Twin Paragliding – Informationen für Tandemflüge

Frei wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Man muss es erleben!

Rubjerg Knude / Dänemark

Hier findest du die wichtigsten Informationen, falls auch du gerne einmal gemeinsam mit mir dieses Gefühl erleben möchtest. Bitte lass dir Zeit beim lesen, es ist recht ausführlich 😉 

Twin Paragliding in Løkken / Dänemark

In den Sommermonaten hast du die Möglichkeit mit mir den Leuchtturm Rubjerg Knude und seine gigantische Düne aus der Vogelperspektive zu erleben.

Rubjerg Knude / Dänemark Rubjerg Knude / Dänemark

Dieses, wirklich sehr außergewöhnliche Erlebnis, gemeinsam mit den Möwen über eine der imposantesten Dünenlandschaften Europas zu fliegen, wird dir garantiert immer in schöner Erinnerung bleiben!

bf640572-1c29-4756-8d79-68a72ca105e9

Flugtickets

Flugtickets könnt ihr in dieser Zeit exclusive bei Vestevent  online buchen.

Auf Grund der hohen Nachfrage solltest du allerdings frühzeitig buchen, da wir hier nur bei Wind aus West – Nordwest mit 15 -25 km/h fliegen können!

Info für Gruppen und Familien: Bei optimalen Bedingungen sind Vormittags drei Flüge möglich, Nachmittags fünf Flüge, plus ein Flug in den Sonnenuntergang

img_3885

Treffpunkt

Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich google maps und zeigt dir den exakten Treffpunkt.

Hier schon mal ein kurzer Eindruck was dich erwartet 

Die wichtigsten Informationen für dich, als Passagier

Eines vorweg, du kannst ein gutes Gefühl haben wenn du oder dein Kind mit mir in die Luft möchte 😉 

Gleitschirmausbildung

1996 bei der Flugschule Ikarus in Interlaken/Schweiz

Tandempilot seit 1998

Flugererfahrung

Weit über 1000 Tandemflüge, in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark, Holland, Spanien, Kanarische Inseln und im Oman.

Ausrüstung

Ich fliege immer mit dem aktuellsten und top gewarteten Material des Schweizer Herstellers ADVANCE

Versicherungsschutz

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften besteht selbstverständlich für jeden Flug mit mir Haftpflichtversicherungsschutz für dich als Passagier und das Fluggerät allgemein. Bis heute musste ich sie allerdings noch nie in Anspruch nehmen!

Løkken / Dänemark

Was solltest du können?

Du solltest einfach nur fit genug sein um ein paar Schritte zu laufen und keine weiteren medizinischen Einschränkungen haben!

Was brauchst du für eine Ausrüstung?

Nur feste Schuhe, am besten Wanderschuhe oder gute Turnschuhe und dem Wetter entsprechende Bekleidung! Alles weitere stelle ich dir kostenlos zur Verfügung!

Wie alt solltest du sein?

Meine Kinder sind schon im Alter von 5 Jahren mit mir geflogen und meine bisher älteste Passagierin war die Mutter eines Kollegen. Es war sein Geburtstagsgeschenk zu ihrem 91. Geburtstag. Das Alter spielt also kaum eine Rolle.

Wie schwer darfst du sein?

Da ich aus Spass an der Freude fliege, habe ich beschlossen nur Passagier bis maximal 75 Kg Saunagewicht mitzunehmen.  Zierliche Frauen und Kinder sind also bei mir bestens aufgehoben! Die „schweren Jungs“ überlasse ich gerne meinen Kollegen 😉

Einzige Ausnahmen sind Lökken, Santa Pola und Calpe. Auf Grund des recht starken Windes nehme ich dort Passagiere bis 90kg mit.

Wie lange dauert ein Flug?

Das hängt allein von der Region, der Jahreszeit und vor allem von Wind und Thermik ab. Auf jeden Fall fliegen wir solange wie möglich, bzw. so lange du möchtest. Maximale Flugzeit ist allerdings 1 Stunde. 

Was kostet ein Gleitschirm-Passagierflug?

Im Durchschnitt kostet ein Tandemflug 150€. Je nach Aufwand mal etwas mehr, mal etwas weniger.

Løkken/Dänemark

Jetzt hast du die wichtigsten Infos die du benötigst

Sobald du deine Flugreservierung über VESTEVENT abgeschlossen hast, erhältst du meine Telefonnummer um alles weitere persönlich zu besprechen.

Solltest du jetzt noch weitere Fragen haben zögere bitte nicht mich über GoeldiOnTour@gmail.com anzuschreiben.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Twin Paragliding Unterwegs

Interlaken / Schweiz

Da ich die Wintermonate mit meinem Wohnmobil meist in Spanien verbringe, kannst du auch in sehr vielen anderen Fluggebieten mit mir fliegen.

Roses / Cap de Creus / Spanien

Hierbei handelt es sich allerdings um reine Gefälligkeitsflüge. Eine langfristige Terminplanung oder fixe Preise hierfür gibt’s also nicht 😉

Almuñecar / Spanien

Wenn wir zusammen in die Luft gehen, dann ausschließlich aus Spass an der Freude, völlig entspannt und stressfrei!

img_1799

Santa Pola / Alicante / Spanien

Make it simple, make it easy, wenn du Lust auf einen Flug mit mir hast, sprich mich einfach an oder kontaktiere mich per e mail. 

Mein Tandemschirm sowie mein kleines altes Wohnmobil sind ja kaum zu übersehen. 😉

Weitere Fotos findest du in meinem >>> Instagram Konto <<<

Facebook – nicht mehr meine Welt!

Hi zusammen,

bevor mich jetzt noch mehr anfragen, ja, ich habe meinen Facebook Account deaktiviert. Und um ehrlich zu bleiben, mich hat einiges in letzter Zeit einfach zu sehr genervt.

Als erstes die ständigen politischen Statements, ob von Links oder Rechts, die mittlerweile vor allem aus Deutschland immer radikaler werden. Waren es noch bis vor kurzem nur vereinzelte, die radikales Gedankengut über diesen Weg verbreitet oder geteilt haben, und die man darum auch einfach von seiner „Freundesliste“ entfernen konnte, nimmt es jetzt so langsam überhand.

Wenn ich morgens wach werde, mir einen Kaffe mache und einwenig im Internet rumsurfe habe ich einfach keine Lust ständig irgendwelchen negativen Input zu bekommen.

Entweder man ist mittlerweile „links Grün versifft“ oder man ist ein “ Nazi“.

Normale Diskussionen, in denen man diejenigen, die nicht die gleiche politische Meinung teilen einfach als jemanden sieht, der eine andere politische Meinung hat, sondern gleich als „Feind“ werden leider immer seltener.

Schade, denn nur durch Gespräche, den Austausch von Informationen, Gedanken und Diskussionen könnten wir alle unseren Horizont einwenig erweitern. Und ich denke mal, so ganz falsch liegen weder die Linken, noch die Grünen noch die Konservativen oder Rechten. Falsch liegen nur die, die eine radikale Denkweise habe, egal ob politisch oder Religiös motiviert!

Aber das ist nur meine Meinung, die Meinung von einem alten Mann der viel in der Welt rumgekommen ist, der Linke und Rechte als Menschen mit ihren Nöten und Ängsten sieht, und versucht sie zu verstehen. Der Hindus, Muslims, Juden und Christen in seinem realen Freundeskreis hat, und darum wohl oft eine andere Meinung hat, als viele FB Nutzer die ihre Meinung nur auf Grund der ihnen zur Verfügung gestellten Medien bilden.

Egal, auch wenn man es versucht zu überlesen, bleibt einfach negatives dabei im Hirn hängen. Es manipuliert mich zwar nicht, aber für gute Stimmung am Morgen sorgt es auch nicht 😉

Zweitens nerven mich mittlerweile die Gefrusteten, die ebenfalls immer mehr werden und die soziale Netzwerke wie Fb wohl als Ventil für ihren aufgestauten Frust nutzen.  

Sie melden sich meist mit Fake Profilen an, greifen ständig andere an, geben aggressive Antworten oder versuchen andere, noch Unerfahrene lächerlich zu machen. Und dies in Gleitschirm, Moped, Reise wie auch in Wohnmobilgruppen. Auch das brauche ich mir nicht wirklich anzutun 😉

Und drittens, mag ich mein reales Leben und möchte so gut es geht alles negative von mir fern halten. Mit einer vierstelligen FB „Freundesliste“ ist das leider momentan nur so möglich, denn ich habe wohl zu viele „Freundschaftsanfragen“ aus verschiedenen FB Gruppen angenommen, von Menschen, die ich nicht wirklich kenne.

Darum werde ich zukünftig viel lieber öfters versuchen, euch, also diejenigen die es wirklich interessiert was ich so erlebe und von mir gebe, hier auf meinem Blog mit ein paar schönen Fotos und netten, vor allem positiven Eindrücken aus meinem realen Leben, aber auch hin und wieder an meinen Gedanken zu verschiedenen Themen teilhaben zu lassen.

Ich würde mich darum freuen wenn ihr hier ab und zu mal vorbeischaut, da dies mir natürlich auch die Motivation gibt öfters etwas zu veröffentlichen 😉

Im letzten Jahr waren es ja immerhin 70.000 Zugriffe von rund 25.000 Besuchern. So ganz uninteressant scheint es bisher also nicht zu sein, was ich ich hier schon mal von mir gebe 😉

Wer nichts verpassen möchte, kann meinen Blog ja einfach abonnieren. Wie’s geht findet ihr unten auf der Seite. Glaub ich 🙂 Keine Angst, ihr bekommt nur eine mail wenn ich wieder etwas veröffentliche, sonst passiert nichts!

Fotos findest du zukünftig in meinem

>>>Instagram Konto<<<

Hier noch der Link zu dieser Info, falls euch jemand fragt warum ich nicht mehr auf FB zu finden bin: https://goeldiontour.com/facebook

Kommentieren könnt ihr nun zwar nicht mehr auf FB aber natürlich gerne hier unter dem Artikel. 😉

So, dass wollte ich nur kurz loswerden. Euch allen wünsche ich jetzt erstmal ein gutes, zufriedenes und ja, auch erfolgreiches neues Jahr.  Vor allem aber ein gesundes Jahr, in dem ihr möglichst oft ein Lächeln im Gesicht habt!

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Wenn dir deine Selbstsicherheit zum Verhängnis wird!

Erst neulich habe ich ja mal auf die Gefahren, vor allem in fremden Gebieten hingewiesen. Einfach nur, um mal wieder etwas zum nachdenken anzuregen.

Hierbei kam dann von einigen die Kritik, ich solle doch mal Beispiele bringen, Unfälle beschreiben. Wie ihr wisst habe ich das abgelehnt, denn ich habe keinerlei Motivation, auch noch detailliert über die Fehler und Unfälle anderer zu schreiben, denn es ist schlimm genug dass sie ihnen passiert sind.

Aber über einen meiner Fehler, ja, darüber schreibe ich jetzt mal etwas, denn schliesslich stelle ich damit keinen anderen bloss, sondern wenn, dann nur mich.

Also, worum geht’s?

Eigentlich bin ich an diesem Tag nur nach Almuñecar gefahren, da ich eh nach Salobreña zum einkaufen wollte. Und der Fliegertreff beim TAO liegt nicht nur auf dem Weg, sondern hier trifft man momentan auch immer nette Piloten und hat gute Gespräche.

Auf einmal hiess es, kommt, lasst uns nen Gleitflug vom Itrabo machen, bevor’s anfängt zu regnen.  Ok, dachte ich mir, bevor du jetzt die nächsten Tage nur rumhängst, ein Gleitflug ist immer noch besser als gar nichts. Ich also schnell meinen Schirm aus dem Wohnmobil geholt, bei Arno ins Auto geworfen und dann ging’s auch gleich los.

Oh man, am Startplatz angekommen war mir erstmal mega übel von der Auffahrt, aber ok, Arno muss halt mit Speed um die engen Kurven fahren, sonst bleibt er bei der Steigung halt hängen.

Hier oben sah’s jedenfalls ganz anders aus als wir unten am Strand vermutet hatten, und das Thema Gleitflug hatte sich gleich erledigt. Hier oben war teilweise mehr als 20er Wind, aus West, und böig.

Als erstes machte sich Uwe fertig, um mal den neuen SWING Helios zu testen, den Kalle neben einigen anderen mit dabei hatte. Als zweites ging dann Mayer raus und die beiden wurden auch gleich hoch getragen und konnten an der Kante hier oben recht gut soaren. Klar, bei dem Wind.

Gerd, Kalle und ich haben uns darum auch gleich fertig gemacht und jetzt kommt eine Verkettung, die wie schon in meiner vorherigen Story geschrieben, durch einen einzigen, einen dummen Fehler bei solchen Bedingungen hätte böse ausgehen können. Sehr böse! Gott sei dank aber hatte ich Glück! Und es war wirklich nur Glück! 

Wer mich kennt, weiss dass ich mir um’s starten meist keine Gedanken mache, da meine Psychomotorik recht gut passt. So auch heute, ich hab mir einfach keine Gedanken um’s starten gemacht sondern war gedanklich schon in der Luft. Das ich meine Leinen und Ohren vorher gecheckt habe, sie also frei sind, versteht sich von selbst. Der Wind allerdings hat immer wieder mal den Schirm angelupft, und… tja, da hat die Misere wohl angefangen.

Ich lupf also meinen Schirm kurz an, der schiesst bei diesem Wind natürlich entsprechend schnell nach oben, und ich sehe, ich habe von mir aus rechts, einen Verhänger. Ohne nachzudenken greife ich nach oben, an die Stabilo Leine, um ihn zu lösen. Ziehe dabei aber wohl gering die Bremse, oder zu feste an der Stabi Leine, oder es erwischt mich eine Böe, ich weiß es nicht genau, da es mich auch noch ausgehebelt hat. Jedenfalls ging’s auf einmal verdammt schnell, denn bei dem starken Wind reichte es aus, damit der Schirm etwas quer ging und er dann blitzschnell eine solche Dynamik entwickelte, dass ich schon bei dem Gedanken die C Gurte runterzuziehen auf dem Boden lag und quer über den Startplatz gezogen wurde.

Glück! Ich hatte echt verdammt viel Glück, denn wenn ich bei dieser Geschwindigkeit, mit der es mich über den Boden gezogen hat, nur einen der Steinhaufen getroffen hätte, wäre es garantiert nicht so glimpflich abgelaufen. Und, Gott sei dank, wurde der Schirm durch einen grossen Strauch gestoppt, so dass der Horror dann ein Ende hatte. Und, Gotts sei dank, hatte ich beim anschließenden Aufschlag meinen Arm vor der Brust , so das der Stein nicht direkt meine Rippen getroffen hat. Und Gott sei dank, hatte ich einen guten Helm auf, denn die Macken die er jetzt hat, hätte meine Schädeldecke garantiert nicht ausgehalten!

Es war so heftig, das es mein Gutzeug zerrissen hat und auch mein Schirm hat dabei sehr gelitten. Aber, zumindest sind meine Knochen heil geblieben!

Warum schreibe ich das jetzt? Ganz einfach, weil ich kein Problem damit habe über meine eigenen Fehler zu schreiben. Vor allem dann nicht, wenn dies auch andere eventuell ermutigt, sich selbst und ihr handeln einmal selbstkritisch zu hinterfragen. Also ich hinterfrage mich grad jedenfalls, und das tut mir glaube ich ganz gut.

Also, auch Selbstsicherheit kann recht schnell dazu führen, dass man in grenzwertigen Bedingungen schon beim geringsten Fehler ganz schön in die Bredouille kommt. Ein kleiner Verhänger bei kräftigem Wind und eine intuitive, aber in dieser Situation wohl falsche Reaktion, kann ohne Glück schnell böse enden!

Ja, mein erster und grösster Fehler heute war ganz klar meine Selbstsicherheit beim starten! Übermut, Überheblichkeit, Fluggeilheit, Schusseligkeit, Nachlässigkeit, keine Ahnung wie man richtig dazu sagt. Nennt es wie ihr wollt, letztendlich war es mein Fehler! Vielleicht war auch meine, auf Grund des Alters, verlangsamte Reaktion mit eine Ursache. Mag sein. Fakt ist, es war einzig und allein mein Verschulden.

Denn ich hätte einfach nur ein paar Meter runter gehen müssen, wo weniger Wind anlag. oder nochmals schauen müssen, das meine Ohren auch wirklich frei sind. Aber nein, ich war mir absolut sicher dass ich kein Problem beim Start habe und war darum gedanklich schon mit den anderen in der Luft.

So, jetzt habe ihr ein Beispiel, wie schnell es gehen kann.

Ich hab jedenfalls mal wieder etwas lernen dürfen, und zwar wie schnell dir auch deine Selbstsicherheit zum Verhängnis werden kann.

Ja, es ist nochmal gut gegangen, aber nur weil ich Glück hatte.

Göldi, dem immer noch die geprellten Knochen weh tun 😉

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Nachtrag

Hey, tut gut von anderen Piloten ein paar aufbauende Worte zu hören und zu lesen, darum hier mal ein DANKE an alle die mich kontaktiert haben.

Tja, schon ein paar Tagen sitze ich jetzt hier bei Sturm und Gruselwetter im Wohnmobil und lecke meine Wunden.

Unglaublich was da auf einmal alles in meinem Hirn rum rattert.

