Løkken, fahrt da bitte nicht hin

Oh man, Göldi, mach nicht immer so viel Werbung für Lökken! Das wird ja immer voller hier! 

Den Satz habe ich in den letzten beiden Jahren immer öfter gehört und er hat mich zum nachdenken gebracht. Ja, es stimmt! Eigentlich ist es ja auch dumm von mir, immer wieder über mein liebstes Sommerdomiziel zu berichten.

Denn seit nun 9 Jahren komme ich immer wieder gerne hier her, um zu entspannen, Freunde zu treffen und einfach mal die Seele ein wenig baumeln zu lassen.

Und das, obwohl der Campingplatz sehr leger geführt wird. Oder grade darum? 😉

Selbstverständlich auch um einwenig in der Luft rumzuhängen oder mit meinem Schirm zu spielen. Aber eben nicht nur!

By the way, wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie grösser und Links sind fett geschrieben 😉

Leute, ganz ehrlich, wenn ihr in eurem Dänemark Urlaub möglichst oft in die Luft kommen möchtet, fahrt nicht nach Lökken.

Fahrt nach Bovbjerg, da gibt es eine mega einfache Düne, mit Startplatz auf Gras. Nur ein paar Km weiter südlich ist Husby Klit, falls der Wind in Bovberg mal nicht passt. Nur etwas nördlich ist Hanstholm, so dass ihr selbst bei Nordwind bequem auf einer Wiese, gleich neben dem Campingplatz, in die Luft kommt. Auch wenn’s mal richtig stark bläst kommt ihr dort in die Luft, fahrt einfach nach Humlum oder Toftum an den Fjord und der Tag ist gerettet.

Infos hierzu habe ich ja früher schon mal festgehalten: Dänemark- Hohe Dünen endlose Strände

Und hier schon mal die generellen Regeln des dänischen Verbandes für Piloten: https://dhpu.dk/for-visiting-pilots

Aber, fahrt nicht nach Lökken! 

Allein schon die Temperaturen, ohne Jacke geht hier im Norden am Abend gar nichts, es ist viel zu kalt!

Und nur wegen den Sonnenuntergängen? Die werden euch mit der Zeit bestimmt auch langweilig 😉

Das fliegen hier ist zwar ganz ok, wenn’s dann mal geht.

Vor allem für Passagiere ist ein Flug über die fantastische Düne zum Leuchtturm Rubjerg Knude ein wirklich sehr schönes, außergewöhnliches Erlebnis. Twin Paragliding – Informationen

Aber jeden Tag die gleiche Düne, das wird sicherlich den meisten von euch dann doch irgendwann langweilig 😉

Ja ok, die Flüge bei Sonnenuntergang sind auch schon mal recht nett.

Bei viel Wind allerdings brauchst du einen kleinen Schirm, wenn du in die Luft möchtest, da es hier keine Ausweichmöglichkeiten gibt. Und dann musst du auch noch am Strand, im Sand starten. Ist erstens nicht gut für den Schirm, und zweitens auch einwenig kompliziert.

So richtig entspannt ist’s in Lökken jedenfalls selten zum fliegen

Und die Tage, an denen auch die noch unerfahrene Dünenflieger bequem oben auf der Düne starten und landen können, sind eh selten. Sehr selten!

Und das Wetter, das Wetter sollte man auch nicht ausser acht lassen. Denn wir sind hier ganz im Norden, hier scheint nicht nur die Sonne, sondern das Wetter ist hier im Norden schon mal recht wechselhaft!

Ausserdem sind hier meist nur alte Leute, die ständig Fleisch grillen und Alkohol trinken 😉

Und zu guter letzt, der Campingplatz, Lökken Strand Camping

Leute, ich kennen kaum einen netteren Platzbetreiber. Aber, hier gibt’s keine exakten Parzellen, jeder steht hier wo er will und auch sonst ist er sehr locker und léger geführt. Die Sanitären Anlagen sind zwar sehr sauber, aber mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen und zum einkaufen müsst ihr jedesmal in die Stadt fahren, da der Platz keinen eigenen Supermarkt hat. Vor allem aber gibt’s hier keinen Platzwart, der ständig kontrolliert ob auch alles seine Ordnung hat und die anderen zurechtweist.

Also überlegt’s euch gut, ob ihr überhaupt hierher passt! 😉

Wenn ihr also viel fliegen wollt, fahrt besser in die Gegend um Hanstholm, Bovbjerg, Humlum! Dort sind auch die meisten Flugschulen unterwegs, denn dort kommt ihr wesentlich einfacher, bequemer in die Luft.

Außerdem habt ihr dort kurze Wege zu verschiedenen Fluggebieten und kommt bei wechselndem Wind allein dadurch wesentlich öfters zum fliegen. Auch Anschluss an Gleichgesinnte bekommt ihr dort garantiert sehr schnell.

Aber Løkken, ne Løkken sollte wirklich nicht eure erste Wahl sein, falls ihr viel fliegen wollt oder gar einen modernen, klar strukturierten Campingplatz sucht.

Zum Schluss noch ein Tip bezüglich Internet: Wer in Dänemark online gehen möchte, wird sicherlich über die von den Campingplätzen und Ferienwohnungen angebotenen WLAN Verbindungen oft enttäuscht sein. Ein Prepaid Vertrag mit dem der eigenen Bedürfnisse entsprechenden Datenvolumen ist da sicherlich die bessere Lösung, da sie nicht nur eine gute Verbindung ermöglichen sondern auch recht preiswert angeboten werden. Nähere Infos dazu findest du hier: https://www.welovedenmark.de/guenstiges-internet-in-daenemark/ Mein Tip: Lebara

Cheers, von einem alten Mann, der hofft das jetzt alle zufrieden sind 😉

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.
Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Das Cap de Creus – mit dem Motorrad

Costa Brava, hierbei gehen bei einigen sicherlich die Nackenhaare hoch, denn der eine oder andere verbindet die Wilde Küste mit billigem Massentourismus, Busreisen, Flatratesaufen und meist betrunkenen Jugendlichen, die ihre Manieren zu Hause gelassen haben. Tja, man meint dann zwar meist Lloret del Mar, verbindet es aber leider oft mit der gesamten Costa Brava.
Dabei ist die Costa Brava, die Wilde Küste, ein wahrer Schatz für Naturliebhaber und Outdoor Freaks, ob Über- oder Unterwasser! Und genau das ist mein Bestreben, euch hier die wahre Schönheit dieser Küste näherzubringen. Keine Angst, ich werde hier nicht auf Berühmtheiten wie zB. Salvador Dali, der hier gelebt und gearbeitet hat, oder sonstige kulturellen Sehenswürdigkeiten eingehen, denn darüber gibt es schon genügend Informationen im Netz. Vielmehr möchte ich hier auf diesem Blog die sehr schöne, abwechslungsreiche Natur vorstellen, für Gleitschirmflieger, Mountainbiker, Motorradfahrer und Taucher.
Anfangen werde ich, aufgrund der Jahreszeit, mit dem Motorrad-Eldorado Costa Brava, denn egal ob Enduro Fan, Cruiser oder Fahrer von Rennsemmeln, hier gibt es für jeden genügend schöne Strecken.
Heute möchte ich euch einen kurzen Einblick in das Cap de Creus, die Nordspitze Spaniens geben. Im weiteren Verlauf der nächsten Monate werde ich selbstverständlich noch einige weitere Küstenabschnitte hier vorstellen. Also schaut einfach ab und zu mal wieder rein.
Das Cap de Creus – On und Off Road
Vorgestern bin ich mit meinem Wohnmobil hier angekommen und habe aufgrund des recht starken Nordwindes, dem sogenannten Tramontana, erstmal auf dem Campingplatz Joncar Mar, in Rosas, einen Stellplatz für mehrere Tage gebucht.  Kosten: 12€ pro Nacht alles inklusive und fürs WiFi nur 15€ für 50 Stunden. Da kann man wirklich nicht meckern 😉

wir beide

Gestern Abend habe ich hier dann gleich Meinrad, einen Schweizer aus dem Aargau kennengelernt, der auch alleine, mit Wohni und Moped für ein paar Wochen in Spanien umherreisen möchte. Also haben wir uns heute gleich mal für eine gemeinsame Tour verabredet, bei der ich ihm die Faszination des Cap de Creus zeigen möchte.
Als „Tauchbudenbesitzer“, wie mein Kumpel Mirko , von diving.de immer so schön sagt, habe ich hier ja 10 Jahre lang gelebt und gearbeitet und übertreibe sicherlich nicht, wenn ich behaupte, ich kenne das Cap de Creus unter und über Wasser wie meine Westentasche.
Denn schliesslich habe ich hier in all den Jahren nicht nur Tauchen angeboten, sondern auch Offroad Touren mit Geländewagen sowie Gleitschirm-Passagierflüge.
Aber Achtung: Teile des Cap de Creus sind als Naturschutzpark ausgewiesen und ihr solltet darauf achten das ihr nicht in die als solche ausgewiesenen Zonen fahrt. Leider sind diese nicht immer ausreichend beschildert!

Cap de Creus_MAP

By the way, für Routenplanungen nutze ich: http://www.motoplaner.de

Cap Map

Heute morgen um 10 Uhr sind wir erstmal nach Rosas zum Hafen gefahren, um zu tanken. Denn aus Gewichtsgründen habe ich meine GS immer mit leerem Tank Huckepack auf meinem Wohnmobil.

 

Vom Hafen aus sind wir erst Richtung Cala Montjoy und dann weiter in die Cala Joncols gefahren. Zwei sehr einsam gelegene Buchten, die im Sommer überwiegend von Spaniern stark frequentiert werden.

Der Weg bis zur Cala Montjoy ist asphaltiert, so dass sie auch mit Cruisern easy zu erreichen ist. Schon auf dem Weg dorthin hat man einen sehr schönen Ausblick über die Bucht von Rosas, bis hin zu den Medas Inseln und den Pyrenäen.

 

Der weitere Weg nach Cala Joncols ist dann allerdings eine reine Schotterpiste und mit hochwertigen Cruisern oder Rennsemmeln würde ich diese nicht befahren. Von Mai bis September kann man hier auf der Terrasse des Restaurants übrigens sehr gut spanische Spezialitäten geniessen. Es ist nicht grade günstig hier, aber für die Feinschmecker unter euch wirklich sehr empfehlenswert! Eine der sehr seltenen Spezialitäten für Weinkenner ist der Furot del Mar. Ein Wein der über ein Jahr lang auf dem Meeresgrund der Cala Joncols reift.

Allerdings kann man in der Strandbar auch nur ein paar frisch zubereitete Tapas bekommen, für den kleinen Hunger. Da das Hotel jetzt im Januar noch geschlossen war habe ich euch einen Link eingefügt, damit ihr einen ersten Eindruck bekommen könnt. >KLICK<

 

Nach einer kurzen Pause, in der wir die Schönheit und die Ruhe dort genossen haben und ja, in der ich natürlich auch meine Nikotinsucht befriedigt habe, sind wir dann hoch zum Observatorium gefahren um von dort den Ausblick über die gesamte Küste zu geniessen.

