Dänemark – Hohe Dünen und endlose Strände

Hohe Dünen und endlose Strände – Entspannung, Spass und Abenteuer

Ein ständig rauschendes Meer, unendliche Weite, Ruhe und einmalig hohe Sanddünen, die die Küste säumen. Das ist die Westküste Jütlands, an der sich nur wenig Orte befinden und wo Massentourismus noch ein Fremdwort ist.

Ja, fast die gesamte 7.400 Kilometer lange Küste ist von einer spektakulären Dünenkette und naturbelassenem, breitem Sandstrand gesäumt – der perfekte Spielplatz also für Gleitschirmflieger und Ruhe suchende Wohnmobilreisende.

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So wie es mich, als leidenschaftlicher Gleitschirmflieger und Wohnmobilreisender, im Winter in den Süden, an die Küste Andalusiens zieht, so reizt mich in den Sommermonate die Küste Dänemarks.

Ob’s daran liegt das ich durch meinen ehemaligen Job mittlerweile vom Massentourismus die Nase voll habe, oder einfach nur daran das ich die Ruhe in der Natur in Verbindung mit Sonne und Strand so sehr liebe, ich weiss es nicht. Was ich aber weiss ist, dass ich mich bei Temperaturen zwischen 20 und  30 Grad sehr wohl fühle 🙂 Und in Dänemark ist’s im Sommer halt nicht zu heiss!

Durch anklicken werden die Fotos übrigens grösser 😉

Fakt ist jedenfalls, wer Hotelburgen mit Animation und all Inklusive sucht, der ist hier in Dänemark definitiv falsch und braucht gar nicht weiter lesen.

Auch die Sonnenanbeter sollten sich das Wetter vorher sehr genau ansehen, denn es kann auch in den Sommermonaten schon mal etwas kühler werden 😉

Letztes Jahr, 2016, war mein mittlerweile fünfter Aufenthalt in Folge an der dänischen Küste und ich versuche mal euch ein Bild davon zu machen, warum ich diesen Sommer garantiert wieder ein paar Wochen hier verbringen werde.

Klar, in erster Linie natürlich um mit meinem Gleitschirm einwenig die Küste entlang zu fliegen, einwenig mit ihm zu spielen, und einfach nur etwas Freude am Meer zu haben.

By the way… ich biete hier auch Tandemflüge entlang der phänomenalen Dünen bei Lökken, zum Leuchtturm Rubjerg Knude an.

Start und Landung sind hier bequem, einfach und sicher.

Infos dazu findet ihr hier: Sky-Cruiser _ Gleitschirmpassagierflüge

 

Allerdings auch, da ich das entspannte reisen mit Wohnmobil dort lieben gelernt habe, frei am Strand zu stehen, zu entspannen, zu schwimmen und die herrlichen Sonnen Auf- und Untergänge zu geniessen.

Das übernachten am Strand ist aus Sicherheitsgründen jedoch verboten.

Aber Vorsicht, nicht zu nahe an die Dünen fahren sondern möglichst weit vorne bleiben, sonst wird’s teuer 🙂 Denn der Sand wird sehr weich, Richtung Düne, und so ein Wohnmobil wiegt natürlich einiges mehr als ein normaler PKW!

Falls es doch passiert hilft meist nur Falck Tel. 0045 70 10 20 30

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Auch zum Fahrradfahren ist Dänemark ideal!

 

Hier erstmal noch ein paar Tips:

Gasflaschen, der Adapter für spanische Flaschen passt auch auf die dänischen.

Bargeld gibt’s hier kaum, hier werden sogar Kaugummis mit Credit Card 💳 bezahlt.

Die Qualität der Lebensmittel ist hier besser als in Deutschland, zwar etwas teurer, aber besser.

Windjacke und Pulli solltet ihr auch mitnehmen, und ein Fahrrad ist perfekt hier.

Ansonsten ist das Reisen und stehen hier absolut stressfrei und sehr entspannt.

Beide Küsten sind total unterschiedlich und beide sehenswert. Bei Westwind ist’s in den Sommermonaten an der Ostküste schon mal recht heiß und umgekehrt.

Die Ostseeküste ist flacher, und hier kann man an vielen Stellen recht einfach Miesmuscheln ernten.

Die Nordseeküste ist steiler, hat mehr Campingplätze, größere Dünenlandchaften und große Sandstrände.

Dänemark ist jedenfalls für Wohnmobilreisende die Ruhe suchen nahezu perfekt.

Aber kommen wir zum Gleitschirmfliegen

Für Gleitschirmflieger, ob erfahren oder unerfahren ist Dänemark einer der Top Spots in Europa. Denn Dänemark ist einfach anders 😉

Eines vorweg, da ich den Bericht immer wieder anpasse und optimiere wird er natürlich immer ausführlicher, und somit auch länger. Es werden mehr Bilder, mehr Infos und letztendlich braucht ihr so auch mehr Zeit um alles zu lesen. Allerdings bekommt ihr so auch wirklich die Infos die ihr benötigt, um einen entspannten Urlaub in Dänemark zu verbringen und könnt so ein schöne Zeit erleben.

Vor allen Løkken

Anfänger und noch Unerfahrene können hier den ganzen Tag über mit ihrem Schirm spielen und ihn so besser kennenlernen und ihre Psychomotorik zu trainieren.

Man kann sich hier sicherlich wie kaum wo anders weiterentwickeln und erste Erfahrungen mit Starkwindstarts und dem fliegen bei starkem Wind sammeln. Sinnvoll allerdings ist es, wenn man bereits im Vorfeld zumindest das rückwärts aufziehen schon recht gut im Griff hat. Denn je stärker der Wind umso schneller muss selbstverständlich die Reaktionszeit sein.

Die Erfahreneren lernen hier bequem neue Techniken, wie das hochkiten, oder das Low Flying, quasi in nur ein-zwei Meter Höhe bei recht starkem Wind, am Dünenhang entlang, im Luvstau, zu fliegen.

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Aber auch zum Tandem fliegen ist Lökken immer wieder reizvoll!

Sobald der Wind es zulässt ist es immer mein Ziel zum Leuchtturm zu fliegen und dort an den hohen Dünen einwenig die fantastische Aussicht zu geniessen und in der Dünenlandschaft einwenig mit dem Wind zu spielen. Wer einmal in dieser fanatischen Dünenlandschaft am Leichtturm geflogen ist, wird mich verstehen. 😉

Aber auch die traumhaften Abendflüge im Sonnenuntergang bis tief in die Nacht lassen garantiert jedes Pilotenherz höher schlagen.

Und wenn dann auch noch die coolen Jungs aus dem Berner Oberland hier sind…

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… ja, dann  gibt’s sogar noch eine Lightshow vom allerfeinsten 😉

Campingplätze

Obwohl der typische Dänemark Tourist sich meist eines der idyllisch gelegenen,  >>Ferienhäuser<< mietet …

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…gibt es aber auch einige Campingplätze in Nordjütland.

Den Gleitschirmfliegern unter euch möchte ich hier einen Campingplatz ganz besonders ans Herz legen, und zwar >>Lökken Strand Camping<<.

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Maew und Lars sind nicht nur sehr entspannte Platzbesitzer sondern haben für alles ein offenes Ohr und sind immer sehr hilfsbereit!

>Stellplatzinfo<< 

Als erstes fällt einem gleich auf das man hier nicht auf einem parzellierten Platz steht, sondern frei auf einer Wiese, direkt an der Düne mit eigenem Zugang zum Meer. Also quasi wie beim freien stehen in der Natur, halt nur auf einem eingefriedeten Gelände mit Wasseranschluss.

Dies ist auch der Grund das sich hier jedes Jahr zwischen Mai und September die gleichen treffen, man stellt sich zu kleinen Wagenburgen zusammen, kocht und isst gemeinsam und ja, natürlich trinkt man auch mal ein Bierchen, eine Flasche Wein oder einen guten Rum zusammen 😉

Das schönste allerdings ist es, hier gemeinsam zu fliegen. Man kann direkt auf der Düne neben seinem Wohnmobil starten und landen, also zumindest diejenigen die es können und bei stärkerem Wind geht man einfach nur die paar Meter zum Strand runter, um von dort zu starten.

Auch dies ist ein grosser Vorteil von  Lökken Strand Camping, die Dünen sind hier nicht sonderlich hoch, was uns das starten recht einfach macht.

Ja, ihr habt richtig gelesen, am Strand starten 😉

Für uns Mittelgebirgler, Flachländer und die Alpenflieger eine ganz neue Erfahrung. Für die Küstenflieger allerdings das normalste der Welt!

Aber bitte nicht mit Gewalt probieren, denn hierzu sollte man seinen Schirm schon recht gut im Griff haben! Also lieber erstmal ein paar Stunden am Boden mit dem Schirm spielen und üben, bevor man es gleich versucht und sich dann eventuell verletzt oder den Spass daran verliert. Ich erwähne es extra, da ich jedes Jahr hier Piloten erlebe die es mit Kraft versuchen und deren Urlaub dann meist recht schnell vorbei ist!

Belohnt werdet ihr anschliessend mit genialen Flügen bei Windgeschwindigkeiten, die euch vorher das Fürchten gelehrt haben.

Welcher Schirm ist perfekt für die Küste?

Zum Spielen an der Küste habe ich mir einen zwar alten, aber noch sehr gut erhaltenen SIGMA 4 aus dem Jahr 2000 besorgt, da mir mein neuer Sigma 10 dazu dann doch etwas zu schade ist. Den Sigma 4 deshalb, da er ende der 90er auf Grund seiner Wendigkeit und Dynamik mein Lieblingsschirm war, ich ihn recht gut kenne und natürlich weil ich ihn „preiswert“ bekommen konnte.

Aber eigentlich ist es völlig egal was man hier für einen Schirm nimmt, der Wind trägt eh und wenn man es nicht grade professionell betreiben möchte reicht selbst so ein alter Schirm um mega Spass und lange Flüge an der Küste zu haben. Und zum üben und trainieren reicht so ein 200€ Schirm alle mal 😉

Auf die typischen Diskussionen der Fortgeschrittenen, ob nicht doch besser nen Hochleister oder ein Miniwing will ich hier gar nicht erst eingehen. Auch nicht darauf ob man besser ein oder zwei Schirmgössen kleiner fliegen sollte, bzw ob man vielleicht sogar mehrere Schirmgrössen dabei haben sollte. Das soll jeder für sich selbst entscheiden.

Ich fliege einfach einen Schirm an der obersten Gewichtsgrenze, komme damit klar und bin damit auch fast immer in der Luft. Aber ja, bei Windgeschwindigkeiten um/über 30 Km/h wünschte ich mir auch schon mal nen kleineren Schirm, aber ganz ehrlich, darunter würde ich mich bei dem Wind dann auch nicht unbedingt wohl fühlen. 😉

By the Way, wie ihr auf einigen Fotos sehen könnt hatte ich letztes Jahr, 2016, einen Leichtschirm dabei, den >>Pi2 von Advance<< und falls jemand einen Leichtschirm sein eigen nennt, ich kann nur empfehlen ihn mitzunehmen. Nein, natürlich nicht um damit am Strand zu spielen, sondern nur zum fliegen bei viel Wind!

Denn durch das leichte Tuch in Verbindung mit den kurzen Leinen sind diese Schirme sehr einfach zu handeln, selbst bei recht starkem Wind! Vor allem aber ist der Pi2 sehr wendig wenn man ihn im oberen Gewichtsbereich fliegt und macht hier mega Spass. Unter dem Pi2 hatte ich ein regelrechtes Miniwing feeling 🙂 Allerdings, und das ist das schöne, fliegt man mit ihm auch noch in relativ schwachen Bedingungen recht entspannt, was man von Miniwings nicht grade sagen kann.