Für die Prellungen gibt’s ja ThermaCare und Voltaren, von denen ich zum Glück genug dabei habe. Gegen die Gedanken allerdings …

Ich versuche mir grad einzureden dass es gut war, dass es passiert ist. Als Warnung, oder als präventive Maßnahme des Schicksals um zukünftig schlimmeres zu verhindern. Und mittlerweile glaube ich sogar daran, je öfter mir die Bilder der Situation wieder vor Augen kommen.

Denn dass es auch am Ego, an der Selbstsicherheit kratzt, ist ja logisch und wie ich grade feststelle auch wichtig.

Muss wohl mal etwas runterschrauben und solch “etwas kernige” Bedingungen werde ich wohl besser erstmal meiden und mich ein wenig mehr auf’s „Schönwetter“ fliegen fokussieren. Denn meine Reaktionen scheinen dafür mittlerweile wohl nicht mehr wirklich auszureichen. Stellt zumindest mein Kopf momentan in Frage 😉

Ihr seht, mein Hirn rattert immer noch ununterbrochen. Aber, ich bin heil froh, dass es noch rattert!

 

Ihr seid keine Fluggötter, verdammt noch mal

Heute möchte ich mir einfach mal ein wenig Luft machen, es wird also emotional. Warum? Weil ich es langsam nicht mehr ertragen kann!

Denn erst heute morgen hat mich wieder die Nachricht von einem tödlichen Unfall hier in der Region erreicht, bei dem der Pilot wohl auch wieder lokale Bedingungen für sich zu optimistisch beurteilt hat, was mich bewegt hat jetzt mal etwas zu schreiben!

Eines vorab, hierbei geht es in keinster Weise um irgendeinen speziellen Unfall! Weder um den von vorgestern, noch den vor ein paar Tagen, noch von einem derer in den letzten Wochen.

Es geht einfach nur um das Thema fliegen in unbekannten Fluggebieten und eine der damit grössten verbundenen Gefahren, die falsche Einschätzung der Flugbedingungen.

img_3366

Seit über 20 Jahren fliege ich jetzt Gleitschirm und bin viel damit unterwegs, habe viele Länder bereist und wunderschöne Flüge erleben dürfen.

NEIN, ich bin keiner dieser talentierten Top Piloten, das war ich nie und werde ich auch nie sein! Ich bin einfach nur ein ganz normaler Gleitschirmflieger, der sich mit Mühe und Respekt an die Fliegerei gewagt hat, der dazu lernen wollte und immer noch will und für den es einfach nur ein mega schönes Erlebnis ist, frei wie ein Vogel über oft faszinierende Landschaften zu fliegen.

Aber grade in den letzten Jahren bekomme ich durch meine Reisen mit dem Wohnmobil hier in Europa leider immer wieder sehr traurige Erlebnisse mit. Jedes Jahr erleben ich, wie einige Piloten sich schwer verletzen oder gar tödlich verunglücken. Jedes Jahr! Und das nagt an meiner Seele! Ja, an meiner!

Denn natürlich lernt man beim reisen einige Menschen kennen, und wenn es dann mal wieder einen von denen trifft, dann ist das natürlich jedes mal eine recht heftige emotionale Belastung.

Jedes Jahr lerne ich hunderte neuer Piloten kennen, vom Anfänger über den Urlaubspiloten bis hin zum lokalen Crack oder Ligapiloten.  Menschen, bei denen die Chemie von Anfang an stimmt, oder auch nicht. Aber Menschen halt, Menschen die wohl das gleiche beim fliegen empfinden wie ich und darum selbst ihren Urlaub in Fluggebieten verbringen, wo es noch möglich ist zu fliegen wenn Zuhause nichts mehr geht.

Warum nur startet ihr im Urlaub bei oft sehr grenzwertigen Bedingungen?

Ja, ich verstehe ja auch, dass wenn man nur eine Woche Urlaub hat, so oft wie möglich in die Luft möchte. Aber, wir sind nun mal keine Vögel und Fluggötter schon mal gar nicht!

Und wenn du mehrmals im Jahr mitbekommst, wie Menschen schlimm verunfallen, meist aus Unerfahrenheit, Leichtsinnigkeit, Selbstüberschätzung oder gar nur weil sie der coolste sein wollen und dann nur einen kleinen Fehler gemacht haben. Einen, nur einen, der bei guten Flugbedingungen kaum etwas bedeutet hätte. Bei grenzwertigen Bedingungen allerdings dann auch schon mal der letzte sein kann, dann tut das einfach weh.

Wenn auch du solche, nennt es ruhig Einzelfälle, öfters mitbekommen würdest, da du dich zu diesem Zeitpunkt genau in diesen Fluggebieten aufhältst, dann würde es dir irgendwann sicherlich auch mal den Boden unter den Füssen wegziehen.  Zumindest geht’s mir so und ja, vielleicht reagiere ich darauf auch etwas sensibel.

Warum kontaktiert ihr keinen lokalen Guide? 

In jeder meiner Storys hier auf meinem Blog weise ich darauf hin wie wichtig es ist, selbst für erfahren Piloten, sich den Rat eines guten, erfahrenen Guides einzuholen.

Auch weise ich absichtlich darauf hin, das selbst professionelle Flugschulen, mit Fluglehrern die selbst top Piloten sind, sich oft einen lokalen Guide für eine ganze Woche mieten.

Und immer wieder weise ich drauf hin, dass noch unerfahrene Piloten eine betreute Reise buchen sollten, da das fliegen hier bei weitem nicht so easy ist, wie es aussieht.

Glaub ihr wirklich ich mache das aus Spass oder weil ich eine leere Seite füllen muss, oder weil ich die pushen will?  

Nein, natürlich ist auch das kein Garant, dass nichts passiert, aber zumindest verringert es das Risiko um ein vielfaches.

Grade hier im Süden Spaniens gibt es Bedingungen, die du selbst nach 10 Jahren Flugerfahrung noch nicht richtig einordnen kannst, falls du nicht regelmässig hier fliegst oder einer lokalen community angehörst. Denke mal in vielen anderen Fluggebieten rund um unseren Planeten ist das nicht viel anders.

Nicht selten reicht dann ein kleiner Fehler, eine kleine Unaufmerksamkeit, eine Fehleinschätzung die dir zu Hause nicht passiert wäre, um in eine Stresssituation zu kommen.

Und genau dies ist der Grund, warum ich alleine in den letzten 5 Jahren, in denen ich jetzt hier in Spanien mit meinem Wohnmobil überwintere, jedes Jahr sehr viele, teilweise fatale Unfälle mitbekommen habe, was mich mittlerweile immer mehr belastet!

Denn allein die Entscheidung zu starten, war meist der erste Fehler!

Die meisten tragischen Unfälle, die ich mitbekommen habe, sind auf Grund falscher oder zu optimistischer Wind- und Wettereinschätzungen passiert. Sehr oft waren sie zumindest schon oder wurden, für Lokals vorhersehbar, grenzwertig. Sie hätten also leicht vermieden werden können! Einfach nicht starten!

Für einige war jedenfalls diese eine Startentscheidung leider die letzte ihres Lebens!

Klar, jetzt kann man natürlich sagen, ja du bist ja auch viel unterwegs, da bekommt man halt auch viel mit. Ja, kann man.

Aber nur weil andere nur in ihrem Fluggebiet unterwegs sind und so weniger mitbekommen, heisst das nicht, dass sie nicht irgendwann auch von einer falschen Startentscheidung, in einem ihnen fremden Gebiet, betroffen sein können. Und davor möchte ich einfach warnen, darauf hinweisen!

Denn nur weil der Wind von vorne kommt und die Wolken nicht bedrohlich aussehen, bedeutet es sehr oft nicht, dass es problemlos fliegbar ist!

Klar gibt es Piloten die es drauf haben, die sehr talentiert sind, die über die notwendigen Skills und vor allem über entsprechende Erfahrung gepaart mit dem erforderlichen Wissen verfügen. Aber die fliegen halt in einer anderen Liga als die meisten von uns, das muss man sich einfach eingestehen und auch mal zugeben können!

Das wollte und musste ich jetzt einfach mal loswerden. Für mich!

Denn ich möchte mir keine Vorwürfe machen müssen, nur weil ich zu feige war, dieses Thema einmal auf meinem Blog öffentlich zu machen!

Nein, wir alle sind keine Fluggötter! Kontaktiert darum bitte einen guten, erfahrenen lokalen Guide, einen der selbst viel in der Luft ist, wenn ihr in euch fremden Fluggebieten unterwegs seid!

Oder falls ihr die Landessprache sprecht, sucht Kontakt zu erfahrenen lokalen Piloten!

Und wenn’s heute halt mal nicht geht oder nicht gut aussieht, hey, freut euch auf den nächsten Tag, die nächstes Woche, auf den nächsten schönen Flug!

Geht an solchen Tagen lieber Wandern, Fahrradfahren, setzt euch in eines der netten Chiringuitos oder legt euch einfach in Sonne und entspannt.

Aber bitte geht nicht das Risiko ein, dass der jetzige Flug eventuell euer letzter sein könnte! 

Ja, Unfälle passieren immer und überall, aber es ist immer besser am Boden zu stehen, und sich zu wünschen in der Luft zu sein, als in der Luft zu sein, und sich zu wünschen am Boden zu stehen!

Oder seid ihr etwa einfach nur risikobereiter, oder braucht ihr den Kick, oder habt ihr einfach einen Zwang, anderen beweisen zu müssen dass ihr cooler seid?

Wenn’s so ist, dann werden meine Worte wohl nur ein Schmunzeln bei euch hervorbringen.

Aber dann denkt mal über diesen alten Fliegerspruch nach:

„Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.

Trotz allem, sonnige Grüsse aus Andalusien und passt bitte auf euch auf! Denn Andalusien ist nahezu perfekt, wenn man mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad unterwegs ist! https://goeldiontour.com/paratravel-andalusien

 

Und ja, die etwas provokante Headline musste sein, denn so erfährt dieser Artikel wenigstens die notwendige Aufmerksamkeit! Selbst wenn ich hiermit nur einen Piloten dazu bewegen konnte seine Entscheidung nochmals zu überdenken, nur einen einzigen Unfall verhindern kann, hat sich das schreiben schon gelohnt.

 

Gruß Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Nachtrag:

Guten Morgen,

Die senile Bettflucht treibt mich mal wieder hier her und ich möchte gerne, wenn auch nur kurz, etwas ergänzen.

Geschrieben habe ich: “In jeder meiner Storys hier auf meinem Blog weise ich darauf hin wie wichtig es ist, selbst für erfahren Piloten, sich den Rat eines guten, erfahrenen Guides einzuholen. “

Mir ist nicht bekannt, dass Dirk oder Jarda aus Almuñecar, noch Allan oder Itze, aus Almeria, noch Suby oder Nick, aus Alicante, noch Johann, Ganter oder Civa in Algodonales jemals Geld dafür verlangten, wenn sie jemanden gebrieft haben. Also wichtige Infos zur aktuellen Wettersituation oder zum Fluggebiet geben.

Man muss sie einfach nur ansprechen und fragen, es kostet nichts.

Auch einige Gedanken und Kritik aus verschiedenen Netzwergruppen kann ich recht gut nachvollziehen, möchte aber darauf hinweisen dass es mir nicht um Flugunfälle allgemein ging.

Denn da gibt’s es hunderte von Gründen warum und wieso sie passieren können.

Mir ging es nur darum, das ich jedes Jahr sehr viele Unfälle mitbekomme, weil die Piloten die aktuellen Flugbedingungen nicht richtig interpretiert haben, da sie keine ausreichend lokale Informationen hatten.

Ob aus Unerfahrenheit oder Selbstüberschätzung spielt da erstmal keine Rolle. Denn traurig ist es immer wieder, zu wissen, dass nur die “Fluggeilheit” sie veranlasst hat in solche Flugbedingungen zu starten, die Piloten mit ausreichend Erfahrung und lokalen Kenntnissen bewusst meiden.

Beispiele dafür können sicherlich auch viele andere geben.

Ich möchte jedenfalls nicht noch einzelne Unfälle schriftlich aufzeigen, da es mir schon ausreicht ständig welche mitzubekommen, was mich genug belastet.

Aber eines noch: jeder von uns startet weil er glaubt es passt. Keiner würde starten, wenn er wüsste in welche Gefahr er sich begibt!

Und ich bin überzeugt das ALLE alten Piloten, also die, die schon viele Jahre fliegen, schon mehr als eine brenzliche Situation erlebt haben, in der ihnen klar wurde das kann jetzt böse enden.

Die einen, so wie auch ich, hatten dann das Glück auf ihrer Seite. Andere leider nicht.

Also, auch wenn einige mit meinem, zugegeben emotionalen Blog, nicht viel anfangen können, da ihnen Fakten, Analysen, Videos fehlen.

Nehmt es euch bitte einfach nur zu Herzen und holt euch immer so viele Information von lokalen Piloten, Guides, Flugschulen, wie ihr bekommen könnt. Das macht es auf jeden Fall erheblich sicherer.

 

Helden und Fluggötter mögen mir verzeihen, der Text richtet sich ausschließlich an normale Menschen und ihr seid selbstverständlich nicht gemeint!

Alicante, Almería, Almuñecar, Algodonales – mit Wohnmobil und Gleitschirm

 

Mein Plan war es, euch dieses mal die besten Fluggebiete in Südspanien in einem Blog vorzustellen, die für Wohnmobil

und Gleitschirm lohnenswert sind.

Denke mal ihr habt es schon gelesen: Manchmal läuft’s halt nicht so gut 😦

Naja, nun ist es wie es ist, und ich möchte euch zumindest ein paar Eindrücke und Tips geben.

Bevor ich allerdings anfange, eines noch, denn es ist wirklich wichtig, wenn ihr hier im Winter, bei also tief stehender Sonne, autark mobil unterwegs sein möchtet. Wieviel Strom braucht man eigentlich, um autark zu reisen?

img_8951

 

Fliegen um Alicante

Wie jedes Jahr wollte ich auch heute meine Tour in Santa Pola beginnen. Hier steht man recht schön am Strand und ein paar entspannte Küstenflüge sind ja immer wieder schön als Einstieg.

Stellplatz Infos:. Santa Pola – ein Paradies für Soulsurfer

Tja, leider kam der Wind seit Wochen von W-NW und an fliegen war hier nicht zu denken. Also habe ich mal den Suby angerufen, denn ich musste endlich mal wieder in die Luft. Und wer Suby kennt weiss, wenn’s irgendwo fliegbar ist, dann ist er dort 😉

Ich kann eh nur jedem empfehlen sich hier, um Alicante, einem Guide anzuschließen, falls er möglichst viel fliegen möchte.

Den erfahrenen Piloten auf jeden Fall den Suby. Er lebt seit Jahren hier, war in jungen Jahren Schweizer Ligapilot, Mitglied der spanischen Nationalmannschaft und ist heute noch fast täglich in der Luft. Allerdings bietet er keine Flugbetreuung an sondern guided nur Flugschulen oder auch erfahrene Piloten.
Da Suby lieber fliegt, als sich um’s Marketing zu kümmern kontaktiert ihr ihn am besten gleich per WhatsApp:+34 722 739 380

Er hat allerdings auch eine Facebook Seite: https://www.facebook.com/paraglidingalicante

 

Auch für noch unerfahrene Piloten ist Nick sicherlich die bessere Adresse. Klasse Seite, gute Infos, netter Animateur, guter Service. Nick bietet quasi für alle und jedermann eine rundum sorglos Betreuung. https://doyouwanna.net 

Das nur mal vorab als Info.

IMG_9231 2

Naja, Suby meinte jedenfalls ich solle nach Palomaret kommen, da er eh eine Schweizer Gruppe hätte und sie dort morgen sicherlich fliegen können.

Gesagt getan, allerdings hat die Brücke ins Fluggebiet Palomaret zumindest bei mir schon immer etwas Nervenkitzel ausgelöst 😉

img_8510-2

Und dann ne Schweizer Flugschule, na da möchte man ja auch nicht unbedingt die Zusammenarbeit stören. Darum habe ich dann gleich nach meiner Ankunft mal den Fluglehrer, Ueli von Paraworld.ch angesprochen, ob es ok sei dass ich mich ihnen heute anschließe.

Kein Thema, meinte er gleich! Cool, so gab es natürlich auch gleich ein umfangreiches Briefing für den Tag, dem ich mich anschliessen konnte.

Selbstverständlich habe ich mich dann aber erstmal einwenig zurückgezogen, hab ein paar Fotos gemacht und den Ausblick genossen. Denn dass eine betreute Fluggruppe Vorrang hat ist ja logisch.

b1b6abd8-6c67-448f-bb1e-9afd312309fa

Naja, und wie man sieht, die Schweizer stehen ebenfalls auf top Material und schweizer know how 😉 Von Epsilon9, Iota2 über Sigma10 bis hin zum brandneuen OXA3 war bei ihnen alles vertreten.

Der Starplatz hier am el Palomaret ist mega gross und trotzdem komplett mit Schirm schonenden Kunstrasen ausgelegt.  Auch zum top landen lädt er grade zu ein, was die meisten Piloten natürlich nutzen und für uns, die mit Wohnmobil unterwegs sind, natürlich perfekt ist.

img_8568-1

Starten, aufdrehen, nach hinten an die Kante versetzen lassen, und schon kann kilometerweit geflogen werden. Ein mega Fluggebiet!

Auch der Landeplatz ist gross genug um hier entspannt Höhe abzubauen.