 

Von dort aus sind wir dann Richtung Nordwest gefahren, bis wir wieder auf Asphalt angekommen sind, um erstmal in Cadaques eine leckeren Cafe con Leche zu trinken 😉

 

Von hier ging’s dann weiter zur Nordspitze Spaniens und des Cap de Creus, dem CAP DE CREUS! 😉 Da hier allerdings recht heftiger Wind vom Golf de Lyon reinbliess, haben wir uns hier nicht allzulange aufgehalten und sind erstmal die recht kurvenreiche Strecke von Cadaques nach Rosas gefahren, um etwas Adrenalin zu pumpen 😉

 

Einfach genial diese Strecke, mit ihrem mega Belag. Wir haben übrigens beide den neuen TKC 70 von Conti drauf und anschliessend waren unsere Reifen bis auf die Flanken, den letzten Millimeter, abgefahren. Aber zum Reifen schreibe ich späteres noch etwas. Nur soviel, auf Asphalt und Schotter braucht man auf einer Reise-Enduro garantiert nicht mehr, um sie artgerecht zu bewegen 😉
Anschliessend sind wir dann die asphaltierte Passstrasse nach Port de la Selva runtergefahren und wollten dort etwas leckeres essen. Hmm, es gab nur Menue, Calamares a la Plancha, Paella für 2 Personen und als Dessert eine Crema Catalalana. Also ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind auf Weihnachten, denn schliesslich habe ich aus beruflichen Gründen jahrelang darauf verzichten müssen. Meinrad allerdings, als typisch schweizer Bauer, war gar nicht so davon angetan. Fisch sei nicht so sein Ding, ein Stück Fleisch wäre ihm lieber. 😉

 

 

Von hier aus sind wir dann hoch zum Monestir Sant Pere de Rodes und dann zum San Onofre, um den Ausblick über die gesamte Bucht von Rosas nochmals zu geniessen, bevor es dunkel wird.

 

Auf der anschließende Strecke von hier nach Rosas haben wir es dann noch mal zügig gehen lassen, da die kurvenreiche Strecke dazu einfach einlädt 😉
Hier noch ein kleiner Video Clip den ich schnell noch zusammengeschnitten habe. Sorry, aber die Internetverbindung ist hier nicht grade berauschend, so dass ich kein längeres Video hochladen kann. Das mache ich dann auch irgendwann später.

 

Mein erster Eindruck vom Conti TKC 70

Heute bin ich den Reifen ja zum ersten mal gefahren, On- wie Offroad und kann jetzt schon sagen, dass er hält was er verspricht.
Klar, es ist natürlich kein Reifen um die GS auf Asphalt extrem sportlich zu bewegen, aber dazu bietet Conti genügend andere, sehr gute Produkte. Aber in Anbetracht dessen, dass der Asphalt auch hier noch recht kalt ist, konnten wir es ganz gut gehen lassen, und jeder der mich kennt weiss, dass ich gerne recht zügig unterwegs bin. Der Reifen ist jedenfalls schon nach dem ersten Tag bis auf die Flanke abgefahren, was sicherlich für seine gute Haftung auf Asphalt spricht.

Auf Schotterpisten, auch bei den Auf- und Abfahrten macht der Reifen ebenfalls einen recht guten Eindruck. Ich bin zumindest überall hochgekommen wo ich hoch wollte. Aber klar ist auch, dass der TKC 80 aus gleichem Hause sicherlich die bessere Wahl für reines Offroad fahren ist.

Für meinen Einsatz und Ansprüche jedoch,  ist der TKC 70 garantiert die bessere Wahl.
Ich würde es so auf den Punkt bringen: der TKC 70 passt von der Philosophie her perfekt auf eine grosse Reise-Enduro, wenn man 50/50 (Asphalt/Offroad) fahren möchte. Und dafür sind sie ja eigentlich gebaut 😉

Bei einem erheblich grösseren Anteil Offroad würde ich dann aber sicherlich den TKC 80 vorziehen, der aber westlich weniger Haftung auf Asphalt bietet. Obwohl, bleiben wir ehrlich, für reines Offroad sind unsere „Dicken“ doch eh viel zu schwer!

Bei einem höheren Anteil Asphalt und nur gelegentlichen kurzen Abstechern Offroad, wäre dann sicherlich der Conti Trail Attack die bessere Wahl, um bei Conti zu bleiben. Aber wirklich nur, wenn man es auch auf Asphalt mal richtig krachen lassen will.
Ich persönlich bevorzuge allerdings in dem Fall auf der GS den Tourance Next von Metzeler, von dem ich bereits den 3. Satz vernichtet habe. Vorher war ich ebenfalls vom Pirelli Skorpion begeistert, der allerdings bei warmen Temperaturen leicht schmiert, was wohl am höheren Graphitanteil liegt.
Aber Reifen sind ja eh immer so ein Thema für sich unter Mopedfahrern und letztendlich muss das persönliche „Arschgefühl“ entscheiden.
Der TKC 70 ist jedenfalls wirklich die 100% richtige Wahl für mein Vorhaben und passt meiner Meinung nach von der Philosophie her auch perfekt auf eine grosse Reise-Enduro, wie meine geliebte R1200GS!
Sodale, ich hoffe ich konnte euch das Cap de Creus etwas schmackhaft machen und falls jemand genaue GPS Punkte haben möchte kann er mich gerne per mail kontaktieren.
Also dann, ciao Roses, bis demnächst

sonnige Grüsse, Göldi

CiaoRoses

 

Und vielen Dank an BMW Deutschland für den Link 😃

 

Btw, durch draufklicken werden die Fotos grösser. Links sind fett geschrieben.

Life is changing!

Tja, unsere beiden Stühle konnten wir dieses Jahr nicht allzu oft besetzen. Und so wie’s momentan aussieht, werden sie wohl auch noch eine Zeitlang unbesetzt bleiben.

Das Leben hat sich verändert, und wird sich weiter verändern, das ist jetzt sicherlich jedem klar.

Wenn ich so zurückschaue, waren die letzten fünf Jahre, in denen ich ständig mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad unterwegs war, sehr schöne Jahre und dafür bin ich sehr dankbar. Unsere gemeinsamen Highlights waren natürlich die Sommer in Dänemark und die Winter in Spanien. Vor allem über diese Zeit habe ich ja einiges hier veröffentlicht, um euch ein kleines Bild von den verschiedenen Spots und meinen/unseren persönlichen Erlebnissen zu geben.

Aber wie geht’s jetzt weiter? Die Frage stelle sicherlich nicht nur ich mir immer wieder. Naja, für mich hängt natürlich in erster Linie vieles von der Reisefreiheit ab. Aber auch der gesundheitliche Aspekt spielt bei mir mittlerweile eine grosse Rolle. Also bleibt vorerst für mich nur die Hoffnung, dass sich bald alles zum guten wendet!

Damit mir momentan, wie man so schön sagt, die Decke nicht auf den Kopf fällt, hab ich schon im November erstmal noch einen Job angenommen, als Job Coach im IAS – Integrationsassessment. Das passt recht gut, denn da ich ja beruflich schon mein halbes Leben beruflich Menschen coache, fällt es mir recht leicht, auch mal die Branche zu wechseln. Und gemeinsam mit Medizinern, Psychologen und Gesundheit-Coaches, also in einem sehr professionellen Team zu arbeiten, garantiert natürlich einen entspannten, hierzu notwendigen Wissenstransfer.

Drei Tage in der Woche hab ich zugesagt, erstmal für ein Jahr, also ein für mich überschaubarer Zeitraum. Denn auch ich hoffe natürlich, dass es irgendwann wieder losgeht, dass ich wieder auf Tour kann 😉

Naja, aber es sind nun mal ein paar Monate die ich so überbrücken muss. Und da Fahrgemeinschaften, wie auch Tandemflüge, mal wieder nicht erlaubt sind, man also zu den Startplätzen hoch laufen muss, hab ich mir, wie zur Zeit auch einige andere, mal eine sehr leichte hike&fly Ausrüstung zugelegt. Das ganze hat nicht nur ein sehr geringes Packvolumen, sondern wiegt auch nur ein paar Kg. So kann ich den Winter über also was für meine Fitness tun, und komme ab zu auch hier mal in die Luft. Denn so ganz ohne Fliegen kann ich mir die Zeit die ich hier verbringe nun wirklich nicht vorstellen 😉

Sobald es dann aber nach dem Frühjahr hoffentlich wieder losgehen kann, werde ich garantiert hier wieder ein paar neue Eindrücke mit möglichst vielen schönen Fotos hinterlassen. Versprochen! Und unter uns, mir ist’s grad relativ egal wohin, Hauptsache ich kann mit meinem kleinen, alten Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad wieder auf Tour. 😉

Bis dahin wünsche ich uns allen ein paar ruhige, besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch ins 2021 und vor allem eines, egal ob ihr unterwegs oder zu Hause seid, bleibt Gesund!

Gruss Göldi

Dänemark – Hohe Dünen und endlose Strände

Hohe Dünen und endlose Strände – Entspannung, Spass und Abenteuer

Ein ständig rauschendes Meer, unendliche Weite, Ruhe und einmalig hohe Sanddünen, die die Küste säumen. Das ist die Westküste Jütlands, an der sich nur wenig Orte befinden und wo Massentourismus noch ein Fremdwort ist.

Ja, fast die gesamte 7.400 Kilometer lange Küste ist von einer spektakulären Dünenkette und naturbelassenem, breitem Sandstrand gesäumt – der perfekte Spielplatz also für Gleitschirmflieger und Ruhe suchende Wohnmobilreisende.

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So wie es mich, als leidenschaftlicher Gleitschirmflieger und Wohnmobilreisender, im Winter in den Süden, an die Küste Andalusiens zieht, so reizt mich in den Sommermonate die Küste Dänemarks.

Ob’s daran liegt das ich durch meinen ehemaligen Job mittlerweile vom Massentourismus die Nase voll habe, oder einfach nur daran das ich die Ruhe in der Natur in Verbindung mit Sonne und Strand so sehr liebe, ich weiss es nicht. Was ich aber weiss ist, dass ich mich bei Temperaturen zwischen 20 und  30 Grad sehr wohl fühle 🙂 Und in Dänemark ist’s im Sommer halt nicht zu heiss!

Durch anklicken werden die Fotos übrigens grösser 😉

Fakt ist jedenfalls, wer Hotelburgen mit Animation und all Inklusive sucht, der ist hier in Dänemark definitiv falsch und braucht gar nicht weiter lesen.

Auch die Sonnenanbeter sollten sich das Wetter vorher sehr genau ansehen, denn es kann auch in den Sommermonaten schon mal etwas kühler werden 😉

Letztes Jahr, 2016, war mein mittlerweile fünfter Aufenthalt in Folge an der dänischen Küste und ich versuche mal euch ein Bild davon zu machen, warum ich diesen Sommer garantiert wieder ein paar Wochen hier verbringen werde.

Klar, in erster Linie natürlich um mit meinem Gleitschirm einwenig die Küste entlang zu fliegen, einwenig mit ihm zu spielen, und einfach nur etwas Freude am Meer zu haben.

By the way… ich biete hier auch Tandemflüge entlang der phänomenalen Dünen bei Lökken, zum Leuchtturm Rubjerg Knude an.

Start und Landung sind hier bequem, einfach und sicher.

Infos dazu findet ihr hier: Sky-Cruiser _ Gleitschirmpassagierflüge

Allerdings auch, da ich das entspannte reisen mit Wohnmobil dort lieben gelernt habe, frei am Strand zu stehen, zu entspannen, zu schwimmen und die herrlichen Sonnen Auf- und Untergänge zu geniessen.

Das übernachten am Strand ist aus Sicherheitsgründen jedoch verboten.

Aber Vorsicht, nicht zu nahe an die Dünen fahren sondern möglichst weit vorne bleiben, sonst wird’s teuer 🙂 Denn der Sand wird sehr weich, Richtung Düne, und so ein Wohnmobil wiegt natürlich einiges mehr als ein normaler PKW!

Falls es doch passiert hilft meist nur Falck Tel. 0045 70 10 20 30

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Auch zum Fahrradfahren ist Dänemark ideal!

Hier erstmal noch ein paar Tips:

Gasflaschen, der Adapter für spanische Flaschen passt auch auf die dänischen.

Bargeld gibt’s hier kaum, hier werden sogar Kaugummis mit Credit Card 💳 bezahlt.

Die Qualität der Lebensmittel ist hier besser als in Deutschland, zwar etwas teurer, aber besser.

Windjacke und Pulli solltet ihr auch mitnehmen, und ein Fahrrad ist perfekt hier.