Und das ein leichtes Wendegurtzeug, wie das >>Easiness 2<< natürlich perfekt zum spielen und fliegen am Strand ist, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Denn auf Grund des geringen Gewichts und der speziellen Konstruktion spürt man es erst gar nicht und hat so jede Menge Freiheit um endlosen Spass zu haben.

Ein Leichtgurtzeug, egal ob Wendegurtzeug oder Hike&Fly, also eines ohne Sitzbrett, aber mit Protektor kann ich nur jedem empfehlen, da grade beim erlernen vom „hoch kiten“, also dem starten vom Strand aus, ein normales Gutzeug am Anfang sehr hinderlich sein kann. Einfach mal im Gebrauchtmarkt umschauen, da findet sich sicherlich was günstiges 😉

Ohne Schnellpacksack wird’s mühevoll!

Wer öfters an der Küste fliegt kommt über kurz oder lang nicht um einen Schnellpacksack herum. Denn einen Schirm ständig im Sand, bei starkem Wind zusammenzulegen kann ganz schön nervig werden.

Viel einfacher ist es den Schirm einfach in einen Schnellpacksack zu verstauen, komplett mit Gurtzeug. Dann fällt auch das starten bei Wind einfacher, da man nicht jedesmal die Leinen neu sortieren muss.

Schnellpacksack ist allerdings nicht Schnellpacksack. Da ich sehr viel an Küsten fliege und im Mittelgebirge meist bei viel Wind starten muss, aber auch schon mal weitere strecken laufen muss bin ich diesbezüglich recht anspruchsvoll. Denn ich nutze zu 90% einen Schnellpacksack!

Es wundert also nicht, das ich diesbezüglich auch bei ADVANCE hängen geblieben bin, denn der FastPack oder auch der FastPack Bi sind ideal für mich.

Ich weiss nicht wie viele Schnellpacksäcke ich schon zum Tandemfliegen ausprobiert habe. Vom billige 50€ SPS bis hin zum 300€ SPS eines kleinen Schweizer Herstellers.

Nahezu perfekt ist der neue FastPack Bi 

In ihn bekomme ich meine komplette Tandemausrüstung rein, er lässt sich sehr gross ausbreiten, so das es mühelos ist den Schirm zu verstauen. Er lässt sich aber auch sehr klein zusammenziehen, ist sehr stabil, sehr gut verarbeitet, hat alle Details die man als Tandempilot benötigt, ist dabei sehr leicht und hat bei all dem einen mega bequemen Tragekomfort.

Der FastPack gefällt mir, da ich ja Gutzeug und Schirm nie trenne, da das Gurtzeug auf Grund der Konstruktion getrennt vom Schirm verstaut ist. Denn da ich sehr oft mit Soloausrüstung auch einige Meter laufe oder die Ausrüstung beim Motorradfahrer oft auf der Schulter habe, kommt es so nicht zu unnötiger Reibung am Schirm.

Wind und Wetter

Hier mal ein Link zu der von mir meistgenutzten dänischen Wetterseite!

>>Wetterlink <<

Wichtig ist, das ihr Vind und Vindretning anklickt und euch den passenden Kartenausschnitt für euren aktuellen Aufenthaltsort sucht!

Wind Denmark

Die Windgeschwindigkeiten werden in Dänemark in m/sec berechnet, auf speziellen Wetterseiten aber in Knoten angegeben und wir rechnen ja eigentlich in km/h. Darum hier mal noch eine Umrechnungstabelle.

Die besten Bedingungen hat man nach meiner Erfahrung bei 4-7 m/s

Windtabelle

Also, >>Lökken Strand Camping<<  ist mein Tip für alle die zum Gleitschirmfliegen nach Dänemark möchten, egal ob erfahren oder unerfahren.

Hier habt ihr optimale Vorraussetzungen das Küstenfliegen zu praktizieren und hier lernt ihr eventuell auch ein paar alte Hasen der Küstenfliegerei kennen, wie zB. Roland, Ivo oder Frank, der übrigens ein nettes Büchlein, Soaren – Fliegen im Hangaufwind, geschrieben hat.

Bestellen könnt ihr das Taschenbuch über >> Amazone <<

Frank ist übrigens mehrfacher Kung Fu Weltmeister, also besser nicht kritisieren 🙂

Und eines der schönsten Lökken-Videos die ich kenne möchte ich euch an dieser Stelle natürlich auch nicht vorenthalten:

Welche Alternativen gibt es?

Für die verwöhnten Camper, die mehr auf Luxus stehen, denen moderne Sanitäre Anlagen und ein Pool wichtig sind und denen das Gleitschirmfliegen nicht sooo wichtig ist, empfehle ich den Camping Klittgaard, etwas nördlich von Lökken.

Für die Sparfüchse unter euch, oder diejenigen die einfach nur einen preisgünstigen Stellplatz mit Versorgungsmöglichkeit suchen empfehle ich Vest Kyst Camping.

Naja, und die typischen Küstenflieger, die fahren eh immer kreuz und quer dem Wind hinterher und von denen könnt ihr natürlich auch immer wieder ein paar Tips, auch Geheimtips bekommen. Darum veröffentliche ich jetzt hier keine, denn das musste ich versprechen 😉

Das man bei Ostwind von Lökken nach Dokkedal fährt, ist den meisten ja eh bekannt. Hier steht man nicht nur sehr ruhig sondern kann auch wunderbar mit dem Schirm einwenig spielen. Vor allem aber kann man, wenn man sich auskennt, frische Miesmuscheln ernten und sie gleich im Salzwasser der Ostsee kochen. Mit nur etwas Gemüse sehr lecker! 😉

Bei mehr Wind aus Süden kann man zB. nach Krig Vig, am Fjord fahren,

bei starkem Wind aus West eher nach  Hvide Sande,

oder nach Bovbjerg

oder das Vederso Klit.

Ganz im Süden ist Vejers noch recht interessant.

Hier kann man ebenfalls mit dem Wohnmobil am Strand stehen und so bequem die Düne hochkiten, bisschen fliegen und anschliessend direkt vor dem Wohni landen.

Das sind so die üblichen Ausweichmöglichkeiten und die Startplätze findet ihr alle in der Paragliding App! Mit den hier erwähnten Startplätzen könnt ihr auch sehr entspannt die An- und Abreise nach Lökken planen, da ihr so an einigen schönen Fluggebieten vorbeikommt.

Stellplatz- Infos veröffentliche ich jetzt hier absichtlich keine, denn sonst stehen dort in Zukunft immer mehr Wohnmobile und wir Gleitschirmflieger kommen nicht in die Luft 😉 

In Bovbjerg, Krig Vig und am Verdsø Klit kann man mit dem Wohnmobil gleich am Startplatz frei stehen und ihr habt ja sicherlich all die Paragliding Map auf eurem Handy. In Hvide Sande ist ein recht grosser, natürlicher Campingplatz, bei dem man ebenfalls direkt an der Düne stehen kann.

Für detailliertere Infos haltet ihr euch am besten an die erfahrenen Nordmänner oder Wiederholungstäter, von denen ihr in Dänemark eigentlich immer welche trefft. Die typischen Dänemark-Liebhaber sind eh meist recht entspannte Typen, die euch auch gerne mal an die Hand nehmen und den einen oder anderen Tip geben.

Generell empfehle ich allerdings Einsteigern ins Küstenfliegen sich einer der erfahrenen Flugschulen anzuschliessen, welche die jedes Jahr die dänische Küste im Programm haben. Dadurch erhaltet ihr eine professionelle Betreuung und optimale Einweisung ins Küstenfliegen. Bitte glaubt mir, es sieht einfacher aus als es ist! Wenn man die vielen kleinen Kniffs aber nicht kennt, plagt man sich nur unnötig und kommt hier kaum in die Luft!

Tja, und ansonsten, es ist einfach schön hier 😉

Ob man abends gemeinsam an der Düne sitzt….

zusammen kocht oder klönt….

fremde Nordmänner mit ihren Oldtimern bestaunt….

mit guten Freunden den Abend geniesst….

sich einwenig die Gegend anschaut….

oder einfach nur in Ruhe die Natur oder einen Strandspaziergang beim Sonnenuntergang geniesst!

 

Dänemark – das ist Entspannung, Spass und Abenteuer! 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit Dänemark einwenig schmackhaft machen, einen kleinen Überblick verschaffen und die notwendigen Infos geben. Eindrucksvolle Bilder sind ja genug eingefügt 😉

Du möchtest mehr Infos?

Hier habe ich mal einen unserer Dänemarkaufenthalte in Form eines Tagebuchs festgehalten.  Viel Text, viele Bilder, viele Informationen…. du brauchst also viel Zeit hierfür  😉 https://goeldiontour.com/daenemark-mit-wohnmobil

Cu there

Göldi

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

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Almuñecar – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

Almuñecar

Fluggebiete:  Die besten Fluggebiete sind hier Loma del Gato,  Itrabo, La Herradura, Otivar

Dieses Fluggebiet ist von Herbst bis Frühjahr für Nordeuropäer sehr interessant, da hier immer Piloten anwesend sind und die Startplätze sehr einfach erreichbar sind.

Empfohlene Guides:  Dirk Bohrmanns  +34 958 88 10 38

Mit Wohnmobil: Nicht so Ideal, da man hier meist nur an den Strassen stehen kann und es nur zwei sehr kleine, einfache Campingplätze gibt. Für ein paar Tage aber sicherlich ok

Ver- Entsorgung: Eine Versorgungsstation mit einfachem Stellplatz  befindet sich direkt an der Hauptstrasse.

Einkaufsmöglichkeiten: gibt es hier sehr viele

Unterkunft:  Für Ferienwohnungen gibt es um Almuñecar ein recht grosses Angebot.  Empfehlen möchte ich euch hier Leonie und Jarda vom Fly Park Almuñecar

Flugverbindungen:  Der Airport Malaga ist keine Stunde entfernt und Mietwagen sind sehr preiswert zu bekommen.

 

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Meine persönlichen Erlebnisse um Almuñecar:

Eigentlich bin ich ja mit meinem Wohnmobil nur nach Andalusien gefahren, um endlich mal wieder ein wenig mit meinem Gleitschirm zu fliegen, die Sonne und das Meer zu geniessen. Fluggebiete wie Algodonales oder Valle de Abdalajis kenne ich ja schon seit den 90ern, als dort noch kein Massentourismus herrschte und sie waren darum mein eigentliches Ziel. Vorher wollte ich jedoch erstmal nach Almuñécar. Tja, und dann bin ich hier hängengeblieben 😉

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Die Vorgeschichte kennt ihr ja schon und darum versuche ich jetzt hier mal, recht nüchtern, zusammenzufassen, was mich speziell an Almuñécar so fasziniert hat, dass ich zwei Monate lang hier hängengeblieben bin.

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Wenn ihr mir bis hier her auf meinem Blog gefolgt seid, bzw. noch besser, mich auf eurer Facebook Seite als Freund hinzugefügt habt, wisst ihr, dass ich nicht nur leidenschaftlich gerne Gleitschirm fliege, sondern auch seit meiner Jugend Motorrad fahre und seit nun über 30 Jahren meine Freizeit, meine Urlaube ausschliesslich mit meinem Wohnmobil innerhalb Europas verbringe. Ich bin also einer dieser Naturliebhaber, dem schöne Landschaften, Sonnenuntergänge am Strand und ein klarer Sternenhimmel in der Abgeschiedenheit, abseits vom Massentourismus, viel mehr geben, als die teuersten 5 Sterne Hotels.

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Tja, Gleitschirmfliegen in Almuñécar, was ist das Besondere daran?

Wie bei vielen anderen war der Fly-Park Almuñécar auch meine erste Anlaufstelle und mein erster Endruck war zugegeben, so lala. Ich bin morgens um 10 Uhr zum täglichen Wetterbriefing ans Infofenster am TAO gefahren, um erstmal festzustellen: einen Shuttle Service gibt’s hier schon mal nicht. Einen Guide gibt’s auch nicht. hm… wieso nennen die sich dann Fly Park, war mein erster Gedanke?