Das schöne ist, hier könnt ihr direkt am Landeplatz oder auch am Startplatz mit dem Wohnmobil stehen und übernachten. Entspannter gehts sicherlich kaum, denn spätestens um 10 Uhr steht Suby mit dem Shuttlebus vor der Tür 😉

Hier mal die google Koordinaten vom Startplatz: https://goo.gl/maps/Bu5FV3PCUj5s481cA

Und vom Landeplatz: https://goo.gl/maps/7CPGqf9TUbcKiPq89

Es waren wirklich zwei klasse Flugtage hier, und Palomaret solltet ihr auf jeden Fall mal mit ins Programm nehmen, wenn ihr hier in der Nähe seid. Vor allem wenn ihr gerne XC Flüge macht. Denn auch landschaftlich ist es echt schön hier.

Als nächstes war dann der Toix auf dem Programm, einer der wohl bekanntesten Flugberge hier am Meer und ein muss für alle erfahrenen Piloten.

img_7119-1

Aber wirklich nur für erfahren Piloten und möglichst nur mit einem guten Guide. Denn der Toix ist nicht ohne!

Ein ausführliches Briefing am Start, aber vor allem auch am Landeplatz ist hier unabdingbar! Denn wie ihr seht ist die kleine Bucht recht eng, es hat wenig Platz und vom Toix hier her ist es schon auch ein gewisse Strecke.

Mein Stellplatz: 38°37’51.0″N 0°00’05.7″E https://goo.gl/maps/ijjCSFMvJNFf7nH8A

Das rückwärts aufziehen hier perfekt sitzen muss ist sicherlich jedem klar. Nein, nicht, ich krieg das sicherlich hin, denn dass geht hier garantiert in die Hose! Es muss sitzen, 100%, denn der Wind hier oben lässt meistens keine Zeit zum überlegen 😉

Ist man dann erstmal in der Luft ist es einfach nur ein Traum, denn der Ausblick ist phantastisch. Und wenns gut läuft und der Wind optimal passt, kann man sogar übers Meer bis nach Calpe zum Strand fliegen. Aber das lasst euch bitte von einem der Locals erklären, denn auch das kann leicht schief gehen und ich halte mich da jetzt mal etwas zurück 😉

Mein Respekt an Ueli, ich fand’s mega professionell mit welcher Ruhe und Kompetenz er die Gruppe betreut hat. Also mit Paraworld.ch würde ich jederzeit auch mal Flugferien machen!

Und auch an Suby, Chapeau, alter Mann, du hast das Gebiet echt im Griff und ohne dich wären wir wohl hier, bei dem aktuellen Wetterchaos, sicherlich nicht so entspannt in die Luft gekommen! DANKE dafür!

img_7162

 

Fliegen um Almeria

Anschliessend sind Ulli und ich dann erstmal weiter Richtung Süden gefahren, Richtung Almeria.

Ist eine schöne Küste, schaut’s euch mal an:

https://goeldiontour.com/2018/12/22/von-santa-pola-ans-cabo-de-gata-mit-wohnmobil-und-gleitschirm

Hier haben wir den Itze kontaktiert und wie immer waren wir auch bei ihm herzlich willkommen. Aber…. weder Itze noch Alan bieten Flugbetreuung für noch unerfahrene Piloten an, das solltet ihr bedenken bevor ihr hier eintrudelt.

Hier konnten wir jedenfalls gleich einen schönen Abendflug in der Sierra Alhamilla machen. Gestartet wird hier an der Strasse und entweder man landet top, oder unten bei den Ruinen einer alten Westernstadt, die mal für irgendwelche Italowestern gebaut wurde.

Anschließend sind wir dann noch mit den anderen Piloten in der kleine Dorfkneipe zusammengesessen, wo wir für nur 6€ an sehr leckeren Tapas satt getrunken haben 😀

img_9188

Ja, unglaublich diese Preise, drei Wein inkl. grosszügigen Tapas für nur 6€, das gibt’s auch nur in Andalusien.

Mein Stellplatz hier: https://goo.gl/maps/TAxWyWGWGxSoQXfKA

img_5567

 

Am nächsten Tag konnten wir dann auch gleich noch einen schönen Thermikflug in Castala machen, was allerdings für uns eine etwas weitere Anfahrt bedeutetet. Allerdings haben wir die gerne in Kauf genommen, nach dem Flugentzug der letzten Wochen.

Das coole hier ist, dass man entweder auch direkt am Landeplatz stehen kann,…

Mein Stellplatz: https://goo.gl/maps/akTjCvbmwdbJtQDx7

oder einfach 20 min gerade aus runter zum Strand fährt, um noch ein wenig bei Meeresrauschen zu entspannen.

Mein Stellplatz: 36°41’53.0″N 2°50’35.9″W https://goo.gl/maps/vHxEMVLqTrJjuEPw8

Fliegerisch jedenfalls ist es ebenfalls ein Schmankerl, da es hier fast immer geht, selbst bei Nordwind, und man mit dem Shuttle von ItzeFly bequem zu dem recht großzügig ausgelegten Startplatz kommt. Thermikanschluss ist hier übrigens garantiert.

Sogar in Aquadulce ging’s noch an dem folgenden Wochenende, so dass wir dieses mal nur gute Laune hatten.

Eins möchte ich gerne noch loswerden, denn bei Itze, Friedrich Mairitsch wie er richtig heist, fühlen wir uns immer wohl und sehr gut betreut. Seine lockere und freundliche Art, gepaart mit seinem fliegerischen Know how, seinem Service sowie auch seine Ortskenntnisse machen ihn wirklich speziell. Und dass er meist als erster startet um zu zeigen was geht, verdient sogar Respekt!

Das er uns aber auch noch am Strand abholt, wo unsere Wohnmobile stehen, das muss einfach erwähnt werden, denn eigentlich ist der Treffpunkt einiges Entfernt.  Und das für nur 5€ pro Auffahrt.

Landeanflug über dem Stellplatz unserer Reisemobile: https://goo.gl/maps/o6wAnyyznvGkd1c18

bildschirmfoto 2019-11-30 um 15.00.52

So, das reicht jetzt erstmal und mehr Text folgt dann später, denn jetzt genieße ich erstmal den schönen Sonnenuntergang, hier am Cabo de Gata, mit Blick auf Aquadulce.

Mein Stellplatz: Playa de La Fabriquilla

Paraje la Fabriquilla, 04151 Níjar, Almería, Spanien

https://goo.gl/maps/EQqXpMjJTq75zSV76

 

Ach ja, zwischenzeitig konnte ich noch einen Flug, in La Herradura machen. Es ging zwar erst spät und war auch etwas sportlich, aber zumindest war ich mal in der Luft und konnte auch hier am Strand übernachten 😉 Mein Stellplatz: Restaurante Rebalaje https://goo.gl/maps/1yyHGVYUHbActVag7

Tja, ihr Lieben, das war bisher meine Ausbeute und wie ihr seht, war es diesen Herbst nicht grade viel, weshalb einige Piloten auch recht gefrustet sind.

Aber, ich bleibe ja noch ne Weile und falls es euch interessiert wie’s weitergeht, schaut einfach mal wieder rein, denn eventuell kommen ja noch ein paar schöne Spots dazu. Zumindest hoffe ich das 😉

Almunecar

Ausführliche Informationen zu Almuñecar hatte ich ja eh schon veröffentlicht. Schaut einfach mal hier rein, wenn’s euch interessiert: Almuñecar – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

 

Algodonales

Ausführliche Informationen zu Algodonales hatte ich hier schon veröffentlicht: Algodonales – mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad

 

Hey, und eines noch, ich halte hier einfach nur ein paar meiner Eindrücke fest, von Fluggebieten die auch mit Wohnmobil interessant sind, um Gleichgesinnten ihre Entscheidungen etwas zu erleichtern.

Ausführliche Infos bekommt ihr von den lokalen Guides. Schreibt sie einfach an, denn ich empfehle hier eh nur diejenigen die kompetent und hilfsbereit sind! Und keiner von denen hat jemals Geld dafür verlangt, wenn er mir  und anderen wichtige Infos bezüglich des Fluggebietes gegeben hat.  Es kostet also nichts, ihr müsst sie nur ansprechen.

Egal ob Suby, Nick, Allan, Itze, Johan, Ganter, Dirk oder Jarda, sie alle können euch eure Fragen eh wesentlich kompetenter beantworten als ich.

Warum es auf jeden Fall immer besser, sicherer ist, einen der lokalen Guides hier zu kontaktieren habe ich ja erst neulich hier veröffentlich: Wir sind alle keine Fluggötter, verdammt noch mal 😉

Aber ihr seit ja alle über 18 und geimpft und dürft selbstverständlich alle selbst entscheiden wann, wo und bei welchen Bedingungen ihr in die Luft geht. 😉

Ach ja, zur Zeit fliege ich übrigens den Epsilon9 von Advance und hab nur noch ein Grinsen im Gesicht! Hatte schon ganz vergessen, wie entspannt Gleitschirmfliegen sein kann 😃

bildschirmfoto 2019-11-30 um 15.00.15

Wer es für sinnvoll erachtet, darf den Blog selbstverständlich auch in entsprechenden Gruppen sozialer Netzwerke verlinken. Denn nur so kommen halt möglichst viele Gleichgesinnte an diese Infos.

Um’s zu vereinfachen hier der Link: https://goeldiontour.com/paratravel-andalusien

Sodale, denke mal das ist mein letzter Blogbeitrag für dieses Jahr. Hoffe natürlich dass ich hierdurch genügend Infos bereitgestellt habe, damit ihr möglichst stressfrei reisen und in die Luft kommen könnt. Denn Andalusien ist nahezu perfekt, wenn man mit Wohnmobil, Gleitschirm und Motorrad unterwegs ist!

cu

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Manchmal läuft’s halt nicht so gut :(

Sonne, Strand, Wärme, Fliegen, das war eigentlich mein Ziel! Etwas abspannen, mit netten Leuten zusammen sein, die Natur und die Zeit geniessen.

img_8135

Aber diesmal lief’s halt nicht so wie ich es mir vorgestellt habe.

Angefangen hat es schon in der Schweiz, gleich hinter Bern, als mein Motor keine Leistung mehr hatte. Hab also gleich mal nach Iveco gegoogelt und bin zur nächsten Werkstatt gefahren.

Zum Glück lag es nur an der Steckverbindung einer Einspritzdüse und mir konnte schnell geholfen werden.

Weiter ging’s dann in Sant Pere Pescador, als die Unwetterwarnung reinkam. Täglich, ja stündlich habe ich verschiedene Wetter Apps gecheckt, wie die Front zieht, wo der meiste Wind und der meiste Regen zu erwarten ist.

Letztendlich hatte ich dann Glück, da ich mich für einen Platz zwischen Gebäuden, inmitten einer grossen Agrarfläche entschieden habe, wo zumindest die erwartete Wassermenge gut abfliessen konnte und ich mich windgeschützt platzieren konnte.

Anschliessend bin ich dann Richtung Alicante gefahren, da ich noch ein paar Videos von Tandemflügen in zwei sehr reizvollen Fluggebieten machen wollte. Eine nette, hübsche Passagierin dafür hatte ich auch schon, Rita, Volkers Frau und by the way eine der besten Reisepartnerinnen die man sich wohl vorstellen kann.

Aber, hier spielte das Wetter auch nicht mit. Und meine Batterien auch mal wieder nicht. Zum Glück war Stefan Isheim in Santa Pola und hat mir aus dieser Misere geholfen. Denn ohne Strom, bei dem Wetter, das muss sicherlich keiner haben.

Aber hierzu habe ich ja schon mal etwas veröffentlicht. FullSol… Ehre wem Ehre gebührt!

img_7182

Irgendwann sollte es dann laut Suby, einem recht erfahrenen Guide hier, aber mal fliegbar sein, am Toix, bei Calpe bzw. Altea.

Darum bin ich auch bereits einen Tag vorher von Santa Pola nach Mascarat gefahren und habe mich gleich dort in die Bucht gestellt, die gleichzeitig auch der Landeplatz ist.

img_6963

Allerdings war dann schon morgens der Wind zu stark für Tandemflüge, so dass ich die Flüge mal wieder absagen musste. Tja, wenn’s läuft dann läuft’s, und wenn nicht…. 😦

img_7119

Trotzdem wurde es noch ein recht schöner Tag, denn gegen Mittag bekam ich dann sehr netten Besuch von den Überwinterern aus Calpe und so war zumindest mein Frust erstmal verflogen.

img_7160

 

Allerdings nicht lange, denn dann hat mein Kühlschrank wieder mal den Geist aufgegeben. Ich habe wirklich alles gecheckt, gereinigt, teilweise sogar neu verkabelt, aber er machte keinen Mucks mehr. Und da ich erst letztes Jahr eine neue Zündeinheit, inkl Brenner und Steuerung investiert hatte, musste jetzt, nach 15 Jahren, einfach mal ein neuer her.

Nur wie und woher? Um Alicante gab es keinen und wenn, dann mit ellenlanger Lieferzeit.

Aber.. es gibt ja den https://werksverkauf.dometic.de Hier gibt’s immer wieder mal günstige Schnäppchen und den Link solltet ihr euch auch mal speichern. Denn man weiss ja nie 😉

Und da mein Kumpel Ulli mit seiner Frau Martina die nächsten Tage in Deutschland losfahren wollte… oh man, wie kann ich ihm das nur wieder gut machen?  Die beiden haben extra eine Umweg in Kauf genommen, die bestellten Sachen für mich abgeholt und sie in der Heckgarage bis nach Santa Pola geschleppt. Solche Freunde muss man auch erstmal finden!

Hier haben Ulli, Thomas und ich dann gemeinsam den Kühlschrank sowie den Herd ausgetauscht, und noch neue Deckenlüfter eingebaut, da ich auch diese bei Dometic sehr günstig bekommen habe und die alten, nach nun 15 Jahren, eh nicht mehr reibungslos funktionierten.

Und ja, wir haben den Kühlschrank bei einem Entsorgungsunternehmen abgegeben. Obwohl die Lokals meinten wir könnten ihn einfach bei den Abfall stellen, dort würde er dann von dem zuständigen Recycling Unternehmen mitgenommen und verwertet.

Nur zur Info:  Ein Absorber-Kühlschrank arbeitet nicht mit FCKW und beinhaltet darum auch kein FCKW!  Nur falls mich jemand wegen Umweltschutz belehren möchte!

Jetzt konnte ich also endlich wieder was anständiges einkaufen und habe erstmal meinen Kühlschrank gefüllt. Denn da mich zwischenzeitlich öfters liebe Nachbarn mit durchgefüttert haben, konnte ich sie jetzt endlich auch mal zum Essen einladen und mich ganz herzlich bedanken.

img_7863

Rolf und Kerstin, Jörg und Evi, Stefan und Claudia, Ulli und Martina, Marion, vielen vielen Dank für eure Gastfreundschaft!

Und dann… dann vergesse ich abends mein Dachfenster im Bad und wie der Teufel will, dreht der Wind, wird böig und …. auch kaputt. 😦

Zum Glück hatte Caravan Cruz in Elche ein neues auf Lager, so das meine Nerven diesmal nicht allzu stark strapaziert wurden.

img_8154

 

Tja, und fliegen, wird das noch was dieses Jahr?  Ich hoffe doch sehr! Denn wenn ich in die Luft kann geht’s mir einfach immer gut!

Bis auf zwei Flüge in Palomaret, einen Flug in der Sierra Alhamilla und einen in Castala war aber bisher leider nichts gescheites dabei

Aber dazu schreib ich dann später eh noch etwas ausführlicher  😉

Das einzig schöne in den letzen 6 Wochen, neben den Flügen und lieben Nachbarn, war ein kleine Bike Tour bei schönem Wetter in der Gegend um Aquilas.

Tja, ihr Lieben, wie einigen wohl aufgefallen ist bin ich seit ein paar Wochen ab und zu etwas gefrustet und jetzt wisst ihr auch warum 😉

Erst das mega Unwetter, dann zwei Wochen lang Stromprobleme, dann drei Wochen ohne Kühlschrank, ein kaputtes Dachfenster, kein Flugwetter und allein unterwegs. Das ging mir echt an die Nerven, denn irgendwann reicht es auch mir mal 😉

Tja, zumindest bisher stand meine diesjährige Überwinterung in Spanien wohl unter keinem guten Stern.

Ein Highlight gab’s allerdings bisher, Stephie hatte sich ein paar Tage frei genommen und für ein bisschen Seelenpflege gesorgt 🙂

 

 

 

 

 

 

Wieviel Strom braucht man eigentlich, um autark zu reisen?

Ampere-Watt-Volt, mal kurz anhand meines Verbrauchs und Bedarfs sowie meiner bisherigen Erfahrung einfach und verständlich erklärt. Hoffe jetzt mal mein Physiklehrer liest jetzt hier nicht mit 😉

Mein durchschnittlicher Verbrauch im Wohnmobil liegt bei ca 30Ah täglich.

Dieser setzt sich zusammen, wenn ich nur ab und zu mal den Fernseher an habe, mein Wechselrichter ein paar Stunden läuft, die Heizung anschmeiße um heißes Wasser zum spülen oder Duschen zu haben und natürlich die Beleuchtung. Wobei ich komplett LED nutze.

Ach ja, und mein eMtB, den Akku meines Fahrrads, muss ich natürlich auch ab und zu wieder laden. Das zieht allerdings dann heftig Strom / Ah

Kaffemaschiene, Fön, Mikrowelle oder sonstige Verbraucher mit einem hohen Bedarf hab ich nicht im Gebrauch. Auch die Heizung läuft bei mir fast nie, da ich ja die meiste Zeit draußen verbringe.

