke für die vielen Kilometer die du an beiden Tagen über die Wiesen gefahren bist, um uns immer wieder das Schleppseil von der Winde zu holen!

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Der, im wahrsten Sinne des Wortes, „Big Boss“ des Events, Klaus -Wilhelm Hassel. Mit seinen netten und sehr fleissigen „Bienchen“, Kim Jahn und Nadine Heidrich haben sie bei Gästen und Teilnehmern für das leibliche Wohl gesorgt.

Es gab jederzeit leckere Steaks und die von Motzkuhn’s gespendete und allseits beliebte Putenbratwurst vom Grill, kühle Getränke und von den Damen des Vereins sehr leckeren, hausgemachten Kuchen und Kaffe.

Ihr Lieben, eure Organisation und das Angebot war einfach nur TOP!
Danke euch allen dafür!

Anka Borkowska,  unsere Startleiterin!
Unermüdlich hat sie an beiden Tagen die Kommandos gegeben, hat kontrolliert ob alles seine Richtigkeit hat und für einen sicheren, reibungslosen Ablauf gesorgt!

Kein Wunder das sie bei der Sonneneinstrahlung nicht nur braun, sondern fast schwarz geworden ist

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Und nicht zu vergessen, die Frau mit den starken Nerven, die trotz Hitze und dem mega Ansturm nie den Überblick über die Flüge verloren hat.
Die Eltern und Kindern jederzeit mit Informationen versorgt und unermüdlich Fragen beantwortet hat.
Sie hat dafür gesorgt dass die Kinder gut vorbereitet zu uns Piloten kamen und die Eltern geduldig und entspannt waren.

Danke Stephie Warnecke!

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Naja , und dann waren wir drei noch irgendwie beteiligt 😉

Bis auf die Hitze war es für für Olli, Dominik und mich dank der perfekten Organisation des Vereins und Stephie recht entspannt und wir konnten uns somit voll auf die Kinder und das Fliegen konzentrieren.

Und ganz ehrlich, wir haben jeden einzelnen Flug genossen, denn da oben war’s schön kühl 🙂

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Tja, was ist denn nun an Spenden zusammengekommen?

Allein in unserer separaten SUNSET-FLIGHT Spendendose waren unglaubliche 340€!

In den Spendendosen von Samstag und Sonntag waren neben Münzen, sehr vielen 5€, 10€, und 20 € Scheinen sogar einige 50€ Scheine dabei, so dass wir durch unsere Kinderflüge 630€ einfliegen konnten.

Unsere Idee geht also auf, jeder gibt das was im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten ist! Und das ist völlig ok so! Denn in erster Linie geht es nur um die Kinder, ihnen mit einem Gleitschirm-Passagierflug etwas ganz aussergewöhnliches zu bieten ist und bleibt das Ziel!

Ingesamt sind an den beiden Tagen also stolze 970€ an Spenden zusammengekommen!

Keine runde Zahl, war allerdings die Meinung des Chefs von unserem Windenfahrer Franz. Darum hat seine Firma, Fliessen Bernd Fischbach, aus Betzdorf, ihm noch 50€ mitgegeben, um die 1000 Euro voll zu machen. Also ich find das mega! 🙂

Und das sagte die Presse dazu

So ihr Lieben, das war’s von mir. Vielen, vielen Dank euch allen!

Einen meiner schönsten Momente dieses Wochenendes möchte ich allerdings auch noch hier festhalten 😉
Die Anna, sie hatte so eine Freude bei ihrem Flug, das sie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und gleich nach unserer Landung hat sie mich so herzlich in den Arm genommen um sich zu bedanken, das sind Momente, die kann man nicht bezahlen!

Vielen dank an ihre Mutter für das schöne Foto 🙂

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Jetzt freu ich mich schon auf das nächstes Jahr, und hoffe das wir mit dem gleichen Team die Kinderflugtage im Westerwald wiederholen können.