Ansonsten ist das Reisen und stehen hier absolut stressfrei und sehr entspannt.

Beide Küsten sind total unterschiedlich und beide sehenswert. Bei Westwind ist’s in den Sommermonaten an der Ostküste schon mal recht heiß und umgekehrt.

Die Ostseeküste ist flacher, und hier kann man an vielen Stellen recht einfach Miesmuscheln ernten.

Die Nordseeküste ist steiler, hat mehr Campingplätze, größere Dünenlandchaften und große Sandstrände.

Dänemark ist jedenfalls für Wohnmobilreisende die Ruhe suchen nahezu perfekt.

Aber kommen wir zum Gleitschirmfliegen

Für Gleitschirmflieger, ob erfahren oder unerfahren ist Dänemark einer der Top Spots in Europa. Denn Dänemark ist einfach anders 😉 

Hier schon mal die Regeln des dänisch Verbandes für Piloten: https://dhpu.dk/for-visiting-pilots

Eines vorweg, da ich den Bericht immer wieder anpasse und optimiere wird er natürlich immer ausführlicher, und somit auch länger. Es werden mehr Bilder, mehr Infos und letztendlich braucht ihr so auch mehr Zeit um alles zu lesen. Allerdings bekommt ihr so auch wirklich die Infos die ihr benötigt, um einen entspannten Urlaub in Dänemark zu verbringen und könnt so ein schöne Zeit erleben.

Vor allen Løkken

Anfänger und noch Unerfahrene können hier den ganzen Tag über mit ihrem Schirm spielen und ihn so besser kennenlernen und ihre Psychomotorik zu trainieren.

Man kann sich hier sicherlich wie kaum wo anders weiterentwickeln und erste Erfahrungen mit Starkwindstarts und dem fliegen bei starkem Wind sammeln. Sinnvoll allerdings ist es, wenn man bereits im Vorfeld zumindest das rückwärts aufziehen schon recht gut im Griff hat. Denn je stärker der Wind umso schneller muss selbstverständlich die Reaktionszeit sein.

Die Erfahreneren lernen hier bequem neue Techniken, wie das hochkiten, oder das Low Flying, quasi in nur ein-zwei Meter Höhe bei recht starkem Wind, am Dünenhang entlang, im Luvstau, zu fliegen.

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Aber auch zum Tandem fliegen ist Lökken immer wieder reizvoll!

Sobald der Wind es zulässt ist es immer mein Ziel zum Leuchtturm zu fliegen und dort an den hohen Dünen einwenig die fantastische Aussicht zu geniessen und in der Dünenlandschaft einwenig mit dem Wind zu spielen. Wer einmal in dieser fanatischen Dünenlandschaft am Leichtturm geflogen ist, wird mich verstehen. 😉

Aber auch die traumhaften Abendflüge im Sonnenuntergang bis tief in die Nacht lassen garantiert jedes Pilotenherz höher schlagen.

Und wenn dann auch noch die coolen Jungs aus dem Berner Oberland hier sind…

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… ja, dann  gibt’s sogar noch eine Lightshow vom allerfeinsten 😉

Campingplätze

Obwohl der typische Dänemark Tourist sich meist eines der idyllisch gelegenen,  >>Ferienhäuser<< mietet …

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…gibt es aber auch einige Campingplätze in Nordjütland.

Den Gleitschirmfliegern unter euch möchte ich hier einen Campingplatz ganz besonders ans Herz legen, und zwar >>Lökken Strand Camping<<.

Strand Camping

Maew und Lars sind nicht nur sehr entspannte Platzbesitzer sondern haben für alles ein offenes Ohr und sind immer sehr hilfsbereit!

>Stellplatzinfo<< 

Als erstes fällt einem gleich auf das man hier nicht auf einem parzellierten Platz steht, sondern frei auf einer Wiese, direkt an der Düne mit eigenem Zugang zum Meer. Also quasi wie beim freien stehen in der Natur, halt nur auf einem eingefriedeten Gelände mit Wasseranschluss.

Dies ist auch der Grund das sich hier jedes Jahr zwischen Mai und September die gleichen treffen, man stellt sich zu kleinen Wagenburgen zusammen, kocht und isst gemeinsam und ja, natürlich trinkt man auch mal ein Bierchen, eine Flasche Wein oder einen guten Rum zusammen 😉

Das schönste allerdings ist es, hier gemeinsam zu fliegen. Man kann direkt auf der Düne neben seinem Wohnmobil starten und landen, also zumindest diejenigen die es können und bei stärkerem Wind geht man einfach nur die paar Meter zum Strand runter, um von dort zu starten.

Auch dies ist ein grosser Vorteil von  Lökken Strand Camping, die Dünen sind hier nicht sonderlich hoch, was uns das starten recht einfach macht.

Ja, ihr habt richtig gelesen, am Strand starten 😉

Für uns Mittelgebirgler, Flachländer und die Alpenflieger eine ganz neue Erfahrung. Für die Küstenflieger allerdings das normalste der Welt!

Aber bitte nicht mit Gewalt probieren, denn hierzu sollte man seinen Schirm schon recht gut im Griff haben! Also lieber erstmal ein paar Stunden am Boden mit dem Schirm spielen und üben, bevor man es gleich versucht und sich dann eventuell verletzt oder den Spass daran verliert. Ich erwähne es extra, da ich jedes Jahr hier Piloten erlebe die es mit Kraft versuchen und deren Urlaub dann meist recht schnell vorbei ist!

Belohnt werdet ihr anschliessend mit genialen Flügen bei Windgeschwindigkeiten, die euch vorher das Fürchten gelehrt haben.

Welcher Schirm ist perfekt für die Küste?

Zum Spielen an der Küste habe ich mir einen zwar alten, aber noch sehr gut erhaltenen SIGMA 4 aus dem Jahr 2000 besorgt, da mir mein neuer Sigma 10 dazu dann doch etwas zu schade ist. Den Sigma 4 deshalb, da er ende der 90er auf Grund seiner Wendigkeit und Dynamik mein Lieblingsschirm war, ich ihn recht gut kenne und natürlich weil ich ihn „preiswert“ bekommen konnte.

Aber eigentlich ist es völlig egal was man hier für einen Schirm nimmt, der Wind trägt eh und wenn man es nicht grade professionell betreiben möchte reicht selbst so ein alter Schirm um mega Spass und lange Flüge an der Küste zu haben. Und zum üben und trainieren reicht so ein 200€ Schirm alle mal 😉

Auf die typischen Diskussionen der Fortgeschrittenen, ob nicht doch besser nen Hochleister oder ein Miniwing will ich hier gar nicht erst eingehen. Auch nicht darauf ob man besser ein oder zwei Schirmgössen kleiner fliegen sollte, bzw ob man vielleicht sogar mehrere Schirmgrössen dabei haben sollte. Das soll jeder für sich selbst entscheiden.

Ich fliege einfach einen Schirm an der obersten Gewichtsgrenze, komme damit klar und bin damit auch fast immer in der Luft. Aber ja, bei Windgeschwindigkeiten um/über 30 Km/h wünschte ich mir auch schon mal nen kleineren Schirm, aber ganz ehrlich, darunter würde ich mich bei dem Wind dann auch nicht unbedingt wohl fühlen. 😉

By the Way, wie ihr auf einigen Fotos sehen könnt hatte ich letztes Jahr, 2016, einen Leichtschirm dabei, den >>Pi2 von Advance<< und falls jemand einen Leichtschirm sein eigen nennt, ich kann nur empfehlen ihn mitzunehmen. Nein, natürlich nicht um damit am Strand zu spielen, sondern nur zum fliegen bei viel Wind!

Denn durch das leichte Tuch in Verbindung mit den kurzen Leinen sind diese Schirme sehr einfach zu handeln, selbst bei recht starkem Wind! Vor allem aber ist der Pi2 sehr wendig wenn man ihn im oberen Gewichtsbereich fliegt und macht hier mega Spass. Unter dem Pi2 hatte ich ein regelrechtes Miniwing feeling 🙂 Allerdings, und das ist das schöne, fliegt man mit ihm auch noch in relativ schwachen Bedingungen recht entspannt, was man von Miniwings nicht grade sagen kann.

Und das ein leichtes Wendegurtzeug, wie das >>Easiness 2<< natürlich perfekt zum spielen und fliegen am Strand ist, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Denn auf Grund des geringen Gewichts und der speziellen Konstruktion spürt man es erst gar nicht und hat so jede Menge Freiheit um endlosen Spass zu haben.

Ein Leichtgurtzeug, egal ob Wendegurtzeug oder Hike&Fly, also eines ohne Sitzbrett, aber mit Protektor kann ich nur jedem empfehlen, da grade beim erlernen vom „hoch kiten“, also dem starten vom Strand aus, ein normales Gutzeug am Anfang sehr hinderlich sein kann. Einfach mal im Gebrauchtmarkt umschauen, da findet sich sicherlich was günstiges 😉

Ohne Schnellpacksack wird’s mühevoll!

Wer öfters an der Küste fliegt kommt über kurz oder lang nicht um einen Schnellpacksack herum. Denn einen Schirm ständig im Sand, bei starkem Wind zusammenzulegen kann ganz schön nervig werden.

Viel einfacher ist es den Schirm einfach in einen Schnellpacksack zu verstauen, komplett mit Gurtzeug. Dann fällt auch das starten bei Wind einfacher, da man nicht jedesmal die Leinen neu sortieren muss.

Schnellpacksack ist allerdings nicht Schnellpacksack. Da ich sehr viel an Küsten fliege und im Mittelgebirge meist bei viel Wind starten muss, aber auch schon mal weitere strecken laufen muss bin ich diesbezüglich recht anspruchsvoll. Denn ich nutze zu 90% einen Schnellpacksack!

Es wundert also nicht, das ich diesbezüglich auch bei ADVANCE hängen geblieben bin, denn der FastPack oder auch der FastPack Bi sind ideal für mich.

Ich weiss nicht wie viele Schnellpacksäcke ich schon zum Tandemfliegen ausprobiert habe. Vom billige 50€ SPS bis hin zum 300€ SPS eines kleinen Schweizer Herstellers.

Nahezu perfekt ist der neue FastPack Bi 

In ihn bekomme ich meine komplette Tandemausrüstung rein, er lässt sich sehr gross ausbreiten, so das es mühelos ist den Schirm zu verstauen. Er lässt sich aber auch sehr klein zusammenziehen, ist sehr stabil, sehr gut verarbeitet, hat alle Details die man als Tandempilot benötigt, ist dabei sehr leicht und hat bei all dem einen mega bequemen Tragekomfort.

Der FastPack gefällt mir, da ich ja Gutzeug und Schirm nie trenne, da das Gurtzeug auf Grund der Konstruktion getrennt vom Schirm verstaut ist. Denn da ich sehr oft mit Soloausrüstung auch einige Meter laufe oder die Ausrüstung beim Motorradfahrer oft auf der Schulter habe, kommt es so nicht zu unnötiger Reibung am Schirm.

Wind und Wetter

Hier mal ein Link zu der von mir meistgenutzten dänischen Wetterseite!

>>Wetterlink <<

Wichtig ist, das ihr Vind und Vindretning anklickt und euch den passenden Kartenausschnitt für euren aktuellen Aufenthaltsort sucht!

Wind Denmark

Die Windgeschwindigkeiten werden in Dänemark in m/sec berechnet, auf speziellen Wetterseiten aber in Knoten angegeben und wir rechnen ja eigentlich in km/h. Darum hier mal noch eine Umrechnungstabelle.

Die besten Bedingungen hat man nach meiner Erfahrung bei 4-7 m/s

Windtabelle

Also, >>Lökken Strand Camping<<  ist mein Tip für alle die zum Gleitschirmfliegen nach Dänemark möchten, egal ob erfahren oder unerfahren.