Ich sags mal so, Almuñécar hat einfach für fast jeden Wind einen Startplatz und man kommt hier fast täglich in die Luft. Man könnte also auch sagen, Fly-Park Kössen, Fly-Park Interlaken, Fly-Park Bassano oder what ever.

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Der Fly-Park Almuñécar sind jedenfalls vor allem 2 Personen, Leoni und Jarda! Beides sind alte Hasen aus den Anfängen des Gleitschirmfliegens und kennen nicht nur die Szene wie ihre Westentasche sondern vor allem die Bedürfnisse von uns Piloten! Und darauf gehen sie sehr gewissenhaft ein, um uns einen wirklich schönen Flugurlaub zu ermöglichen!

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Und der Typ in der Mitte, das ist Andi Smart, ihn kennt hier einfach jeder! Denn seit sechs Jahren kommt er jeden Winter mit seinem Wohnmobil von England nach Almuñécar und fliegt hier wie der Teufel. Ein verdammt netter Typ und darum möchte ich ihn auch hier verewigen! 😉

Ich habe dann jedenfalls erstmal versucht mit einigen anwesenden Piloten in Kontakt zu kommen, und habe dabei festgestellt, dass hier fast nur sehr erfahre Piloten anwesend sind. Und davon jede Menge!

Also, kein Shuttle Service, kein Guide und trotzdem so viel Flieger? Wou!

Long Story, short, Almuñécar ist kein typisches Fluggebiet für Anfänger und auch nicht für Gelegenheitsflieger.

Die Flugbedingungen hier können recht wechselhaft sein, weshalb auch Jardas morgendliches Wetterbriefing, um 10 Uhr am Infofenster des Appartementhaus TAO, (ist leicht zu finden da es das einzige mit blauen Balkonen ist) nicht nur für mich zu einer Pflichtveranstaltung wurde.

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Jardas ausführliche Informationen bezüglich Höhenwinde, Temperaturgradienten und Luftfeuchtigkeit sollte man allerdings auch verstehen, bzw richtig einordnen können, um zur richtigen Zeit am richtigen Startplatz zu stehen.

 

Anschliessend setzt man sich meist noch kurz nebenan in das kleine Cafe und klönt ein wenig.

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Hier trifft man bezaubernde Frauen, …

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alte Haudegen …

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…und natürlich junge Heros und die, die es gerne werden möchten 😉

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Aber no worries, man trifft natürlich auch jede menge Typen wie mich, also keine leistungsorientieren Piloten, sondern reine Genussflieger, die hier einfach nur eine schöne Zeit verbringen wollen! 😉

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Zum Glück sind auch immer ein paar Wiederholungstäter hier, die schon seit Jahren in den Wintermonaten hier ihren Flugurlaub verbringen und die mich dann auch ein wenig an die Hand genommen haben. Denn um zu den Startplätzen zu kommen, bildet man hier ganz einfach Fahrgemeinschaften, da eh jeder hier einen der recht günstigen Mietwagen hat. Mietwagen sind in Andalusien wirklich günstig, ca 80€ pro Woche!

Einen groben Überblick über die Konditionen bekommst du z.b hier http://www.doyouspain.com/mietwagen/

Hey Jungs, nochmals danke dafür!

 

Tja, was sind nun die schönen Fluggebiete hier?

Eines vorweg, also Fluggebiete gibt es hier wirklich reichlich, ob in der nahegelegenen Sierra Nevada, dem Valle de Abdalajís oder hier am Meer, so dass man eigentlich täglich irgendwo in die Luft kommt. Falls man bei Jardas Wetterbriefing anwesend ist! 😉

Mich persönlich interessierten allerdings nur die Startplätze am Meer, da ich einfach wahnsinnig gerne in einer schönen Kulisse fliege, im Warmen, es nicht umständlich mag und gerne am Strand, gleich neben einer netten Strandbar lande. Ich brauche einfach das Meer in meiner Nähe, und dieses Urlaubsfeeling 😉

 

By the way, sämtliche Infos zu den Fluggebieten, GPS Daten, Wind und Wetter, Zimmerreservierungen und sonstige Infos findet ihr ja eh auf der Seite von Leoni und Jarda, vom Fly Park Almunecar so dass ich sie hier nicht nochmals zufügen muss.

Ansonsten hilft wie immer die Paragliding App

Darum hier nur mal ein paar kurze persönliche Details und ein paar Fotos von mir.

Otivar:

Dieses Fluggebiet ist irgendwie ein wenig Mittelgebirge hat aber auch schon einen etwas alpinen Charakter. Es ist ein super schönes Fluggebiet für Thermikflüge, mit der Möglichkeit eines kurzen Streckenfluges nach La Herradura, um dort am Strand zu landen. Allerdings ging’s dort während meines Aufenthalts nur selten und zwei Hammertage habe ich sogar verpasst, weil ich genau da mit meinem Motorrad unterwegs war 😦

Otivar ist wirklich, nicht nur landschaftlich ein sehr schönes, aber auch etwas anspruchvolles Fluggebiet, vor allem auch wegen den teilweise heftigen Ablösungen am Landeplatz. Also wirklich nichts für Anfänger!

La Herradura:

Tja, La Herradura 🙂 Sieht erstmal easy aus, hat aber auch so seine Tücken.

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Bei S-W bis W und um die 20 Km/h Wind ein mega schönes, einfaches Fluggebiet. Aber wehe es hat schon etwas N-W oder der Wind nimmt schlagartig zu, dann ist Erfahrung gefragt, die möglichst schnell abrufbar sein sollte! Und der Wind nimmt hier schon mal sehr schnell zu, so, als wenn jemand einen Schalter umlegt. Und Nein, trotzdem hat es kaum Schaumkronen auf dem Meer, da dies kein bodennaher Wind ist.

Start und Landung sind easy und vor allem bietet der Strand recht gute Vorraussetzungen um ein wenig mit dem Schirm zu spielen.

Ok, is nix für Schirmschoner 😉

 

Der Ausblick allerdings, den man hier während des Fluges hat ist einfach nur ein Genuss!

 

Loma del Gatto:

Ebenfalls ein sehr bequemer Startplatz, da man mit dem Fahrzeug bis direkt davor fahren kann. Der Startplatz ist gross, hatte eine perfekte Neigung und bietet gleich nach dem Start die Möglichkeit eines Einstiegs in die Thermik. Generell ist es ein sehr schöner Panoramaflug mit Landemöglichkeiten an 5 verschiedenen Stränden. Ich persönlich bevorzuge den langen Strand in Velilla, sowie auch den recht kurzen der Playa Cabria, da dort die besten Strandbars mit leckeren Tappas sind 😉

 

Alfamar: 

Während der gesamten drei Monate die ich hier war, war kein einziger Flug von diesem Startplatz möglich. Von Oktober bis Dezember sieht es allerdings wohl ganz anders aus.

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Also ihr Lieben, für die erfahrenen Piloten unter euch, die gerne am Meer fliegen, gerne unter ihres gleichen sind und es stressfrei mögen, ist Almuñécar auf jeden Fall empfehlenswert.

Unerfahrenen Piloten möchte ich aber unbedingt ans Herz legen, sich einer betreuten Flugreise hierher, von einer der vielen Flugschulen anzuschliessen. Zumindest wenn sie zum ersten Mal hier her möchten.

Das Fliegen selbst ist hier zwar recht easy, aber die richtige Einschätzung von Wind und Wetter fällt selbst erfahrenen Piloten hier nicht immer einfach.

Als Guide für die Gegend um Almuñecar kann ich euch Dirk sehr empfehlen. Er spricht mehrer Sprachen, kennt sich in der gesamten Gegend sehr gut aus und ist selbst auch fast immer in der Luft.

Hier mal ein Link zu seinem kleinen Hotel California, das er gemeinsam mit seiner Frau Tracy in den letzten Jahren zu einem top Fliegertreff aufgebaut hat- http://www.hotelcaliforniaspain.com

Also ich war jedenfalls, wie viele andere, garantiert nicht zum letzten Mal hier!

Aber Almuñécar bietet noch viel mehr!

Man hat hier zB. gut ausgebaute, recht lange Radwege am Strand genauso wie einsame Trails in den Bergen. Ich habe es jedenfalls, vor allem in den frühen Morgenstunden, genossen meinen Kreislauf mit ein wenig Biken in Schwung zu bringen und die Ruhe am Meer zu geniessen.

 

Und die Mopedtouren hier, einfach traumhaft!

Almuñécar ist ein wahres Paradies für On- und Offroad Fans und die perfekte Gegend für GS Fahrer wie mich! Vor allem die alte Passstrasse, von Almuñécar Richtung Granada hat es mir hier angetan, sowie die Landstrasse 340, direkt am Meer entlang.

 

By the way, wer mit dem Moped diese Strecke fährt und dies nicht alleine, sollte in Otivar unbedingt ein Chuleton, ein ca 1Kg schweres Kalbskottelet essen. Den Namen der Gaststätte weiss ich grade nicht mehr, ist jedenfalls auf der linken Seite, wenn man hoch fährt 😉 Und oben, in der Pampa, kann man in einer einsamen Gaststätte auf der rechten Seite, Richtung Granada, ein sehr leckeres Kaninchen für nur 9€ geniessen.

 

Aber auch Offroad ist die Gegend um Almuñécar so etwas von vielseitig, sodass man hier wohl ein Jahr lang rumfahren kann und immer wieder neue, faszinierende Strecken und Landschaften entdeckt.

 

Ich könnte sicherlich mehrere Seiten nur mit schönen Fotos und Beschreibungen von hier füllen, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen 😉

 

So wie es aussieht bin ich allerdings nicht der einzige der die faszinierende Landschaft hier mit dem Moped geniesst. Wie die Anhänger eines deutschen Tourenveranstalters zeigen, der seit mehreren Jahren die Gegend um Almuñécar fest in seinem Programm hat!

 

Für die Wohnmobil reisenden unter euch bietet Almuñécar übrigens nicht nur ruhige, schöne Standplätze an der Cabria Beach, sowie einen Campinplatz, sonder auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine Altstadt mit hervorragenden Tappasbars!

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Selbst gleich an der Strandpromenade in La Herradura und Almunecar stehen hier täglich mehrere Wohnmobile, ohne dass sie von der Polizei belästigt werden. Also ganz anders als in den Nachbarorten, Salobrena und Motril.

 

Die täglichen Prozessionen zu Ostern die hier stattfinden sind übrigens in ganz Spanien bekannt und ein muss, wenn man schon mal hier ist. Ausserdem ist Almuñécar noch eine der Städte, die ihren spanischen, ihren andalusischen Charme behalten haben. Und dies trotz seiner Grösse!

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Zwei, drei Übernachtungen sollte man darum hier wirklich einplanen, wenn man eh schon in Andalusien unterwegs ist.

Ach ja, der andalusische Charme.

Was mich von Anfang an wirklich sehr gewundert hat, ist die Tatsache, dass hier so wenig los ist, dass kaum Touristen hier sind. Denn die Landschaft, die Strände und die vorhandene Infrastuktur könnten eine Goldgrube für Anbieter von Outdoor Sportarten jeglicher Art sein. Ja, ich bin nun mal ein alter Tourismusmitarbeiter und so etwas fällt mir halt gleich auf. Sorry, kann wohl immer noch nicht aus meiner Haut raus. 😉

Leoni hat es schnell auf den Punkt gebracht, Almuñécar war in den Sommermonaten zig Jahre lang eines der Hauptreiseziele und einer der Lieblingsurlaubsorte Spaniens, für Spanier! Man musste sich also über Marketing überhaupt keine Gedanken machen, Almuñécar war im Sommer einfach immer voll! Bis zur Finanzkrise vor ein paar Jahren. Und erst seit dieser Krise arbeitet man nun daran, auch internationale, also europäische Touristen zu bewerben, ihren Urlaub in Almuñécar zu verbringen.