Und selbstverständlich würde ich mich auch sehr darüber freuen wenn noch weitere Vereine mit uns kooperieren würden. Schaut es euch einfach mal an: Der kleine Co-Pilot – Wir lassen Kinderträume wahr werden! Meine Kontaktdaten habt ihr, lasst uns zusammen allen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Für alle Teilnehmer die noch mehr Fotos vom Wochenende sehen möchten hat Stephie einen Link zur Drop Box erstellt, den ihr die Tage per mail erhaltet.

So, ich habe fertig 😉

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Göldi

Goeldi

Dänemark- Ein sehr ausführliches Tagebuch

Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

GoeldiOnTour

Morgens um 6, Halk an der Ostsee, unsere erster gemeinsamer Sonnenaufgang für dieses Jahr in Dänemark und schon bin ich am schreiben 😉

Ja, die Nächte in Dänemark sind recht kurz im Sommer. Aber dafür sind die Tage länger 😉

Nach unsere Ankunft haben wir hier erstmal ein paar Stunden an einem einsamen Strand verbracht, um uns von der Fahrt zu erholen…

… und anschliessend auf die Düne gesetzt um einwenig den Ausblick und die Ruhe zu genießen. Denn die Fahrt hatte es diesmal wirklich in sich.

Tip: fahrt in Hamburg nicht durch den Elbtunnel, sondern bleibt auf der A1, Richtung Lübeck-Kiel, denn der anschließende Stau wird wohl noch ein paar Monate andauern.

Da wir dieses Jahr drei bis vier Wochen eingeplant haben und die Ost- und Westküste bereisen möchten, werde ich versuchen euch hier mehrmals wöchentlich mal ein paar detaillierte Infos zu hinterlassen. Keine Ahnung ob das interessant für euch ist, ich möchte es einfach mal probieren.

Also falls euch Dänemark als Reiseland interessiert, schaut einfach ab und zu mal rein.

Generell schon mal eines: freies Stehen ist in Dänemark genauso ungern gesehen wie auch in Deutschland. Zur Erhaltung der Fahrtüchtigkeit ist es allerdings auch hier erlaubt, eine Nacht auf öffentlichen Parkplätzen, wie oben auf dem Foto, zu übernachten.

Wie ihr seht, steht hier auch ein Schild, Camping verboten! Stellt eure Stühle ruhig raus, aber fahrt keine Markise aus, und ihr könnt an den schönsten Plätzen für einen Tag/eine Nacht frei stehen, ohne gerügt zu werden.

Wir sind als erstes nach Halk gefahren, da man hier bei Wind aus Ost-SO recht schön mit dem Gleitschirm fliegen kann.

Meine Empfehlung, wie immer, ladet euch unbedingt die Paragliding Map App auf’s Handy.

Generelle Infos bezüglich Gleitschirmfliegen in Dänemark hatte ich ja hier schon mal festgehalten: https://goeldiontour.com/daenemark

Gleich nebenan ist übrigens auch ein Campingplatz, für all diejenigen die gerne ein paar Tage länger hier bleiben möchten. Denn trotz Hauptsaison ist der Sandstrand, wie fast überall in Dänemark, recht leer und das Wasser sehr angenehm.

Tja, das ist einer der Vorteile von Dänemarks ca. 6000 km langen Küste, Massentourismus mit überfüllten Stränden gibt’s hier nicht 👍

Na ja, wir Frühstücken jetzt erstmal, danach komme ich eventuell noch zu einem schönen Flug bevor wir weiter Richtung Norden ziehen.

Na also, wer sagt’s denn? Wenn Engel verreisen 👍😃

Was mich immer wieder fasziniert ist, wenn ich einen der wirklich guten Küstenflieger, wie Andrè, treffe. Mal abgesehen von seinem Schirmgefühl ist seine Erfahrung, sein Schirmhandling und seine Flugtechnik bei starkem Wind für mich so faszinierend, dass ich ihm stundenlang zuschauen könnte.

Und wenn dann noch Larry dabei sitzt, der ja wirklich fast täglich irgendwo an Dänemarks Küste fliegt, naja, dann geht die Zeit halt recht schnell vorbei 🙂