Hier habt ihr optimale Vorraussetzungen das Küstenfliegen zu praktizieren und hier lernt ihr eventuell auch ein paar alte Hasen der Küstenfliegerei kennen, wie zB. Roland, Ivo oder Frank, der übrigens ein nettes Büchlein, Soaren – Fliegen im Hangaufwind, geschrieben hat.

Bestellen könnt ihr das Taschenbuch über >> Amazone <<

Frank ist übrigens mehrfacher Kung Fu Weltmeister, also besser nicht kritisieren 🙂

Und eines der schönsten Lökken-Videos die ich kenne möchte ich euch an dieser Stelle natürlich auch nicht vorenthalten:

Welche Alternativen gibt es?

Für die verwöhnten Camper, die mehr auf Luxus stehen, denen moderne Sanitäre Anlagen und ein Pool wichtig sind und denen das Gleitschirmfliegen nicht sooo wichtig ist, empfehle ich den Camping Klittgaard, etwas nördlich von Lökken.

Für die Sparfüchse unter euch, oder diejenigen die einfach nur einen preisgünstigen Stellplatz mit Versorgungsmöglichkeit suchen empfehle ich Vest Kyst Camping.

Naja, und die typischen Küstenflieger, die fahren eh immer kreuz und quer dem Wind hinterher und von denen könnt ihr natürlich auch immer wieder ein paar Tips, auch Geheimtips bekommen. Darum veröffentliche ich jetzt hier keine, denn das musste ich versprechen 😉

Das man bei Ostwind von Lökken nach Dokkedal fährt, ist den meisten ja eh bekannt. Hier steht man nicht nur sehr ruhig sondern kann auch wunderbar mit dem Schirm einwenig spielen. Vor allem aber kann man, wenn man sich auskennt, frische Miesmuscheln ernten und sie gleich im Salzwasser der Ostsee kochen. Mit nur etwas Gemüse sehr lecker! 😉

Bei mehr Wind aus Süden kann man zB. nach Krig Vig, am Fjord fahren,

bei starkem Wind aus West eher nach  Hvide Sande,

oder nach Bovbjerg

oder das Vederso Klit.

Ganz im Süden ist Vejers noch recht interessant.

Hier kann man ebenfalls mit dem Wohnmobil am Strand stehen und so bequem die Düne hochkiten, bisschen fliegen und anschliessend direkt vor dem Wohni landen.

Das sind so die üblichen Ausweichmöglichkeiten und die Startplätze findet ihr alle in der Paragliding App! Mit den hier erwähnten Startplätzen könnt ihr auch sehr entspannt die An- und Abreise nach Lökken planen, da ihr so an einigen schönen Fluggebieten vorbeikommt.

Stellplatz- Infos veröffentliche ich jetzt hier absichtlich keine, denn sonst stehen dort in Zukunft immer mehr Wohnmobile und wir Gleitschirmflieger kommen nicht in die Luft 😉 

In Bovbjerg, Krig Vig und am Verdsø Klit kann man mit dem Wohnmobil gleich am Startplatz frei stehen und ihr habt ja sicherlich all die Paragliding Map auf eurem Handy. In Hvide Sande ist ein recht grosser, natürlicher Campingplatz, bei dem man ebenfalls direkt an der Düne stehen kann.

Für detailliertere Infos haltet ihr euch am besten an die erfahrenen Nordmänner oder Wiederholungstäter, von denen ihr in Dänemark eigentlich immer welche trefft. Die typischen Dänemark-Liebhaber sind eh meist recht entspannte Typen, die euch auch gerne mal an die Hand nehmen und den einen oder anderen Tip geben.

Generell empfehle ich allerdings Einsteigern ins Küstenfliegen sich einer der erfahrenen Flugschulen anzuschliessen, welche die jedes Jahr die dänische Küste im Programm haben. Dadurch erhaltet ihr eine professionelle Betreuung und optimale Einweisung ins Küstenfliegen. Bitte glaubt mir, es sieht einfacher aus als es ist! Wenn man die vielen kleinen Kniffs aber nicht kennt, plagt man sich nur unnötig und kommt hier kaum in die Luft!

Tja, und ansonsten, es ist einfach schön hier 😉

Ob man abends gemeinsam an der Düne sitzt….

zusammen kocht oder klönt….

fremde Nordmänner mit ihren Oldtimern bestaunt….

mit guten Freunden den Abend geniesst….

sich einwenig die Gegend anschaut….

oder einfach nur in Ruhe die Natur oder einen Strandspaziergang beim Sonnenuntergang geniesst!

Dänemark – das ist Entspannung, Spass und Abenteuer! 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit Dänemark einwenig schmackhaft machen, einen kleinen Überblick verschaffen und die notwendigen Infos geben. Eindrucksvolle Bilder sind ja genug eingefügt 😉

Du möchtest mehr Infos?

Hier habe ich mal einen unserer Dänemarkaufenthalte in Form eines Tagebuchs festgehalten.  Viel Text, viele Bilder, viele Informationen…. du brauchst also viel Zeit hierfür  😉 https://goeldiontour.com/daenemark-mit-wohnmobil

Cu there

Göldi

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Ihr Lieben, der Lohn eines Bloggers sind die „Klicks“ 😉

Teilt den Bericht in euren sozialen Netzwerken und stellt damit die Informationen auch anderen zur Verfügung, denn nur so macht bloggen einen Sinn!

Almuñecar – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

Almuñecar

Fluggebiete:  Die besten Fluggebiete sind hier Loma del Gato,  Itrabo, La Herradura, Otivar

Dieses Fluggebiet ist von Herbst bis Frühjahr für Nordeuropäer sehr interessant, da hier immer Piloten anwesend sind und die Startplätze sehr einfach erreichbar sind.

Empfohlene Guides:  Dirk Bohrmanns  +34 958 88 10 38

Mit Wohnmobil: Nicht so Ideal, da man hier meist nur an den Strassen stehen kann und es nur zwei sehr kleine, einfache Campingplätze gibt. Für ein paar Tage aber sicherlich ok

Ver- Entsorgung: Eine Versorgungsstation mit einfachem Stellplatz  befindet sich direkt an der Hauptstrasse.

Einkaufsmöglichkeiten: gibt es hier sehr viele

Unterkunft:  Für Ferienwohnungen gibt es um Almuñecar ein recht grosses Angebot.  Empfehlen möchte ich euch hier Leonie und Jarda vom Fly Park Almuñecar

Flugverbindungen:  Der Airport Malaga ist keine Stunde entfernt und Mietwagen sind sehr preiswert zu bekommen.

 

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Meine persönlichen Erlebnisse um Almuñecar:

Eigentlich bin ich ja mit meinem Wohnmobil nur nach Andalusien gefahren, um endlich mal wieder ein wenig mit meinem Gleitschirm zu fliegen, die Sonne und das Meer zu geniessen. Fluggebiete wie Algodonales oder Valle de Abdalajis kenne ich ja schon seit den 90ern, als dort noch kein Massentourismus herrschte und sie waren darum mein eigentliches Ziel. Vorher wollte ich jedoch erstmal nach Almuñécar. Tja, und dann bin ich hier hängengeblieben 😉

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Die Vorgeschichte kennt ihr ja schon und darum versuche ich jetzt hier mal, recht nüchtern, zusammenzufassen, was mich speziell an Almuñécar so fasziniert hat, dass ich zwei Monate lang hier hängengeblieben bin.

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Wenn ihr mir bis hier her auf meinem Blog gefolgt seid, bzw. noch besser, mich auf eurer Facebook Seite als Freund hinzugefügt habt, wisst ihr, dass ich nicht nur leidenschaftlich gerne Gleitschirm fliege, sondern auch seit meiner Jugend Motorrad fahre und seit nun über 30 Jahren meine Freizeit, meine Urlaube ausschliesslich mit meinem Wohnmobil innerhalb Europas verbringe. Ich bin also einer dieser Naturliebhaber, dem schöne Landschaften, Sonnenuntergänge am Strand und ein klarer Sternenhimmel in der Abgeschiedenheit, abseits vom Massentourismus, viel mehr geben, als die teuersten 5 Sterne Hotels.

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Tja, Gleitschirmfliegen in Almuñécar, was ist das Besondere daran?

Wie bei vielen anderen war der Fly-Park Almuñécar auch meine erste Anlaufstelle und mein erster Endruck war zugegeben, so lala. Ich bin morgens um 10 Uhr zum täglichen Wetterbriefing ans Infofenster am TAO gefahren, um erstmal festzustellen: einen Shuttle Service gibt’s hier schon mal nicht. Einen Guide gibt’s auch nicht. hm… wieso nennen die sich dann Fly Park, war mein erster Gedanke?

Ich sags mal so, Almuñécar hat einfach für fast jeden Wind einen Startplatz und man kommt hier fast täglich in die Luft. Man könnte also auch sagen, Fly-Park Kössen, Fly-Park Interlaken, Fly-Park Bassano oder what ever.

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Der Fly-Park Almuñécar sind jedenfalls vor allem 2 Personen, Leoni und Jarda! Beides sind alte Hasen aus den Anfängen des Gleitschirmfliegens und kennen nicht nur die Szene wie ihre Westentasche sondern vor allem die Bedürfnisse von uns Piloten! Und darauf gehen sie sehr gewissenhaft ein, um uns einen wirklich schönen Flugurlaub zu ermöglichen!

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Und der Typ in der Mitte, das ist Andi Smart, ihn kennt hier einfach jeder! Denn seit sechs Jahren kommt er jeden Winter mit seinem Wohnmobil von England nach Almuñécar und fliegt hier wie der Teufel. Ein verdammt netter Typ und darum möchte ich ihn auch hier verewigen! 😉

Ich habe dann jedenfalls erstmal versucht mit einigen anwesenden Piloten in Kontakt zu kommen, und habe dabei festgestellt, dass hier fast nur sehr erfahre Piloten anwesend sind. Und davon jede Menge!

Also, kein Shuttle Service, kein Guide und trotzdem so viel Flieger? Wou!

Long Story, short, Almuñécar ist kein typisches Fluggebiet für Anfänger und auch nicht für Gelegenheitsflieger.

Die Flugbedingungen hier können recht wechselhaft sein, weshalb auch Jardas morgendliches Wetterbriefing, um 10 Uhr am Infofenster des Appartementhaus TAO, (ist leicht zu finden da es das einzige mit blauen Balkonen ist) nicht nur für mich zu einer Pflichtveranstaltung wurde.

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Jardas ausführliche Informationen bezüglich Höhenwinde, Temperaturgradienten und Luftfeuchtigkeit sollte man allerdings auch verstehen, bzw richtig einordnen können, um zur richtigen Zeit am richtigen Startplatz zu stehen.

 

Anschliessend setzt man sich meist noch kurz nebenan in das kleine Cafe und klönt ein wenig.

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Hier trifft man bezaubernde Frauen, …

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alte Haudegen …

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…und natürlich junge Heros und die, die es gerne werden möchten 😉

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Aber no worries, man trifft natürlich auch jede menge Typen wie mich, also keine leistungsorientieren Piloten, sondern reine Genussflieger, die hier einfach nur eine schöne Zeit verbringen wollen! 😉

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Zum Glück sind auch immer ein paar Wiederholungstäter hier, die schon seit Jahren in den Wintermonaten hier ihren Flugurlaub verbringen und die mich dann auch ein wenig an die Hand genommen haben. Denn um zu den Startplätzen zu kommen, bildet man hier ganz einfach Fahrgemeinschaften, da eh jeder hier einen der recht günstigen Mietwagen hat. Mietwagen sind in Andalusien wirklich günstig, ca 80€ pro Woche!

Einen groben Überblick über die Konditionen bekommst du z.b hier http://www.doyouspain.com/mietwagen/

Hey Jungs, nochmals danke dafür!

 

Tja, was sind nun die schönen Fluggebiete hier?