Tja, wenn also einer der grossen Reiseveranstalter demnächst Almuñécar in sein Programm aufnehmen wird, und das kann gut passieren, vor allem wegen der momentanen politischen Lage in einigen muslimischen Ländern, wird es nicht mehr lange dauern, und man kann Almuñécar dann auch pauschal, Online oder per Katalog buchen.

Noch ist es allerdings nicht soweit! 😉

 

Darum, ihr Lieben, wer Spanien, wer Andalusien einmal von seiner ursprünglichen Art kennen lernen möchte, wer Ruhe und Entspannung in einer traumhaft schönen, abwechslungsreichen Landschaft geniessen möchte, wer das wirkliche spanische Flair und die netten Einwohner kennenlernen möchte, jetzt habt ihr noch die Chance dazu! 😉

Und egal ob ihr Gleitschirmflieger, Motorradfahrer, Biker oder Wanderer seid, nutzt Leonis Erfahrung, ihren Service und ihre Betreuung vor Ort, das kann ich euch wirklich nur ans Herz legen. Ich habe es nun über zwei Monate beobachten können wie sie ihre Kunden, oder besser, ihre Gäste betreut und hatte viel Kontakt zu Menschen die schon seit Jahren über sie ihre Unterkünfte buchen. Ich kann es euch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen!

Selbst als die hübschen Chicas sich ein wenig Sonnenbrand geholt hatten, war Leoni gleich mit Aloevera Pflanzen aus ihrem Garten zu Stelle, um ihre Schmerzen ein wenig zu lindern! Sie ist und bleibt einfach die gute Seele vom Fly-Park Almencar! 

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Leonis Kontaktdaten findet ihr auf ihrer Homepage und dort bekommt ihr auch schon mal einen ersten Überblick. Sie hat eh die meisten Vermietobjekte, vom preiswerten Appartement, bis hin zu grosszügigen Finkas um Almuñécar im Programm und ich bin überzeugt bei ihr wird jeder fündig!

Deswegen, gut merken, Almu-Home.com !

So, ihr Lieben, das war’s erstmal von mir und ich werde jetzt erstmal ein wenig abtauchen. Und zwar an der Costa Brava, meinem Lieblingstauchgebiet, hier am Mittelmeer!

Allerdings nicht um noch etwas loszuwerden, das mir wirklich am Herzen liegt!  

Ihr Lieben, ich weiss wie es ist, wenn man nur eine Woche Zeit hat und möglichst viel fliegen möchte. Aber bitte, bitte versucht nicht die Natur zu bekämpfen! In allen Urlaubsfluggebieten kommt es immer wieder zu unschönen Erlebnissen, nur weil einige meinen sie müssten unbedingt in die Luft oder sie sind besser als andere, die lieber am Boden stehen!

Es ist zwar ein alter, ein sehr alter Fliegerspruch, aber immer noch sehr wahr: „Es ist besser am Boden zu stehen und sich zu wünschen in der Luft zu sein, als in der Luft zu sein, und sich zu wünschen am Boden zu stehen!“

Unser Hobby ist nun mal abhängig von Wind und Wetter und darum gehört eines einfach dazu: Geduld und genug Arsch in der Hose um im richtigen Moment auch mal nein zu sagen! Und selbst wenn’s für andere passt, heisst das nicht, dass es für mich passt!

Leute ich erwähne es, weil es mir wirklich wichtig ist! Denn ich flieg nun schon seit über 20 Jahren und habe vor allem eines immer wieder gesehen: Viele, noch heisse, ja regelrecht fluggeile Piloten, riskieren in ihrem Flugurlaub weit mehr, als sie es zu Hause tun würden!

Wir sind alle keine Fluggötter, verdammt noch mal 😉

Darum, bitte behaltet immer einen kühlen Kopf!

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

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Cu in the sky

Göldi

ADVANCE BiBeta 6 – Praxistest

ADVANCE BiBeta 6 – Da er grade erst erschienen ist hier schon mal mein persönlicher erster Eindruck nach drei Monaten und ca. 35 Flügen.

Da ich den BiBeta 6 ja jetzt schon recht viel geflogen bin und die Tandemsaison ja auch in Nordeuropa bald wieder los geht versuche ich mal das wichtigste für interessierte Piloten zusammenzufassen.

Eines vorweg, seit 1998 fliege ich beruflich mit BiBetas, da mich die Qualität und Zuverlässigkeit der Advance Tandem-Schirme immer wieder überzeugt hat! 

Was aber nicht bedeutet das andere Hersteller nicht auch gute Schirme bauen.

Es kommt halt, wie immer, auch auf die persönlichen Bedürfnisse an. 

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Denn ich fliege überwiegend im Mittelgebirge und am Meer, also bei generell viel Wind sowie enger Thermik. Nur darauf kann ich mich also auch bei meinen Statements beziehen. 


Seit Oktober bin ich in Andalusien unterwegs und zuerst habe ich mehrere Flüge mit dem BiBeta 6 in Santa Pola, bei Alicante machen können. Hier ist reines Soaren, also viel Wind angesagt, mit dem Vorteil das man recht gut top landen kann. 

Dabei ist mir gleich aufgefallen das der neue BiBeta 6 wesentlich präziser zu landen ist, als zB. der BiBeta 5.

Egal ob runter pumpen oder langsam anfliegen, er lässt sich beim landen sehr präzise steuern und die Toplandungen waren für mich wirklich ein Kinderspiel. Der Bibeta 6 zeigt einen nahenden Strömungsabriss sehr deutlich an!

 

Anschliessend sind wir nach Almuñecar, La Herradura und Algodonales gefahren und nach dem ich mich nun etwas mehr an den Schirm gewöhnt habe sind mir folgende positive Eigenschaften aufgefallen: 

Das sortieren der Leinen ist sehr einfach, denn sie fallen beim sortieren einfach auseinander, wohl da die Schlaufen zwischen Stamm- und Galerieleinen hierbei nicht vernäht, sondern gespleisst sind. Also einfacheres sortieren als beim BiBeta5 oder anderen Tandems.

Die Unummantelten Leinen haben sich übrigens bisher hier auf den Startplätzen in Spanien als sehr robust erwiesen!!! Selbst an einer beim Start hängengebliebenen Galerieleinen ist nicht die geringste Verletzung zu erkennen!

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Vorwärts aufziehen:

Starten ist mega easy, selbst bei 0 Wind, wie bei meinem ersten Testflug in Interlaken, braucht der Schirm nur einen leichten Impuls und steigt dann gleichmäßig hoch. Bei viel Wind hat er geringen Ansatz zu überschiessen, kann aber einfach gestoppt werden. Auch das landen bei wenig Wind ist wesentlich einfacher, exakter möglich, als beim BiBeta 5!

Rückwärts Aufziehen:

Ok, da ich zu 90% so starte denke ich mal das ich es im Griff habe und der Schirm sich hier nicht viel vom 5er BiBeta unterscheidet. Bis auf die Tatsache das die leichtere Kappe etwas einfacher zu handeln ist. Starkwindstarts, selbst auf engen, schwierigen Startplätzen wie in La Herradura sind ein Kinderspiel, da der Schirm sauber hochkommt und sich sehr einfach handeln lässt!

Generell ist mir noch aufgefallen, das man selbst bei wenig Wind mit dem BiBeta 6 sehr schnell in der Luft ist!

Flugverhalten:

Der BiBeta 6 ist etwas dynamischer, geht zB. viel schneller in die Spirale als der 5er, hat weniger Steuerdrücke, reagiert schneller und lässt sich dadurch beim Spiralen genauso wie in der Thermik sehr präzise dosieren.

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In Algodonales hatten wir ständig um die 4-5 m/s Steigen, allerdings meist windversetzt und ruppig. Verhältnisse also, in denen man wirklich sehen kann wie ein Schirm sich verhält.

Hier hat der BiBeta 6 mich letztendlich völlig überzeugt, da ich ständig mit anderen Tandems in der Luft war, und zwar mit Locals die ihr Gebiet natürlich besser kennen als ich und die ebenfalls aktuelle Tandemschirme fliegen. Ich hatte also gute Vergleichsmöglichkeiten.

Mit dem 6er waren wir immer gleich nach dem Start ganz oben mit dabei und auf den kleineren Strecken die wir fliegen konnten war auch seine hervorragende Gleitleistung gegenüber anderen Tandems sichtlich erkennbar.

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Oben waren wir meist sogar schneller, da ich den Vorteil hatte, dass er die Thermik sehr deutlich anzeigt, sich schön reinbeißt, sich sehr einfach zentrieren lässt und hervorragend steigt! Auch beim nachzentrieren verhält er sich so einfach wie ein guter Soloschirm!

Bis auf ein paar kleinerer Ohrwatscherl, die bei solchen Bedingungen sicherlich normal sind, hatte ich bisher keinerlei Kappenstörungen! Der Schirm liegt sehr satt in der Luft!

Und wenn man die Trimmer öffnet … Leute, dann geht die Post ab, und zwar geradeaus und nicht nach unten! Die ersten male war ich wirklich erstaunt, wie schnell der Schirm wird, das sinken sich dabei aber kaum verändert. Da ich ohne Vario fliege habe ich leider keine genauen Messwerte. 

Generell hat der BiBeta 6 eine Leistung beim gleiten die mich sehr verwundert hat, so gross war der Unterschied zu anderen aktuellen Tandem-Schirmen. Vor allem bei Gegenwind in Almuñecar, vom Loma de Gatto, also einer recht langen Gleitstrecke habe ich gelernt ihm diesbezüglich zu vertrauen.

Mussten andere mit ihren Passagieren des öfteren bei starkem Südwind eine Aussenlandung hinlegen, bin ich mit dem BiBeta 6 mit geöffneten Trimmern immer mit ausreichender Höhe bis zum Strand gekommen!

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Generell ist der BiBeta 6  also ein sehr ausgewogener und sehr leistungsstarker Schirm, mit dem man definitiv viel Spass bei der Arbeit haben kann!  

Selbst mit meiner hohen Flächenbelastung steigt er phänomenal und lässt sich so einfach fliegen wie ein sehr gut gehender Soloschirm!

Die Trimmer sind sehr effektiv und das Ohrenanlegesystem funktioniert tadellos und erleichtert uns Piloten einen schnelleren Abstieg erheblich.


Landeverhalten:

Top Landen ist mit dem BiBeta 6 sehr einfach, da er sich sehr präzise abbremsen lässt und einen nahenden Strömungsabriss frühzeitig und sehr deutlich anzeigt.

Ausgeflairte Landungen, zB. am Strand sind ein Genuss! Aber auch langsames runterbremsen auf kleinen Landeplätzen ist mit dem BiBeta 6 ein Kinderspiel!

Das bei den Tandemschirmen von ADVANCE die Sicherheit und eine top Verarbeitung immer an erster Stelle steht, muss ich sicherlich nicht extra erwähnen 😉 

Packmass und Gewicht sind im Vergleich zum 5er übrigens auch merklich weniger!

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Mein Resüme:

Klar, ein so Leistungsstarker und dennoch einfach zu fliegender Schirm wie der BiBeta 6 hat auf Grund seiner sicherlich langen Entwicklungszeit und seiner hervorragenden Verarbeitung natürlich seinen Preis. Als reines „Arbeitstier“, nur um Passagiere runterzufliegen, gibt es schon immer billigere Schirme!

Wer allerdings Spass bei der Arbeit haben möchte, wem einfaches Starten und präzises Landen wichtig ist, wer Spass beim aufdrehen möchte und mit seinen Passagieren auch gerne mal Strecken fliegt, der sollten den BiBeta 6 unbedingt Probe fliegen!