Mein durchschnittlicher täglicher Energiebedarf ist also ca. 30Ah x 12V = 360Wh

Als Speicherbatterien habe ich zwei 140Ah Gel Batterien, also insgesamt 280Ah Kapazität.

Nach meiner Erfahrung liefert eines meiner 120W Panel im Winter, bei tief stehender Sonne und etwas Bewölkung durchschnittlich nur 40W, da sie ja flach auf dem Dach montiert ist.

Klar, um die Mittagszeit sind’s auch schon mal 70W, Vor- und Nachmittags aber auch schon mal nur 10W.

Dies mal, plus/minus fünf nützliche Sonnenstunden sind also ca 200Wh. Und dies geteilt durch 12V sind wiederum ca. 16Ah

Somit sind für mich mindestens zwei 120W Panel, also eine 240W Solaranlage erforderlich, falls alles optimal läuft. Und bis auf die Wintermonate komme ich damit seit vielen Jahren auch sehr gut klar.

Um nun aber auch im Winter auf der sicheren Seite zu sein, denn auch im Süden scheint ja nun mal nicht täglich die Sonne, habe ich mir zusätzlich eine 135W Solartasche zugelegt. Infos dazu findest du hier: GoeldiOnTour.com/Solar

Diese liefert mir nun aktuell, also im November, bei Bedarf durchschnittlich 300Wh zusätzlich, also ca. 25Ah, da ich sie ja optimal auf die Sonne ausrichten kann. Spitzenwert war bisher 480Wh, also 40Ah. Allerdings war bis heute noch kein einziger Tag mit durchgehend strahlend blauem Himmel.

Hiermit bin ich nun selbst bei bewölktem Himmel, auch im Winter, immer auf der sicheren Seite.

 

Mein Fazit: Eine 450W Solaranlage wäre für mich sicherlich ideal, um hier sorgenfrei autark zu überwintern.

240W und eine flexible Solartasche tun es aber auch. Denn letztendlich ist es ja auch immer eine Preisfrage.

So Leute, hoffe ich konnte dem einen oder anderen hiermit nützliche Informationen geben, bezüglich seiner Planung. Denn die hier von mir angegebenen Werte sind die realen Werte, aus der Praxis. Und wie ihr seht, weichen die etwas von denen manch schöner Hochglanzprospekte ab.

Noch ein Tip: an Tagen mit sehr viel Wind, nehm ich mittlerweile zwei große Saugnäpfe und befestige sie am Wohnmobil.

Solche Saugnäpfe bekommt man für ein paar Euro bei eBay

https://www.ebay.de/itm/4x-Saugnapf-Befestigung-mit-8x-Ring-Max-22-Kg-Tragkraft-Klappsauger-Auto-Camping-/183884964623

So kann ich sie sogar mit den mitgelieferten Aufstellern den Neigungswinkel optimieren.

Das Ergebnis konnte sich heute sehen lassen, denn bis Mittags hat sie mir so 300Wh geliefert. Diese Daten bekomme ich übrigens per Bluetooth vom Victron Solarregler. 

img_9096

Auch lege ich sie schon mal einfach hinter die Frontscheibe und schließe sie über den Zigarettenanzünder an. Was ja bei dieser Solartasche easy möglich ist. So ist sie auch optimal gegen Diebstahl geschützt 😉

Eines noch zum Schluss: bevor ihr viel Geld in den aktuelle Hype Lithiumbatterien investiert, macht erstmal genug Panels aufs Dach und nutzt herkömmliche Batterien. Denn was nützt mir ne teure Batterie, wenn sie hier im Winter leer ist.

Wer finanziell beides kann, ist allerdings fein raus!

Meine Empfehlung für fachliche Fragen, fragt nicht mich 😉

Ruft gleich Stefan Isheim, von Full Sol an, falls ihr Fragen oder gar Stromprobleme habt. https://fullsol.de/service-hotline

Und NEIN, das ist keine Werbung, das ist ein gut gemeinter Rat für alle die meinem Blog lesen! Denn von dieser Solartasche bin ich einfach nur begeistert! 

Mittlerweile kenne ich Stefan auch persönlich recht gut, da man sich ja unterwegs immer wieder mal trifft, und es hat ja seine Gründe, dass die Leute bei ihm Schlange stehen. Er ist einfach ne ehrliche Haut und verkauft euch keinen Scheiss, sonst würde ich ihn hier garantiert nicht empfehlen! 

Gruß aus Aquilas

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

 

FullSol… Ehre wem Ehre gebührt!

Wie ich ja schon auf Facebook erwähnt habe, hatte ich bei dem schlechten Wetter im Norden Spaniens mal wieder Stromproblemchen. Wie schon im letzten Jahr reichen meine beide Solarzellen bei dem niedrigen Sonnenstand in Verbindung mit leichter Bewölkung leider nicht immer aus, um mich bei jedem Wetter sorgenfrei reisen zu lassen. Aber zum Glück gibt’s ja FullSol, Stefan Isheim

In den Sommermonaten in Giessen zu Hause, verbringen Claudia und Stefan die Wintermonate, zu unserem Glück, aber auch jedes Jahr mit ihrer mobilen Werkstatt in Spanien.

Den meisten ist aber sicherlich nur ihr sehr gut sortierter Online Shop bekannt.

Aber natürlich ist Stefan auch hier immer erste Anlaufstelle, wenn man Fragen zu Solarstrom oder Satellitentechnik hat. Aber vor allem wenn man Hilfe benötigt! Einen leckeren Kaffee gibt’s natürlich auch immer von Claudia 👍

Bei Bedarf teilen die beiden jederzeit mit, wo sie sich gerade aufhalten, kommen auf Wunsch aber in dringenden Fällen auch gerne dort hin wo man grade steht.  Also völlig unkompliziert! 🙂

img_7174

Telefonisch, bzw. per WhatsApp ist Stefan zwar nur von 10 – 17 Uhr erreichbar und hat meist auch alle Hände voll zu tun. Seine fachliche Kompetenz gepaart mit seiner ehrlichen, hessischen Art sind es allerdings alle mal Wert, eine Nacht auch mal ohne Strom zu verbringen 😉

Hier gleich mal die Kontaktdaten:

http://FullSol.de

Stefan Isheim Tel. +49 64135099899 – Mobil/WhatsApp: +49 15231082796

Die von mir eingefügten Links, zB. zu den Produkten, habe ich fett, kursiv und blau hinterlegt und ihr braucht nur drauf zu klicken. 

Also, was ist denn nun mein Problem?

Stefan hat gleich mal meine komplette Elektrik in Augenschein genommen und meinte gleich, als erstes wechseln wir mal den Solarregler, denn das ist ja noch Technik aus der Steinzeit.

img_7218-1

Hm, ja, stimmt, ich fahre jetzt schon seit 15 Jahren mit meinem Wohnmobil durch Europa und mindestens so alt ist natürlich auch meine Technik 😉  Also hat er erstmal alles genau durchgemessen, den alten Regler ausgebaut und mir einen top aktuellen   Victron Regler eingebaut.

img_7223-1

Tja, was soll ich sagen, selbst ich, als Laie, konnte gleich an den Messwerten sehen, dass meine Batterien nun mit mehr Strom geladen wurden.

Das tolle daran ist auch, dass ich nun per Bluetooth und einer App jederzeit meinen Ladestand kontrollieren kann und so eine ständige Kontrolle habe.

Der komplette Austausch hat übrigens keine Stunde gedauert.

 

Tja, aber macht es für mich nicht auch Sinn, noch eine zusätzliche Solarpanele aufs Dach zu montieren? Und was ist mit meinen Batterien?

Also deine Batterien sind noch völlig ok. Und wenn du irgendwann mal neue brauchst, empfehle ich dir, kauf dir neue bei Bricomart, irgendwoher in Andalusien. Preisgünstiger bekommst du sie nirgendwo und da du im Winter eh hier bist, sparst du dir eine Menge Geld.

Was aber Sinn machen würde, wäre eine optimalere Einspeisung, damit deine Batterien schneller und besser geladen werden.

Und dafür empfehle ich dir jetzt nicht, noch zusätzlich zwei Solarpanele zu montieren, die bei der flach stehenden Sonne im Winter eh nicht viel Leistung bringen. Wenn du ein paar Euro investieren möchtest, nimm dir das absolut Beste was es zur Zeit auf dem Markt gibt. Quasi das „Schweizer Klappmesser“ unter den klappbaren Solarpanelen, die neue Solartasche von preVent.

Zusammengeklappt ist es nur eine kleine, bequem zu verstauende Tasche, inkl. Laderegler und 3m Kabel das man einfach an eine Batterie anschließen kann.

Somit ist sie also vor starkem Wind- und Diebstahl geschützt.

Äußerlich  ist sie allerdings kaum von herkömmlichen klappbaren Modulen zu unterscheiden. Auseinander gefaltet ist es allerdings eine Power Station!

img_7249

Stefan hat mir die Unterschiede zu den bisher bekannten, herkömmlichen klappbaren Panelen sehr ausführlich erklärt und die Entscheidung war für mich anschließend klar und logisch. Denn diese Solarmodule kann man sogar hinter der Frontscheibe, also im Innenraum auslegen, und die Batterien einfach über zB. den Zigarettenanzünder laden!

Er hat mir das ganze dann noch so installiert , das ich es bequem und ohne viel Kabelwirrwarr jederzeit aus und einpacken kann und vor allem, optimal zum Sonnenstand ausrichten kann.

Was die Tasche mir bisher gebracht hat sowie eine genauer Erklärung zu meinem Verbrauch, also meinem Strombedarf, habe ich hier mal für euch festgehalten. Denke es ist zumindest schon mal ein Anhaltspunkt für euch: GoeldiOnTour.com/Strom

 

Lange Rede kurzer Sinn, es hat sich mal wieder gezeigt, dass Stefan nicht nur fachlich absolut kompetent, sondern auch eine verdammt ehrlich Haut ist!  Er hätte mir leicht, wie sicherlich einige selbsternannten Fachleute heutzutage, auch für viele Euros etwas verkaufen und montieren können. Denn erstens möchte ich jederzeit entspannt autark sein und zweitens hab ich von Strom absolut keine Ahnung!

Darum, Ehre wem Ehre gebührt! FullSol, Stefan Isheim, kompetent, ehrlich und sehr hilfsbereit!

 

Glückliche Grüsse

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

Das ist Werbung? Ja klar ist das Werbung! 

Alle persönlichen, positiven Erfahrungsberichte oder Aussagen, auch Deine, egal ob über Produkte, Campingplätze, Flugschulen, oder Dienstleistungen sind Werbung für etwas, da man es ja positiv erwähnt und somit automatisch empfiehlt.

Wichtig ist, dass es ehrlich, dass es seriös ist und nicht nur einen kommerziellen Hintergrund hat!

Also, ja, ich kann, wie viele andere auch, FullSol nur empfehlen!

Nehmt mich beim Wort, ich stehe grade dafür, was ich euch hier auf meinem Blog empfehle. 

Løkken, fahrt da bitte nicht hin

Oh man, Göldi, mach nicht immer so viel Werbung für Lökken! Das wird ja immer voller hier! 

Den Satz habe ich in den letzten beiden Jahren immer öfter gehört und er hat mich zum nachdenken gebracht. Ja, es stimmt! Eigentlich ist es ja auch dumm von mir, immer wieder über mein liebstes Sommerdomiziel zu berichten.

img_5121

Denn seit nun 6 Jahren komme ich immer wieder gerne hier her, um zu entspannen, Freunde zu treffen und einfach mal die Seele ein wenig baumeln zu lassen.

 

Selbstverständlich auch um einwenig in der Luft rumzuhängen oder mit meinem Schirm zu spielen. Aber eben nicht nur!

 

By the way, wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie grösser und Links sind fett geschrieben 😉

 

Leute, ganz ehrlich, wenn ihr in eurem Dänemark Urlaub möglichst oft in die Luft kommen möchtet, fahrt nicht nach Lökken.

Fahrt nach Bovbjerg, da gibt es eine mega einfache Düne, mit Startplatz auf Gras. Nur ein paar Km weiter südlich ist Husby Klit, falls der Wind in Bovberg mal nicht passt. Nur etwas nördlich ist Hanstholm, so dass ihr selbst bei Nordwind bequem auf einer Wiese, gleich neben dem Campingplatz, in die Luft kommt. Und selbst wenn der Wind mal aus südlicher Richtung kommt, habt ihr nur ein paar Km weiter bei Krig Vig die Möglichkeit auf einer schönen Wiese in die Luft zu kommen. Auch wenn’s mal richtig stark bläst kommt ihr dort in die Luft, fahrt einfach nach Humlum oder Toftum an den Fjord und der Tag ist gerettet.

Infos dazu habe ich ja hier schon mal festgehalten: Dänemark- Ein sehr ausführliches Tagebuch

Aber, fahrt nicht nach Lökken! 

Allein schon die Temperaturen, ohne Jacke geht hier am Abend gar nichts, es ist viel zu kalt!

 

Und nur wegen den Sonnenuntergängen? Die werden euch mit der Zeit bestimmt auch langweilig 😉

 

Das fliegen hier ist zwar ganz ok, wenn’s dann mal geht.

Vor allem für Passagiere ist ein Flug über die fantastische Düne zum Leuchtturm Rubjerg Knude ein wirklich sehr schönes, außergewöhnliches Erlebnis. Twin Paragliding – Informationen

Aber jeden Tag die gleiche Düne, das wird sicherlich den meisten von euch dann doch irgendwann langweilig 😉

 

Ja ok, die Flüge bei Sonnenuntergang sind auch schon mal recht nett.

 

Bei viel Wind allerdings brauchst du einen kleinen Schirm, wenn du in die Luft möchtest, da es hier keine Ausweichmöglichkeiten gibt. Und dann musst du auch noch am Strand, im Sand starten. Ist erstens nicht gut für den Schirm, und zweitens auch einwenig kompliziert.

 

So richtig entspannt ist’s in Lökken jedenfalls selten zum fliegen

 

Und die Tage, an denen auch die noch unerfahrene Dünenflieger bequem oben auf der Düne starten und landen können, sind eh selten. Sehr selten!

 

Und das Wetter, das Wetter sollte man auch nicht ausser acht lassen. Denn wir sind hier ganz im Norden, hier scheint nicht nur die Sonne, sondern das Wetter ist hier im Norden schon mal recht wechselhaft!

 

Ausserdem sind hier meist nur alte Leute, die ständig Fleisch grillen und Alkohol trinken 😉

 

Und zu guter letzt, der Campingplatz, Lökken Strand Camping

Leute, hier gibt’s keine exakten Parzellen und auch sonst ist er sehr locker und léger geführt. Die Sanitären Anlagen sind zwar sehr sauber, aber nicht auf dem neuesten Stand. Zum einkaufen müsst ihr auch jedesmal in die Stadt fahren, da der Platz keinen eigenen Supermarkt hat. Vor allem aber gibt’s hier keinen Platzwart, der ständig kontrolliert ob auch alles seine Ordnung hat und die anderen zurechtweist. Lars ist dazu viel zu nett. 😉

Also überlegt’s euch gut, ob ihr überhaupt hierher passt! 😉

bildschirmfoto 2019-07-08 um 13.46.27

Wenn ihr also viel fliegen wollt, fahrt besser in die Gegend um Hanstholm, Bovbjerg, Humlum! Dort sind auch die meisten Flugschulen unterwegs, denn dort kommt ihr wesentlich einfacher, bequemer in die Luft. Außerdem habt ihr dort kurze Wege zu verschiedenen Fluggebieten und kommt bei wechselndem Wind allein dadurch wesentlich öfters zum fliegen. Auch Anschluss an Gleichgesinnte bekommt ihr dort garantiert sehr schnell.

Aber Løkken, ne Løkken sollte wirklich nicht eure erste Wahl sein, wenn ihr viel fliegen wollt!

Cheers, von einem alten Mann, der hofft das jetzt alle zufrieden sind 😉

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Meine Seele hat es eilig – Zeilen zum nachdenken

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt,  dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen,  bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres  Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.

Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.

Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.

Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.

Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.

Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.

Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits  gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen  Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Text: Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945)

img_1066

Foto: Cabo de Gata, Andalusien.

 

Bellmunt – entspanntes fliegen in Katalonien

Die Vorgeschichte

Seit vielen Jahren verbringe ich sehr gerne ein paar Wochen im Jahr an der Costa Brava, genauer gesagt am Cap de Creus. Denn da ich hier sehr lange gelebt und gearbeitet habe kenne ich mich hier nicht nur recht gut aus, es ist auch immer wieder schön für mich mit alten Freunden eine gute Zeit zu verbringen. Die abwechslungsreiche Landschaft hat es mir eh von Anfang an sehr angetan.

Mein in den letzten Jahren bevorzugter Aufenthaltsort ist das kleine Örtchen Sant Pere de Pescador. Also weit abseits vom Trubel der touristischen Hochburgen, wie Ampuriabrava oder Rosas.

Schöne Plätze um frei zu stehen hat es hier ausreichend und der Campingplatz Aquarius ist eh absolut top. Und das nicht nur zum kiten oder um mit dem Bike die Gegend zu erkunden, da er direkt am Strand und einem gut ausgebauten Radweg liegt.

Camping Aquarius

Soweit ich weiss gibt’s hier auch nur ein kleines Hotel und ansonsten nur ein paar Ferienwohnungen. Und genau das macht den Unterschied!