Eines vorweg, also Fluggebiete gibt es hier wirklich reichlich, ob in der nahegelegenen Sierra Nevada, dem Valle de Abdalajís oder hier am Meer, so dass man eigentlich täglich irgendwo in die Luft kommt. Falls man bei Jardas Wetterbriefing anwesend ist! 😉

Mich persönlich interessierten allerdings nur die Startplätze am Meer, da ich einfach wahnsinnig gerne in einer schönen Kulisse fliege, im Warmen, es nicht umständlich mag und gerne am Strand, gleich neben einer netten Strandbar lande. Ich brauche einfach das Meer in meiner Nähe, und dieses Urlaubsfeeling 😉

 

By the way, sämtliche Infos zu den Fluggebieten, GPS Daten, Wind und Wetter, Zimmerreservierungen und sonstige Infos findet ihr ja eh auf der Seite von Leoni und Jarda, vom Fly Park Almunecar so dass ich sie hier nicht nochmals zufügen muss.

Ansonsten hilft wie immer die Paragliding App

Darum hier nur mal ein paar kurze persönliche Details und ein paar Fotos von mir.

Otivar:

Dieses Fluggebiet ist irgendwie ein wenig Mittelgebirge hat aber auch schon einen etwas alpinen Charakter. Es ist ein super schönes Fluggebiet für Thermikflüge, mit der Möglichkeit eines kurzen Streckenfluges nach La Herradura, um dort am Strand zu landen. Allerdings ging’s dort während meines Aufenthalts nur selten und zwei Hammertage habe ich sogar verpasst, weil ich genau da mit meinem Motorrad unterwegs war 😦

Otivar ist wirklich, nicht nur landschaftlich ein sehr schönes, aber auch etwas anspruchvolles Fluggebiet, vor allem auch wegen den teilweise heftigen Ablösungen am Landeplatz. Also wirklich nichts für Anfänger!

La Herradura:

Tja, La Herradura 🙂 Sieht erstmal easy aus, hat aber auch so seine Tücken.

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Bei S-W bis W und um die 20 Km/h Wind ein mega schönes, einfaches Fluggebiet. Aber wehe es hat schon etwas N-W oder der Wind nimmt schlagartig zu, dann ist Erfahrung gefragt, die möglichst schnell abrufbar sein sollte! Und der Wind nimmt hier schon mal sehr schnell zu, so, als wenn jemand einen Schalter umlegt. Und Nein, trotzdem hat es kaum Schaumkronen auf dem Meer, da dies kein bodennaher Wind ist.

Start und Landung sind easy und vor allem bietet der Strand recht gute Vorraussetzungen um ein wenig mit dem Schirm zu spielen.

Ok, is nix für Schirmschoner 😉

 

Der Ausblick allerdings, den man hier während des Fluges hat ist einfach nur ein Genuss!

 

Loma del Gatto:

Ebenfalls ein sehr bequemer Startplatz, da man mit dem Fahrzeug bis direkt davor fahren kann. Der Startplatz ist gross, hatte eine perfekte Neigung und bietet gleich nach dem Start die Möglichkeit eines Einstiegs in die Thermik. Generell ist es ein sehr schöner Panoramaflug mit Landemöglichkeiten an 5 verschiedenen Stränden. Ich persönlich bevorzuge den langen Strand in Velilla, sowie auch den recht kurzen der Playa Cabria, da dort die besten Strandbars mit leckeren Tappas sind 😉

 

Alfamar: 

Während der gesamten drei Monate die ich hier war, war kein einziger Flug von diesem Startplatz möglich. Von Oktober bis Dezember sieht es allerdings wohl ganz anders aus.

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Also ihr Lieben, für die erfahrenen Piloten unter euch, die gerne am Meer fliegen, gerne unter ihres gleichen sind und es stressfrei mögen, ist Almuñécar auf jeden Fall empfehlenswert.

Unerfahrenen Piloten möchte ich aber unbedingt ans Herz legen, sich einer betreuten Flugreise hierher, von einer der vielen Flugschulen anzuschliessen. Zumindest wenn sie zum ersten Mal hier her möchten.

Das Fliegen selbst ist hier zwar recht easy, aber die richtige Einschätzung von Wind und Wetter fällt selbst erfahrenen Piloten hier nicht immer einfach.

Als Guide für die Gegend um Almuñecar kann ich euch Dirk sehr empfehlen. Er spricht mehrer Sprachen, kennt sich in der gesamten Gegend sehr gut aus und ist selbst auch fast immer in der Luft.

Hier mal ein Link zu seinem kleinen Hotel California, das er gemeinsam mit seiner Frau Tracy in den letzten Jahren zu einem top Fliegertreff aufgebaut hat- http://www.hotelcaliforniaspain.com

Also ich war jedenfalls, wie viele andere, garantiert nicht zum letzten Mal hier!

Aber Almuñécar bietet noch viel mehr!

Man hat hier zB. gut ausgebaute, recht lange Radwege am Strand genauso wie einsame Trails in den Bergen. Ich habe es jedenfalls, vor allem in den frühen Morgenstunden, genossen meinen Kreislauf mit ein wenig Biken in Schwung zu bringen und die Ruhe am Meer zu geniessen.

 

Und die Mopedtouren hier, einfach traumhaft!

Almuñécar ist ein wahres Paradies für On- und Offroad Fans und die perfekte Gegend für GS Fahrer wie mich! Vor allem die alte Passstrasse, von Almuñécar Richtung Granada hat es mir hier angetan, sowie die Landstrasse 340, direkt am Meer entlang.

 

By the way, wer mit dem Moped diese Strecke fährt und dies nicht alleine, sollte in Otivar unbedingt ein Chuleton, ein ca 1Kg schweres Kalbskottelet essen. Den Namen der Gaststätte weiss ich grade nicht mehr, ist jedenfalls auf der linken Seite, wenn man hoch fährt 😉 Und oben, in der Pampa, kann man in einer einsamen Gaststätte auf der rechten Seite, Richtung Granada, ein sehr leckeres Kaninchen für nur 9€ geniessen.

 

Aber auch Offroad ist die Gegend um Almuñécar so etwas von vielseitig, sodass man hier wohl ein Jahr lang rumfahren kann und immer wieder neue, faszinierende Strecken und Landschaften entdeckt.

 

Ich könnte sicherlich mehrere Seiten nur mit schönen Fotos und Beschreibungen von hier füllen, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen 😉

 

So wie es aussieht bin ich allerdings nicht der einzige der die faszinierende Landschaft hier mit dem Moped geniesst. Wie die Anhänger eines deutschen Tourenveranstalters zeigen, der seit mehreren Jahren die Gegend um Almuñécar fest in seinem Programm hat!

 

Für die Wohnmobil reisenden unter euch bietet Almuñécar übrigens nicht nur ruhige, schöne Standplätze an der Cabria Beach, sowie einen Campinplatz, sonder auch viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und eine Altstadt mit hervorragenden Tappasbars!

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Selbst gleich an der Strandpromenade in La Herradura und Almunecar stehen hier täglich mehrere Wohnmobile, ohne dass sie von der Polizei belästigt werden. Also ganz anders als in den Nachbarorten, Salobrena und Motril.

 

Die täglichen Prozessionen zu Ostern die hier stattfinden sind übrigens in ganz Spanien bekannt und ein muss, wenn man schon mal hier ist. Ausserdem ist Almuñécar noch eine der Städte, die ihren spanischen, ihren andalusischen Charme behalten haben. Und dies trotz seiner Grösse!

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Zwei, drei Übernachtungen sollte man darum hier wirklich einplanen, wenn man eh schon in Andalusien unterwegs ist.

Ach ja, der andalusische Charme.

Was mich von Anfang an wirklich sehr gewundert hat, ist die Tatsache, dass hier so wenig los ist, dass kaum Touristen hier sind. Denn die Landschaft, die Strände und die vorhandene Infrastuktur könnten eine Goldgrube für Anbieter von Outdoor Sportarten jeglicher Art sein. Ja, ich bin nun mal ein alter Tourismusmitarbeiter und so etwas fällt mir halt gleich auf. Sorry, kann wohl immer noch nicht aus meiner Haut raus. 😉

Leoni hat es schnell auf den Punkt gebracht, Almuñécar war in den Sommermonaten zig Jahre lang eines der Hauptreiseziele und einer der Lieblingsurlaubsorte Spaniens, für Spanier! Man musste sich also über Marketing überhaupt keine Gedanken machen, Almuñécar war im Sommer einfach immer voll! Bis zur Finanzkrise vor ein paar Jahren. Und erst seit dieser Krise arbeitet man nun daran, auch internationale, also europäische Touristen zu bewerben, ihren Urlaub in Almuñécar zu verbringen.

Tja, wenn also einer der grossen Reiseveranstalter demnächst Almuñécar in sein Programm aufnehmen wird, und das kann gut passieren, vor allem wegen der momentanen politischen Lage in einigen muslimischen Ländern, wird es nicht mehr lange dauern, und man kann Almuñécar dann auch pauschal, Online oder per Katalog buchen.

Noch ist es allerdings nicht soweit! 😉

 

Darum, ihr Lieben, wer Spanien, wer Andalusien einmal von seiner ursprünglichen Art kennen lernen möchte, wer Ruhe und Entspannung in einer traumhaft schönen, abwechslungsreichen Landschaft geniessen möchte, wer das wirkliche spanische Flair und die netten Einwohner kennenlernen möchte, jetzt habt ihr noch die Chance dazu! 😉

Und egal ob ihr Gleitschirmflieger, Motorradfahrer, Biker oder Wanderer seid, nutzt Leonis Erfahrung, ihren Service und ihre Betreuung vor Ort, das kann ich euch wirklich nur ans Herz legen. Ich habe es nun über zwei Monate beobachten können wie sie ihre Kunden, oder besser, ihre Gäste betreut und hatte viel Kontakt zu Menschen die schon seit Jahren über sie ihre Unterkünfte buchen. Ich kann es euch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen!

Selbst als die hübschen Chicas sich ein wenig Sonnenbrand geholt hatten, war Leoni gleich mit Aloevera Pflanzen aus ihrem Garten zu Stelle, um ihre Schmerzen ein wenig zu lindern! Sie ist und bleibt einfach die gute Seele vom Fly-Park Almencar! 

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Leonis Kontaktdaten findet ihr auf ihrer Homepage und dort bekommt ihr auch schon mal einen ersten Überblick. Sie hat eh die meisten Vermietobjekte, vom preiswerten Appartement, bis hin zu grosszügigen Finkas um Almuñécar im Programm und ich bin überzeugt bei ihr wird jeder fündig!

Deswegen, gut merken, Almu-Home.com !

So, ihr Lieben, das war’s erstmal von mir und ich werde jetzt erstmal ein wenig abtauchen. Und zwar an der Costa Brava, meinem Lieblingstauchgebiet, hier am Mittelmeer!

Allerdings nicht um noch etwas loszuwerden, das mir wirklich am Herzen liegt!  

Ihr Lieben, ich weiss wie es ist, wenn man nur eine Woche Zeit hat und möglichst viel fliegen möchte. Aber bitte, bitte versucht nicht die Natur zu bekämpfen! In allen Urlaubsfluggebieten kommt es immer wieder zu unschönen Erlebnissen, nur weil einige meinen sie müssten unbedingt in die Luft oder sie sind besser als andere, die lieber am Boden stehen!

Es ist zwar ein alter, ein sehr alter Fliegerspruch, aber immer noch sehr wahr: „Es ist besser am Boden zu stehen und sich zu wünschen in der Luft zu sein, als in der Luft zu sein, und sich zu wünschen am Boden zu stehen!“

Unser Hobby ist nun mal abhängig von Wind und Wetter und darum gehört eines einfach dazu: Geduld und genug Arsch in der Hose um im richtigen Moment auch mal nein zu sagen! Und selbst wenn’s für andere passt, heisst das nicht, dass es für mich passt!