 

Für mich ist er jedenfalls der mit Abstand beste Tandemschirm den ich in den letzen 20 Jahren geflogen habe, denn er macht mir in allen Bereichen mega Spass!

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Im Vergleich zum BiBeta 5 ist der 6er jedenfalls ein Quantensprung!

Aber nach all meiner Lobhudelei, die wirklich berechtigt ist und mein persönliches Empfinden offen und ehrlich wiedergibt, will ich auch eines nicht verschweigen: Der BiBeta 6 ist etwas lebendiger in der Luft als der 5er, der im Vergleich eher wie ein Omnibus ist. Klar, der 6er zeigt halt selbst schwache Thermik sehr gut an, was für den einen ein Vorteil bedeutet, für andere aber, vor allem Piloten die nur selten Tandem fliegen, eventuell nicht.

Ansonsten denke ich mal muss sich jeder weitere Tandem der nun auf den Markt kommt mit dem BiBeta 6 messen lassen, denn hiermit hat ADVANCE die Latte ganz schön hoch gelegt!

Testen lohnt sich definitiv!

Meine Passagiere können sich jedenfalls schon jetzt auf puren Fluggenuss und ausgedehnte Thermikflüge freuen! 

Göldi

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Santa Pola – ein Paradies für Soulsurfer

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Stephie ist gestern wieder nach Deutschland geflogen, da der Job ruft und somit bleibt der zweite Stuhl jetzt wohl erstmal eine zeitlang leer und ich ziehe wieder alleine weiter.

Tja, der schöne Sonnenaufgang gestern morgen hat unseren Abschied auch nicht grade einfacher gemacht 😉

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Nun ja, aber bevor es weiter geht sitze ich jetzt hier und möchte erstmal mal meine Eindrücke und Gedanken der letzten Tage festhalten. Leider sind es diesmal nicht nur positive! Eigentlich war etwas anderes geplant, ein ausführlicher Bericht über Santa Pola, aber dies hier scheint mir wichtiger 😉

Ob  Wohnmobilreisende oder Gleitschirmflieger, einige von euch kann ich einfach nicht verstehen! Ihr haltet euch für Idealisten, Individualisten, Abenteurer, ihr behauptet ständig das ihr die Freiheit und die Natur liebt, ja ihr gebt sogar viel Geld dafür aus um dieses Gefühl von Freiheit zu geniessen!

Warum nur seid ihr solche Egoisten?

NEIN, nicht alle! Im Gegenteil, es ist nur eine Minderheit die langfristig allen anderen vieles kaputt macht! Warum nur ist es euch egal ob es durch euer persönliches Verhalten in den schönsten Flecken Europas Ärger mit den Anwohner gibt? Haltet ihr euch dadurch etwa für maga cool?

Auf der eine Seite sucht ihr ruhige Stellplätze oder nicht so überlaufende Fluggebiete. Auf der anderen Seite aber ist es euch allem Anschein nach scheiss egal was es nach eurer Abreise für Ärger gibt!

Sorry, das ist wahrlich kein sozial verträgliches Verhalten! Das ist Egoismus pur!

Aber ich fange mal mit den Wohnmobilreisenden an,

Santa Pola ist einer der schönen Stellplätze direkt am Meer, der bis heute, 2017 noch von uns genutzt werden kann. Und dies kostenlos!

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Das dies nicht selbstverständlich ist wissen all diejenigen, die wie ich, schon seit vielen Jahren Spanien mit dem Wohnmobil bereisen. Die meisten schönen Stellplätze, die früher an der gesamte Küste von uns kostenlos genutzt werden konnten, sind mittlerweile geschlossen.

Und campen ist hier in Santa Pola eh verboten, es wird nur noch geduldet!

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Leute, bitte seid doch so vernünftig, seid rücksichtsvoll, das dieses kleine Paradies hier nun nicht auch noch geschlossen wird!

 

Denn dies steht kurz bevor, wie mir ein spanischer Gleitschirmflieger, der hier bei der Polizei arbeitet, am Wochenende erzählt hat. Warum? Weil einige wohl eine schlechte Kinderstube hatten 😉

Die Gemeinde hat extra grosse Müllcontainer aufgestellt, es gibt also wirklich absolut keinen Grund seinen Müll einfach liegen zu lassen! Und in den Müll gehört Abfall und keine Plastiktüten mit Fäkalien!

Um Fäkalien und Grauwasser zu entsorgen ist nur 7 km von hier die Camper Area Santa Pola! Einfach bei google maps genau so eingeben! Dort kann man mega bequem für nur 4 €  Entsorgen und Frischwasser auffüllen!

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Auf dem Weg dort hin kommt man sogar am Einkaufszentrum vorbei und kann gleich seinen Wocheneinkauf hinter sich bringen. So what? Sind euch die 4€ zu viel oder der Aufwand?

Und an die ganz Schlauen, bzw diejenigen die sich für besonders clever halten:

wenn ihr glaubt es bekommt niemand mit wenn ihr Nachts oder in den frühen Morgenstunden euer Grau-, euer Abwasser ablasst…. doch, es stinkt fürchterlich! Ja, selbst bei ablandigem Wind!

Und glaubt ihr wirklich es bekommt schon keiner mit wenn ihr eure Toiletten ins Meer, ins Gebüsch oder sogar in Müllcontainer entsorgt? Ja, solche gibt es auch! Hier in Santa Pola haben die Anwohner am Hügel schon lange ein Auge auf uns geworfen und sie bekommen das wohl öfters mit.

Das sie dann die Polizei verständigen um den Platz mal wieder zu räumen ist ja wohl verständlich! Denn sie haben 100.000ende an Euro für ihre Häuser in der Sonne und am Meer ausgegeben und es ist einfach widerlich für sie und macht sie zornig, wenn sie sehen wie respektlos einige von uns diesen schönen Strandabschnitt behandelt.

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Sorry für die klaren Worte, aber wenn wir nicht alle unser möglichstes dafür tun Stellplätze im allgemeinen, respektvoll und dankbar zu behandeln, dann können die meisten von uns in Zukunft nur noch auf überfüllten Campingplätzen stehen. Denn das Wohnmobile grade im Trend sind ist ja wohl für jeden ersichtlich.

Eine schlechte Kinderstube kann man da sicherlich auch nicht mehr als Entschuldigung akzeptieren, denn schliesslich sind wir alle über 18 und geimpft! 😉

Santa Pola ist wirklich immer einen Stop wert, das Wasser hat bis November noch sehr angenehme Temperaturen, man steht hier wirklich sehr schön und ruhig und selbst die Polizei kommt mehrmals täglich und auch Nachts vorbei um zu schauen ob alles ok ist!

 

Grade die erfahrenen „Freisteher“ unter uns haben ja immer mindestens eine Toilettenkassette zum wechseln dabei, so das man hier locker mal eine Woche frei stehen kann um die Seele einwenig baumeln zu lassen.

Also genießt es, so lange wir es noch können!FullSizeRender 65„Freiheit bedeutet nicht das man machen kann was man will, es bedeutet lediglich, das man nicht tun muss was man nicht will!“

Für alle die gerne mal dieses kleine Paradies aus der Luft Erleben möchten, ich nehme euch gegen eine kleine Spende für unser Kinder-Flugprojekt gerne mal mit. Infos zu einem Tandemflug mit mir findest du hier. 

Und für die Gleitschirmflieger unter euch,

das Fluggebiet in Santa Pola ist traumhaft schön wenn man auf entspanntes Fliegen am Meer steht 😉

 

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Aber das wichtigste um entspannt zu fliegen ist nun mal auch hier das sichere starten. Ja, am Meer, beim dynamischen fliegen um so wichtiger wie in den Alpen, denn da kommt man ja immer irgendwie raus 😉

Was ich am letzten Wochenende hier wieder gesehen habe hat mich wirklich schockiert!

Wir hatten Wind um die 25-30 km/h und konnten darum unsere Tandemschirme nur mit Hilfe von Kollegen und der Kobra-Technik sicher in die Luft bekommen. Beim Toplanden haben wir uns gegenseitig geholfen und direkt die Bremsen des landenden Piloten übernommen um den Schirm sofort und zügig zu stallen. Es war also wirklich heftiger Wind!

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Klar ging’s draussen schön hoch und natürlich war es durch den blauen Himmel auch fantastisch hier an der Küste lang zu fliegen.

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Aber ja, auch hier hat man um die Mittagszeit öfters heftige thermische Ablösungen. Warum bitte versuchen dann Piloten zu starten, die weder rückwärts aufziehen können noch ohne einen anderen Piloten um Hilfestellung zu bitten?

Nein, nicht die erfahrenen, denn die wissen schon warum sie Hilfe in Anspruch nehmen!

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Es waren grundsätzlich nur die unerfahrenen die ständig aufs neue versucht haben alleine in die Luft zu kommen! Naja, das Resultat waren zig blutige Knie, Schürfwunden und blutige Nasen!

Spätestens dann muss man doch eigentlich vernünftig werden und einsehen das man es besser sein lässt! Aber nein, einige Piloten haben es von Mittags bis ca 4 Uhr ständig wieder neu probiert, und trotz Hilfe hat es sie jedesmal entweder ausgehebelt oder über die Felsen gezogen. Schirme gingen kaputt, Gurtzeuge, Overalls,  sorry, aber ich versteh es wirklich nicht. Naja, Durchhaltevermögen hatten sie jedenfalls 😀

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Unten am Strand ist der offizielle Landeplatz, dort wo auch die Wohnmobile stehen, also direkt am Meer. Dort ist es ideal um das rückwärts aufziehen zu üben und auch die Spanier trainieren ständig dort. Eigentlich sollte man dies aber schon zu Hause recht gut drauf haben, bevor man an’s Meer fährt, denn um seinen Schirm bei heftigem Wind sicher in die Luft zu bekommen reicht es nicht das man es theoretisch verstanden hat.

Sauber starten und Top landen ist jedenfalls das A und O hier in Santa Pola! Wer das sicher drauf hat wird hier garantiert schöne, sehr entspannte Flüge geniessen können!

Man muss sich einfach eine Technik angewöhnen, ja, erstmal nur eine und die solange trainieren bis sie in Fleisch und Blut übergeht. Psychomotorik nennt man das! Denn je stärker der Wind um so schneller muss man auf den Schirm reagieren, und zwar intuitiv. Denn wenn man jetzt erst noch überlegen muss, dann tut’s echt weh, wie wir alle am Wochenende sehen konnten.

Wichtig ist natürlich auch, wie lege ich mir den Schirm hin! Denn grade bei solchem Wind ist es sehr wichtig, das man immer die Ohren nochmals frei legt um sicher zu sein keinen Leinenüberwurf zu haben. Nur dann kann man sicher und entspannt aus einer Rosette starten! Das geht für mich jedenfalls immer am einfachsten!

 

Hey, ich bin selbst kein Crack bezüglich Schirmhandling und musste es mir selbst mühevoll aneignen. Und wenn ich das konnte, dann könnt ihr es ja wohl auch 😉

Ein weiteres Phänomen das ich immer wieder sehe und natürlich auch am Wochenende sehen konnte ist, das einige Piloten es anscheinend gar nicht registrieren wenn der Wind auf einmal zunimmt und sie dann, nach ihrem Empfinden plötzlich, völlig überrascht, hoch oben in der Luft stehen. Naja, und dann geht’s auch schon mal recht zügig rückwärts. Mit einem niedrig klassifizierten Schirm kann’s jetzt echt eng werden, beschleunigt gegen den Wind. Denn dann geht’s oft mehr runter als nach vorne. Manchmal ist es sogar besser dann in den Wind zu drehen und sich weit hinten im Gelände eine Landemöglichkeit zu suchen.  Angst oder Panik hätte jetzt sicherlich fatale Folgen!