Mein persönlicher Tip, falls jemand hier gerne ein kleines, schön und gemütlich eingerichtetes Appartement sucht, das Casa Benestar kann ich sehr empfehlen. Wer allerdings lieber ein ganzes Haus mit Pool mieten möchte, sollte sich das Casa Heuser mal ansehen. Denn da beide Objekte Freunden von mir gehören, ich sie also persönlich kenne, kann ich sie euch hier ruhigen Gewissens empfehlen.

Und wenn ihr dann eh schon mal hier seid, Kerstins täglich frisch gebackenes Nussbrot sowie Eriks mega Pizzas sind absolut Kult und beides sollte ihr unbedingt mal probieren.

Naja, aber leider war dieses Frühjahr der Wind nicht auf meiner Seite so dass ich nur einen Tandemflug mit Heike machen konnte. Den hatte sie sich schon länger gewünscht und zu ihrem 50. Geburtstag war dies für uns natürlich eine schöne Überraschung für Sie.

Da ich für Heike ein kurzes Erinnerungsvideo von diesem, für sie sicherlich unvergesslichen Erlebnis, geschnitten habe, bekommt ihr auch gleich einen Eindruck von einem Flug über die Cala Montjoi,  im Südosten des Naturschutzparks Cap de Creus.

Aber kommen wir zu Bellmunt

Nach tagelanger Flugabstinenz habe ich dann einen alten Bekannten kontaktiert, der seit ein paar Jahren Flugbetreuung um Barcelona anbietet, um ihn zu fragen ob man hier in der Nähe zur Zeit irgendwo fliegen kann. Denn hier bläst auch die nächsten Tage der Tramontana.

Nach einem kurzen Check des Wetters rief er mich dann zurück um mir mitzuteilen, dass wir uns gerne am Donnerstag in Bellmunt treffen können. Bellmunt? Noch nie gehört! Aber er meinte das sei ein sehr schönes Fluggebiet und wäre auch jetzt schon thermisch recht aktiv.  Für mich war’s ok, denn es ist nur knapp über eine Stunde von der Küste entfernt. Hauptsache noch mal in die Luft 😉

Xirli, den Namen solltet auch ihr euch merken, falls Katalunien mal auf eurer Reiseroute liegt! Denn wie ich im Nachhinein erfahren konnte, kennt Xirli, sich hier in den Bergen, bis hin zu den Pyrenäen, nicht nur sehr gut aus sondern hat auch ein top funktionierendes Netzwerk zu sämtlichen Vereinen und Flugschulen. Eigentlich ja kein Wunder, da er im Vorstand des Katalanischen Gleitschrimverbandes arbeitet.

Außerdem ist er ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Typ und darum hier mal ein Link zu seiner Seite: https://www.flywithxirli.com

Also habe ich die nächsten Tage mein Wohnmobil startklar gemacht und mich auf den Weg nach Bellmunt begeben.

img_7835

Dort angekommen habe ich auch gleich ein nettes Plätzchen für die Nacht gefunden.  Zwar etwas abseits, aber sehr angenehm, ruhig und direkt an einem Fluss.

img_7854

Xirli meinte dann allerdings, es wäre besser auf dem offiziellen Wohnmobil-Stellplatz von Bellmunt zu übernachten, da dieser sich auf dem direkten Weg zum Startplatz befindet.

Ok, er ist zwar nicht so schön gelegen wie mein letzter Übernachtungsplatz, aber der Ort Bellmunt bietet hier immerhin einen kostenlosen Stellplatz für Wohnmobile. Und dies inkl.  Ver- und Entsorgung sowie einer kostenloser Stromversorgung.  Und ruhig liegt er auch.

Am nächsten Morgen ist dann auch noch mein alter Schulfreund Jochen hier eingetroffen. Eigentlich hatte er auf dem Rückweg von Marokko noch ein paar Tage in Algodonales eingeplant, aber dort war ihm einfach zu viel Trubel.

Klar, grade als Fluglehrer ist einem nach mehreren Wochen Flugbetreuung in Marokko  natürlich ein ruhiges, nicht so überlaufenes Fluggebiet, wesentlich lieber. Und für ihn, als Minimalist sowieso 😉

Da Jochen oft auch Reisen in noch kaum bekannte Fluggebiete anbietet, wie zB. Armenien, hier mal der Link zu seiner Homepage https://air-touch.de

Morgens um 10 Uhr hat uns dort dann Xirli mit seinem Freund Paco abgeholt. Paco ist allerdings nicht nur Xirlis Nachbar, sondern lenkt auch die geschickte des kleinen Clubs hier in Bellmunt. Und wie wir feststellen konnten, haben wir Piloten ihm und seinem guten Verhältnis zur Gemeindeverwaltung letztendlich viel zu verdanken.

So überlegt man momentan bereits, ob man neben dem bisherigen Süd-West Startplatz nicht noch einen zweiten, für Wind aus Süd bis Ost herrichtet.

bild 14.03.19 um 20.34

Der Weg zum Startplatz ist jedenfalls gut asphaltiert, so dass man bequem mit einem normalen PKW hochfahren kann. Einige Locals allerdings pflegen trotzdem den hier stark vorherrschenden Hike&Fly Trend.

img_8099-1

Oben angekommen kann man dann in dem kleinen Restaurant erstmal gemütlich einen Kaffe trinken und den Ausblick geniessen, bevor man sich zu dem nur wenige Meter entfernten Startplatz begibt.   WebCam

Da der Startplatz sich gleich an der ersten Erhebung zur vorgelagerten Ebene befindet, hat es uns beide direkt an Bassano erinnert. Und genauso gut ging’s hier auch, so dass Jochen und ich sehr angenehm überrascht waren.

(rechts oben im Bild, hoch über dem Startplatz sind übrigens noch zwei Schirme )

img_8195-1

Die Frage, ob wir uns hier noch ein paar Tage länger aufhalten, hat sich uns also gar nicht erst gestellt.

Da man hier auf Grund mehrerer Eigenschaften oft bis in die Abendstunden fliegen, und so den fantastischen Ausblick bis hin zu den Pyrenäen ausgiebig geniessen kann, werdet auch ihr Bellmunt garantiert nicht so schnell vergessen. Und die XC Piloten unter euch werden es eh lieben.

Jochen hat auch gleich die Gelegenheit genutzt, um ein paar schöne Fotos für seine Homepage zu machen. Denn zur gleichen Zeit war ja nicht nur der Xi neu auf dem Markt sondern auch der Epsilon9 Und als einer der namhaften ADVANCE  Händler hatte er beide natürlich auch bereits dabei.

Klar hat auch Xirli die Gelegenheit genutzt, den brandneuen Epsilon 9 mal in der Mittagsthermik ausgiebig zu testen und war auch recht begeistert. Vor allem von den Thermikeigenschaften, gepaart mit der Einfachheit des Schirms. Sein Herz allerdings schlägt, wie auch meines, momentan für den ADVANCE Xi 

Erwähnen möchte ich auch noch den recht grosse Landeplatz, da er auch weniger erfahrene Piloten eine sehr sicherer Landemöglichkeit bietet.

Gleich in unmittelbarer Nähe dazu befindet sich dann Carles kleine Bar, so ist auch ein kühles Landebier in greifbarer Nähe.

img_0465

Hier kann man gemütlich drinnen, oder auch draußen direkt an der kleinen Plaza sitzen, um noch einwenig zu fachsimpeln und den Tag Revue passieren zu lassen.

Auf jeden Fall solltet ihr, falls ihr die spanische Küche liebt, unbedingt Carles täglich frisch zubereitetes, landestypisches Menü bestellen. Mega lecker, kann ich euch sagen, und dies zu landestypischen Preisen!

 

Unser Fazit

Für Jochen und mich stand sofort fest, dass wie hier garantiert nicht zum letzten mal waren.  Denn hier passt einfach alles! Die Übernachtungsmöglichkeiten für uns, die Umgebung, die Auffahrt zum Startplatz, das fliegen sowieso, man bekommt sehr preisgünstig leckeres Essen und auch die Atmosphäre unter den Piloten kann entspannter kaum sein.

By the way, Xirli hat auf Youtube ein Video hochgeladen, von seinem Flug von Bellmunt bis Banyoles. So bekommt ihr noch einen besseren Eindruck über dieses klasse Fluggebiet und seine XC Möglichkeiten.

 

Sodale, das war’s vorerst erst mal und als nächstes stelle ich euch dann noch kurz das Fluggebiet Amer vor.

img_6145

Amer liegt gleich nebenan und ist ein sehr kleines, ebenfalls kaum bekanntes Fluggebiet, was vor allem bei Wind aus Süd bis Südost sehr lohnenswert sein kann. Aber auch für Mountainbiker ist es ein sehr interessantes Gebiet.

Dank Llouis und seinem dort ansässigen Tandemunternehmen Vol Factory konnte ich hier sehr schöne Abendflüge geniessen und mit dem Wohnmobil sehr ruhig und entspannt am Landeplatz stehen. Die recht starke Mittagsthermik, die durch den von Bergen umrahmten Kessel entsteht, gepaart mit dem hier vorherrschenden Südost Wind war mir persönlich dann allerdings doch schon etwas zu heftig.

Aber wie gesagt, dazu später mehr.

Eines allerdings solltet ihr bedenken, in beiden Fluggebieten fliegen nur Locals und bis auf Xirli spricht dort kaum einer englisch oder deutsch. Ein paar Spanischkenntnisse bringen euch hier also garantiert Vorteile.

Gruss, Göldi

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

Goeldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge

 

Ein Jahr Kinderglückflüge – ein Jahr strahlende Kinderaugen

Vor einem Jahr war der Kinderglück-Schirm zum ersten mal in der Luft, und hat seit dem viele Kinderherzen höher schlagen lassen 😃

HTTP://Stiftung-Kinderglück.de

img_7501

Ob in Deutschland, Spanien, Dänemark oder der Schweiz, überall hatten die kleinen aber auch die grossen Passagiere ein Lächeln auf den Lippen, als sie frei wie Vogel mit mir durch die Luft fliegen konnten. Dies wollen wir darum auch weiterhin gemeinsam noch vielen Kindern ermöglichen.

 

In der Zwischenzeit ist allerdings auch einiges passiert, erfreuliches und weniger erfreuliches.

Zuerst das erfreuliche

media_126099.jpg

Bernd Krispin, Gründer und Seele von Kinderglück Dortmund wurde für sein Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein Westfalen ausgezeichnet.

Gegen die Kinderarmut in Deutschland konnte das von Kinderglück ins Leben gerufenen Schulranzenprojekt gemeinsam mit vielen Helfern weiter ausgebaut werden.

Es entstanden weitere Cooperationen, z.B. mit dem deutschen Fussballmuseum, dem BvB und einiges mehr. Schaut einfach mal auf die Kinderglück-Seite, dort erfahrt ihr ausführlich weiteres https://www.stiftung-kinderglueck.de

 

Weniger erfreulich dagegen sind meine seit letzten Juni anhaltenden Knieprobleme mit zeitweise recht starken Schmerzen. Sie kommen und gehen wie sie wollen, was mir eine langfristige Planung von Tandemflügen und somit die langfristige Planung von speziellen Kinderflugtagen unmöglich macht.

Aber wir sind ja flexibel 😉

Bildschirmfoto 2018-08-06 um 18.39.01

Nach Rücksprache mit Bernd Krispin wäre es besonders für die Kinder von der Wohngruppe Lukashof Lünen sowie der Noahgruppe vom Strüverhof Hamm ein wohltuendes Erlebnis, wenn sie einmal am Biggesee oder im Sauerland mit einem Gleitschirm in die Luft gehen könnten. 

Bei den Kindern aus der Wohngruppe Lukashof handelt es sich überwiegend um emotional vernachlässigte Kinder. 

Es sind Kinder und Jugendliche, die der besonderen Betreuung und Förderung bedürfen, auch und insbesondere, weil sie dies von der eigenen Familie nicht erfuhren, weil sie im Elternhaus schlechte Erfahrungen sammelten, traumatisiert wurden und schließlich in der stationären Jugendhilfe landeten.

Bei den Kindern der Nohagruppe vom Strüverhof geht es überwiegend um Erlebnispädagogik.  

Eine abenteuer- und lernorientierte Methode, welche durch Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, die darauf zielt, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu motivieren, ihre eigene Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.

Da es sich bei beiden um kleine, durch einzelne Sozialarbeiter betreute Wohngruppen handelt, können wir so gemeinsam recht flexibel auf passendes Flugwetter und schmerzfreie Knie reagieren 😉

Und ein Flug über den Biggesse ist eh ein wunderbares Erlebnis, was wir dank der Unterstützung durch die Windenschleppgemeinschaft Uehlhof den Kindern ermöglichen können.

00351961-7f44-4dab-9716-ca052f1b0b77

Sollten es meine Knie zulassen, werde ich aber selbstverständlich auch zukünftig auf meinen Reisen oder bei speziellen Kinderflugtagen gerne wieder kostenlos Kinder mit in die Luft nehmen, um ihnen mit einem Tandemflug ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Da es sich hierbei um reine Charity Flüge handelt, hat mir Kinderglück ein kleines, wohl von den Kindern selbst gebasteltes Glücksschwein aus Pappmasche geschickt und wir würden uns alle freuen, wenn ihr es als Dankeschön mit einer kleinen Spende füttern würdet 😉

Ihr habt auch jederzeit die Möglichkeit einer Online-Spende für dieses Kinderprojekt.

img_0300

Alle anderen haben nach wie vor die Möglichkeit über Kinderglück einen Fluggutschein zu erwerben und so Kinderglück ebenfalls finanziell einwenig zu unterstützen. Infos dazu findet ihr auf der Seite Stiftung-Kinderglück.de

Aber denkt dran, ihr müsst flexibel sein, ihr wisst ja, meine Knie 😉

bildschirmfoto 2018-08-04 um 22.38.01

Weitere Infos zu diesem Projekt findet ihr auch hier: Kinderglück – Engagement mit Herz

Allgemeine Infos zu Tandemflügen findet ihr hier: Gleitschirm-Passagierflüge – Informationen –

Lieben Gruss

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

Nachtrag 2020

Wie ja bereits im letzten Jahr hier erwähnt, spüre ich so langsam mein Alter und darum möchte/muss ich das Tandemfliegen nun etwas reduzieren.

Um allerdings zu gewährleisten dass der Kinderglückschirm auch weiterhin in unserer Region möglichst oft am Himmel zu sehen ist, habe ich ihn in die Hände von Uwe Seyfert, einem sehr netten Kollegen gegeben, um Uwe´s Passagieren ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Bei Kinderflugtagen für die Stiftung Kinderglück unterstütze ich ihn selbstverständlich sehr gerne.

 

Ten Haaft… Ehre wem Ehre gebührt!

Ehre wem Ehre gebührt!

Ten Haaft... viel besser kann Kundenservice nicht sein 👍

Die Vorgeschichte: Da meine Sat Anlage, eine Caro Digital, nach nun 15 Jahren auf dem Weg nach Spanien plötzlich nicht mehr funktionierte, habe ich mir für die nächsten Wochen erstmal mit einem preisgünstigen Camping Sat-Koffer geholfen.

Diese werden mittlerweile sehr günstig im Internet angeboten, sie brauchen nicht viel Platz und der mittgelieferte Saugfuss hält bombenfest! Man braucht zwar etwas Geduld bis man den Satellit gefunden hat, aber es funktioniert selbst bei starkem Wind oder Bewölkung  tadellos. Somit hatte ich zumindest bei schlechtem Wetter etwas Ablenkung.

Nun konnte ich mich also erstmal auf die angenehmen Dinge konzentrieren, und die waren, unter anderem, wann immer möglich aufs Bike oder in die Luft zu gehen!  „Catalunya – Sonne, Strand und Berge“, mein Erlebnisbericht wird sicherlich innerhalb der nächsten Wochen hier online sein.

Als ich dann irgendwann abschätzen konnte wann es wieder zurück geht habe ich gleich bei Ten Haaft einen Servicetermin für den Rückweg reserviert, in der Hoffnung dass es nicht zu teuer wird 😉

Willkommen bei ten Haaft!

Bereits gestern Abend bin ich hier auf dem hauseigenen Stellplatz angekommen, da ich bereits um 8 Uhr heute morgen einen Servicetermin hatte. Der Stellplatz von Ten Haaft bietet kostenlos sämtliche Versorgungsmöglichkeiten, ist genauso modern wie das komplette Gebäude und so fing es also schon mal sehr entspannt für mich an.  Ich war jedenfalls sehr positiv überrascht. Naja, bis auf das Wetter hier. 😉

img_9402-1

Heute morgen um 7:30 klopfte es dann an meiner Tür, ich öffnete und schaute in ein freundlich lächelndes Gesicht, dass mich mit den Worten begrüßte: “Guten Morgen, ich bin der ten Haaft Frühstücksservice und bringe ihnen frische Brötchen”

Wie cool ist das denn bitte? 😃

Um 8 Uhr wurde ich dann genau so freundlich an der Anmeldung empfangen, und nach nur wenigen Minuten begrüßte mich auch gleich ein netter Servicemitarbeiter und kümmerte sich sehr kompetent um mein Problem.

Ich mach’s kurz, ihr wisst, dass ich sehr viel mit meinem Wohnmobil unterwegs bin und meine Sat Anlage so natürlich überdurchschnittlich viel beansprucht wird.

Nach den nun 15 Jahren, ohne jeglichen Service, war es dadurch zu einem Kabelbruch innerhalb der Mechanik der Schüssel gekommen, also nichts großartiges. Kein Wunder aber, dass sie keinen Mucks mehr von sich gegeben hat. 😄

Gleichzeitig hat mir der nette Herr empfohlen meine alte Steuereinheit auszutauschen, da sie schon sehr alt wäre und man sie nicht mehr Updaten könne, um auch die neuen Satelliten zu empfangen.