Leute ich erwähne es, weil es mir wirklich wichtig ist! Denn ich flieg nun schon seit über 20 Jahren und habe vor allem eines immer wieder gesehen: Viele, noch heisse, ja regelrecht fluggeile Piloten, riskieren in ihrem Flugurlaub weit mehr, als sie es zu Hause tun würden!

Wir sind alle keine Fluggötter, verdammt noch mal 😉

Darum, bitte behaltet immer einen kühlen Kopf!

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Cu in the sky

Göldi

ADVANCE BiBeta 6 – Praxistest

ADVANCE BiBeta 6 – Da er grade erst erschienen ist hier schon mal mein persönlicher erster Eindruck nach drei Monaten und ca. 35 Flügen.

Da ich den BiBeta 6 ja jetzt schon recht viel geflogen bin und die Tandemsaison ja auch in Nordeuropa bald wieder los geht versuche ich mal das wichtigste für interessierte Piloten zusammenzufassen.

Eines vorweg, seit 1998 fliege ich beruflich mit BiBetas, da mich die Qualität und Zuverlässigkeit der Advance Tandem-Schirme immer wieder überzeugt hat! 

Was aber nicht bedeutet das andere Hersteller nicht auch gute Schirme bauen.

Es kommt halt, wie immer, auch auf die persönlichen Bedürfnisse an. 

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Denn ich fliege überwiegend im Mittelgebirge und am Meer, also bei generell viel Wind sowie enger Thermik. Nur darauf kann ich mich also auch bei meinen Statements beziehen. 


Seit Oktober bin ich in Andalusien unterwegs und zuerst habe ich mehrere Flüge mit dem BiBeta 6 in Santa Pola, bei Alicante machen können. Hier ist reines Soaren, also viel Wind angesagt, mit dem Vorteil das man recht gut top landen kann. 

Dabei ist mir gleich aufgefallen das der neue BiBeta 6 wesentlich präziser zu landen ist, als zB. der BiBeta 5.

Egal ob runter pumpen oder langsam anfliegen, er lässt sich beim landen sehr präzise steuern und die Toplandungen waren für mich wirklich ein Kinderspiel. Der Bibeta 6 zeigt einen nahenden Strömungsabriss sehr deutlich an!

Anschliessend sind wir nach Almuñecar, La Herradura und Algodonales gefahren und nach dem ich mich nun etwas mehr an den Schirm gewöhnt habe sind mir folgende positive Eigenschaften aufgefallen: 

Das sortieren der Leinen ist sehr einfach, denn sie fallen beim sortieren einfach auseinander, wohl da die Schlaufen zwischen Stamm- und Galerieleinen hierbei nicht vernäht, sondern gespleisst sind. Also einfacheres sortieren als beim BiBeta5 oder anderen Tandems.

Die Unummantelten Leinen haben sich übrigens bisher hier auf den Startplätzen in Spanien als sehr robust erwiesen!!! Selbst an einer beim Start hängengebliebenen Galerieleinen ist nicht die geringste Verletzung zu erkennen!

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Vorwärts aufziehen:

Starten ist mega easy, selbst bei 0 Wind, wie bei meinem ersten Testflug in Interlaken, braucht der Schirm nur einen leichten Impuls und steigt dann gleichmäßig hoch. Bei viel Wind hat er geringen Ansatz zu überschiessen, kann aber einfach gestoppt werden. Auch das landen bei wenig Wind ist wesentlich einfacher, exakter möglich, als beim BiBeta 5!

Rückwärts Aufziehen:

Ok, da ich zu 90% so starte denke ich mal das ich es im Griff habe und der Schirm sich hier nicht viel vom 5er BiBeta unterscheidet. Bis auf die Tatsache das die leichtere Kappe etwas einfacher zu handeln ist. Starkwindstarts, selbst auf engen, schwierigen Startplätzen wie in La Herradura sind ein Kinderspiel, da der Schirm sauber hochkommt und sich sehr einfach handeln lässt!

Generell ist mir noch aufgefallen, das man selbst bei wenig Wind mit dem BiBeta 6 sehr schnell in der Luft ist!

Flugverhalten:

Der BiBeta 6 ist etwas dynamischer, geht zB. viel schneller in die Spirale als der 5er, hat weniger Steuerdrücke, reagiert schneller und lässt sich dadurch beim Spiralen genauso wie in der Thermik sehr präzise dosieren.

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In Algodonales hatten wir ständig um die 4-5 m/s Steigen, allerdings meist windversetzt und ruppig. Verhältnisse also, in denen man wirklich sehen kann wie ein Schirm sich verhält.

Hier hat der BiBeta 6 mich letztendlich völlig überzeugt, da ich ständig mit anderen Tandems in der Luft war, und zwar mit Locals die ihr Gebiet natürlich besser kennen als ich und die ebenfalls aktuelle Tandemschirme fliegen. Ich hatte also gute Vergleichsmöglichkeiten.

Mit dem 6er waren wir immer gleich nach dem Start ganz oben mit dabei und auf den kleineren Strecken die wir fliegen konnten war auch seine hervorragende Gleitleistung gegenüber anderen Tandems sichtlich erkennbar.

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Oben waren wir meist sogar schneller, da ich den Vorteil hatte, dass er die Thermik sehr deutlich anzeigt, sich schön reinbeißt, sich sehr einfach zentrieren lässt und hervorragend steigt! Auch beim nachzentrieren verhält er sich so einfach wie ein guter Soloschirm!

Bis auf ein paar kleinerer Ohrwatscherl, die bei solchen Bedingungen sicherlich normal sind, hatte ich bisher keinerlei Kappenstörungen! Der Schirm liegt sehr satt in der Luft!

Und wenn man die Trimmer öffnet … Leute, dann geht die Post ab, und zwar geradeaus und nicht nach unten! Die ersten male war ich wirklich erstaunt, wie schnell der Schirm wird, das sinken sich dabei aber kaum verändert. Da ich ohne Vario fliege habe ich leider keine genauen Messwerte. 

Generell hat der BiBeta 6 eine Leistung beim gleiten die mich sehr verwundert hat, so gross war der Unterschied zu anderen aktuellen Tandem-Schirmen. Vor allem bei Gegenwind in Almuñecar, vom Loma de Gatto, also einer recht langen Gleitstrecke habe ich gelernt ihm diesbezüglich zu vertrauen.

Mussten andere mit ihren Passagieren des öfteren bei starkem Südwind eine Aussenlandung hinlegen, bin ich mit dem BiBeta 6 mit geöffneten Trimmern immer mit ausreichender Höhe bis zum Strand gekommen!

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Generell ist der BiBeta 6  also ein sehr ausgewogener und sehr leistungsstarker Schirm, mit dem man definitiv viel Spass bei der Arbeit haben kann!  

Selbst mit meiner hohen Flächenbelastung steigt er phänomenal und lässt sich so einfach fliegen wie ein sehr gut gehender Soloschirm!

Die Trimmer sind sehr effektiv und das Ohrenanlegesystem funktioniert tadellos und erleichtert uns Piloten einen schnelleren Abstieg erheblich.

 

Landeverhalten:

Top Landen ist mit dem BiBeta 6 sehr einfach, da er sich sehr präzise abbremsen lässt und einen nahenden Strömungsabriss frühzeitig und sehr deutlich anzeigt.

Ausgeflairte Landungen, zB. am Strand sind ein Genuss! Aber auch langsames runterbremsen auf kleinen Landeplätzen ist mit dem BiBeta 6 ein Kinderspiel!

Das bei den Tandemschirmen von ADVANCE die Sicherheit und eine top Verarbeitung immer an erster Stelle steht, muss ich sicherlich nicht extra erwähnen 😉 

Packmass und Gewicht sind im Vergleich zum 5er übrigens auch merklich weniger!

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Mein Resüme:

Klar, ein so Leistungsstarker und dennoch einfach zu fliegender Schirm wie der BiBeta 6 hat auf Grund seiner sicherlich langen Entwicklungszeit und seiner hervorragenden Verarbeitung natürlich seinen Preis. Als reines „Arbeitstier“, nur um Passagiere runterzufliegen, gibt es schon immer billigere Schirme!

Wer allerdings Spass bei der Arbeit haben möchte, wem einfaches Starten und präzises Landen wichtig ist, wer Spass beim aufdrehen möchte und mit seinen Passagieren auch gerne mal Strecken fliegt, der sollten den BiBeta 6 unbedingt Probe fliegen!

Für mich ist er jedenfalls der mit Abstand beste Tandemschirm den ich in den letzen 20 Jahren geflogen habe, denn er macht mir in allen Bereichen mega Spass!

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Im Vergleich zum BiBeta 5 ist der 6er jedenfalls ein Quantensprung!

Aber nach all meiner Lobhudelei, die wirklich berechtigt ist und mein persönliches Empfinden offen und ehrlich wiedergibt, will ich auch eines nicht verschweigen: Der BiBeta 6 ist etwas lebendiger in der Luft als der 5er, der im Vergleich eher wie ein Omnibus ist. Klar, der 6er zeigt halt selbst schwache Thermik sehr gut an, was für den einen ein Vorteil bedeutet, für andere aber, vor allem Piloten die nur selten Tandem fliegen, eventuell nicht.

Ansonsten denke ich mal muss sich jeder weitere Tandem der nun auf den Markt kommt mit dem BiBeta 6 messen lassen, denn hiermit hat ADVANCE die Latte ganz schön hoch gelegt!

Testen lohnt sich definitiv!

Resümee nach mittlerweile vier Jahren

Egal in welchen Bedingungen, der BiBeta 6 hat sich hat sich nicht nur in meinem Bekanntenkreis als sehr zuverlässig und präzise herausgestellt. Egal ob bei Rückenwind in den Bergen oder starkem Wind am Meer, egal ob hoch beladen oder im unteren Bereich, auf ihn kann man sich definitiv immer verlassen!

Es hat also seine berechtigten Gründe, dass der BiBeta 6 mittlerweile von sehr vielen top Piloten bevorzugt als „Arbeitswerkzeug“ eingesetzt wird. Und dass er bevorzugt auch bei Flügen mit Kindern und gesundheitlich eingeschränkten Passagieren eingesetzt wird, unterstreicht das ganze sicherlich noch mal.

Meine Passagiere können sich jedenfalls nach wie vor auf puren Fluggenuss und ausgedehnte Thermikflüge freuen! 

Göldi

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Santa Pola – ein Paradies für Soulsurfer

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Stephie ist gestern wieder nach Deutschland geflogen, da der Job ruft und somit bleibt der zweite Stuhl jetzt wohl erstmal eine zeitlang leer und ich ziehe wieder alleine weiter.

Tja, der schöne Sonnenaufgang gestern morgen hat unseren Abschied auch nicht grade einfacher gemacht 😉

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Nun ja, aber bevor es weiter geht sitze ich jetzt hier und möchte erstmal mal meine Eindrücke und Gedanken der letzten Tage festhalten. Leider sind es diesmal nicht nur positive! Eigentlich war etwas anderes geplant, ein ausführlicher Bericht über Santa Pola, aber dies hier scheint mir wichtiger 😉

Ob  Wohnmobilreisende oder Gleitschirmflieger, einige von euch kann ich einfach nicht verstehen! Ihr haltet euch für Idealisten, Individualisten, Abenteurer, ihr behauptet ständig das ihr die Freiheit und die Natur liebt, ja ihr gebt sogar viel Geld dafür aus um dieses Gefühl von Freiheit zu geniessen!

Warum nur seid ihr solche Egoisten?

NEIN, nicht alle! Im Gegenteil, es ist nur eine Minderheit die langfristig allen anderen vieles kaputt macht! Warum nur ist es euch egal ob es durch euer persönliches Verhalten in den schönsten Flecken Europas Ärger mit den Anwohner gibt? Haltet ihr euch dadurch etwa für maga cool?