Also besser zu früh, als zu spät wieder oben Einlanden 😉


Das fliegen am Meer sieht halt meist einfach und ruhig aus, aber es hat auch viele Tücken, die man erst mit der Zeit lernt.

Darum kann ich nur immer wieder empfehlen, macht eure erste Erfahrungen mit einer guten Flugschule. Investiert lieber ein paar Euro in Weiterbildung und betreute Flugreisen, als immer wieder nur in das neueste Material.

 

Glaubt mir, mit einem älteren Schirm fliegt ihr hier keinen deut schlechter, denn das Material ist hier mit das unwichtigste beim fliegen, wenn’s darum geht sich weiter zu entwickeln und zu lernen 😉

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Um euch die Wichtigkeit noch etwas zu verdeutlichen, ich fliege jetzt über 20 Jahre und bin wirklich recht viel geflogen und fliege immer noch sehr viel. Allerdings kaum in den Bergen, sondern immer nur im Flachland oder am Meer. Wenn ich in den Alpen zum fliegen gehen, dann nur mit wirklich guten Kollegen, die ich kenne, die mich kennen und denen ich vertraue. Ansonsten nur mit einem guten, vertrauensvollen Guide.

Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, zB. alleine in den Dolomiten oder im Berner Oberland oder den Pyrenäen zu fliegen, in Gebieten, in denen ich mich nicht auskenne. Denn lokale Kenntnisse und Erfahrungen lassen sich definitiv durch nichts ersetzen!

Und der grösste aller Fehler ist und bleibt, ob beim tauchen oder fliegen, wenn man glaubt man könnte Unkenntnis oder Unvermögen mit Material kompensieren. Sorry, das hat noch nie funktioniert!

Wer auf einer 100€ Gitarre nicht sauber spielen kann, der kann das auf einer Ovation für 2000€ auch nicht! 😉

Jetzt noch das aktuell wichtigste für Santa Pola: Bitte haltet euch an die Vorgaben! 

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Denn auch das Fluggebiet in Sant Pola stand schon mehrmals kurz vor der Schliessung, und zwar auch wegen der Immobilienbesitzer!

Eine Mauer über den Startplatz war schon genehmigt und es wurde auch schon mit dem Bau begonnen. Dank Nick Pollet und den lokalen Piloten konnte es nun wohl zum letzten mal verhindert werden, allerdings nur mit einem strengen Kompromiss:

Nach dem Start darf nicht mehr, auf gar keinen Fall, entlang oder über die sich auf der linken Seite, also Richtung Norden befindenden Häuser geflogen werden. Sollten die Anwohner sich weiterhin von Gleitschirmfliegern gestört fühlen wird der Startplatz wohl endgültig geschlossen werden.

Einer von ihnen ist sogar schon so ärgerlich, das er jeden Schirm fotografiert, der auch nur in der Nähe dieser Anlage fliegt. Also bitte halten einen möglichst grossen Abstand, denn sonst war’s das auch mit dem fliegen in Santa Pola!

Also, ihr Lieben, noch ist Santa Pola ein aussergewöhnlich schöner Spot um mit dem Wohnmobil am Strand einwenig zu entspannen und bei Ostwind einwenig am Meer zu fliegen.

Ja es ist sogar ein wahres Paradies für Soulsurfer!

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Bitte, bitte passt gut drauf auf!

Am besten wendet ihr euch direkt bei eurer Anreise oder bereits im Vorfeld an Nick Pollet von doyouwanna.net

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Nick ist seit über 20 Jahren hier als Guide tätig, arbeitet sehr professionell, ist sehr freundlich und hilfsbereit, spricht sechs Sprachen fliessend, und bietet euch für nur um 20€ pro Tag alles was ihr für einen entspannten Flugurlaub benötigt.

Denn hier an der Costa Blanca gibt es noch einige sehr gute Fluggebiete, auch für die Cloud Base Junkies unter euch 😉 Die wenden sich aber besser an Suby, von Paralandia. Suby lebt seit zig Jahren hier, ist Schweizer, ehemaliger Wettkampf-Crack und Tandempilot.  Vor allem für erfahrene Piloten ist er sicherlich die bessere Wahl.

Suby

Denn bei Südwind ist der Toix bei Calpe, direkt am/im Meer, natürlich ein absolutes Highlight, aber nicht wirklich für unerfahrene Piloten geeignet 😉 Alle notwendigen Infos hierzu findet ihr selbstverständlich auch auf Paralandia

Basisinfos findet ihr wie immer in der Paragliding App

Als Wetter App kann ich für hier Windfinder oder Windy empfehlen

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Tja, ihr Lieben, so kann es gehen, wenn man mit Emotionen bei der Sache ist 😉

Denn wie schon erwähnt, war mein eigentlicher Plan euch Santa Pola sehr ausführlich zu beschreiben, so wie ich es kenne und liebe, mit allen Informationen die ihr braucht! Denn es ist wirklich ein aussergewöhnlich schöner Platz. Aber wie ihr gesehen habt, haben mich die Erfahrungen der letzten zwei Wochen dazu bewogen erstmal auf mein Vorhaben zu verzichten und ich versteht nun sicherlich warum.

Denn nur eine Handvoll rücksichtloser kann ausreichen dieses kleine Paradies für immer für uns alle zu schliessen!

Das ich hierdurch nun Sympathien verliere ist mir bewusst! Es ist mir nicht egal, aber bewusst!

Wenn dadurch allerdings solche Stellplätze wie Sant Pola erhalten bleiben, da wir alle rücksichtsvoller und respektvoller mit ihnen umgehen, dann war es mir das Wert!

Und wenn ich den einen oder anderen Piloten dazu bewegen konnte, sich zukünftig mehr mit Schirmhandling zu beschäftigen, damit er nicht nur einfacher, sondern vor allem sicherer in die Luft kommt, eine betreute Reise bzw. einen Guide in Anspruch zu nehmen, dann hat es sich alle mal gelohnt!

By the way, wenn es dir peinlich ist vor anderen auf einer Wiese mit dem Schirm zu trainieren, wie wirst du dir dann erst vorkommen wenn dich dein Schirm über den Startplatz schleift und 40 Piloten schauen dabei zu? 😉

Vor allem, was werden wohl die hübschen spanischen Mädels über dich denken 😀 

 

Hey, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jeder heutzutage gute Starter hat garantiert viele Stunden auf einer Wiese mit seinem Schirm trainiert! So go 4 it! 😉

In diesem Sinne

Göldi on Tour

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Wer von euch übrigens gerne immer up to date sein möchte, wo ich grad stehe oder fliege, was ich grade so erleben, kann mich gerne seiner Facebookliste zufügen. Du findest mich dort ebenfalls unter GoeldiOnTour.

Nur zimperlich darfst du nicht sein, ich schreib dort immer Klartext, mache auch schon mal nen dummen Spruch, ich stehe zu meinen Schwächen, bin auch schon mal Weichei und ich mag absolut keine Extremisten, weder politische noch religiöse. Damit solltest du dann schon klarkommen 😉

Algodonales – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

Algodonales

Fluggebiete: Die besten Fluggebiete sind hier Poniente, Levante, Montellano und Matalscañas. 

Dieses Fluggebiet ist von Herbst bis Frühjahr für Nordeuropäer sehr interessant, da hier immer Piloten anwesend sind und ein sehr guter Shuttle Service vorhanden ist.

Empfohlene Guides: Johann, Fly-Algo oder Ganter Fly

Mit Wohnmobil: man kann hier direkt an einigen Start und Landeplätzen stehen. Empfehlen kann ich hier vor allem den Stellplatz bei CIVAda man hier auch einen optimalen Shuttleservice hat.

Ver- Entsorgung: Eine Versorgungsstation mit einfachem Stellplatz  befindet sich unmittelbar am Ort.

Einkaufsmöglichkeiten: es gibt nur ein paar kleine Geschäfte im Ort, wo man aber alles bekommt was man benötigt.

Unterkunft:  Es gibt nur wenige Ferienwohnung in Algodonales, weshalb ich empfehlen über einen der Guides zu buchen. Zum Beispiel über Johann, Fly-Algo oder Ganter Fly

Flugverbindungen:  Der Airport Malaga etwas über eine Stunde entfernt und Mietwagen sind sehr preiswert zu bekommen.

 

Meine persönlichen Erlebnisse aus Algodonales:

Da ich immer wieder angeschrieben werde, ob ich nicht ein paar Tips habe, wo man in Andalusien recht entspannt mit dem Wohnmobil stehen kann und gleichzeitig ohne grossen Aufwand mit dem Gleitschirm fliegen kann, schreibe ich hier mal ein paar Infos zusammen. Zumindest über recht interessante Fluggebiete, so das ihr schon mal eine Anlaufstellen habt. Für alles weiter könnt ihr ja dann die >>>Paragliding App<<< nutzen, da hiermit ja, je nach Wind, die dementsprechenden Fluggebiete leicht zu finden sind.

So brauche ich zukünftig jedenfalls einfach nur noch den Link hier her versenden 😉

Santa Pola

mit Wohnmobil und Gleitschirm

Im September, Oktober stehe ich sehr gerne in >>>Santa Pola<<< und habe hierzu ja bereits etwas veröffentlicht.   >>>Google Stellplatz Link<<<

Hier steht man wirklich einmalig schön, das Wasser ist noch warm, es gibt sehr gute Einkaufsmöglichkeiten in der der Nähe, eine gute Ent- Versorgungsstation und das fliegen am Leuchtturm ist bei Ost – NO Wind wirklich sehr entspannt und man kann die Küste einfach nur geniessen.

 

Naja, und nachdem ihr hier einwenig die Seele baumeln lassen konntet müsst ihr euch nur überlegen, ob ihr von hier aus weiter Richtung Algodonales, in die Berge oder  Richtung Almunecar, ans Meer fahren möchtet.

 

Welches der Fluggebiete das bessere ist? Die  Fluggebiete kann man nicht vergleichen, da sie zu verschieden sind und beide ihre Vor und Nachteile haben.

Aber ich fange mal mit Algodonales an.

Der optimale Ausgangspunkt für euch ist hier >>>CIVA, Centro Integral de Vuelo Algodonales <<<   >>>Google Stellplatz Link<<< 

Die Betreiber, Gorre und Jesus, haben ihr Camp bereits 2002 gegründet und es hat den Vorteil das sie nicht nur einen preiswerten Shuttle Service anbieten sondern man hier für nur 5€ mit dem Wohnmobil stehen kann, inkl Frischwasserversorgung, WC und Dusche. Allerdings sehr spartanisch 😉

Algodonales

mit Wohnmobil und Gleitschirm

Gorre ist die gute Seele von CIVA, spricht sehr gut deutsch und englisch und ist wirklich immer bemüht ihren Gästen möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Jesus ist ein top Streckenpilot und als ehemaliger Mitarbeiter von Windtech sehr erfahren bezüglich Gleitschirmproduktion. Er kann einfach alles reparieren. Am wohlsten fühlt er sich darum in seiner Werkstatt oder in der Luft.

Gorre von CIVA Algodonales

Hier trifft man sich abends an der Bar, wo übrigens immer ein kleines Feuer brennt und so für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Jeder zapft sich sein Bier hier selbst und schreibt es einfach auf, es wird gefachsimpelt, zB. über verschiedene Routen, die Flugbedingungen und eigene Erfahrungen. Oder anders ausgedrückt, hier redet man über’s fliegen und nicht über Schirme 😉

Kein Wunder also das CIVA einen internationalen Flair hat, denn hier treffen sich selbständige, erfahrene Piloten aus ganz Europa. CIVA bietet allerdings keine Flugbetreuung an, sondern für nur 5€ lediglich Auffahrten, egal ob vormittags zum Startplatz Levante oder nachmittags zum Startplatz Poniente.