Oha, jetzt wird’s teuer, dachte ich mir. 😳

Aber nein, für solch alte Anlagen bietet Ten Haaft seinen Kunden den Austausch der kompletten Steuereinheit für nur 140€ an.

Ich bin also aus dem Grinsen gar nicht mehr rausgekommen, habe mich in die gemütliche Kunden-Lounge gesetzt, mir einen Kaffee gemacht und entspannt gewartet bis alles erledigt war. 😃

Nach 15 zufriedenen, servicefreien Jahren, habe ich also nun für nur ein paar Euro wieder alles up to date, auf dem aktuellen Stand.

Meine damalige Entscheidung, langfristig lieber ein paar Euro mehr, dafür aber in ein namhaftes Qualitätsprodukt von ten Haaft zu investieren, hat sich somit auf jeden Fall gelohnt!

Alles in allem hat man mein Problem bei ten Haaft sehr schnell, sehr freundlich, sehr kompetent und dazu noch sehr preiswert gelöst!

Das wollte ich einfach mal mitteilen, denn ein solch professioneller, kundenorientierter Service ist ja nun mal wirklich nicht alltäglich!

Darum hier auch gleich der Link zu Ten Haaft, denn nach dieser positiven Erfahrung haben Sie meine Empfehlung auf jeden Fall verdient : https://ten-haaft.com

 

Glückliche Grüße

Göldi

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Das ist Werbung? Ja klar ist das Werbung! Alle persönlichen, positiven Erfahrungsberichte oder Aussagen, auch Deine, egal ob über Produkte, Campingplätze, Flugschulen, oder Dienstleistungen sind Werbung für etwas, da man es ja positiv erwähnt und somit automatisch empfiehlt.

Wichtig ist, dass es ehrlich, dass es seriös ist und nicht nur einen kommerziellen Hintergrund hat! 

Also, ja, ich kann, wie viele andere auch, FullSol nur empfehlen!

Nehmt mich beim Wort, ich stehe grade dafür, was ich euch hier auf meinem Blog empfehle. 

Sex im Wohnmobil? Wann? Wie oft?

Warum bist du so viel unterwegs? Wie lebst du unterwegs? Wie finanzierst du das?

Fragen über Fragen die mir immer wieder gestellt werden. Fehlt nur noch dass ich gefragt werde ob ich auch Sex im Wohnmobil habe und wie oft 😀 

Leute, ich erzähle es euch jetzt einfach mal, wie das bei mir so läuft und hoffe das eure Neugier dann befriedigt ist.

Das geht jetzt schon mein ganzes Leben so. Nach ein paar Wochen bekomme ich einfach Fernweh, bin ich dann aber irgendwo auf unserem schönen blauen Planeten unterwegs, bekomme ich nach ein paar Monaten wieder Heimweh.  Es ist wohl die Freiheit, die Neugier, die Lust auf neues, auf Abenteuer die mich immer wieder treibt! Auf der anderen Seite brauche ich aber wohl die Geborgenheit bei Familie und Freunden. 

Und da dies mein Leben ist, lebe ich es so wie es mir gefällt bzw. so wie ich es mir ermöglichen kann!

Klar habe ich auch heute noch Träume und Wünsche, wie wohl jeder von euch.  Aber wie alles im Leben muss man sie halt auch finanzieren können 😉 Ein grösseres Wohnmobil wäre schon schön, oder noch besser, ein Expeditionsmobil und ein Sack voll Geld um entspannt die ganze Welt zu bereisen. Hab ich aber nun mal nicht, also mache ich das beste aus dem was mir möglich ist. Zumindest versuche ich es! 

Aber ich fange mal von vorne an. Und ich sag euch jetzt schon, es wird lang, weil ihr ja alles ganz genau wissen wollt 😉 

Dieses Foto ist von meinem ersten langen Solo-Trip. Damals, mit 23, bin ich per Anhalter bis nach Agadir/Marokko getrampt, wie man so schön sagte, und war ein Jahr lang nur mit einem Rucksack unterwegs. Das war eine Zeit die mich, durch positive sowie negative Erfahrungen, für mein weiteres Leben sehr geprägt hat! 

Altea 1983

Altea 1982

Später hatte ich dann zum Glück immer einen Job der mir das reisen ermöglichte und so auch die finanzielle Absicherung garantierte.

Du hast ein Leben – immer nur im Urlaub kannst du ja mal lesen, denn einige meinten immer „so wie du arbeitest würde ich gerne mal Urlaub machen“  😉 

L1020018

Hierdurch war ich dann seit meinem 26. Lebensjahr beruflich über 30 Jahre lang ständig, nur mit einem Koffer, zwischen Spanien, den Malediven, dem Oman, Ägypten, Australien, Deutschland und der Schweiz unterwegs. Und selbstverständlich hatte ich dort gute Freunde die ich natürlich vermisse. 

Naja, und da ich seit meinem 20 Lebensjahr, also mittlerweile 40 Jahre, auch immer irgendeinen mobilen Schlafplatz besitze konnte ich diese „Reisekrankheit“, diese Neugier, oder Abenteuerlust, bisher jedenfalls auch in meiner Freizeit recht gut handeln. Denn Hotels kamen in meiner Freizeit für mich aufgrund meines Jobs verständlicherweise nicht in Frage. 

img_4912-1

Costa Brava 1986

img_4913-1

Benidorm 1987, wie ihr seht, schon damals hatte ich immer ein Moped dabei 😉  

Es fing also schon recht früh an, mit meinem Reisefieber. Aber glaub mir, so wie mich einige beneidet haben, dass ich oft unterwegs war, habe auch ich sie ab und zu beneidet, dass sie ein stabiles, ruhiges, geregeltes Leben lebten. 

 

Und heute, mit mittlerweile 60?

Die Akkus sind immer geladen, und die richtigen Klamotten habe ich dann hoffentlich auch eingepackt. So wie ich mich kenne, natürlich wieder mal zu viele 😉  

Aber…..

img_7359

Mittlerweile beschleicht mich jedes mal vor der Abfahrt ein merkwürdiges Gefühl, bei dem Gedanken wieder mal alleine, ohne Stephie auf  Tour zu gehen. Zwei Jahre waren wir jetzt gemeinsam unterwegs und hatten eine gute Zeit zusammen.  Aber wie’s so ist im Leben, sie hat ihren neuen Wunsch-Job bekommen und damit müssen wir uns nun arrangieren. Und für uns funktioniert es auch so, wir sind ja schon gross 😉 

Darum hoffe ich jedes mal dass vor allem die Abende, aber auch die Tage mit schlechtem Wetter, nicht allzu langweilig werden. Denn jeder der es kennt weiss wie es ist, alleine unterwegs zu sein. Es ist etwas ganz anderes, als zu zweit! Etwas gaaaanz anderes! 

Das schreiben meines Blogs ist zwar auch eine nette Beschäftigung, da ich hier gerne schon mal für andere meine Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse festhalte. So viel passiert in meinem Leben allerdings nun auch nicht, dass es eine abendfüllende Beschäftigung  wäre 😉 

Da ich allerdings, obwohl ich nur gelegentlich etwas veröffentliche und auch ältere Beiträge schon mal lösche, mittlerweile 70.000 Zugriffe von rund 25.000 Besuchern pro Jahr habe und sogar nahezu 2000 Personen meinen Blog abonniert haben, ist natürlich die Motivation da, auch weiterhin ab und zu mal über meine Erlebnisse zu berichten.  Denn zumindest scheint es einige zu interessieren, was ich so von mir gebe 😉 

 

Wer rastet, der rostet 

Für die schönen Tage, und diese werden hoffentlich die Mehrzahl sein, habe ich darum immer genug Equipment dabei, so dass in meiner Freizeit zumindest keine Langeweile aufkommen wird! 

Selbstverständlich habe ich also nicht nur meinen Soloschirm…

img_4372-1

…sondern auch meinen Tandemschirm immer dabei. 

Wer also unterwegs gerne einmal gemeinsam mit mir das Gefühl erleben möchte, frei wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen, hat die Möglichkeit dazu.  Was man diesbezüglich wissen sollte kann man hier nachlesen: Info für Tandemflüge

Für die Gleitschirmflieger unter euch bietet ADVANCE einen sehr speziellen, kostenlosen Service!

Für euch habe ich immer die aktuellen highB oder C Schirme von ADVANCE als Testschirme dabei. Aktuell ist dies der Iota2. Zusätzlich könnt ihr euch 2020 schon mal auf den Sigma 11 freuen, den ich für euch ebenfalls zu Testzwecken dabei haben werde. 

Falls wir uns sehen habt ihr hiermit also sehr einfach und bequem die Möglichkeit die aktuellsten Schirme in top Fluggebieten ausgiebig zu testen, da ich ständig in Fluggebieten, von Dänemark bis Andalusien, unterwegs bin.  

Denn um den richtigen Schirm für sich zu finden, den Schirm, der zu meinen persönlichen Vorlieben passt, der Schirm, dessen Eigenschaften meine persönlichen Erwartungen erfüllt, sind ausgedehnte Testflüge unerlässlich. 

Sprecht mich unterwegs einfach an, wenn ihr interessiert seid. Mein Wohnmobil ist ja leicht zu erkennen. Aber bitte fragt mich nicht nach Preisen. Diesbezüglich wendet euch bitte an den Händler eures Vertrauens. 

img_5359

Um beim Gleitschirmfliegen, aber auch sonst möglichst flexibel zu sein, hat mein zwar in die Jahre gekommenes, aber immer noch zuverlässiges Moped selbstverständlich seinen festen Platz auf dem Heckträger.

img_4719

Und da ich in meinem Alter auch eh etwas für meine Fitness machen muss, habe ich sogar ein Foltergerät dabei 😉

Denke grade die älteren kennen das zu gut, der Stoffwechsel nimmt ab und die Kilos nehmen zu. Wer dann nicht seinen inneren Schweinhund bekämpft, der hat irgendwann verloren. Darum setze ich mich regelmässig aufs bike und quäle mich einwenig. Aber nur ein wenig 😉 

img_9785

Selbst meine Schleifsteine haben ihren festen Platz. Denn so kann ich bei schlechtem Wetter den anderen Reisenden unterwegs mit wirklich scharfen Messern garantiert immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Näheres dazu könnt ihr hier nachlesen: Endlich wieder scharfe Messer – auch im Wohnmobil

Und glaubt mir, wer einmal ein geschliffenes, wirklich scharfes Messer benutzt hat, weiss es zu schätzen! 

Schleifen auf dem Stein

 

Wie ihr seht, fahre ich so einiges mit mir rum, denn nur faul in der Sonnen rumliegen ist nicht wirklich meine Welt. Auch wenn einige es sich so vorstellen 😉

Sicherheitshalber bin ich darum mal auf eine Waage gefahren, nicht das die Ordnungshüter mich noch unterwegs festsetzen. Denn ich hab wirklich alles, ALLES dabei, was ich eventuell irgendwann mal unterwegs brauchen kann.

Zugelassene Achslast vorne max. 1990 ist 1740  –  Zugelassene Achslast hinten max 3700 ist 2860 Zulässiges Gesamtgewicht max 5200 ist 4620  –  Es ist also alles im grünen Bereich!

Aber ich will mich jetzt nicht beschweren, denn ich muss unterwegs schliesslich nicht auf der Strasse leben, sondern habe ja eine recht komfortable kleine Unterkunft. Ist zwar schon etwas älter, aber alles funktioniert einwandfrei und für mich ist’s einfach perfekt.  Gleich zu Anfang habe ich es auch so eingerichtet, dass ich nicht nur darin schlafen, kochen, duschen, sondern auch arbeiten kann.

Zur Stromversorgung habe ich darum zwei grosse Solarzellen auf dem Dach, von denen zwei ausreichend grosse Speicherbatterien gespeist werden.  Den 220V Stromwandler habe ich mir damals nur einbauen lassen damit ich mein Laptop jederzeit zum arbeiten nutzen kann und bei schlechtem Wetter auch mal Fernsehen kann. Ansonsten läuft eh alles auf 12V. Aber klar, wenn man so wie ich, sein Geld auch unterwegs verdienen möchte, muss selbstverständlich die Stromversorgung immer garantiert sein. 

Mein Tip diesbezüglich, falls ihr eine wirklich kompetente, ehrliche Beratung möchtet,  wendet euch an Stefan Isheim, Inhaber von Full Sol

Stefan ist mit seinem mobilen Werkstatttruck in den Wintermonaten auch im Süden unterwegs und kann euch so auch unterwegs seine Hilfe anbieten. Sein Name in der Szene spricht eh für sich! 

img_3835-1

Frischwasser habe ich zwar nur 200 Liter zur Verfügung, aber ihr glaubt nicht wie sparsam man mit Wasser umgehen kann, wenn man es muss.

Und da ich überwiegend frei stehe ist es für mich selbstverständlich drei Toilettencasetten dabei zu haben, um sie bei Bedarf jederzeit wechseln zu können. Denn es ist es mir wichtig die Umwelt möglichst nicht unnötig zu belasten. 

img_3827

Die zwei 11Kg Gasflaschen reichen mir meist nen ganzen Monat, falls ich nicht ständig heizen muss, nur der Kühlschrank auf Gasbetrieb läuft und ich max. 2 x täglich Warmwasser zum duschen benötige. Wenn’s ganz dicke kommt, habe ich für den Notfall noch ein Stromaggregat dabei. 

Wie ihr seht, kann ich also leicht ein paar Tage autark, ohne Campingplatz überleben, was mir natürlich einiges an Kosten erspart. Ich muss halt nur zusehen dass ich ab und zu meinen Frischwassertank irgendwo auffüllen kann und das Abwasser sowie die Toilettenkassetten umweltschonende entsorgen kann. Was in Spanien allerdings meist recht bequem möglich ist, da es dort ausreichende Versorgungsmöglichkeiten gibt.

img_4551

Einige Vor- und Nachteile des freien Stehens habe ich ja auch hier schon mal erwähnt: Campingplätze vs Frei stehen

Frei zu stehen ist zwar nicht überall gerne gesehen, aber wenn man wie ich über 10 Jahre in Spanien gelebt und gearbeitet hat kommt man mit den Ordnungshütern eigentlich immer irgendwie gut aus. Zumindest habe ich noch nie ein Problem deswegen bekommen! 

img_4488

Abgesehen vom Spritgeld habe ich also unterwegs nicht mehr Kosten, als wenn ich zu Hause bleiben, und dort arbeiten würde.

Und das Spritgeld kann ich mir ja unterwegs mit ein paar Gleitschirm-Passagierflügen recht entspannt verdienen. 

 

Solange ich es kann werde ich mich darum auch in Zukunft in den Wintermonaten in den Süden Europas begeben. Zur Zeit meist erstmal an’s Cap de Creus, wo ich mich mit alten Freunden treffe. Hier kann man übrigens auch viel Spass mit einem Motorrad haben: Das Cap de Creus – mit dem Motorrad

Und dann schaue ich, wie lange ich dort bleibe. Falls das Wetter passt und ein paar Tage Südwind ist, man also am Sant Pere de Rodes fliegen kann, sicherlich etwas länger. Denn der Flug über die Halbinsel ist einer der schönsten Flüge in ganz Katalonien. Katalunien hat aber auch noch einige andere, reizvolle Fluggebiete.

Hier sind auch sehr schöne Tandemflüge möglich und Überwinterer die mal etwas besonders erleben möchten gibt’s auch hier 😉

 

Von dort aus fahre ich dann langsam weiter, entlang der Mittelmeerküste, Richtung Süden. So zumindest ist meist der Plan. Schöne Plätze gibt es dort ja genug!

 

Einige Infos zu diesem Küstenbereich findest du hier: Von Santa Pola an’s Cabo de Gata – mit Wohnmobil und Gleitschirm

Nur etwas südlich von Alicante befindet sich bereits eines meiner liebsten Fluggebiete, da hier ein perfekter Strandabschnitt zum entspannen ist. Santa Pola – ein Paradies für Soulsurfer.  Aber auch Almuñecar  oder Algodonales haben ihren Reiz. 

 

Meine Priorität, vor allem wenn ich alleine unterwegs bin, ist also, dass ich neben meiner Arbeit, – rechnen-lesen-schreiben-telefonieren-fotografieren und mir zu Projekten Gedanken machen –, bei angenehmen Temperaturen entspannte Flüge mit meinem Gleitschirm, schöne Landschaften, Sonne und Meer geniessen kann. 

sunset-1

 

Ja, das Panorama bei einem Flug über den Thunersee, vor Eiger, Mönch und Jungfrau ist im Sommer einmalig schön! Auch im Sauerland oder an der Mosel flieg ich im Sommer sehr gerne.  

Aber auch nur so lange es nicht zu heiss wird, denn in dem Fall bevorzuge ich dann wiederum Dänermark.  Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

Im Winter aber….. bei den Temperaturen …… nein, das ist nichts für mich 😉 

 

Tja, das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und eine gewisse Flexibilität ist nicht nur im Alter oft entscheidend! Denn das wichtigste ist nun mal die Gesundheit! 

Nein, wie ihr seht, ich liege nicht nur faul in der Sonne rum! Aber ich kann, wenn ich will und dann gönne ich es mir auch! 

FullSizeRender 7

 

So, alle Fragen beantwortet?

Neugier befriedigt? Waren ein paar Denkanstösse dabei? Ich hoffe doch! 