Auf der eine Seite sucht ihr ruhige Stellplätze oder nicht so überlaufende Fluggebiete. Auf der anderen Seite aber ist es euch allem Anschein nach scheiss egal was es nach eurer Abreise für Ärger gibt!

Sorry, das ist wahrlich kein sozial verträgliches Verhalten! Das ist Egoismus pur!

Aber ich fange mal mit den Wohnmobilreisenden an,

Santa Pola ist einer der schönen Stellplätze direkt am Meer, der bis heute, 2017 noch von uns genutzt werden kann. Und dies kostenlos!

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Das dies nicht selbstverständlich ist wissen all diejenigen, die wie ich, schon seit vielen Jahren Spanien mit dem Wohnmobil bereisen. Die meisten schönen Stellplätze, die früher an der gesamte Küste von uns kostenlos genutzt werden konnten, sind mittlerweile geschlossen.

Und campen ist hier in Santa Pola eh verboten, es wird nur noch geduldet!

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Leute, bitte seid doch so vernünftig, seid rücksichtsvoll, das dieses kleine Paradies hier nun nicht auch noch geschlossen wird!

 

Denn dies steht kurz bevor, wie mir ein spanischer Gleitschirmflieger, der hier bei der Polizei arbeitet, am Wochenende erzählt hat. Warum? Weil einige wohl eine schlechte Kinderstube hatten 😉

Die Gemeinde hat extra grosse Müllcontainer aufgestellt, es gibt also wirklich absolut keinen Grund seinen Müll einfach liegen zu lassen! Und in den Müll gehört Abfall und keine Plastiktüten mit Fäkalien!

Um Fäkalien und Grauwasser zu entsorgen ist nur 7 km von hier die Camper Area Santa Pola! Einfach bei google maps genau so eingeben! Dort kann man mega bequem für nur 4 €  Entsorgen und Frischwasser auffüllen!

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Auf dem Weg dort hin kommt man sogar am Einkaufszentrum vorbei und kann gleich seinen Wocheneinkauf hinter sich bringen. So what? Sind euch die 4€ zu viel oder der Aufwand?

Und an die ganz Schlauen, bzw diejenigen die sich für besonders clever halten:

wenn ihr glaubt es bekommt niemand mit wenn ihr Nachts oder in den frühen Morgenstunden euer Grau-, euer Abwasser ablasst…. doch, es stinkt fürchterlich! Ja, selbst bei ablandigem Wind!

Und glaubt ihr wirklich es bekommt schon keiner mit wenn ihr eure Toiletten ins Meer, ins Gebüsch oder sogar in Müllcontainer entsorgt? Ja, solche gibt es auch! Hier in Santa Pola haben die Anwohner am Hügel schon lange ein Auge auf uns geworfen und sie bekommen das wohl öfters mit.

Das sie dann die Polizei verständigen um den Platz mal wieder zu räumen ist ja wohl verständlich! Denn sie haben 100.000ende an Euro für ihre Häuser in der Sonne und am Meer ausgegeben und es ist einfach widerlich für sie und macht sie zornig, wenn sie sehen wie respektlos einige von uns diesen schönen Strandabschnitt behandelt.

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Sorry für die klaren Worte, aber wenn wir nicht alle unser möglichstes dafür tun Stellplätze im allgemeinen, respektvoll und dankbar zu behandeln, dann können die meisten von uns in Zukunft nur noch auf überfüllten Campingplätzen stehen. Denn das Wohnmobile grade im Trend sind ist ja wohl für jeden ersichtlich.

Eine schlechte Kinderstube kann man da sicherlich auch nicht mehr als Entschuldigung akzeptieren, denn schliesslich sind wir alle über 18 und geimpft! 😉

Santa Pola ist wirklich immer einen Stop wert, das Wasser hat bis November noch sehr angenehme Temperaturen, man steht hier wirklich sehr schön und ruhig und selbst die Polizei kommt mehrmals täglich und auch Nachts vorbei um zu schauen ob alles ok ist!

 

Grade die erfahrenen „Freisteher“ unter uns haben ja immer mindestens eine Toilettenkassette zum wechseln dabei, so das man hier locker mal eine Woche frei stehen kann um die Seele einwenig baumeln zu lassen.

Also genießt es, so lange wir es noch können!FullSizeRender 65„Freiheit bedeutet nicht das man machen kann was man will, es bedeutet lediglich, das man nicht tun muss was man nicht will!“

Für alle die gerne mal dieses kleine Paradies aus der Luft Erleben möchten, ich nehme euch gegen eine kleine Spende für unser Kinder-Flugprojekt gerne mal mit. Infos zu einem Tandemflug mit mir findest du hier. 

Und für die Gleitschirmflieger unter euch,

das Fluggebiet in Santa Pola ist traumhaft schön wenn man auf entspanntes Fliegen am Meer steht 😉

 

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Aber das wichtigste um entspannt zu fliegen ist nun mal auch hier das sichere starten. Ja, am Meer, beim dynamischen fliegen um so wichtiger wie in den Alpen, denn da kommt man ja immer irgendwie raus 😉

Was ich am letzten Wochenende hier wieder gesehen habe hat mich wirklich schockiert!

Wir hatten Wind um die 25-30 km/h und konnten darum unsere Tandemschirme nur mit Hilfe von Kollegen und der Kobra-Technik sicher in die Luft bekommen. Beim Toplanden haben wir uns gegenseitig geholfen und direkt die Bremsen des landenden Piloten übernommen um den Schirm sofort und zügig zu stallen. Es war also wirklich heftiger Wind!

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Klar ging’s draussen schön hoch und natürlich war es durch den blauen Himmel auch fantastisch hier an der Küste lang zu fliegen.

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Aber ja, auch hier hat man um die Mittagszeit öfters heftige thermische Ablösungen. Warum bitte versuchen dann Piloten zu starten, die weder rückwärts aufziehen können noch ohne einen anderen Piloten um Hilfestellung zu bitten?

Nein, nicht die erfahrenen, denn die wissen schon warum sie Hilfe in Anspruch nehmen!

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Es waren grundsätzlich nur die unerfahrenen die ständig aufs neue versucht haben alleine in die Luft zu kommen! Naja, das Resultat waren zig blutige Knie, Schürfwunden und blutige Nasen!

Spätestens dann muss man doch eigentlich vernünftig werden und einsehen das man es besser sein lässt! Aber nein, einige Piloten haben es von Mittags bis ca 4 Uhr ständig wieder neu probiert, und trotz Hilfe hat es sie jedesmal entweder ausgehebelt oder über die Felsen gezogen. Schirme gingen kaputt, Gurtzeuge, Overalls,  sorry, aber ich versteh es wirklich nicht. Naja, Durchhaltevermögen hatten sie jedenfalls 😀

chaos

Unten am Strand ist der offizielle Landeplatz, dort wo auch die Wohnmobile stehen, also direkt am Meer. Dort ist es ideal um das rückwärts aufziehen zu üben und auch die Spanier trainieren ständig dort. Eigentlich sollte man dies aber schon zu Hause recht gut drauf haben, bevor man an’s Meer fährt, denn um seinen Schirm bei heftigem Wind sicher in die Luft zu bekommen reicht es nicht das man es theoretisch verstanden hat.

Sauber starten und Top landen ist jedenfalls das A und O hier in Santa Pola! Wer das sicher drauf hat wird hier garantiert schöne, sehr entspannte Flüge geniessen können!

 

Man muss sich einfach eine Technik angewöhnen, ja, erstmal nur eine und die solange trainieren bis sie in Fleisch und Blut übergeht. Psychomotorik nennt man das! Denn je stärker der Wind um so schneller muss man auf den Schirm reagieren, und zwar intuitiv. Denn wenn man jetzt erst noch überlegen muss, dann tut’s echt weh, wie wir alle am Wochenende sehen konnten.

Wichtig ist natürlich auch, wie lege ich mir den Schirm hin! Denn grade bei solchem Wind ist es sehr wichtig, das man immer die Ohren nochmals frei legt um sicher zu sein keinen Leinenüberwurf zu haben. Nur dann kann man sicher und entspannt aus einer Rosette starten! Das geht für mich jedenfalls immer am einfachsten!

 

Hey, ich bin selbst kein Crack bezüglich Schirmhandling und musste es mir selbst mühevoll aneignen. Und wenn ich das konnte, dann könnt ihr es ja wohl auch 😉

Ein weiteres Phänomen das ich immer wieder sehe und natürlich auch am Wochenende sehen konnte ist, das einige Piloten es anscheinend gar nicht registrieren wenn der Wind auf einmal zunimmt und sie dann, nach ihrem Empfinden plötzlich, völlig überrascht, hoch oben in der Luft stehen. Naja, und dann geht’s auch schon mal recht zügig rückwärts. Mit einem niedrig klassifizierten Schirm kann’s jetzt echt eng werden, beschleunigt gegen den Wind. Denn dann geht’s oft mehr runter als nach vorne. Manchmal ist es sogar besser dann in den Wind zu drehen und sich weit hinten im Gelände eine Landemöglichkeit zu suchen.  Angst oder Panik hätte jetzt sicherlich fatale Folgen!

Also besser zu früh, als zu spät wieder oben Einlanden 😉


Das fliegen am Meer sieht halt meist einfach und ruhig aus, aber es hat auch viele Tücken, die man erst mit der Zeit lernt.

Darum kann ich nur immer wieder empfehlen, macht eure erste Erfahrungen mit einer guten Flugschule. Investiert lieber ein paar Euro in Weiterbildung und betreute Flugreisen, als immer wieder nur in das neueste Material.

 

Glaubt mir, mit einem älteren Schirm fliegt ihr hier keinen deut schlechter, denn das Material ist hier mit das unwichtigste beim fliegen, wenn’s darum geht sich weiter zu entwickeln und zu lernen 😉

start alt

Um euch die Wichtigkeit noch etwas zu verdeutlichen, ich fliege jetzt über 20 Jahre und bin wirklich recht viel geflogen und fliege immer noch sehr viel. Allerdings kaum in den Bergen, sondern immer nur im Flachland oder am Meer. Wenn ich in den Alpen zum fliegen gehen, dann nur mit wirklich guten Kollegen, die ich kenne, die mich kennen und denen ich vertraue. Ansonsten nur mit einem guten, vertrauensvollen Guide.

Ich würde niemals auf den Gedanken kommen, zB. alleine in den Dolomiten oder im Berner Oberland oder den Pyrenäen zu fliegen, in Gebieten, in denen ich mich nicht auskenne. Denn lokale Kenntnisse und Erfahrungen lassen sich definitiv durch nichts ersetzen!

Und der grösste aller Fehler ist und bleibt, ob beim tauchen oder fliegen, wenn man glaubt man könnte Unkenntnis oder Unvermögen mit Material kompensieren. Sorry, das hat noch nie funktioniert!

Wer auf einer 100€ Gitarre nicht sauber spielen kann, der kann das auf einer Ovation für 2000€ auch nicht! 😉

Jetzt noch das aktuell wichtigste für Santa Pola: Bitte haltet euch an die Vorgaben! 

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Denn auch das Fluggebiet in Sant Pola stand schon mehrmals kurz vor der Schliessung, und zwar auch wegen der Immobilienbesitzer!

Eine Mauer über den Startplatz war schon genehmigt und es wurde auch schon mit dem Bau begonnen. Dank Nick Pollet und den lokalen Piloten konnte es nun wohl zum letzten mal verhindert werden, allerdings nur mit einem strengen Kompromiss:

Nach dem Start darf nicht mehr, auf gar keinen Fall, entlang oder über die sich auf der linken Seite, also Richtung Norden befindenden Häuser geflogen werden. Sollten die Anwohner sich weiterhin von Gleitschirmfliegern gestört fühlen wird der Startplatz wohl endgültig geschlossen werden.

Einer von ihnen ist sogar schon so ärgerlich, das er jeden Schirm fotografiert, der auch nur in der Nähe dieser Anlage fliegt. Also bitte halten einen möglichst grossen Abstand, denn sonst war’s das auch mit dem fliegen in Santa Pola!