An beiden Landeplätzen ist Pepe immer mit seiner mobilen Landing Bar anwesend, so dass vor allem die Deutschen nicht auf ihr heiss begehrtes Landebier verzichten müssen. Er hat allerdings auch immer ausreichend alkoholfreie Getränke und sogar heissen Kaffe dabei. Das nur mal so am Rande  😉

Wer also gerne eine komplette Flugbetreuung möchte der ist bei CIVA sicherlich nicht an der richtigen Adresse. Diesbezüglich wendet ihr euch besser an >>>Johann, den netten Holländer<<< oder an das Urgestein von Algodonales, Gerhard Ganter, von >>>GanterFly<<<

Algodonales Gerhard " Gerardo" Ganter

Eines möchte ich hier nicht vergessen zu erwähnen, Gerardo, wie ihn die Spanier nennen, lebt seit ca. 30 Jahren hier und dank seiner Liebe zum Drachenfliegen hat er Algodonales, mit viel Fleiss und vor allem Enthusiasmus, erst zu dem Fliegertreff gemacht, der er heute ist. Mittlerweile hat sein Sohn die Pilotenbetreuung übernommen, und wer ihn einmal erlebt hat, vergisst ihn garantiert nie mehr 😉

Bei beiden, Johan und Gerardo, seid ihr jedenfalls sehr gut aufgehoben!

Aber egal welchen der drei ihr euren Bedürfnissen entsprechend bevorzugt, alle fahren selbstverständlich auch zu den entfernteren Fluggebieten, wie zB bei SW Wind  nach Matalascanas, um entlang der Dünen am Atlantik zu soaren…

Matalascanas

Hier kann man mit dem Wohnmobil sehr schön und vor allem ruhig direkt am Startplatz an der Düne stehen, immer wieder top landen und so sehr entspannt die Tage mit Westwind geniessen. >>> Google Stellplatz Link <<< 

 

….oder bei Nordwind nach Montellano.

Civa Algodonales

Da dies allerdings der einzige Startplatz für Nordwind in der Region ist, ist es leider meist sehr voll hier. Darum starte ich lieber am unteren Startplatz, wo auch die noch unerfahrenen Piloten rausgehen. Denn hier hat man ausreichend Platz und kann sich dann leicht nach hinten versetzen lassen, sobald man etwas überhöht hat. So ist man nicht dem Gewusel am oberen Startplatz ausgesetzt und es ist wesentlich entspannter 😉

Algodonales ist also definitiv einen Stop Wert, da das fliegen hier recht abwechslungsreich, sehr einfach und sehr entspannt abläuft.

Der Ort selbst, naja, also bei schlechtem Wetter ist es nicht so meins, da man ansonsten nicht viel unternehmen kann. Ausser eventuell fotografieren 🙂

Algodonales - Motorrad

Die Gegend um Algodonales ist allerdings ein wahres Motorrad Eldorado und ich geniesse die Ausfahrten hier genauso wie die Flüge!

Tja, das liebe Wetter 😉

Spätestens zum Winteranfang, wenn es in Algodonales recht kalt wird, ist es Zeit für mich ans Meer zu fahren! Obwohl, versteht mich nicht falsch, die Gegend um Almunecar ist auch im Oktober, November bereits ein sehr gutes Reiseziel.

Der Vorteil den wir durch unser Wohnmobil haben ist ja auch der, das wir je nach Wetter recht entspannt zwischen Algodonales und Almunecar pendeln können. Denn die Fahrzeit mit einem Wohnmobil beträgt maximal 3 Std.

Allerdings möchte ich euch nahe legen, euch dafür auch mal etwas mehr Zeit einzuplanen. Denn die Landschaft zwischen den beiden Fluggebieten ist so facettenreich und interessant, das sie einen gradezu einlädt hier und da einmal mitten in der Natur zu übernachten.

Almunecar

mit Wohnmobil und Gleitschirm

Da ich ja auch zu  >>>Almunecar <<< schon mal etwas veröffentlicht habe, gehe ich jetzt nur kurz auf das wichtigste ein.

Es hat vor allem einen Grund, das hier so viele Gleitschirmflieger sehr gerne überwintern, es ist im Verhältnis zu Algodonales recht warm, liegt direkt am Meer, ist durch die Sierra Nevada recht gut vor dem Nordwind geschützt und man kommt recht schnell zu den Startplätzen, in dem man sich mit anderen Piloten zusammenschliesst. Einen Shuttelservie gibt es hier leider nicht, dafür aber Fluggebiete für alle Windrichtungen in der unmittelbaren Umgebung. Bis auf Nordwind.

 

Mit dem Wohnmobil könnt ihr hier problemlos an der Strandpromenade von Vellila stehen, solange es nicht zu viele werden.

Ich bevorzuge hier allerdings den >>>Camping Tropical<<<.   >>> Google Link<<<

Hier steht mein Wohnmobil sicher, Henning bietet allen Service den man benötige und zusätzlich noch kostenloses WLAN.

Die Fluggebiete Itrabo, Loma de Gato, La Herradura und auch Otivar kann man von hier aus gut sehen, man ist mit dem Fahrrad morgens in 3 Minuten am Treffpunkt beim TAO und auch sehr zentral zur Stadt, so das man schnell mal etwas einkaufen kann.

Bequemer geht’s eigentlich nicht, und das für nur 10€ pro Tag, bzw. 240€ pro Monat.

Naja, und was für viele auch sehr wichtig ist, Almunecar hat eine sehr schöne Altstadt mit netten Tapas-Bars, grosse, saubere Strände und bietet ausreichend shopping Möglichkeiten. Man hat also hier sehr viele Alternativmöglichkeiten, falls das Wetter mal nicht mitspielt. Was allerdings sehr selten vorkommt 😉

Da ihr alle Infos die ihr zu Almunecar benötigt auf der Homepage von Leoni und Jarda, >>>Fly Park Almunecar<<<  erhaltet, habe ich hier nur noch ein paar schöne Sunset-Fotos reingestellt, denn die Sonnenuntergänge hier sind einfach nur traumhaft schön  🙂

By the Way, Jarda, nicht nur Wettergott und Drachenflieger der ersten Stunde sondern vor allem ein verdammt cooler, netter Typ!

Jarda Fly Park Almunecar

Tja, und dann habe ich noch einen Tip für diejenigen, die ganz entspannt unterwegs sein möchten: Von Santa Pola an’s Cabo de Gata

Dazu habe ich allerdings noch eine extra Story geschrieben, da es ansonsten zu viel wird hier auf der Seite 😉  >>> KLICK <<<

Fakt ist, die Küste von Santa Pola bis zum Cobo de Gata ist sicherlich die schönste Spaniens, hier gibt es einige kaum bekannte Fluggebiete in denen man meist nur mit Locals in der Luft ist und traumhaft schöne Buchten und Strände.

 

Am Cabo de Gata, bei Almeria habt ihr die Möglichkeit mit ItzeFly, Friedrich Mairitsch einen top Flugservice zu buchen. Itze zeigt euch schöne Stellplätze an denen ihr euer Wohnmobil safe abstellen könnt, holt euch ab, und vor allem kennt er sich hier in der Gegend aus wie sicherlich kein zweiter.

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Also schaut mal hier rein: Von Santa Pola an’s Cabo de Gata – mit Wohnmobil und Gleitschirm

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So, ihr Lieben, ich denke das reicht euch erstmal als Info, denn hiermit habt ihr die besten, wichtigsten Anlaufpunkte an denen ihr entspannt fliegen und auch entspannt stehen könnt. Und dies vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

 

Die zig Fluggebiete die noch dazwischen liegen sind allerdings auch sehr reizvoll, aber wenn ich die jetzt auch noch alle hier beschreibe, würde das sicherlich den Rahmen sprengen! 😉

Hierzu könnt ihr ja die >>>Paragliding Map<<< nutzen. Denn der Vorteil eines Wohnmobils ist ja, das man auch immer mal ein paar Tage frei stehen kann. Und einwenig Abenteuer gehört ja schliesslich zum Reisen dazu, sonst wird’s ja auch irgendwann langweilig 😉

Wie auch bei meinen anderen Beiträgen, werde ich auch diesen Eintrag zukünftig noch etwas optimieren, zB. wenn mir noch etwas wichtiges einfällt, es etwas neues gibt, ich eine paar schöne Fotos gemacht habe oder einfach etwas verbessern möchte. Also schaut einfach ab und zu mal wieder rein 😉

Eine Bitte hätte ich noch 😉

Wenn ihr den folgenden Link http://GoeldiOnTour.com/andalusien-Tip kopiert und ihn in euren Foren oder Sozialen Netzwerken veröffentlicht, würde diese Information sicherlich auch vielen anderen weiterhelfen.  Denn gemeinsam erreichen wir natürlich viel mehr!  😉

in diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Zeit unterwegs

Göldi

Die Fotos sind übrigens auch aus Algodonales, allerdings von 2002. 😉 Damals noch mit meinem Eura Mobil, dem Omega 5 und vor allem vollem Haar und ein paar Kilo weniger auf den Rippen. Wie ihr seht, Spanien, Wohnmobil und Gleitschirm, irgendwie gehört das einfach zu mir 😉

Einfach mal wieder weg, egal wohin

Tja, und so sieht die Packerei dann aus, wenn man nicht weiß was man eigentlich will, bzw. wohin 😂

Was nehme ich mit?

Nur meinen Gleitschirm oder nur den Tandem? Oder beides? Oder nur das Moped? Oder doch nur die Fahrräder? Und vor allem welche Kleidung? Was warmes, für die Berge oder auch was luftiges für’s Meer?

Egal, ich pack einfach mal alles ein, Hauptsache endlich mal wieder auf die Rolle. 😄

Wir wissen wirklich nicht wo wir hin wollen, wir haben absolut keinen Plan, außer… Richtung Alpen, also Richtung Süden.

10 Tage haben wir Zeit und wenn ihr interessiert seid wie’s uns ergeht oder wo wir landen, schaut einfach mal wieder rein.

Wird sicherlich lustig! Oder auch nicht 😉

Verrückt? Ja, kann sein! 

Aber seit Juni plagen mich Knieschmerzen, ich konnte seit dem keine Stunde mehr am Stück fahren, weil ich die Schmerzen einfach nicht mehr ausgehalten habe. Beim sitzen, also ohne Belastung! Komisch, oder? Treppen runter gehen oder Moped fahren war eh unmöglich.

Und an Gleitschirmfliegen war auch nicht zu denken. Nicht nur das ich nicht lange im Gurtzeug sitzen konnte. Bei viel Wind konnte ich durch den Druck im Schirm die Kontrolle beim starten kaum behalten und bei wenig Wind sind mir beim Landen jedesmal die Knie weggeknickt und ich habe mich über die Wiese gekugelt wie eine Schildkröte 😉  Darum musste ich auch alle Passagierflüge absagen. Sorry dafür!

Aber weder Röntgen noch MRT gaben Aufschluss, noch Gefässchirurgie oder Orthopädie wussten einen Rat, da meine Knie angeblich top in Ordnung sind. Bis auf eine Entzündung der Quadrizepssehnen, die ich mir wohl durch meinen Übermut in Dänemark zugezogen habe.

Lange rede kurzer Sinn, durch einen Bluttest kam dann raus das ich mir eine Borelliose zugezogen habe und die Symptome in Verbindung mit der Entzündung der Quadrizepssehnen konnten darum wohl auch kein Ortopäde richtig zuordnen.