Denn dies war jetzt ja wohl ein wirklich sehr persönliches post, bei dem ich euch aus genau diesen Gründen einen Einblick in mein aktuelles Leben und meine Beweggründe gegeben habe. Und wie eigentlich immer bin ich wieder etwas abgeschweift. Passiert mir ja ständig, wenn ich erstmal begonnen habe zu schreiben 😉  

Warum? Zumindest die aufmerksamen Leser unter euch wissen jetzt, warum ich oft unterwegs bin, was ich unterwegs so mache und dass auch bei mir nicht alles Gold ist was glänzt. 😉

Vorrangig geht es mir also nur um eines, um meine Gesundheit, meine Lebensqualität. Ziemlich egoistisch? Ja, ist es! Aber würde es mir nach wie vor nur um Geld gehen, hätte ich schon längst wieder ein Jobangebot aus meinem alten Leben angenommen.

Und dann? Irgendwann umfallen, mit einem Herzinfarkt? Weiterhin alleine mit dem Koffer durch die Welt reisen, von Hotel zu Hotel, um Feuerwehrmann zu spielen, um die Probleme zu lösen die andere verursacht haben? Ne, lass mal gut sein! 

Zu meinem Glück kann ich dank moderner Technik auch heute, mit mittlerweile 60, noch unterwegs arbeiten und so recht entspannt zumindest meinen notwendigen Lebensunterhalt verdienen. Das reicht mir! Und dafür bin ich sogar sehr dankbar, denn dass nicht jeder in meinem Alter ein solches Glück hat ist mir bewusst!

Und eines ist wohl jetzt auch jedem klar, den Traum von der grossen Freiheitden einige sich immer noch erträumen, habe ich schon lange ausgeträumt und bin in der Realität angekommen. Aber das hatte ich ja hier schon mal erwähnt: Die grosse Freiheit, alles nur eine Lüge?  

Nein, alleine unterwegs zu sein ist auch für mich nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Aber bleiben wir ehrlich, es gibt schlimmeres!.

Ach ja, Sex im Wohnmobil…. darauf erwartest du jetzt wohl nicht wirklich ein Antwort   😀

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

Göldi on Tour, Fotos, Texte, Tandemflüge.

 

 

 

 

Endlich wieder scharfe Messer – auch im Wohnmobil

Kurz und Bündig:

Alle Messer, egal wie teuer, egal aus welchem Stahl werden irgendwann stumpf. Dann werden Tomaten nicht mehr geschnitten, sie werden gequetscht, und das gute Steak wird auch mehr „gesägt“ als sanft geschnitten.  Stimmt’s? 😉

Vor allem im Wohnmobil, durch die Vibrationen während der Fahrt, verlieren unsere Messer recht schnell ihre eigentliche Schärfe.

Diesbezüglich bin ich euer Mann!

Schleifen auf dem Stein

Binnen Minuten schärfe ich dir deine Messer, meist schärfer als sie im Originalzustand waren, damit du wieder Freude daran hast. Und dabei spielt es keine Rolle was für ein Messer, aus welchem Stahl und welche Klingenform.

Sprich mich einfach an wenn wir uns sehen.

Mein kleines altes Wohnmobil ist ja leicht zu erkennen. Auf Facebook findest du mich unter Goeldi On Tour

Ausführlich erklärt: 

Bevor ich aber weiter unten zum Punkt komme, möchte ich kurz ein paar Worte zu diesem Thema loswerden, die für dich sicherlich interessant sind. Denn grade wir Wohnmobil-Reisenden habe ja oft das gleiche Problem. 

Wir haben uns ein paar schöne Messer gegönnt, die auch nicht grade billig waren, aber nach einer Zeit schneiden sie einfach nicht mehr richtig.

Die Tomate wird immer mehr gequetscht statt geschnitten, selbst Paprika franzt schon beim schneiden aus und ein Stück Fleisch wir eher mit Kraft durchtrennt, als fein und sauber geschnitten.

Spätestens dann schmeissen viele ihre Messer weg und kaufen sich neue. Bis die dann auch wieder stumpf sind 😉

Ihr Lieben, dass muss nicht sein und sollte auch so nicht sein!

Jedes Messer sollte man nicht nur, man muss es sogar ab und zu schärfen, wenn man lange Freude daran haben möchte.

Das Problem heutzutage ist nur, das es kaum noch professionelle Messer- und Scherenschleifer gibt. Früher sind sie regelmässig durch die Ortschaften gezogen und man konnte so seine Messer mindestens einmal pro Jahr bequem nachschleifen lassen. Heutzutage ist der Beruf leider am  aussterben mit dem Ergebnis, dass immer mehr zu billigen Einwegmessern greifen und so ständig neue kaufen müssen.

13606544_1495440630482026_2308173807690335409_n

Ich will jetzt hier keine wissenschaftliche Erklärung abgeben, nur so viel wie nötig.

Je härter der Stahl um so länger hat man Freude an einem Messer, denn umso länger ist es schnittfest und umso schärfer kann man es schleifen. Es lohnt sich also ein paar Euro in gute Messer zu investieren. Denn im Gegenschluss ist es logisch, dass je weicher der Stahl ist, ein Messer auch schneller stumpf wird. Dies ist schon mal einer der  grossen Unterschiede zwischen einem geschmiedeten und einem ausgestanzten Messer.

Ein Messerset für um die 20€ wird also sicherlich kaum aus einem geschmiedeten Stahl sein, sondern ist fast immer ein gestanztes. Es kann also niemals die Schnittfestigkeit und Schärfe einer geschmiedeten Klinge habe und sollte darum öfters nachgeschärft werden.

Auch Taschen- und Outdoor-Messer sind ja schon seit einigen Jahren wieder voll im Trend und hierbei sieht es natürlich nicht anders aus. Optisch mag es ein schönes Messer sein, entscheidend für die Schnittfestigkeit ist aber auch hier nur die Qualität des Stahls. Und grade ein Taschen- oder Outdoor-Messer macht ja nur wirklich Sinn wenn es scharf ist, falls man es braucht.

Lange Rede kurzer Sinn 😉

Da ich mich seit vielen Jahren nur noch nach alter Manier, mit einem Rasiermesser rasiere, war ich aus diesem Grund über kurz oder lang darauf angewiesen mir meine Rasiermesser selbst zu schleifen.

img_7243

Zugute kam mir hierbei, dass ich meine Lehre in der stahlverarbeitenden Industrie gemacht habe und dort auch das Schmieden noch gelernt habe. So war zumindest noch etwas Wissen über die Eigenschaften von Stahl vorhanden, was mir das erlernen des Schleifens enorm erleichtert hat.

Um gute Rasiermesser aus wirklich hervorragendem Stahl zu schleifen lohnt sich auch die Anschaffung des erforderlichen Werkzeugs, wie entsprechende Schleifsteine zum aufarbeiten, nachschleifen und polieren der Klinge. Eine gute Lupe oder gar ein Mikroskop sind ebenfalls erforderlich, um den notwendigen Grat immer gut im Auge zu haben, genauso wie ein guter Lederriemen und Chromoxidpaste.

Wer jetzt aber glaubt er kann mit so einem Schleifsteinen für ein paar Euro aus dem Baumarkt ein gutes Ergebnis erzielen liegt allerdings falsch 😉

Ich möchte jetzt auch nicht auf die verschiedenen Steine und ihre Qualitäten eingehen, nur soviel:  Um vor allem gute, geschmiedete Messer wirklich scharf zu bekommen muss man schon ein paar Euro investieren. Das billigste dabei ist sicherlich ein Reparaturstein für um die 20 €, das teuerste sind meist japanische Wassersteine .

IMG_7138

Wenn man dann noch aus jedem Stahl das letzte Quäntchen an Schärfe rauskitzeln will… naja, da kommen schnell ein paar Hundert Euro zusammen.

Und dann heisst es erstmal üben, üben, üben!

Darum entscheiden sich viele ein Messerset für um 20€ zu benutzen bis es stumpf ist und kaufen sich dann wieder ein neues. Denn sehr oft ist dies wirtschaftlicher, als sich das schleifen selbst anzueignen. Allerdings ist dies auch der Grund weshalb viele garnicht erst erfahren, wie scharf ein Messer eigentlich sein kann, wenn es professionell  geschliffen ist 😉 Denn ein neu gekauftes, preisgünstiges Messer, ist niemals wirklich scharf. Es schneidet, ja. Aber wirklich scharf ist etwas anderes 😉

  

Aber kommen wir zum Punkt:

Grade im Wohnmobil werden unsere Messer oft vernachlässigt. Die guten lässt man eh zu Hause, denn im Wohnmobil fliegen sie während der Fahrt meist in der Schublade rum, was der Schneide gar nicht gut tut.  Zwar ärgert es einen oft wenn man dann unterwegs ist, weil sie nicht richtig scharf sind, ist man aber wieder zu Hause geraten sie schnell wieder in Vergessenheit. Stimmt’s? 😉

Das muss nicht mehr sein! 

Zukünftig habe ich meine Steine dabei und falls nicht grade gutes Flugwetter ist dürft ihr mir gerne eure Messer vorbeibringen, um sie mal wieder richtig zu schärfen.

Schleifen auf dem Stein

Ich schau sie mir gerne genau an und sag euch dann wie wir weiter vorgehen sollten, damit ihr wieder Freude an euren Messern habt.

Gerne zeige euch die Schneide eurer Messer mal vor und nachher unter einem Mikroskope. So erkennt ihr recht schnell was den Unterschiede ausmacht, zwischen einer stumpfen, einer scharfen und einer wirklich scharfen Messerklinge.

 

Je nach Verwendungszweck kommt es dann zusätzlich noch auf den richtigen Schleifwinkel an. Ihr müsst mir also sagen, wofür ihr welches Messer am meisten verwendet, damit ihr anschließend auch wirklich begeistert seid.

Hier mal eine Mikroskopaufnahme meines Bowie- meines Rasier- und meines skandinavischen Filetiermesser. Wie ihr sehr gut sehen könnt habe alle drei zwar sehr scharfe, aber dennoch unterschiedlich geschliffene Schneiden.

 

Jetzt habt ihr die Wahl!

Ständig neu kaufen, oder doch lieber mal schleifen lassen.

Glaubt mir, selbst wenn ihr nur ein preisgünstiges Messerset dabei habt lohnt es sich auf jeden Fall zu schleifen. Denn gestanzte Messer sind in nur ein paar Minuten wieder scharf und dazu benötige ich auch nicht unbedingt meine teuren Steine. Vor allem bekommt man sie auf Schleifsteinen schärfer als sie im Originalzustand waren!

Für geschmiedete Messer brauche ich allerdings, auf Grund der härteren Klingen, etwas mehr Zeit und auch sehr gute Steine. Die Mühe und Kosten allerdings sind es allemal Wert!

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Küchenmesser, Taschenmesser, Rasiermesser oder Outdoor Messer,  beim nächsten gebrauch werdet ihr garantiert ein zufriedenes Lächeln im Gesicht haben!

Messer

Ich garantiere dir, wenn ich mit deinem Messer fertig bin, erkennst du es anschliessend nicht mehr wieder 😉 Denn es ist schärfer als im Neuzustand!

Und da wir nicht auf der Flucht sind, könnt ihr gerne einwenig zuschauen.  Eventuell habt ihr ja gefallen daran und fangt anschliessend selbst das schleifen an.

Während ich mich um eure Schätzchen kümmere können wir dann einwenig, Plaudern, Erfahrungen austauschen und ihr verratet mir eure schönsten Stellplätze. 😀 Oder ich euch meine 😉

Aber bitte habt für eines Verständnis, bei gutem Flugwetter gehe ich lieber fliegen und bin entweder alleine in der Luft oder  zaubere einem Passagier ein Lächeln ins Gesicht  🙂

 

 

Also ihr lieben, wenn wir uns unterwegs treffen und ihr interessiert seid, sprecht mich einfach an.

Ich mache es nicht zum Broterwerb, aber bevor wir beide gelangweilt in der Sonne sitzen….  du hast nachher wirklich scharfe Messer und ich hab was zu tun und freu mich schon wenn du die Abnutzung meiner Steine wertschätzt 😉

Gruss Göldi

IMG_1873 2

Nachtrag für alle die es wissen wollen!

Ich hätte nicht gedacht dass aus den Wohnmobilgruppen eine solche Vielzahl an positiver Resonanz kommt. Jetzt weiss ich nur nicht ob ich mich freuen soll, dass der Beitrag so gut ankommt, oder Angst haben muss, dass ich in Zukunft nur noch vor’m Wohnmobil sitze um eure Messer zu schärfen 😀

Jedenfalls fragten einige was sie so als Grundausstattung benötigen würden, weil sie sich schon öfters mit diesem Thema, selbst schärfen, beschäftig haben.

Darum hier mal mein persönlicher Tip:

Dieser Kombi-Abziehstein von Zische, hergestellt in Deutschland, ist für den Anfang sehr gut geeignet, da er günstig, gut und nicht so weich ist, wie die japanischen Wassersteine.

Vor allem bekommt ihr von Scherenkauf ein komplettes Einsteiger-Set inklusive Lederriemen und der richtigen Paste, um anschließend den Schleifgrat zu entfernen. Mehr braucht ihr am Anfang wirklich nicht, denn damit bekommt ihr vor allen preisgünstige Messer oft schon schärfer als sie im Neuzustand waren.

Zische Abziehstein Anfängerset

Bestellen könnt ihr bequem bei Amazone <<<KLICK<<<

Wer seine Messer gerne öfters nachschärfen möchte, um sie ständig sehr scharf zu halten, dem empfehle ich noch zusätzlich diesen Kombi-Stein, ebenfalls von Zische. Lohnt sich aber nur bei Messern aus hochwertigem Stahl!

Zische Abziehstein Misarka

Bestellen könnt ihr auch den bequem bei Amazone <<<KLICK<<<

Bitte beachtet hierbei, das bei Steinen aus Deutschland die Körnung einer anderen Norm entspricht, als bei japanischen Steinen.

Korngössen

Das einzige was euch jetzt noch fehlt ist ein kleines Taschenmikroskope, damit ihr die Schneide und den Grat immer gut im Auge habt.  Diesbezüglich empfehle ich euch dieses, da es handelsübliche Batterien nutzt und eine sehr gute Auflösung bietet.

Taschenmikroskope zum Messer schleifen

Auch das könnt ihr bequem bei Amazone  bestellen <<<KLICK<<<

So, ihr Lieben, zum Abschuss gibt’s hier noch eine Einweisung zum schleifen: >>>KLICK<<<

Und nun heisst es üben, üben und nochmals üben! Am besten nehmt ihr dafür ein, zwei alte Messer, bis ihr genau wisst was und wie ihr wann machen müsst 😉

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Erfolg und dass ihr die Geduld nicht verliert! Glaubt mir, es lohnt sich!

By the way, wer sich gleich eine Profiausstattung zulegen möchte, der wird bei KnifesandTools fündig . >>>KLICK<<<

Und nein, ich bekomme keine Provision! Die empfohlenen Steine nutze ich selber und habe sie nur eingefügt da sie wirklich gut sind und um es für euch so einfach wie möglich zu machen.

Ja, es gibt sie noch, Menschen die anderen gerne mal einen Gefallen tun! 😉

 

 

 

 

Cabo de Gata – Entspannung pur mit Wohnmobil und Gleitschirm

img_6223

Wie einige ja schon wissen, ist Santa Pola immer wieder mein Startpunkt auf meiner Reise durch Andalusien. Hier kann man sich von der langen Anfahrt entspannen und vor allem bis meist ende Oktober ein paar relaxte Flüge geniessen.

Nachdem wir dann Anfang November Santa Pola verlassen haben sind wir, auf Grund des Wetters, erstmal Richtung Murcia gefahren. Die Gegend um Mazzaron haben wir dabei komplett links liegen lassen, da es hier tagelang nur geregnet hat. Schade eigentlich, denn hier gibt’s ein paar mega schöne Strände und ein super Fluggebiet für Südwind.

Aber wie ihr in der Paragliding Map sehen könnt, gibt es hier in der Gegend mehrere Fluggebiete, für fast jede Windrichtung.

Naja, da das Wetter aber nun mal gar nicht mitspielte haben wir eine schöne Bucht bei Aquillas angefahren, um einfach mal einwenig die Seele baumeln zu lassen.

Google Link: https://goo.gl/maps/1dqQccHrhb12

IMG_0297

Am Palmenstrand, oder der gegenüberliegenden Carolinenbucht seid ihr nur 15min vom nächsten Startplatz entfernt. Ihr könnt aber auch bei Südwind hier entspannt einwenig soaren.  Vorher liegen allerdings ein paar Höhenmeter vor euch 😉

Da mein Vereinskollege Uli mit seiner Frau Martina ebenfalls an der Küste unterwegs war haben wir uns hier verabredet, um ein paar Tage gemeinsam zu verbringen.

Erstens da es an der ganzen Küste nicht fliegbar war und zweitens weil das Wetter momentan nur hier um Aquillas einigermassen angenehm war.

Naja, und wie wir so sind, die Sauerländer und Siegerländer, kam bei uns das Kind im Manne raus und wir haben erstmal ein anständiges Lagerfeuer gemacht 🙂

img_0623

Abends gesellten sich dann noch ein paar andere zu uns und es wurden in den nächsten Tagen lange, aber sehr schöne Nächte am Feuer  😉

img_4655

Tja, was soll ich viel schreiben? Ich zeig euch jetzt einfach ein paar Fotos, die sagen eh mehr als tausend Worte. Durch draufklicken werden die Fotos grösser 😉

Ein paar Tage später sind wir dann gemütlich Richtung Almeria gefahren, da wir beide unbedingt mal wieder in die Luft wollten.  Und da Itze zur Zeit dort war, konnten wir uns auch auf ein paar entspannte Flugtage freuen.