Also, ihr Lieben, noch ist Santa Pola ein aussergewöhnlich schöner Spot um mit dem Wohnmobil am Strand einwenig zu entspannen und bei Ostwind einwenig am Meer zu fliegen.

Ja es ist sogar ein wahres Paradies für Soulsurfer!

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Bitte, bitte passt gut drauf auf!

Am besten wendet ihr euch direkt bei eurer Anreise oder bereits im Vorfeld an Nick Pollet von doyouwanna.net

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Nick ist seit über 20 Jahren hier als Guide tätig, arbeitet sehr professionell, ist sehr freundlich und hilfsbereit, spricht sechs Sprachen fliessend, und bietet euch für nur um 20€ pro Tag alles was ihr für einen entspannten Flugurlaub benötigt.

Denn hier an der Costa Blanca gibt es noch einige sehr gute Fluggebiete, auch für die Cloud Base Junkies unter euch 😉 Die wenden sich aber besser an Suby, von Paralandia. Suby lebt seit zig Jahren hier, ist Schweizer, ehemaliger Wettkampf-Crack und Tandempilot.  Vor allem für erfahrene Piloten ist er sicherlich die bessere Wahl.

Suby

Denn bei Südwind ist der Toix bei Calpe, direkt am/im Meer, natürlich ein absolutes Highlight, aber nicht wirklich für unerfahrene Piloten geeignet 😉 Alle notwendigen Infos hierzu findet ihr selbstverständlich auch auf Paralandia

Basisinfos findet ihr wie immer in der Paragliding App

Als Wetter App kann ich für hier Windfinder oder Windy empfehlen

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Tja, ihr Lieben, so kann es gehen, wenn man mit Emotionen bei der Sache ist 😉

Denn wie schon erwähnt, war mein eigentlicher Plan euch Santa Pola sehr ausführlich zu beschreiben, so wie ich es kenne und liebe, mit allen Informationen die ihr braucht! Denn es ist wirklich ein aussergewöhnlich schöner Platz. Aber wie ihr gesehen habt, haben mich die Erfahrungen der letzten zwei Wochen dazu bewogen erstmal auf mein Vorhaben zu verzichten und ich versteht nun sicherlich warum.

Denn nur eine Handvoll rücksichtloser kann ausreichen dieses kleine Paradies für immer für uns alle zu schliessen!

Das ich hierdurch nun Sympathien verliere ist mir bewusst! Es ist mir nicht egal, aber bewusst!

Wenn dadurch allerdings solche Stellplätze wie Sant Pola erhalten bleiben, da wir alle rücksichtsvoller und respektvoller mit ihnen umgehen, dann war es mir das Wert!

Und wenn ich den einen oder anderen Piloten dazu bewegen konnte, sich zukünftig mehr mit Schirmhandling zu beschäftigen, damit er nicht nur einfacher, sondern vor allem sicherer in die Luft kommt, eine betreute Reise bzw. einen Guide in Anspruch zu nehmen, dann hat es sich alle mal gelohnt!

By the way, wenn es dir peinlich ist vor anderen auf einer Wiese mit dem Schirm zu trainieren, wie wirst du dir dann erst vorkommen wenn dich dein Schirm über den Startplatz schleift und 40 Piloten schauen dabei zu? 😉

Vor allem, was werden wohl die hübschen spanischen Mädels über dich denken 😀 

 

Hey, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jeder heutzutage gute Starter hat garantiert viele Stunden auf einer Wiese mit seinem Schirm trainiert! So go 4 it! 😉

In diesem Sinne

Göldi on Tour

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Wer von euch übrigens gerne immer up to date sein möchte, wo ich grad stehe oder fliege, was ich grade so erleben, kann mich gerne seiner Facebookliste zufügen. Du findest mich dort ebenfalls unter GoeldiOnTour.

Nur zimperlich darfst du nicht sein, ich schreib dort immer Klartext, mache auch schon mal nen dummen Spruch, ich stehe zu meinen Schwächen, bin auch schon mal Weichei und ich mag absolut keine Extremisten, weder politische noch religiöse. Damit solltest du dann schon klarkommen 😉

Algodonales – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

Algodonales

Fluggebiete: Die besten Fluggebiete sind hier Poniente, Levante, Montellano und Matalscañas. 

Dieses Fluggebiet ist von Herbst bis Frühjahr für Nordeuropäer sehr interessant, da hier immer Piloten anwesend sind und ein sehr guter Shuttle Service vorhanden ist.

Empfohlene Guides: Johann, Fly-Algo oder Ganter Fly

Mit Wohnmobil: man kann hier direkt an einigen Start und Landeplätzen stehen. Empfehlen kann ich hier vor allem den Stellplatz bei CIVAda man hier auch einen optimalen Shuttleservice hat.

Ver- Entsorgung: Eine Versorgungsstation mit einfachem Stellplatz  befindet sich unmittelbar am Ort.

Einkaufsmöglichkeiten: es gibt nur ein paar kleine Geschäfte im Ort, wo man aber alles bekommt was man benötigt.

Unterkunft:  Es gibt nur wenige Ferienwohnung in Algodonales, weshalb ich empfehlen über einen der Guides zu buchen. Zum Beispiel über Johann, Fly-Algo oder Ganter Fly

Flugverbindungen:  Der Airport Malaga etwas über eine Stunde entfernt und Mietwagen sind sehr preiswert zu bekommen.

 

Meine persönlichen Erlebnisse aus Algodonales:

Da ich immer wieder angeschrieben werde, ob ich nicht ein paar Tips habe, wo man in Andalusien recht entspannt mit dem Wohnmobil stehen kann und gleichzeitig ohne grossen Aufwand mit dem Gleitschirm fliegen kann, schreibe ich hier mal ein paar Infos zusammen. Zumindest über recht interessante Fluggebiete, so das ihr schon mal eine Anlaufstellen habt. Für alles weiter könnt ihr ja dann die >>>Paragliding App<<< nutzen, da hiermit ja, je nach Wind, die dementsprechenden Fluggebiete leicht zu finden sind.

So brauche ich zukünftig jedenfalls einfach nur noch den Link hier her versenden 😉

Santa Pola

mit Wohnmobil und Gleitschirm

Im September, Oktober stehe ich sehr gerne in >>>Santa Pola<<< und habe hierzu ja bereits etwas veröffentlicht.   >>>Google Stellplatz Link<<<

Hier steht man wirklich einmalig schön, das Wasser ist noch warm, es gibt sehr gute Einkaufsmöglichkeiten in der der Nähe, eine gute Ent- Versorgungsstation und das fliegen am Leuchtturm ist bei Ost – NO Wind wirklich sehr entspannt und man kann die Küste einfach nur geniessen.

 

Naja, und nachdem ihr hier einwenig die Seele baumeln lassen konntet müsst ihr euch nur überlegen, ob ihr von hier aus weiter Richtung Algodonales, in die Berge oder  Richtung Almunecar, ans Meer fahren möchtet.

 

Welches der Fluggebiete das bessere ist? Die  Fluggebiete kann man nicht vergleichen, da sie zu verschieden sind und beide ihre Vor und Nachteile haben.

Aber ich fange mal mit Algodonales an.

Der optimale Ausgangspunkt für euch ist hier >>>CIVA, Centro Integral de Vuelo Algodonales <<<   >>>Google Stellplatz Link<<< 

Die Betreiber, Gorre und Jesus, haben ihr Camp bereits 2002 gegründet und es hat den Vorteil das sie nicht nur einen preiswerten Shuttle Service anbieten sondern man hier für nur 5€ mit dem Wohnmobil stehen kann, inkl Frischwasserversorgung, WC und Dusche. Allerdings sehr spartanisch 😉

Algodonales

mit Wohnmobil und Gleitschirm

Gorre ist die gute Seele von CIVA, spricht sehr gut deutsch und englisch und ist wirklich immer bemüht ihren Gästen möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Jesus ist ein top Streckenpilot und als ehemaliger Mitarbeiter von Windtech sehr erfahren bezüglich Gleitschirmproduktion. Er kann einfach alles reparieren. Am wohlsten fühlt er sich darum in seiner Werkstatt oder in der Luft.

Gorre von CIVA Algodonales

Hier trifft man sich abends an der Bar, wo übrigens immer ein kleines Feuer brennt und so für eine angenehme Atmosphäre sorgt. Jeder zapft sich sein Bier hier selbst und schreibt es einfach auf, es wird gefachsimpelt, zB. über verschiedene Routen, die Flugbedingungen und eigene Erfahrungen. Oder anders ausgedrückt, hier redet man über’s fliegen und nicht über Schirme 😉

Kein Wunder also das CIVA einen internationalen Flair hat, denn hier treffen sich selbständige, erfahrene Piloten aus ganz Europa. CIVA bietet allerdings keine Flugbetreuung an, sondern für nur 5€ lediglich Auffahrten, egal ob vormittags zum Startplatz Levante oder nachmittags zum Startplatz Poniente.

An beiden Landeplätzen ist Pepe immer mit seiner mobilen Landing Bar anwesend, so dass vor allem die Deutschen nicht auf ihr heiss begehrtes Landebier verzichten müssen. Er hat allerdings auch immer ausreichend alkoholfreie Getränke und sogar heissen Kaffe dabei. Das nur mal so am Rande  😉

Wer also gerne eine komplette Flugbetreuung möchte der ist bei CIVA sicherlich nicht an der richtigen Adresse. Diesbezüglich wendet ihr euch besser an >>>Johann, den netten Holländer<<< oder an das Urgestein von Algodonales, Gerhard Ganter, von >>>GanterFly<<<

Algodonales Gerhard " Gerardo" Ganter

Eines möchte ich hier nicht vergessen zu erwähnen, Gerardo, wie ihn die Spanier nennen, lebt seit ca. 30 Jahren hier und dank seiner Liebe zum Drachenfliegen hat er Algodonales, mit viel Fleiss und vor allem Enthusiasmus, erst zu dem Fliegertreff gemacht, der er heute ist. Mittlerweile hat sein Sohn die Pilotenbetreuung übernommen, und wer ihn einmal erlebt hat, vergisst ihn garantiert nie mehr 😉

Bei beiden, Johan und Gerardo, seid ihr jedenfalls sehr gut aufgehoben!

Aber egal welchen der drei ihr euren Bedürfnissen entsprechend bevorzugt, alle fahren selbstverständlich auch zu den entfernteren Fluggebieten, wie zB bei SW Wind  nach Matalascanas, um entlang der Dünen am Atlantik zu soaren…

Matalascanas

Hier kann man mit dem Wohnmobil sehr schön und vor allem ruhig direkt am Startplatz an der Düne stehen, immer wieder top landen und so sehr entspannt die Tage mit Westwind geniessen. >>> Google Stellplatz Link <<< 

 

….oder bei Nordwind nach Montellano.

Civa Algodonales

Da dies allerdings der einzige Startplatz für Nordwind in der Region ist, ist es leider meist sehr voll hier. Darum starte ich lieber am unteren Startplatz, wo auch die noch unerfahrenen Piloten rausgehen. Denn hier hat man ausreichend Platz und kann sich dann leicht nach hinten versetzen lassen, sobald man etwas überhöht hat. So ist man nicht dem Gewusel am oberen Startplatz ausgesetzt und es ist wesentlich entspannter 😉

Algodonales ist also definitiv einen Stop Wert, da das fliegen hier recht abwechslungsreich, sehr einfach und sehr entspannt abläuft.

Der Ort selbst, naja, also bei schlechtem Wetter ist es nicht so meins, da man ansonsten nicht viel unternehmen kann. Ausser eventuell fotografieren 🙂

Algodonales - Motorrad

Die Gegend um Algodonales ist allerdings ein wahres Motorrad Eldorado und ich geniesse die Ausfahrten hier genauso wie die Flüge!