Naja, nach über 3 Wochen Penicillin, einer Packung Voltaren Dispers und täglichem eincremen mit Therma Care sind die Schmerzen mittlerweile schon mal erträglicher und wer mich kennt, kann die Entscheidung jetzt sicherlich verstehen 😉

Ich muss einfach mal wieder raus! Wieder mit dem Wohnmobil unterwegs sein. Und wenn es nur für ein paar Tage ist, aber ich brauche das einfach.  Und ich muss auch mal wieder in die Luft! Ich will mal wieder Moped fahren!  Und… ich muss die Kilos die ich in den letzten Monaten durch Nichtstun zugelegt habe unbedingt wieder loswerden 🙂

Also, soviel zu Erklärung und jetzt schauen wir mal, was wir so erleben, bei unserer Fahrt ins Blaue, ohne Ziel und ohne Plan! 😉 

Unsere erste Entscheidung musste wir schon mal vor dem Gambacher Kreuz treffen, und die Wahl viel auf die A5. Also ging’s schon mal nicht Richtung München, Österreich, sondern Richtung Schweiz.  Aber wohin? Immer noch kein Plan.

Wir sind dann erstmal ins Berner Oberland gefahren, am Thuner See entlang, nach Interlaken.

Am Landeplatz haben wir dann erstmal in Ruhe einen Kaffe getrunken,  ein paar alten Bekannten Hallo gesagt und dabei erfahren, dass der Startplatz Luegibrüggli momentan geschlossen ist. Hm, Schade, denn wir hatten uns schon auf nen schönen Tandemflug gefreut, da es spät Nachmittags hier eigentlich recht gut geht und man eine schöne Aussicht über den See hat.

 

 

Tja, was tun? Denn in Interlaken waren wir wirklich schon oft genug zum fliegen und bis auf’s Panorama, was wirklich sehr schön ist…. ich sag’s mal so, die Fliegerei hier haut mich nicht mehr grade um.  Bis auf’s Panorama, das ist wirklich mega schön.

Also, was jetzt?

Wer Stephie kennt weiss, sie war als Kind schon anders als die anderen 😉 Lass uns doch mal auf einem Pass schlafen, haben wir noch nie gemacht. Wie Bitte? Weisst du wie kalt es jetzt schon da oben ist, wenn die Sonne untergeht?

Auf der anderen Seite, wir haben ja eh keinen Plan und wenn ich so überlege, ist zwar ne etwas verrückte Idee, aber ja, hat bestimmt was 😉

Also auf, rauf auf den Grimselpass!

 

Und dann erstmal am See etwas essen. Natürlich Bergkäse mit frischem Bauernbrot, das wir uns kurz vorher noch schnell gekauft haben.

 

 

Tja, und hier stehen wir jetzt und… schaut selbst

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Ein geiles Panorama, oder?

Tja, Stephie, coole Ideen hat sie wirklich!

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Das ist also unser Schlafplatz für heute Nacht und wie’s dann morgen weiter geht, bzw. wohin das sehen wir dann wenn wir wach sind, wie wir dann drauf sind,  🙂

Hier noch die Google Maps Koordinaten, falls jemand auch mal diese phantastische Aussicht erleben möchte: https://goo.gl/maps/zfVb3gwLcHJ2

Guten Morgen! Die Sonne geht auf und wie ihr seht, wir haben es überlebt

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Warum ich jetzt schon online bin? Naja, ich hab schon mal das Wetter gecheckt.

Und da die Alpen wohl spätestens morgen Nachmittag im Regen versinken werden, weichen wir heute schon mal einwenig weiter Richtung Süden aus. Durch das Goms, ins Wallis, über den Simplon an den Lago Maggiore. So ist zumindest der Plan. Ja, wir haben einen Plan.  Zumindest für heute 😀

Also das wird dann wohl doch etwas stressig! 

Es fing gut an, wir sind früh los und der Grimselpass war recht leer, so dass wir entspannt im Goms angekommen sind

 

 

Auf dem Weg zum Simplon haben wir darum erstmal kurz Pause gemacht und gemütlich gefrühstückt.

 

Auch der Simplon war recht entspannt, so das wir hier und da stehen geblieben sind, um die Landschaft zu geniessen.

 

Aber dann… statt über Domodosola die SS 33 zum Lago Maggiore zu nehmen, habe ich die SS337 genommen!

 

Fragt mich bitte nicht warum, das hatte ich wohl vom Mopedfahren noch so im Kopf 🙂 Es war jedenfalls keine Freude, und darum sind wir gleich den ersten Campinglatz angefahren um einwenig zu entspannen.

Klar, mit dem Moped machen solche engen Pässe natürlich mega Spass, vor allem durch solche engen, steile Schluchten. Mit dem Wohnmobil allerdings…. kann mir gut vorstellen wie die geflucht haben, die hinter uns waren.

Naja, aber wenn Engel verreisen!  Als Entschädigung haben wir wieder einen traumhaft schönen Stellplatz bekommen und ich denke wir bleiben erstmal 2-3 Tage hier stehen. Denn in der Nebensaison kann man es ja auch auf Campingplätzen recht gut aushalten 😉

Kennt ihr das? Wenn ich denn See seh, brauche ich kein Meer mehr! 

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Obwohl ich gestern ganz schön fertig war, sind wir nach einer kurzen Pause noch einwenig mit dem Moped in die Berge gefahren, auch um zu schauen ob man hier mit dem Gleitschirm fliegen kann.  Denn in der Paragliding Map  ist zumindest ein Startplatz beschrieben.  Und siehe da, wir haben ihn gefunden und er ist wirklich sehr gut gelegen. Ich hoffe das meine Knie den Marsch dort hoch mitmachen, denn da es eine etwas anspruchsvolle Off Road Strecke dort hoch ist, traut Stephie sich nicht das Moped wieder runter zu fahren.

 

 

Der Lago Maggiore, einfach nur traumhaft schön hier!

Wir schauen mal, ob wir mit dem iPhone ein paar mehr schöne Eindrücke festhalten können und laden sie dann die Tage mal hier hoch.

 

Hier noch der Link zum Camping Campagna https://www.campingcampagna.it/de.aspx

By the way, dank der sozialen Netzwerke ist das reisen mit Wohnmobil heutzutage ja recht entspannt, da man nicht nur Infos weitergeben kann, sondern auch hilfreiche Tips erhält.

ZB. den, das Sonntags Markt in Cannobio ist 😉

 

 

Darum auf diesem Wege schon mal vielen Dank an die Teilnehmer der Wohnmobil-Facebookgruppen, in die ich immer wieder gerne mal reinschaue und wo ich schon viele gute Tips bekommen habe.

Wohnmobile und Reisemobile, das schönste Hobby der Welt. – Freizeitspass Wohnmobil  

Wohnmobilfreunde24 – Stellplätze und Campingplätze Empfehlungen

und selbstverständlich Überwintern in Spanien

Ich hoffe ich kann euch mit meinem Blog etwas zurückgeben!

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Tja, Regen! Du wirst wach und es regnet, nicht wirklich aufbauend wenn man ein paar Tage Urlaub hat. Und das schöne Postkarten-Panorama ist nun auch kaputt! 😀

Aber auch meine Knie machen mir nach wie vor Probleme, so dass ich selbst die paar Meter zum Startplatz in Cannobio nicht hochlaufen kann, und darum nicht fliegen konnte. Darum habe ich mich auch erstmal ins Wohnmobil zurückgezogen um dann auch noch festzustellen, dass wir wegen der Bäume hier keinen TV Empfang haben. Für mich ist es also grad echt frustrierend.

Also was jetzt? Regen, kein TV Empfang und zum fliegen komme ich hier auch nicht. Wie soll’s nun weiter gehen, denn wir haben natürlich keine Lust hier einfach nur die Zeit totzuschlagen.

Darum habe ich mal im Forum des DHV (Deutscher Hängeleiter Verband) nachgefragt, ob irgendjemand mir ein Fluggebiet für „gehbehinderte“ empfehlen kann, wo wir auch mit dem Wohnmobil stressfrei stehen können. Es sollte halt entweder hier in der Nähe oder irgendwo auf unserem Rückweg liegen, denn wir würden schon gerne noch ein paar gemeinsame Flüge im Tandem geniessen!

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Tja, ich sag’s ja immer, soziale Netzwerke, Fluch und Seegen! 😉 Der Vorteil solcher Foren liegt aber klar auf der Hand, denn lokale Kenntnisse sind genauso Gold wert, wie persönliche Erfahrungen. Und wo sonst kann man die so schnell und einfach bekommen, wie in sozialen Netzwerken und Foren.  Und nein, es gibt da nicht nur die Nörgler und Besserwisser, es gibt dort auch die freundlichen, die netten, hilfsbereiten  und kompetenten Kollegen, die letztendlich den Sinn solcher Foren ausmachen.

Um Emmeten soll es sehr entspannte Fluggebiete für „gehbehinderte“ geben, wo man auch stressfrei mit dem Wohnmobil stehen kann.  ZB. Klewenalp, Niederbauen, Bruni, Rotenfluh https://www.flugschule-emmetten.ch

Ideal für uns muss wohl auch die Ebenalp, bei Wasserauen , sein https://www.ebenalp.ch/flugsport 

Aber auch im Schwarzwald scheint es Fluggebiet zu geben, die für meine Knie verträglich sind und wo wir mit dem Wohnmobil direkt im Fluggebiet stehen können . http://www.oppenauer-gleitschirmflieger.de

Wie ihr also wieder seht, nicht nur für Wohnmobil-Reisende können solche Gruppen/Foren sehr oft hilfreiche sein! 😉 

Darum hier schon mal ein herzliches Dankeschön für all die Tips! Wir schauen jetzt mal nach dem Wetter und sehen dann wo unsere Reise hinführt.

 

Unsere letzten Tage

Da das Wetter in den Alpen nun für die nächsten Tage wieder recht sonnig gemeldet ist, haben wir uns mal wieder auf den Weg gemacht.

Da wir über den Grimselpass und den Simplon an den Lago Maggiore gefahren sind, haben wir uns, trotz Schneewarnung, entschieden über den Gotthard zurück in die Schweiz zu fahren.

Denn die Südseite des Gotthard ist wirklich Eindrucksvoll und das Wetter hat eine wunderschöne Aussicht zugelassen.

 

Die Nordseite dagegen, naja, wir hatten Glück, denn teilweise lag der Schnee noch auf der Strasse  und das Wetter war auch so la la 😉

 

 

Unsere Entscheidung ist dann jedenfalls erstmal wieder auf Interlaken getroffen, so dass wir über den Sustenpass und Meiringen gefahren sind, anstatt bequem an den Vierwaldstätter See, nach Emmetten.

Aber das Flugwetter sah hier einfach besser aus und Stephie wollte gerne noch mal einen Panoramaflug am Thuner- und Brienzersee, vor Eiger, Mönch und Jungfrau geniessen.

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Also sind wir erstmal zur Höhenmatte, gleich vor dem Hotel Victoria Jungfrau, dem Treffpunkt für Tandempiloten gefahren.  Tja, mein Knie…. aber Stephie machte bereitwillig den Sherpa, denn schliesslich möchte sie hier unbedingt mal wieder in die Luft  😉

 

 

Und da ich ja nun mal einige der Piloten persönlich gut kenne haben die Jungs uns auch gerne einen Shuttle direkt zum Startplatz organisiert 😉

 

 

Dort angekommen haben wir erstmal einwenig abgewartet, damit die Piloten möglichst zügig mit ihren Gästen starten konnten. Denn das Tandembusiness ist hier in Interlaken nun mal der Renner schlecht hin und die Piloten müssen im Stundentakt Passagierflüge absolvieren.

Darum mein Tip für euch, falls ihr dieses traumhafte Panorama gerne mal entspannt aus der Luft erleben möchtet: Twin Paragliding Interlaken

Tja, wie ihr seht, kaum sind die einen Gruppen gestartet und wir machen uns startklar, kommen schon die nächsten Piloten mit ihren Passagieren an.

Kein Wunder, bei diesem traumhaften Wetter und der Aussicht zur Zeit!

 

No worries, der Start ist hier mega easy…

… und das Panorama gehört sicherlich zu einem der schönsten Europas!