Denn Itze, eigentlich heisst er Friedrich Mairitsch, ist ein sehr erfahrener Tandempilot, kennt sich hier in der Gegend sehr gut aus und  bietet für erfahrene Flieger ein rundum Sorglospaket an 😉

img_5134

Die Küste entlang zum Cabo de Gata gibt es allerdings all paar Meter sehr schöne Stellplätze an denen man übernachten kann. Naja, und wir hatten ja keine Eile.

Bei Manacor gibt es sogar eine kleine Kante am Meer zum Soaren, direkt an einem Chiringuito. Hier reicht euch der Patron sogar die frische Paella direkt ins Wohnmobil 🙂

Google Link: https://goo.gl/maps/y5sVCuiAQDU2

img_1860

Von hier aus sind wir dann zum Cabo de Gata gefahren und haben noch einwenig die Seele baumeln lassen, bis das Wetter passte. Besonders aufgefallen ist uns, wie entspannt hier alle unterwegs sind, es ist wohl irgendetwas magisches in der Luft 😉

Google Link: https://goo.gl/maps/QTFSQtERTWz

img_4757

Auch hier hatten wir noch ein paar schöne Tage, obwohl das Flugwetter nach wie vor zu wünschen übrig lies. Aber unsere Frauen haben uns täglich auf’s neue kulinarisch verwöhnt und die Ruhe hier ist eh wohltuend 🙂

Naja, und dann mussten Stephie und ich auch mal wieder einen Waschtag einlegen, denn so langsam ging uns die Unterwäsche aus 🙂

Darum hier ein Tip: Direct im Cabo de Gata gibt es einen kleinen Stellplatz der diesbezüglich keine Wünsche übrig lässt. Eine top Ver- Entsorgungsstation, Gasflaschen, Waschmaschine, WLan, ein nettes Restaurant gleich nebenan und das alles für nur 10€ pro Nacht.

Google Link: https://goo.gl/maps/E8PAvzyxVWJ2

img_4178

Das Cabo de Gata ist übrigens so vielseitig, so gross, das man hier Wochen verbringen könnte und dabei eine schöne Bucht, Strand, Klippe nach der anderen anfahren könnte.

img_1066

Sant Jose, Las Negras  aber auch Isleta, sie alle haben ihren Reiz und ich könnte sicherlich hunderte schöne Fotos und zig Stellplätze hier einfügen.

img_4375-1

Darum mein Tip: erkundet es selbst und lasst euch Zeit dabei. Viel Zeit! 😉

Die Paragliding Map wird euch hierbei gute Dienste leisten, denn hier sind auch die kleinen Fluggebiete gespeichert!

Aber dann…. endlich passte das Wetter für die nächsten Tage und ab jetzt war fliegen angesagt.

Da für den nächsten Tag Castalla angesagt war, haben wir uns gleich bei Balerma an den Strand gestellt, da man von hier aus in nur ein paar Minuten im Fluggebiet ist.

Google Link:

https://maps.google.com?q=36.6980630,-2.8432930&hl=de-DE&gl=de

Am nächsten Tag sind wir dann hoch nach Castalla gefahren und haben auch gleich dort am Landeplatz geschlafen, da das Wetter für die nächsten drei Tage passte.

Castalla ist echt cool, ein mega Startplatz und gleich vorne dran geht die Thermik hoch, so dass eine direkte Startplatzüberhöhung sehr leicht ist und Streckenflüge hier keine Seltenheit sind.

Und ganz nebenbei, hier fliegt der Guide auch selbst, was ja schon einiges aussagt 😉

img_5306

Dann hiess es morgens, heute Vormittag nochmal Castalla und nachmittags gehts in die Wüste. In die Wüste?  Lasst euch überraschen, denn hier fliegt ihr Nachmittags, bei Wind aus südlicher Richtung  an alten Filmkulissen, startet auf der Hauptstraße und könnt hier sogar top landen.  Und das ganze in sanfter Thermik bis zum Sonnenuntergang!

Anschliessend gehts dann lecker Tapas essen, direkt an den Heilquellen der Sierra de Alhamia.

Wohl dem der sein Wohnmobil dabei hat!  Denn nur ein paar Meter weiter gibt es einen schönen Platz zum übernachten, mit einer schönen Aussicht über die alten Filmkulissen bis nach Almeria.

Google Link:

https://goo.gl/maps/bBzx2ayD7H3knym8A

Da für den nächsten Tag SW Wind angesagt war, haben wir uns für 11 Uhr am Strand von Aquadulce verabredet.  Netter Typ, der Itze, denn 11 ist ne gute Zeit um auszuschlafen 😉 Vor allem hat er das Wetter voll im Griff!

Hier hat uns Itze dann morgens wie verabredet abgeholt und zum Startplatz ging’s dann bequem mit einem Geländewagen.

Wie immer gab es ein top Briefing von Itze und einige sind nach 3 Stunden noch nicht landen gegangen.  Schade das ich keine Camera mit in der Luft hatte, der Flug hier an der Küste hat wirklich etwas ganz besonderes, da man sehr hoch ist.  Es macht jedenfalls mega Freude hier zu fliegen.

Am nächsten Tag war dann ein ganz besonderes Fluggebiet angesagt,  Guainos

Um’s gleich vorweg zu sagen, ich war hier nicht in der Luft, da man doch einige Höhenmeter zu klettern hat und meine Knie das sicherlich nicht mitgemacht hätten.

Aber alle anderen sind nach einem mega Flug überglücklich direkt am Strand gelandet, mit einem Strahlen übers ganze Gesicht 😉 Aber kalt war’s wohl an der Basis. Sehr kalt! 🙂

Hier steht übrigens auch das bekannte „Muschelhaus“

und ein paar Meter weiter könnt ihr sehr ruhig direkt am Meer stehen und den Sonnenauf- sowie den Sonnenuntergang geniessen.

Quainos, das Fluggebiet solltet ihr euch merken 😉

Google Link: https://goo.gl/maps/zyxV32sbxV52

Also ihr Lieben, ich hab hier mal versucht, möglichst kurz, euch die Küste von Santa Pola bis Almeria etwas schmackhaft zu machen 😉 Denn wie ihr gesehen habt, mit  Wohnmobil, Moped und Gleitschirm ist es einfach traumhaft schön hier.

Für alle die gerne hier fliegen möchten bietet Itze mehrere Lösungen an und ihr wendet euch darum am besten direkt über seine Seiten an ihn persönlich. http://itzefly.blogspot.com

Seine Kompetenz und seine lockere, freundliche Art haben Uli und mir jedenfalls sehr zugesagt.

Eine grobe Übersicht über die interessantesten Fluggebiete in ganz Andalusien sowie ein paar nette Stellplätze findet ihr übrigens  hier:  >>>KLICK<<< 

By the way, durch draufklicken werden die Fotos grösser.

So, ihr Lieben, jetzt wünsche ich euch allen ein paar entspannte Feiertage , einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein schönes, gesundes 2019!

img_6343

Göldi

Zum Abschluss des Jahres habe ich noch ein kurzes Video gebastelt, von meinem Abschluss – Sunsetflug für dieses Jahr. Natürlich in Santa Pola 🙂 Ist nix besonderes, einfach nur eine schöner Erinnerung für mich.

Campingplätze vs Frei stehen

Campingfreunde VS Freisteher

Ein Thema das so alt ist wie die Campingkultur. Dabei könnte es doch so einfach sein, wenn jeder den anderen lässt wie er es gerne möchte.

img_3756

Denn bleiben wir doch ehrlich, beides hat seine Vor- und Nachteile.

Die Campingfreunde buchen bereits oft Monate im Voraus ihren Campingplatz, am liebsten einen wo auch deutsch gesprochen wird, und kennen so ihr Reiseziel ganz genau.

IMG_4011

Die Freisteher müssen immer wieder auf’s neue fahren und schauen dass sie einen Schlafplatz für die Nacht finden. Sie müssen sich also immer wieder aufs neue orientieren und sind so gezwungen die Landessprache zu lernen, da sie ansonsten nicht weit kommen.

IMG_0297

Die Campingfreunde bekommen einen fest zugewiesenen Platz, mit Strom und Wasseranschluss. Sie stehen ordentlich in schön gleichmässigen Parzellen und haben so ihr festes Territorium.

img_3825

Die Freisteher haben keine festen Territorien und müssen sich sehr oft mit anderen arrangieren.

img_3769

Der Campingfreund braucht maximal ein paar Meter zu fahren um Wasser aufzutanken und seine Toiltettencassette und Schmutzwasser zu entsorgen.

Der Freisteher dagegen hat meist drei Toilettenkassetten dabei und muss sich ständig neu informieren wo er einen Wasseranschluss findet und wo er umweltgerecht entsorgen kann.

Ja, auch die vielen Freisteher, vor allem die, die schon seit vielen Jahren so unterwegs sind wissen, dass es unter ihnen einige gibt, die sich nicht wirklich umweltgerecht verhalten! Aber es sind nur einige!  Darum, liebe Campingfreunde, schmeisst nicht alle in eine Schublade!  Denn die wirklichen Freisteher, die aus Leidenschaft in der Natur stehen, verhalten sich IMMER umweltverträglich!

img_3827

Der Campingfreund ruft bei einer Störung oder einem Defekt einfach eine Servicenummer an, die schicken jemand zum Campingplatz der sein Wohnmobil wieder repariert.

Die Freisteher sind meist auf kollegiale Hilfe angewiesen. Zum Glück, dass die meisten schon viele Jahre mobil unterwegs sind, dass sie jede Menge Werkzeug mitführen und auch jeder einwenig Fachwissen dazu steuern kann. 

img_3835

Der Campingfreund investiert sein Geld gerne in Bequemlichkeit.

Der Freihsteher meist in Technik um autark zu bleiben!

GoeldiOnTour

Der Campingfreund steht jede Nacht auf seiner Parzellen, der Campingplatz ist eingezäunt und heutzutage meist auch videoüberwacht, also sehr sicher!

img_3826

Der Freisteher muss sein Fahrzeug selbst so absichern, das ungebetene Gäste erst gar keine Zugriffsmöglichkeit haben, wenn er sicher schlafen möchte.

Der Campingfreund braucht seinen Grill nur einmal aufbauen und kann bequem jeden Tag sein Fleisch geniessen.

Der Freisteher muss jedes mal aufs neue auf- und abbauen, wenn er den Grill benutzen möchte.

IMG_3765

Der Campingfreund ist meist ein geselliger Mensch, der gerne unter seines gleichen steht. Hier kann er sein schönes, neues mobiles Heim präsentieren, kann von Abenteuern auf Campingplätzen oder der Anfahrt erzählen und bei fortgeschrittener Zeit bei einem Glas Alkohol, oder mehr, einen Schwank nach dem anderen aus der Jugend erzählen.

IMG_8471

Der Freisteher ist eher ein zurückgezogener Mensch, er steht gerne in der Ruhe, in der Natur und lauscht lieber der Brandung des Meeres, als den Geschichten des Nachbarn. Auch hat er meist kein Wohnmobil das es sich lohnt zu zeigen, es ist oft sogar noch nicht mal ordentlich aufgeräumt und er steht lieber etwas abseits.

img_1860

Der Campingfreund verfügt meist über die finanziellen Mittel, sich nahezu jede Bequemlichkeit zu leisten.

Der Freisteher ist oft Monate lang unterwegs, muss darum mit seinen finanziellen Mitteln recht sparsam umgehen und schläft darum auch schon mal auf Passhöhen. 

img_2280

Auch dass sich sich die Campingfreunde Sorgen um die Freisteher und selbst im Ausland um Recht und Ordnung machen, ist ja bekannt, und man liesst es ja immer wieder: das ist verboten!

Dafür haben die Freisteher auch Verständnis und erwidern solche Kommentare darum meist nicht. Denn sie haben halt gelernt das letztendlich die lokalen Behörden entscheiden wo sie stehen dürfen, wo sie geduldet werden, und wo nicht.

IMG_3664

Ihr Lieben, ihr seht, die Unterschiedene zwischen Campingfreunden und Freistehern, ihre Vorlieben, sind so gross, die beiden werden sicherlich nur selten auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Aber eins können sie zumindest versuchen, sich gegenseitig zu akzeptieren!

img_1150

Und wenn wir schon ehrlich bleiben, der eine oder andere der Campingfreunde liebäugeln hier und da sicherlich auch mal damit, einmal das Leben als Freisteher zu probieren, es mal zu versuchen und wird es eventuell auch geniessen.

Und der eine oder andere Freisteher ist auch schon mal froh, wenn er mal ein paar Tage auf einen Campingplatz fahren kann, in Ruhe seine Wäsche waschen und Besorgungen machen kann, oder entspannt einen Arzttermin wahrnehmen kann.

img_2369

Ihr Lieben, die Aufzählung lässt sich sicherlich noch um viel Punkte erweitern, lasst uns einfach alle so leben, so reisen wie wir es schön finden, jeder nach seiner Fasson! Denn wir haben doch alle lange gearbeitet und viele tun es heute noch, um uns letztendlich diesen, unseren Traum zu erfüllen.

Den Traum vom reisen!

Tja, und ich?  Hm, also ich bevorzuge sehr gerne beides, geniesse die Vorzüge eines Campingplatzes genauso wie das freie stehen. Aber bin ich darum ein Außenseiter ?  Nein, nicht wirklich, denn auf Grund meiner persönlichen Erfahrung bevorzugen sehr viele beides und verbinden das eine mit dem anderen so wie’s grade am besten passt!

ABER…

Bevor mir jetzt das anstiften zu Straftaten unterstellt wird, nur weil ich schon mal Fotos vom freien stehen poste oder selbst gerne frei stehe, NEIN, das darf man nicht, es ist verboten. Also bitte nicht nachmachen! Und wenn, dann ausdrücklich auf eigene Verantwortung!

img_0249

Aber ihr seid ja alle über 18 und geimpft, dürft das also alleine entscheiden 😄

img_0076

Göldi

Dänemark- Ein sehr ausführliches Tagebuch

Dänemark- Entspannung, Spass und Abenteuer

GoeldiOnTour

Morgens um 6, Halk an der Ostsee, unsere erster gemeinsamer Sonnenaufgang für dieses Jahr in Dänemark und schon bin ich am schreiben 😉

Ja, die Nächte in Dänemark sind recht kurz im Sommer. Aber dafür sind die Tage länger 😉

Nach unsere Ankunft haben wir hier erstmal ein paar Stunden an einem einsamen Strand verbracht, um uns von der Fahrt zu erholen…

… und anschliessend auf die Düne gesetzt um einwenig den Ausblick und die Ruhe zu genießen. Denn die Fahrt hatte es diesmal wirklich in sich.

Tip: fahrt in Hamburg nicht durch den Elbtunnel, sondern bleibt auf der A1, Richtung Lübeck-Kiel, denn der anschließende Stau wird wohl noch ein paar Monate andauern.

Da wir dieses Jahr drei bis vier Wochen eingeplant haben und die Ost- und Westküste bereisen möchten, werde ich versuchen euch hier mehrmals wöchentlich mal ein paar detaillierte Infos zu hinterlassen. Keine Ahnung ob das interessant für euch ist, ich möchte es einfach mal probieren.

Also falls euch Dänemark als Reiseland interessiert, schaut einfach ab und zu mal rein.

Generell schon mal eines: freies Stehen ist in Dänemark genauso ungern gesehen wie auch in Deutschland. Zur Erhaltung der Fahrtüchtigkeit ist es allerdings auch hier erlaubt, eine Nacht auf öffentlichen Parkplätzen, wie oben auf dem Foto, zu übernachten.

Wie ihr seht, steht hier auch ein Schild, Camping verboten! Stellt eure Stühle ruhig raus, aber fahrt keine Markise aus, und ihr könnt an den schönsten Plätzen für einen Tag/eine Nacht frei stehen, ohne gerügt zu werden.

Wir sind als erstes nach Halk gefahren, da man hier bei Wind aus Ost-SO recht schön mit dem Gleitschirm fliegen kann.

Meine Empfehlung, wie immer, ladet euch unbedingt die Paragliding Map App auf’s Handy.

Generelle Infos bezüglich Gleitschirmfliegen in Dänemark hatte ich ja hier schon mal festgehalten: https://goeldiontour.com/daenemark

Gleich nebenan ist übrigens auch ein Campingplatz, für all diejenigen die gerne ein paar Tage länger hier bleiben möchten. Denn trotz Hauptsaison ist der Sandstrand, wie fast überall in Dänemark, recht leer und das Wasser sehr angenehm.

Tja, das ist einer der Vorteile von Dänemarks ca. 6000 km langen Küste, Massentourismus mit überfüllten Stränden gibt’s hier nicht 👍

Na ja, wir Frühstücken jetzt erstmal, danach komme ich eventuell noch zu einem schönen Flug bevor wir weiter Richtung Norden ziehen.

Na also, wer sagt’s denn? Wenn Engel verreisen 👍😃

Was mich immer wieder fasziniert ist, wenn ich einen der wirklich guten Küstenflieger, wie Andrè, treffe. Mal abgesehen von seinem Schirmgefühl ist seine Erfahrung, sein Schirmhandling und seine Flugtechnik bei starkem Wind für mich so faszinierend, dass ich ihm stundenlang zuschauen könnte.